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Expeditionsreise quer durch Afrika I 2017


Unendliche Weite, grandiose Wildnis, paradiesische Gärten. Unsere Expeditionsreise führt uns durch fünf schwarzafrikanische Länder und vermittelt einen Eindruck der unterschiedlichsten Landschaften Afrikas von Dornbuschsavannen bis hin zu üppiger tropischer Vegetation. Die Fahrten über Land und der Besuch von Dörfern geben Einblicke in die Lebensweise der verschiedenen Volksgruppen. Höhepunkte der Rotel Reise sind die hautnahen Begegnungen mit der afrikanischen Tierwelt in den Nationalparks und das Erleben grandioser Naturschauspiele, wie das der einzigartigen Viktoriafälle und die unberührte Wildnis im Okavango-Delta.

  • Windhoek, Hauptstadt von Namibia
  • Okavango-Delta
  • Chobe Nationalpark
  • Spektakuläre Viktoriafälle
  • South Luangwa Nationalpark
  • Mua Mission der Weißen Väter
  • Riesiger Malawisee

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Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Windhoek

Linienflug nach Windhoek in Namibia. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Windhoek

Windhoek ist die größte Stadt in Namibia und zugleich die Hauptstadt des Landes. Das schmucke Städtchen liegt relativ hoch auf 1.650 Metern malerisch in einem Talkessel, gesäumt von den Erosbergen im Norden und den Auasbergen im Süden. Nach Westen hin erstreckt sich das Khomas Hochland in Richtung Namib und Küste. Der Baustil entspricht dem moderner Städte. Daneben findet man zahlreiche wilhelminische Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit. Windhoek wirkt - für eine afrikanische Stadt - sauber und ein wenig kleinstädtisch, obwohl die Atmosphäre durchaus kosmopolitisch geprägt ist. Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar. Es gibt deutsche Restaurants, bestens sortierte Supermärkte, deutsches Brot, Wurst und Bier. Fast überall kann man sich auf Deutsch verständigen, wenngleich die offizielle Landessprache in Namibia Englisch ist. Bei unserem Rundgang sehen wir das berühmte Regierungsgebäude, den Tintenpalast und die Alte Feste, die heute als Museum dient. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die evangelische Christuskirche aus dem Jahre 1910 - das Wahrzeichen der Stadt, die Kaiserstraße und das Reiterdenkmal. Nach einer Freizeit fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz.

3. Tag: Windhoek - Ghanzi

Heute fahren wir durch die unendliche Weite Namibias mit seinen Graslandschaften Richtung Gobabis nach Buitepos - Grenzübergang zu Botswana. Nach Erledigung der Grenzformalitäten, geht es durch faszinierende Naturlandschaften nach Ghanzi. Übernachtet wird in einem wunderschönen Camp mit Möglichkeit zur Tierbeobachtung am beleuchteten Wasserloch.

4. Tag: Ghanzi - Maun

Nach dem Frühstück besuchen wir D´Kar, ein Selbsthilfeprojekt für Buschmänner mit Herstellung und Verkauf von Kunsthandwerk. Anschließend geht es weiter auf gut asphaltierten Straßen durch die einsame Buschlandschaft nach Maun, dem Zentrum des Ngami Landes und Heimat des Tswana Stammes. Die kleine Stadt ist das „Tor“ zum Okavango Delta. Wir machen eine Mittagspause und in der Freizeit haben Sie die Möglichkeit, einen Rundflug über das Delta zu unternehmen.

5. Tag: Maun - Okavango-Delta

Das Okavango-Delta ist einzigartig in Afrika. Das wasserreiche Refugium liegt im Herzen einer der größten Wüsten der Welt und ist mit 13.000 qkm das größte Binnendelta der Welt. Der Reichtum an wilden Tieren, die üppige Vegetation und das Übermaß an Leben spendendem Wasser werden wir hautnah spüren. Jedes Jahr sieht das Delta anders aus, denn bei Flut ändern sich die Wasserläufe. Unzählige Inseln verschwinden, andere entstehen neu. Wir lassen uns überraschen, wie sich das Delta uns zeigt. Am Morgen werden wir zum Mokoro (einheimische Boote)- Liegeplatz gebracht. Dort erhalten wir unsere Mokoros mit Führer zugeteilt. Nach einer etwa zweistündigen Fahrt in das Delta werden wir unser Camp aufschlagen. Mit unserem Führer werden wir uns auf einen Wildbeobachtungsspaziergang begeben, um den ganzen Reichtum zu erkunden. Den Abend verbringen wir auf unserem Zeltplatz am Lagerfeuer, umgeben von den Geräuschen des afrikanischen Busches.

6. Tag: Okavango-Delta - Maun

Frühmorgens machen wir noch mal einen Wildbeobachtungsspaziergang. Nach dem Frühstück kehren wir durch die schier endlos mäandernden Flussläufe zurück nach Maun.

