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Rundreise durch Andalusien I 2017


Andalusien ist von der Begegnung von Kulturen und Religionen geprägt, ein Schmelztiegel zwischen Orient und Okzident. Seine kulturelle Blüte verdankt es vor allem der Maurenherrschaft. Wir erleben großartige maurische Architektur und Zeugnisse christlicher und jüdischer Traditionen. Die Landschaft strahlt einen unvergleichlichen Zauber aus. Für kleine Wanderungen und zum Verweilen in den wunderschönen, einladenden Städten nehmen wir uns auf dieser Andalusienreise reichlich Zeit.

  • Maurische Kultur in Granada, Cordoba und Sevilla
  • Sierra Nevada
  • Costa de la Luz
  • Einzigartiges Naturschutzgebiet Cotos de Doñana
  • Gibraltar

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Malaga - Marbella

Linienflug nach Malaga an der spanischen Costa del Sol. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in Malaga fahren wir zum Campingplatz in Marbella.

2. Tag: Marbella - Granada

Entlang der Sonnenküste geht es über Torrox zu den Grotten von Nerja mit Felsmalereien und Funden aus der Stein- und Bronzezeit. Nach der Besichtigung führt die Fahrt an der schönen Küste entlang bis Salobrena, eine typisch maurische Stadt mit dekorativen Innenhöfen, beherrscht von der alten Maurenburg. Wir erleben eine beeindruckende Gebirgsfahrt durch die Sierra Nevada und über den Pass Puerto del Suspiro del Moro nach Granada. Abends haben Sie Gelegenheit, selbst eine Flamencoveranstaltung zu besuchen.

3. Tag: Granada

Am Vormittag führt die Fahrt in die Sierra Nevada auf 2.600 m Höhe, zum Skigebiet am Pico Veleta. In etwa 2.000 m Höhe unternehmen wir eine Wanderung (ca. 1 Std., leicht) in die faszinierende Bergwelt mit herrlichen Ausblicken. Anschließend haben wir einen unvergesslichen Aufenthalt in Granada, der Metropole am Fuße des höchsten Gebirges der Iberischen Halbinsel. Granada zählt zu den bezauberndsten Städten Spaniens. Am Nachmittag führt uns eine kurze Fahrt hoch zur alten Burg, der Alhambra. Sie gehört zu den Höhepunkten der Architekturgeschichte. Wie kein anderes Bauwerk zeigt sie das handwerkliche und künstlerische Niveau des westlichen Islam. Wir unternehmen einen ausgedehnten Rundgang durch die Palastanlagen und durch den Sommerpalast der maurischen Herrscher Granadas, den Palacio del Generalife, mit seinen Brunnen und Ziergärten. Ein leichter Spaziergang führt vom Burghügel wieder hinunter in die Stadt. Wir bummeln durch die Altstadtgässchen zur Plaza Isabel la Catolica und besichtigen das zweite bedeutende Bauwerk der Stadt, die gotische Kathedrale mit Capilla Real. Hier finden wir die Grabkapelle, in der die Gebeine der katholischen Könige Isabel von Kastilien und Ferdinand von Aragon, sowie ihrer Tochter Johanna der Wahnsinnigen und ihres Gemahls beigesetzt sind. Anschließend fahren wir zum nahen Campingplatz. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nochmals zu einem Stadtbummel ins Zentrum zu fahren.

4. Tag: Ausflug nach Jean

Heute unternehmen wir einen Ausflug zur Universitätsstadt Jaen im größten Olivenplantagengebiet Europas. Das mächtige Castillo de Santa Catalina, eine der schönsten Burganlagen Andalusiens sowie die eindrucksvolle Kathedrale mit der Reliquie, dem Schweißtuch der Veronika (wenn geöffnet), sind Siegeszeichen gegen den islamischen Halbmond. Mittagspause und Freizeit in der pulsierenden Altstadt. Am Nachmittag Rückkehr nach Granada.

5. Tag: Granada - Renaissancestädte Ubeda und Baeza - La Carlota

Wir verlassen Granada und erreichen die Sierra de Cazorla. Auf kurvenreichen Bergstrecken überqueren wir die Wasserscheide in 1.170 m Höhe. Durch das Tal des Guadalquivir erreichen wir die Zwillingsstädte Ubeda und Baeza, umgeben von Olivenhainen und Getreidefelder. Beide Städte verdanken ihre Schönheit einem nahezu geschlossenen Renaissance-Stadtbild. In Ubeda besichtigen wir: Plaza Andalucia, Rundgang durch die mittelalterlich engen Gassen vorbei an Plätzen mit wunderbaren Kirchen- und Palastfassaden. In Baeza stehen viele Bauten aus dem 16. Jh., Plaza de Popolo, Kathedrale und Palacio de Jabalquinto auf dem Programm. Am Nachmittag fahren wir durch endlos scheinende Olivenhaine, vorbei an Almodovar del Rio, bekrönt von der maurischen Festung, zu unserem Campingplatz in La Carlota.

