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Expeditionsreise Mongolei - Baikalsee I 2017


Die Mongolei ist ein ideales Land für Reisen mit dem Rollenden Hotel. Diese Expeditionsreise lässt Sie einige der letzten unberührten Gebiete der Erde erleben. Wir sind mit unserem geländegängigen Rotel-Allradbus unterwegs durch die endlose mongolische Grassteppe, durch unwegsame Vulkanfelslandschaften und in der Wüste Gobi - ein herrliches Naturerlebnis! Wir übernachten inmitten der schönsten Wildnis oder bei den Yurten der Nomaden, die ihre ursprüngliche Lebensweise pflegen. Der Abschluss dieser Rotel-Expeditionsreise ist eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Ulan Bator zum Baikalsee in Sibirien.

  • Zu Gast bei den Nomaden in der mongolischen Steppe
  • Hauptstadt Ulan Bator
  • Sagenhaftes Karakorum, lamaistische Klosteranlage
  • Wanderungen in der Wüste Gobi und in den Tälern des Gobialtais
  • Nationalpark mit Heiligem Berg der Mongolen
  • 3 Übernachtungen in freier Natur
  • Mit der Transsibirischen Eisenbahn von Ulan Bator zum Baikalsee in Sibirien

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag und 2. Tag: Flug nach Ulan Bator

Linienflug nach Ulan Bator in der Mongolei. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 10 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in Ulan Bator haben Sie Freizeit.

3. Tag: Ulan Bator

Mit dem Rotelbus fahren wir in die Stadt. Wir besichtigen das Gandangkloster, das seit dem Jahre 1990 wieder Ausbildungsstätte für Lamas ist. Sie werden von hier aus in die GUS, nach China und in andere Länder geschickt. Wir besuchen das Naturkundemuseum mit seiner interessanten Abteilung von Dinosaurierfunden.

4. Tag: Ulan Bator - Hustai Nationalpark

Nach der Fahrt durch einige landwirtschaftliche Anbaugebiete von Getreide und durch die beeindruckende, wilde Landschaft der Zentralmongolei erreichen wir den Hustai Nationalpark. Wir machen eine Wanderung und kommen zu Aussichtspunkten mit unglaublichen Ausblicken auf die Hustai Berge. Es bestehen gute Chancen Rotwild, Mönchsgeier und andere zahlreiche Raubvögel wie Adler und Falken zu sehen.

5. Tag: Hustai Nationalpark - Ögi-Nuur-See

Die Reise führt in Richtung Westen. Durch Getreideanbaugebiete und durch die beeindruckende, wilde Landschaft der Zentralmongolei fahren wir zum Ögi-Nuur-See, wo uns idyllische Motive erwarten. Übernachtet wird im Jurtencamp am Seeufer.

6. Tag: Ögi-Nuur-See - Taikhar-Monolith

Vormittags führt der Weg weiter in westlicher Richtung nach Tsetserleg. In der Hauptstadt der Provinz Archangai Aimaks besichtigen wir das Klostermuseum Buyandelgeruulekh. Nach einer kurzen Versorgungsmöglichkeit fahren wir über den ca. 2.000 m hohen Tsaraan Dawaa in das Tal des Tamirflusses. Am Ufer befindet sich ein 16 m hoher Monolith, der von den Mongolen verehrt wird. Dann haben Sie Freizeit zum Wandern.

7. Tag: Taikhar-Monolith - Karakorum

Über Tsetserleg fahren wir zur alten Hauptstadt Karakorum. Nach einer Versorgungsmöglichkeit besichtigen wir die 1586 durch Altan Khan errichtete Klosteranlage Erdene Zuu sowie die Baureste der ehemaligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches. Das Kloster ist, wesentlich später als die Stadt, am Rande der ehemaligen Hauptstadt erbaut worden. Die Pläne für die Hauptstadt und der Baubeginn gehen zurück auf den großen Dschingis Khan. Aber erst Ögedei Khan und sein Sohn Mönke Khan haben sie dann genutzt. Von der alten Hauptstadt selbst ist außer zwei steinernen Schildkröten, die heute noch von den Bewohnern Karakorums verehrt werden, fast nichts mehr erhalten. Das Kloster wird seit der Selbstständigkeit der Mongolei im Jahre 1990 langsam restauriert. Übernachtet wird wieder in einem Jurtencamp.