7. Tag: Maun - Kasane

Wir verabschieden uns von diesem herrlichen Naturparadies und begeben uns auf eine etwas längere Fahrstrecke. Entlang scheinbar endloser Ebenen an den Makgadikgadi Pans vorbei erreichen wir Nata. Von da ab geht es Richtung Norden, wobei der Baumbestand wieder etwas dichter wird und wir auch mit etwas Glück auf Elefanten treffen. In Kasane übernachten wir am Ufer des Chobe Flusses.

8. Tag: Chobe Nationalpark

Ganztägiger freier Aufenthalt im Camp für kleine Spaziergänge und Tierbeobachtungen am Chobe Fluss. Vormittags in der Freizeit besteht die Möglichkeit, auf einer geführten Safari im offenen Geländewagen, denjenigen Tieren nahe zu kommen, die nicht so häufig direkt am Chobe Fluss zu sehen sind. Der abenteuerliche Chobe Nationalpark mit seiner natürlichen und unberührten Wildnis ist der zweitgrößte Nationalpark im Land und bedeckt eine Fläche von etwa 10.566 qkm. Der Park verfügt über eine große Tiervielfalt wie Kaffernbüffel, verschiedene Antilopen, Raubkatzen u. a. sowie eine der größten Elefantenpopulationen der Welt. Wer noch nicht genug von der wilden Schönheit der Natur und der mannigfaltigen Tierwelt hat, kann in der Freizeit noch an einer Safari-Bootstour teilnehmen. Die idyllische Landschaft, die trinkenden Tiere und der Sonnenuntergang mit einmaligen Farbnuancen, lassen den Tag unvergesslich ausklingen.

9. Tag: Kasane - Livingstone/Viktoriafälle

Eine kurze Fahrt führt uns nach Kazungula. Anschließend bringt uns eine abenteuerliche Fähre über den Sambesi nach Sambia. Die Weiterfahrt führt uns nach Livingstone. Am Nachmittag haben wir einen Aufenthalt an den imposanten Viktoriafällen. Als „Mosi-oa-Tunya“ (Donnernder Rauch) haben die Einwohner die Wasserfälle bezeichnet, bevor der englische Forscher David Livingstone sie am 16.11.1855 „entdeckt“ hat. Zu Ehren seiner Königin benannte er sie in „Victoriafalls“ um. Bis zu 500 Millionen Liter Wasser pro Minute stürzen über eine Breite von 1,6 km und eine Falltiefe von 108 m, in eine spektakuläre Schlucht mit über 60 Stromschnellen. Bei diesem atemberaubenden Anblick verwundert es niemandem, dass die Fälle zu den Weltwundern zählen.

10. Tag: Livingstone/Viktoriafälle - Lusaka

Nachdem wir Livingstone verlassen haben, fahren wir durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet über Choma, Monze und Mazabuka in Richtung Lusaka. Kurz vor der Ebene des Kafue Tals steigt die Straße zum Munali-Pass auf fast 1.300 m Höhe an. Im Dezember 1855 erblickte Livingstone von dieser Stelle aus zum ersten Mal den Kafue-Fluss.

11. Tag: Lusaka - Luangwa

Am Morgen haben wir einen Aufenthalt in Lusaka, die Hauptstadt von Sambia. Die heute sehr lebendige, moderne Stadt hat sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Kral des Häuptlings Lusaka entwickelt. Wir haben einen Aufenthalt am Afrikanermarkt. Weiter fahren wir durch eine herrliche Berglandschaft ins Luangwa-Tal. Wir machen einen Spaziergang durch den lokalen Markt mit seinem bunten Treiben und schönen Fotomotiven. Wir übernachten in einem urigen Camp am Luangwa Fluss.

12. Tag: Luangwa - South Luangwa Nationalpark

Zunächst fahren wir weiter auf der großen Ost-West-Straße in Richtung Nordosten. Bei Chipata, dem früheren Jamestown wenden wir uns nach Nordwesten und kommen auf einer Rüttelpiste zum South Luangwa Nationalpark, den wir gegen Abend erreichen. Übernachtet wird in einem Camp direkt am Luangwa-River.

13. Tag: South Luangwa Nationalpark

Ganztägiger freier Aufenthalt im Camp für kleine Spaziergänge und Tierbeobachtungen am Luangwa-River. Außerdem besteht morgens und abends die Möglichkeit zu Landroverausflügen mit einheimischen Veranstaltern, durch den Park. Der Luangwa Nationalpark ist berühmt wegen seiner großen Elefantenherden. Hier gibt es auch die seltene Thornicroft-Giraffe, die nur noch in einem Bestand von ca. 500 Exemplaren existiert.

14. Tag: South Luangwa Nationalpark - Lilongwe

Vom South Luangwa Nationalpark fahren wir über Chipata zur Grenze nach Malawi und weiter nach Lilongwe, die Hauptstadt Malawis, dem ehemaligen Njassaland. Malawi, das noch wenig besucht wird, gilt in Expertenkreisen als eines der schönsten Länder im südlichen Zentralafrika. Es wird deshalb als „das warme Herz Afrikas“ bezeichnet. Es ist voll von unvergesslichen Eindrücken. Dieser längliche, ostafrikanische Binnenstaat erstreckt sich über 800 km in nord-südlicher Richtung. Die Landschaft ist so vielschichtig, wie die geologische Struktur des Landes. Entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs und des Malawisees, mit den Hochplateaus beiderseits des Grabens gelegen, bietet Malawi sehr kontrastreiche Landschafts- und Klimazonen.

