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Aktivreise Pommern und Masuren I 2017


Polen ist ein außergewöhnliches, klimatisch, landschaftlich und kulturhistorisch sehr vielseitiges Land. Es erwarten uns viel unberührte Natur, feinsandige Ostseestrände, Wanderdünen und die ausgedehnte Seenlandschaft Masurens. Polen zeichnet sich durch eine reiche Geschichte, die sich in malerischen mittelalterlichen Städten und Siedlungen, Burgen und bedeutenden Hafenstädten zeigt, aus. Unsere Rotel Reise „Aktiv in Pommern und Masuren“ erschließt Ihnen den Norden Polens mit all seinen Natur- und Kulturschätzen auf eine etwas andere Art. Durch Möglichkeiten zum Wandern, Kanu- und Radfahren kommen wir diesem Land besonders nahe.

  • Polnische Ostseeküste
  • Wandern in der „Polnischen Sahara“
  • Danzig, Perle der Ostsee
  • Marienburg
  • Kanutour auf der Masurischen Seenplatte
  • Wandern im Biebrza Nationalpark
  • Urwald von Bialowieza
  • Warschau

>> Blogbeitrag zur Reise

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Berlin - Kolobrzeg (Kolberg)

Wir starten um 07.00 Uhr in Berlin beim Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) am Funkturm, Masurenallee 4-6. Wir passieren die deutsch-polnische Grenze, überqueren die Oder und erreichen Stettin (heute Szczecin). Was alle Besucher der alten Hansestadt Stettins auf den ersten Blick begeistert, ist ihre wunderschöne Lage. Neben dem Renaissanceschloss der pommerschen Herzöge und den Jugendstilhäusern hat die Stadt auch das älteste Kino der Welt, „Pionier“, das seit 1909 ununterbrochen flimmert, zu bieten. Auf unserer Weiterfahrt Richtung Küste kommen wir nach Kamien Pomorski. Bekannt wurde der Kurort am Camminer Haff auch durch das Internationale Festival der Orgel- und Kammermusik. Wir besuchen hier die gotische Kathedrale mit der Barockorgel von Michael Berigel aus dem Jahre 1669. Weiterfahrt zu unserem Campingplatz bei Kolberg.

2. Tag: Kolobrzeg - Leba

Wir fahren nach Kluki (Klucken) und besuchen das Freilichtmuseum. Anschließend Fahrt zum ehemaligen Fischerdorf Leba mit seinen herrlichen Sandstränden. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur „polnischen Sahara“ mit den über 40 m hohen Wanderdünen. Vom Lebsko-See aus, dem drittgrößten Binnengewässer Polens  unternehmen wir eine Radtour zur Dünenlandschaft des Slowinzischen Nationalparks, der zum UNESCO Welt-Biosphärenreservat ernannt wurde. Wir besteigen die 42 m hohe Lontzkedüne. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang (ca. 4 km) durch das lebhafte Leba zum Campingplatz.

3. Tag: Leba - Ausflug zur Halbinsel Hel (Hela) - Danzig

Die von dichten Kiefernwäldern bewachsene 34 km lange und an manchen Stellen nur 200 m breite Halbinsel Hel (Hela) ist bekannt für seine kleinen Fischdörfer und die langen, dünengesäumten Sandstrände. Eine Attraktion ist die Robbenstation in dem 700 Jahre alten Städtchen Hel. In Rozewie besuchen wir die kleine Ausstellung im Leuchtturm. Neben weiteren kleinen Besichtigungen erholen wir uns an den Stränden. Auf der vom Fischfang geprägten Halbinsel besteht heute natürlich auch die Möglichkeit Fisch zu essen. Am Nachmittag fahren wir über die Autobahn nach Sopot bei Danzig zum Campingplatz.