8. Tag: Ausflug zum Orchon Wasserfall - Wildübernachtung

Sie haben die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Ausflug mit kleinen Geländebussen zum Orchon Wasserfall. Der Weg ist beschwerlich, aber die herrliche Landschaft entschädigt dafür reichlich. Das Tal des Orchonflusses besteht aus reinem Sumpfgebiet. Der Feldweg entlang eines Bergmassivs ist mühsam und voller Überraschungen. Das Tal ist sehr fruchtbar und somit ein Eldorado für viele Nomaden, die hier mit ihren Jurten und Tieren die Sommermonate verbringen. Um den Orchonfall zu erreichen, wird noch ein riesiges Lavafeld überquert. Nach der anstrengenden Fahrt erwartet uns beim Wasserfall eine reizvolle und bezaubernde Umgebung. Mit einer Fallhöhe von 20 m und einer Breite von 10 m ist er der größte Wasserfall im Bereich des Changai-Gebirges. Die Gäste, die an diesem Ausflug nicht teilnehmen wollen, haben am Vormittag einen freien Aufenthalt in Karakorum. Am Nachmittag fahren diese Gäste mit dem Rotel-Bus zum Übernachtungsplatz in freier Natur (wetterabhängig).

9. Tag: Orchon Wasserfall - Saichan Ovoo

Durch eine hügelige Steppe kommen wir nach Arvayheer. Die Provinzhauptstadt des Öwörchangai ist ein wichtiger Ort für die Versorgung des Hinterlandes. Hier ist der letzte Punkt mit den wichtigsten Versorgungsstationen, um sich für die Fahrt in den weiten Westen der Mongolei das Nötigste zu beschaffen. Auch wir werden uns hier - den gegebenen Möglichkeiten entsprechend - versorgen. Anschließend fahren wir weiter südwärts in die Wüste Gobi an den Ongifluss in der Nähe von Saichan Ovoo.

10. Tag: Saichan Ovoo - Bayanzag

Am Morgen unternehmen wir eine Wanderung (ca. 1 Std., leicht) durch das Ongiflusstal. Wir fahren durch die Wüste Gobi und erreichen Bayanzag. Hier sind versteinerte Knochen und Eier von Riesenechsen sowie Dinosauriern aus der Kreidezeit gefunden worden.

11. Tag: Bayanzag - Wüste Gobi/Khongoryn Els

Heute fahren wir in die südöstlichen Ausläufer des Gobialtais. Nun begeben wir uns in das Gebiet mit den größten Sanddünen der Mongolei, Khongoryn Els. Hier haben Sie Freizeit zum Wandern. Übernachtet wird in einem Camp in der Nähe der Dünen. Hier können Sie herrliche Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge erleben und genießen.

12. Tag: Wüste Gobi/Khongoryn Els - Dalandzadgad

Entlang des Gobialtais führt die Strecke mit herrlichen Ausblicken auf die große Düne. In engen Pässen überqueren wir nach Norden erneut das gewaltige Massiv des Gobialtais. Wieder in der Ebene der Wüste Gobi erreichen wir am Abend unseren Übernachtungsplatz.

13. Tag: Wandern in der Geierschlucht

Noch einmal kommen wir hinauf in die zerklüftete Bergwelt des Gobialtais. Mitten hindurch führt der enge und verwunschene Canyon Jolyn Am, die Geierschlucht. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit, eine Wanderung (ca. 2 Std., leicht) zu machen. Auf einfachen Wegen kann man bis in die Tiefen der Schluchten gelangen. Nach dem Mittagspicknick fahren wir nach Dalanzadgad zurück. Auf dem Markt versorgen wir uns für die folgenden Tage mit Vorräten.

14. Tag und 15. Tag: Dalandzadgad - Erdsteine Nationalpark

Ist die Strecke bei trockenem Wetter befahrbar, kommen wir zum Tsagaan Suvarga. Die auffallenden Felsformationen werden aufgrund ihrer Farbe „weiße Stupa“ genannt. Wir haben einen Aufenthalt mit fantastischem Blick hinunter auf die durch Erosion geformten Klippen. Über Mandal Govi wenden wir uns nach Nordosten und erreichen den Erdsteine Nationalpark. Die Felsen bestehen aus 500 Mio. Jahre altem Granit und sind zu herrlichen Formen und Gebilden verwittert. In einer idyllischen Umgebung haben wir wieder eine Übernachtung in freier Natur. Sie haben die Möglichkeit zu kleinen Wanderungen. Mit etwas Glück können wir hier Murmeltiere sowie verschiedene Vogelarten, wie Steinadler, Falken und Milane beobachten.

16. Tag: Erdsteine Nationalpark - Heiliger Berg

Wir verlassen den Erdsteine Nationalpark und fahren zu einem heiligen Berg der Mongolen. Die am Fuße des Felsens entspringende Quelle wird von den Nomaden wegen ihrer Heilkraft verehrt. Wir haben einen Aufenthalt zum Spazierengehen und zum Fotografieren.  

