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Südwestfrankreich und Provence I 2017


Auf dieser Rundreise begegnen wir neben der Provence mit ihren beeindruckenden Denkmälern der Antike auch einem Stück eher unbekanntem Frankreich - dem Südwesten mit Aquitanien und dem stillen Périgord. Das sagenhafte kulturelle Erbe und die hinreißenden Städte und Dörfer Aquitaniens beeindrucken ebenso wie die grandiose Natur der Berge und Flüsse Mittelfrankreichs. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit, die hervorragende Küche und die erlesenen Weine der Region zu kosten. So genießen wir an zwei Tagen die landestypische Küche Frankreichs und besuchen eine Weinkellerei.

  • Beeindruckende romanische Zeugnisse Burgunds und gotische Bauwerke
  • Höhlen von Lascaux
  • Weinmetropole Bordeaux
  • Atlantikküste und Wanderdüne von Pyla
  • Mittelalterliche Burganlage Carcassonne
  • Geschichtsträchtige Städte der Provence: Avignon, Nîmes, Arles und Orange
  • Naturparadies Camargue

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: München - Straßburg

Um 9.00 Uhr beginnt unsere Reise in München am Busbahnhof „Messestadt Ost“. Vom Hauptbahnhof München besteht mit der U2 eine Direktverbindung zur Haltestelle „Messestadt Ost“. Die Fahrzeit beträgt ca. 25 Minuten. Fahrscheine erhalten Sie an den Schaltern des MVV- (Münchner Verkehrsverbund) oder an den entsprechenden Automaten. Die einfache Fahrt kostet € 2,70. Eine Fahrt mit dem Taxi vom Hauptbahnhof kostet ca. € 25,- - 30,-. Wir fahren auf der Autobahn über Augsburg, Ulm, Stuttgart, Pforzheim nach Karlsruhe. Über die Rheinbrücke geht es nach Straßburg, die Hauptstadt des Elsass. Seit 1949 ist Straßburg Sitz des Europarats. Wir besuchen das aus rotem Sandstein gebaute Münster. 1176 ist mit dem heutigen Bau begonnen und im 15. Jahrhundert - von der Romanik zur Gotik - ist er vollendet worden. Wir bummeln durch das malerische Münsterviertel und besuchen das berühmte Münster.

2. Tag: Straßburg - Dijon

Nach einer landschaftlich schönen Fahrt durch die Vogesen geht es zur lothringischen Hauptstadt Nancy. Nancy ist eine bezaubernde Stadt, geprägt vom Place Stanislas, dem ehemaligen Königsplatz, eine der schönsten städtebaulichen Anlagen des 18. Jahrhunderts. Der Platz ist nach Stanislaus Leszczynski benannt, dem Exkönig von Polen. Wir fahren weiter zum ehemaligen Herzogtum Burgund mit der Metropole Dijon. Die mondäne Stadt der großen Herzöge war schon immer ein bedeutender Marktort an den Handelsstraßen der Nord-Süd-Achse und der West-Ost-Achse. Eine Stadt, die auch berühmt ist wegen der schon von den Römern bebauten Weinhänge, deren Weine zu den teuersten der Welt zählen. Ebenso bekannt ist sie als Senf- und Lebkuchenstadt. Die größten Kunstwerke verdankt Dijon der Blüte Burgunds im späten Mittelalter. Wir besuchen beim Stadtrundgang die schönsten architektonischen Bauwerke.  Die schönen Patrizierhäuser gruppieren sich malerisch um den ehemaligen Herzogspalast.