6. Tag: Ausflug nach Cordoba

Wir fahren nach Mdina Azahara, die ehemalige Kalifenresidenz. Anfang des 10. Jh. ist die „Blume“ als prachtvolle Palaststadt für 20.000 Menschen gebaut und nach nur 75 Jahren durch Berber, welche die Pracht für Frevel gehalten haben, zerstört worden. Wir besichtigen die Ruinenstätte mit ihren teils vorbildlichen Rekonstruktionsbauten, die wieder etwas vom ehemaligen Glanz dieser Palaststadt erkennen lassen. Anschließend fahren wir nach Cordoba, eine der ältesten Städte des Landes. Unter arabischer Herrschaft hat sich Cordoba im 10. Jh. zur bedeutendsten und größten Stadt auf westeuropäischem Boden entwickelt. Nur Byzanz und Bagdad konnten sich mit ihr messen. Wir besuchen die Hauptsehenswürdigkeit Cordobas: die ehemalige Moschee. La Mesquita zählt wegen ihrer prunkvollen Ausstattung zusammen mit den Moscheen von Damaskus und Kairo zu den wertvollsten des frühen Islam. Sie wäre heute, nach der großen Moschee von Mekka die zweitgrößte. Mitten in die Moschee hinein ist die Kathedrale gebaut worden. Wir machen einen Rundgang durch das alte Judenviertel, die Juderia, mit weißen, blumengeschmückten Gässchen und Innenhöfen, die wegen ihrer Blütenpracht zu den schönsten im ganzen Land zählen. Nach der Besichtigung der einzigen erhaltenen Synagoge Andalusiens haben wir Freizeit für eigene Erkundungen. Anschließend wird zum Campingplatz in La Carlota zurückgekehrt.

7. Tag: La Carlota - Sevilla

Vorbei an Sonnenblumen- und Baumwollfeldern mit Ausblicken auf herrschaftliche, weiße Haziendas fahren wir nach Carmona, eine der schönsten Kleinstädte Andalusiens. Wenn geöffnet ist, besuchen wir die römische Nekropole, eine Totenstadt aus der Römerzeit mit ganz unterschiedlichen Grabtypen. Anschließend besuchen wir die Ruinenstätte von Italica, das zwei römische Kaiser hervorgebracht hat. Heute ist es eine interessante, archäologische Stätte mit Hausgrundrissen, Innenhöfen, Brunnen, Straßennetz und wunderbaren Mosaiken. Das Amphitheater war für 30.000 Zuschauer angelegt. Am Nachmittag erreichen wir Sevilla, wo wir noch den Alcazar, die prächtige Residenz der maurischen und später der christlichen Herrscher besichtigen. Ein letztes Mal haben bei dieser Residenz die maurischen Baumeister ihre Kunstfertigkeit unter Beweis stellen können.

8. Tag: Sevilla

In Sevilla halten wir uns den ganzen Tag auf. Vom goldenen Turm aus gehen wir in die Kathedrale, für deren Bau das Domkapitel den Leitsatz aufstellte: „Wir bauen eine Kathedrale, dass uns die ganze Welt für wahnsinnig hält.“ Noch heute ist sie eine der größten Kirchen der Christenheit. Sie ist auf den Grundmauern der Moschee errichtet worden. Das ehemalige Minarett ist in den Bau mit einbezogen worden. Eine Kolumbusgedenkstätte im Inneren des reich geschmückten Bauwerks erinnert an den Entdecker Amerikas. Wir unternehmen einen Rundgang durch das alte Stadtviertel Santa Cruz, das ehemalige Ghetto, mit blumengeschmückten Plätzen und Gassen. Sie haben ausreichend Freizeit zur eigenen Gestaltung. Am späteren Nachmittag fahren wir zur Plaza Espana in den Maria Luisa Park, wo 1929 die iberoamerikanische Ausstellung stattgefunden hat.

9. Tag: Sevilla - Naturschutzgebiet Cotos de Doñana - Puerto de Santa Maria

Über die Weinanbaugebiete im Sherry Dreieck erreichen wir Sanlúcar de Barrameda. Sanlúcar de Barrameda ist für seinen Sherry, der nur hier Manzanilla genannt werden darf, berühmt. Geschützt in der Mündung des Guadalquivirs gelegen, war Sanlúcar de Barrameda für Christoph Kolumbus und Ferdinand Magellan Ausgangspunkt zahlreicher Expeditionen. Ebenfalls ist Sanlúcar de Barrameda Ausgangspunkt um das einzigartige Naturschutzgebiet Cotos de Doñana zu erkunden. Wir wandern (ca. 1,5 Std., leicht) auf angelegten Weg mit Vogelbeobachtungsständen (evtl. Fernglas mitnehmen).Nach der Rückkehr haben Sie die Gelegenheit die Mittagspause in einem hervorragenden Fischrestaurant zu genießen. Weiter führt die Fahrt vorbei an Sevilla nach Jerez, wo wir eine der Bodegas, eine große Sherry-Lagerhallen besichtigen: Sherry- und Brandyprobe. Anschließend fahren wir nach Puerto de Santa Maria, bereits an der Bucht von Cadiz gelegen.