17. Tag: Heiliger Berg - Ulan Bator

Die Fahrt führt nach Zunmod, der Bezirkshauptstadt des Zentralaimaks. In einem Seitental besichtigen wir die Ruine des ehemaligen Klosters Mandschir. Anschließend besuchen wir das hiesige Naturkundemuseum, in dem die Flora und Fauna der mongolischen Bergwelt gezeigt wird. Bevor wir Ulan Bator erreichen besichtigen wir das Grabmal des unbekannten Soldaten.

18. Tag: Ulan Bator

Beim ganztägigen Aufenthalt in der Hauptstadt unternehmen wir einen Rundgang: Kulturpalast, Volkskundemuseum, Suchbaatar-Platz mit Parlamentsgebäude, Winterpalast des Bogd Khan, Shoigiin Lama Kloster u. a. Am Abend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Folkloreveranstaltung.

19. Tag: Ulan Bator - Irkutsk

Wir fahren mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Irkutsk. Die Fahrt führt durch die Nordmongolei und Darchan. Über Suchbaatar fährt der Zug weiter durch die Provinz Selenge. Nach eventuell langwierigen Formalitäten an der russisch-mongolischen Grenze fahren wir über Dzida, vorbei am Gusinojesee nach Ulan Ude. Ulan Ude, die Hauptstadt der Burjato-Mongolischen Autonomen Republik, liegt an der Selenga, dem großen nordmongolischen Fluss. Weiter führt die Strecke südlich des Sajangebirges ca. 150 km entlang dem Südufer des Baikalsees. Wir übernachten im 4-Bett-Abteil.

20. Tag: Irkutsk - Listwjanka am Baikalsee

Nach der Ankunft in Irkutsk erfolgt der Transfer zum Hotel in Listwjanka am Baikalsee und Sie haben Freizeit.

21. Tag: Baikalsee

Der Baikalsee, 20 Millionen Jahre alt, ist mit 23.000 qkm Wasserinhalt der größte Süßwassersee der Erde. Seine Länge beträgt 636 km, die Breite 25 - 28 km, die Tiefe 1.700 m, womit er auch der tiefste See auf der Erde ist. Über 330 Flüsse und Bäche münden in den Baikalsee, doch nur die Angara entspringt aus ihm. Die Seehöhe des Baikalsees beträgt 455 m. In ihm sind viele Sonderformen von Lebewesen, Pflanzen und Tiere heimisch, die es nur hier gibt. Im Winter friert der See völlig zu und ist mit einem Eispanzer bedeckt. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Bootsfahrt.

22. Tag: Irkutsk

Wir fahren nach Irkutsk und haben einen ganztägigen Aufenthalt mit Stadtrundfahrt und Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten der Stadt: Besuch der 1706 errichteten Spasski-Kirche und der 1750 erbauten Krestowosdwishenskaja-Kirche. Beide vermitteln den russischen Barock, einen bemerkenswerten und originellen architektonischen Stil. Ferner werden die interessanten, alten Stadtteile mit Holzbauten und Kirchen besichtigt. Je nach Zeit besuchen wir das Kunst- und Landesmuseen und das Znamsker Kloster. Irkutsk besitzt ein malerisches, gemütliches und eigenständiges Stadtzentrum, das sich innerhalb von drei Jahrhunderten nach und nach herausgebildet hat. Offensichtlich werden hier sowohl das Bestreben zur Nachahmung der europäischen Hauptstädte als auch die Nähe des Ostens zur burjatischen und mongolischen Baukunst. Man spürt auch die Erinnerung an die Russen, denen die Stadt ihre Gründung als Festung verdankt. Das widerspiegelt sich in den bizarren Holzverzierungen an den historischen Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert. Backsteingebäude, reich geschmückt mit Dekor, verknüpfen miteinander gotischen und mauretanischen Baustil, Empire und russischen Jugendstil. Irkutsk, auch häufig als Hauptstadt Ostsibiriens bezeichnet, liegt an der Mündung der Flüsse Irkut und Usachakowka in die Angara. Die Stadt ist das administrative Zentrum des Irkutsker Gebiets, das größer ist als viele Staaten Europas. Das heutige Irkutsk gehört zu den bedeutendsten Zentren von Industrie, Wissenschaft und Kultur in Sibirien. In Dutzenden von Betrieben werden Werkzeugmaschinen, Anlagen für Wärmekraftwerke, Hochofenausrüstung u. a. hergestellt. Übernachtet wird in Irkutsk.

23. Tag: Rückflug

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