15. Tag: Lilongwe - Salima/Senga Bay

Die Fahrt führt  über Salima zur Mua Mission Mission der weißen Väter“ besuchen. Es ist eine sehr interessante Missionsstation, die sich durch das Engagement eines Paters mit künstlerischen Ambitionen zu einer überregionalen Begegnungsstätte mit einem botanischen Garten, einer Kirche und einer Künstlerstadt entwickelt hat. Glanzstück ist das neue Museum der malawischen Kunst. Sie haben die Möglichkeit, eine der kunstvollen Holschnitzereien zu erwerben. Fahrt zu unserem Übernachtungsplatz an die Senga-Bay, wo wir an einem wunderschön gelegenen Campingplatz übernachten.

16. Tag: Salima/Senga Bay - Chinteche

Unsere Fahrt heute führt uns entlang des Malawisees mit kleinen Dörfern, wo wir das geruhsame Leben der Einheimischen beobachten können. Der Malawisee als großer Binnensee im ostafrikanischen Grabenbruch zählt zu den Kostbarkeiten der Welt. Entlang des Sees kommen wir nach Nkhotakota, dem früheren Zentrum des Sklavenhandels im südlichen Afrika und eine der ältesten Marktstädte Afrikas. Übernachtet wird in Chinteche.

17. Tag: Chinteche - Karonga

Über eine wunderschöne Panoramastraße, mit immer wieder einem atemberaubenden Blick auf den Malawisee, geht es nach Chitembe. Aber nicht nur die dramatisch schöne Naturlandschaft begleitet uns, der größte Reichtum des armen Landes sind seine Menschen: freundlich und friedlich in ihrer Mentalität, selbstbewusst und schön in ihrer äußeren Erscheinung. Die vielen herzlich lachenden Gesichter werden uns überall im Lande begegnen. Wir erleben am Malawisee, wie sich in der Abend- und Morgendämmerung die zarten Farben des Sonnenunter- und -aufgangs im See widerspiegeln, ein unvergessliches Naturschauspiel.

18. Tag: Karonga - Iringa

Heute verlassen wir das warme Herz Afrikas und überschreiten die Grenze nach Tansania. Anschließend führt die Fahrt nach Mbeya, die erste Stadt in Tansania. Weiter führt die Fahrt entlang der TaZaRa (Tansanisch-Sambesischen-Eisenbahn) über Sao Hill, dem alten Siedlerhochland der Weißen, heute ein riesiges Wiederaufforstungsbiet nach Iringa. Übernachtet wird auf einem wunderschön gelegenen Campingplatz.

19. Tag: Iringa - Mikumi

In der Gegend um Iringa gelangen wir ins Stammesgebiet der Wahehe, die der deutschen Kolonialmacht schwer zu schaffen machten. Eine kurze Fahrt bringt uns nach Isimilia. Hier sind bedeutende steinzeitliche Werkzeugfunde gemacht worden, deren Ausgrabungsstätte besichtigt werden kann. Wir machen eine Wanderung (ca. 2 Std., mittel) durch eine Schlucht mit gewaltigen Erdpyramiden, eine reizvolle geologische Besonderheit. Anschließend fahren wir nach Iringa. In Iringa gibt es eine sehr interessante alte deutsche Markthalle aus der Kolonialzeit. Das Gericht ist ebenfalls ein altes deutsches Gebäude. Sie haben Freizeit. Die Weiterfahrt führt uns durch das Baobab Valley mit seinen gewaltigen Affenbrotbäumen nach Mikumi.

20. Tag: Mikumi - Dar-es-Salaam

Die Reise führt durch den Mikumi Nationalpark, einem der kleineren Parks von Tansania, aber mit einer der dichtesten Elefantenpopulation des östlichen Afrika. Mit etwas Glück werden wir die grauen Riesen zu sehen bekommen. Die Fahrt führt entlang der Ulugoro-Berge nach Morogoro.Anschließend führt uns die Fahrt weiter nach Dar-es-Salaam, das an einer mit Kokospalmen bestandenen Bucht am Indischen Ozean liegt und als heimliche Hauptstadt Tansanias gilt. Der Name bedeutet „Hafen des Friedens“. Der Sultan von Sansibar, seines zänkischen Harems müde, hat sich hier 1862 eine ruhigere Residenz geschaffen. Dank des vorzüglichen natürlichen Hafens entwickelte sich die Stadt rasch und wurde nach der deutschen Eroberung bald die neue Hauptstadt Deutsch-Ostafrikas. Dar-es-Salaam ist heute eine sehr lebhafte Handelsstadt. Sie haben Freizeit zur Erholung mit Bademöglichkeit am Indischen Ozean. Am Abend genießen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.

21. Tag und 22. Tag: Dar-es-Salaam - Rückflug

Vormittags Erholung mit Bademöglichkeit am Indischen Ozean. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

 

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