4. Tag: Danzig

Gdynia, Sopot, Gdansk (Gdingen, Zoppot, Danzig) - die Bewohner der Dreistadt sind überzeugt, dass Gott ihr Land zuletzt erschaffen hat und sie deshalb ein wenig von allem Guten abbekommen hat, nämlich eine tausendjährige Stadt mit Handelstradition, eine moderne Hafenmetropole und ein exklusives Seebad. Es erwarten uns einige Highlights: Langgasse und Langer Markt am Königsweg, Krantor, prächtige Patrizierhäuser, die heute Museen, Kunstgalerien, Cafés und Restaurants beherbergen, Marienkirche, Goldenes Tor, altes Rathaus sowie Neptunbrunnen, das Wahrzeichen von Danzig. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Hafenrundfahrt mit Danziger Werft und Westerplatte.

5. Tag: Danzig - Marienburg

Fahrt in die Stadt Malbork mit seiner berühmten gotischen Deutschordensritterburg Marienburg. Sie ist der größte Backsteinbau Europas und steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Besichtigung der eindrucksvollen Anlage. Kleine Wanderung durch die Kulturlandschaft des Marienburger Werders. Übernachtung bei Marienburg am Fluss Nogat.

6. Tag: Marienburg - Mikolajki

Elblag - südlich des Frischen Haffs, in der Wojewodschaft Ermland-Masuren gelegen, ist womöglich die alte Siedlung Truso aus dem 9. Jahrhundert. Trotz großer Zerstörungen während des 2. Weltkriegs gelang ab den 1980er Jahren die Rekonstruktion im Stil der Postmoderne, die alte und neue Architektur gleichermaßen auf einmalige Weise in Europa vereint. Der Elblag-Ostroda-Kanal: 82 km Länge, Schiffe überwinden 99 Höhenmeter nicht über Schleusen, sondern über die Wiese. Boote werden auf geneigten Ebenen über das Land befördert. Dies gehört zu den technisch größten touristischen Attraktionen im Nordosten Polens. Sie haben die Möglichkeit zu einer kurzen Fahrt auf dem Kanal über eine Neigung.  Danach kommen wir nach Olsztynek. Hier besichtigen wir das sehr sehenswerte Masurische Freilichtmuseum. Historische Gutshöfe, Kirchen, Mühlen und Bauernhäuser zeigen auf 100 ha Fläche ein authentisches Bild vom Leben im alten Ostpreußen. Übernachtung am Ortsrand von Mikolajki am Sniardwy See

7. Tag: Ausflug ins nördliche Masuren

Fahrt in die Masurische Seenlandschaft, „Land der tausend Seen“. Zunächst kommen wir nach Reszel, das ostpreußische Rössel, das den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden hat und wegen seiner gotischen, barocken und klassizistischen Bauten besonders sehenswert ist. Weiter geht es in den von Wäldern und Seen umgebenen Ort Swieta Lipka (Heiligelinde). Hier steht einer der schönsten sakralen Barockbauten des nördlichen Polens mit einer wertvollen Orgel, deren geschnitzte Figuren sich bewegen. Nun geht es nach Ketrzyn (Rastenburg). In der weiteren Umgebung befinden sich die Ruinen des 1945 gesprengten „Führerhauptquartiers Wolfsschanze“. Eine Gedenkstätte erinnert an den gescheiterten Widerstand durch Graf von Stauffenberg, der hier das spektakuläre Attentat verübte. Schöne Fahrt über Gizycko (Lötzen) am Löwentinsee nach Sztynort (Steinort), dem jahrhundertealten Landsitz der adeligen Familie Lehndorff am Mauersee.

8. Tag: Ausflug in das Herz von Masuren

Der Sniardwy See (Spirding See) wird das „Masurische Meer“ genannt und ist der größte See in Polen. Wir unternehmen eine Wanderung um den wunderschönen See. Über Orzysz geht es nach Okartowo, der größte Ort am Sniardwy See. Ein altes Schmuckstück ist die kleine Kirche aus dem Jahr 1799, aus Feldsteinen erbaut und mit Holztürmen versehen. Das Innere ist mit typisch reicher masurischer Ornamentik versehen. Dann spazieren wir (ca. 4 km) zu einem der ältesten masurischen Dörfer, nach Nowe Guty. Das Dorf wurde im Jahr 1450 am sich weit erstreckenden flachen, östlichen Ufer des Spirdingsees gegründet. Vom Seeufer ausbietet sich ein herrlicher Ausblick auf den See.