10. Tag: Ausflug auf der „Route der weißen Dörfer“

Vorbei an Jerez und Arcos kommen wir in die Bergwelt der Sierra de Grazalema. Wie Adlerhorste kleben die weißgekalkten Siedlungen an den Abhängen. Von der kleinen Ortschaft Benamojoma aus wandern wir (1,5 Std., leicht) entlang des Rio Mojaceite nach El Bosque, wo der Bus auf uns wartet. Nach kurzer Fahrt kommen wir nach Arcos de la Frontera. Wir haben einen Aufenthalt an der Plaza Espana, von wo man einen atemberaubenden Blick in den Abgrund und auf die Sierra de Grazalema hat. Danach kehren wir wieder zurück nach Puerto de Santa Maria.

11. Tag: Puerto de Santa Maria - Cadiz - Tarifa

Morgens fahren wir die Bucht entlang nach Cadiz (antik Gadir), die älteste Stadt Europas, auf einer Felshalbinsel im Atlantik gelegen. Von den Phöniziern gegründet und von den Römern zum mächtigen Gades entwickelt, hat Cadiz in 17. Jh. seine wirtschaftliche Blütezeit erlebt. Wir besuchen die neue Kathedrale, das monumentalste Gebäude der Stadt im Barockstil mit neoklassischen Elementen. Gleich neben der alten Kathedrale Santa Cruz befindet sich das Kathedralenmuseum in einem restaurierten Palast des 16. Jh. mit schönen Exponaten. Wir bummeln durch die wiederbelebte Altstadt und - wenn möglich -  besuchen wir das Hospital de las Mujeres, ein bedeutendes Barockgebäude mit zwei Innenhöfen und imperialer Treppe. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit das Museum von Cadiz zu besuchen. Im Erdgeschoss zeigt man dort eine hervorragende, archäologische Sammlung mit einzigartigen Stücken aus der phönizischen und römischen Epoche. Im ersten und zweiten Stock ist eine gewaltige Gemäldesammlung untergebracht. Nachmittags führt die Fahrt über Bolonia nach Baelo Claudio, einst eine wichtige römische Handelsstadt unmittelbar am Atlantik gelegen. Baelo Claudio wurde von den Römern im ausgehenden 2. Jahrhundert wegen Erdbeben und wirtschaftlichen Niedergang verlassen. Sie wurde in späteren Zeiten nie überbaut und zählt mit seinen Ruinen, darunter Thermen, Tempeln, Theater und der Fischverarbeitungsfabriken zu den herausragendsten Beispielen Roms auf der Iberischen Halbinsel. In der Freizeit haben Sie die Gelegenheit zum Baden oder zu einem Strandspaziergang mit Blick auf die afrikanische Küste. Übernachtung vor Tarifa am Atlantik.

12. Tag: Tarifa - Gibraltar - Ronda

Bald gelangen wir nach Gibraltar. Nach kleinen Passformalitäten machen wir einen Stadtbummel und besichtigen die Main Street. In der Freizeit bietet sich die Teilnahme an einer Rundfahrt mit speziellen, einheimischen Minibussen durch den ganzen Felsenstaat inklusiver Besuch einer Tropfsteinhöhle an. Anschließend fahren wir in die Sierra de Ronda. Übernachtet wird in der Nähe von Ronda.

13. Tag: Ronda - Marbella

Ronda gehört zu den ältesten Städten Spaniens und ist durch seine geografische Lage in der felsigen Hochebene der Serrania de Ronda auch Mittelpunkt einer der malerischsten Gegenden Spaniens. Wir besichtigen die eindrucksvoll gelegenen Stadt: dreibogige Brücke Puente Nuevo, römische und arabische Brücke - Brücken über den Fluss Guadalevin, Stierkampfarena - eine der ältesten Arenen Spaniens von 1788, Palast von Marqués de Salvatierra, Kirche Santa Maria la Mayor de la Encarnación - 1485 über einer Moschee errichtet. Nach einem kleinen Stadtbummel fahren wir nach Marbella und haben Freizeit.

14. Tag: Marbella - Malaga - Rückflug

Fahrt nach Malaga zum Flughafen und Rückflug.

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