9. Tag: Ausflug in die Puszcza Piska

Heute unternehmen wir mit Kanus oder Kajaks eine ausgedehnte Fahrt auf dem Krutynia Fluss auf der klassischen Strecke von Krutinnen bis Ukta. Es ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Flusswanderrouten in Polen. Alternativ besteht die Möglichkeit, zu einer Stakenbootsfahrt. Dann geht es in die Johannisburger Heide (Puszcza Piska). Den freien Aufenthalt können Sie zum Wandern und Erholen nutzen. Eine andere Möglichkeit ist noch eine Schiffsfahrt auf  dem Niedersee ab Ruciane-Nida.

10. Tag: Mikolajki - Bialowieza Nationalpark

Fahrt auf landschaftlich reizvoller Strecke in den größten polnischen Nationalpark Biebrza. Der Nationalpark ist Rückzugsgebiet für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Naturführung im Nationalpark. Anschließend fahren wir weiter nach Bialystok. Zu den schönsten Bauwerken überhaupt in Polen gehört hier der im Zentrum gelegene Branicki-Palast, das „polnische Versailles“ mit wunderschönem Schlosspark. Spaziergang, danach Weiterfahrt über beschauliche Orte mit alten Holzhäuschen und orthodoxen Kirchen nach Bialowieza.

11. Tag: Bialowieza Nationalpark

Der Urwald des Nationalparks im äußersten Osten Polens gilt als letzter Urwald Europas und steht unter dem Schutz der UNESCO. Jahrhundertealte Eichen, Ahornriesen, Weißbuchen, Linden und eine faszinierende Vielfalt an Tieren machen den Wald so schützenswert. Von Hajnowka aus unternehmen wir eine Fahrt mit der Diesellok durch den Urwald oder von Bialowieza einen ausgedehnten Spaziergang durch den Urwald. Die Schmalspurbahn wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zum Transport von Holz genutzt. Wir besuchen das Informationszentrum mit dem naturkundlichen Museum im Urwalddorf Bialowieza. Außerdem sehenswert ist das Schaureservat mit den berühmten Wiesente: Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang.

12. Tag: Bialowieza Nationalpark - Warschau

Unsere Fahrt führt heute in die Hauptstadt Polens, die Weichselmetropole Warschau, ebenfalls Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt ist ein Schmelztiegel aller Baustile: Gotik, Barock, Historismus, Jugendstil, Bauhaus-Design. Die große Narbe, die der 2. Weltkrieg hinterlassen hat, Reste der ehemals reichen jüdischen Kultur sowie sozialistische Bauten erinnern an die neuere Geschichte. Stadtrundgang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt, die nach dem 2. Weltkrieg liebevoll wieder aufgebaut wurden. Besuch der Barbakane, der ehemaligen Residenz von König Jan III., mit wunderschönem Schlossgarten. Freizeit.

13. Tag: Warschau - Posen

Fahrt über Gniezno, einer der ältesten Städte Polens und erste Hauptstadt. Hier schlägt das Herz Polens. Im Dom von Gniezno wurden die ersten polnischen Könige gekrönt. Danach fahren wir weiter nach Posen (heute Poznan) an der Warthe. Die Stadt wurde 1253 mit dem Magdeburger Stadtrecht ausgestattet und Siedler aus Schlesien, der Lausitz und Sachsen ließen sich hier nieder. Stadtbummel durch die Altstadt mit Rathaus, Stadtwaage und Dominsel.

14. Tag: Posen - Berlin

Um 08.00 Uhr Abfahrt. Auf der Autobahn geht es zur polnisch-deutschen Grenze bei Frankfurt an der Oder und zurück nach Berlin. In Berlin, kommen wir - je nach Verkehrslage - um ca. 13.00 Uhr beim (ZOB) Zentraler Omnibusbahnhof an.

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