3. Tag: Dijon - Chateauroux

Wir kommen zu der auf einem Felsrücken malerisch gelegenen Stadt Vézelay. Sie ist eine der wichtigsten Stationen des Jakobweges mit der herausragenden, romanischen Basilika Ste-Madeleine, eine Bilderbibel in Stein. Sie verdankt ihre Einstufung als Weltkulturerbe dem außerordentlichen Skulpturenschmuck. Nun erreichen wir die bedeutende Stadt Bourges. Sie wurde im 14. Jahrhundert künstlerisches Zentrum des Jean de Berry. Wir besuchen die großartige Kathedrale St. Étienne. Der Titularbischof von Bourges war Primas Aquitaniens und träumte von einer großen Kathedrale im neuen, großartigen Stil der Île de France und so begann er 1198 mit dem Bau. Die Kathedrale beeindruckt durch die Größe und durch das weiträumig-harmonisch proportionierte Innere mit den atemberaubenden Glasfenstern, die aus allen Epochen vom 12. - 17. Jahrhundert stammen. Wir fahren weiter nach Chateauroux.

4. Tag: Chateauroux - St-Émilion

Wir fahren zu einer der berühmtesten vorgeschichtlichen Fundstellen Europas, der Höhle von Lascaux. Die jungpaläolithische Höhle von Lascaux im Tal der Vézère bei Montignac im französischen Département Dordogne enthält einige der ältesten bekannten abbildenden Kunstwerke der Menschheitsgeschichte. Die Vielzahl und die Qualität ihrer Malereien sind einzigartig. Die Originalhöhle ist heute nicht mehr zugänglich, aber in einer originalgetreuen Nachbildung sind die meisten Räume und Malereien zu besuchen und zu sehen. Zum Abschluss des Tages kommen wir in das schon bei den Grafen von Aquitanien und den Königen von England beliebte St-Émilion. Es bietet dem Kunstliebhaber und dem Feinschmecker erlesenen Genuss.  Wir kehren zu einer Weinprobe ein.

5. Tag: Ausflug nach Bordeaux

„Geh aber nun und grüße die schöne Garonne und die Gärten von Bordeaux“, so heißt es in einem Hölderlin Gedicht, in dem er sehnsuchtsvoll an diese Stadt denkt. Wir machen einen Stadtrundgang durch das Altstadtviertel der geschichtlich so bedeutenden Wein- und Hafenstadt. Anschließend fahren wir zum Becken von Arcachon am Atlantik. Mittags haben Sie die Möglichkeit zum Fischessen in einem der vielen netten Lokale. Nach einer Badepause und dem Aufenthalt bei der größten Wanderdüne Europas, der Düne von Pyla, kehren wir zurück nach St-Émilion.

6. Tag: St-Émilion - Albi

Am Vormittag halten wir uns in St-Émilion auf und besuchen die wegen ihrer Einmaligkeit sehenswerte, unterirdische Monolith-Kirche aus dem Hochmittelalter. Unweit des Zusammenflusses von Tarn und Garonne liegt Moissac. Die Stadt ist berühmt wegen ihrer weißen Tafeltrauben und der Meisterwerke romanischer Skulptur an Portal und Kreuzgang ihres ehemaligen Klosters, der Abteikirche St-Pierre, die im 7. Jh. von Benediktinermönchen gegründet worden ist. Beim heutigen Bau aus dem 12. Jh. sind das Südportal der Kirche und der einzigartige Kreuzgang mit seinen erzählenden Figurenkapitellen die berühmtesten Teile. Sie wurden in kurzer Zeit in ganz Europa beispielhaft für die Kirchen der Benediktiner. Jetzt geht es durch eine landschaftlich schöne Gegend, durch das Garonne-Tal in Richtung Albi.

7. Tag: Ausflug nach Toulouse - Albi

Toulouse wird aufgrund seiner zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen auch la ville rose -„rosarote Stadt“- genannt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die romanische Basilika Saint-Sernin (11.-12. Jahrhundert), die zu den schönsten romanischen Kirchen Südfrankreichs gehört. Die Basilika ist ein großartiges Glied in der Kette von Pilgerkirchen, die für die romanische Monumentalskulptur schulbildend waren. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das alte gotische Dominikanerkloster Les Jacobins. In der ehemaligen Hauptkirche des Dominikanerordens mit den berühmten Palmier des Jacobins (kunstvolles gotisches Deckengewölbe) befindet sich seit 1369 auch die Grabstelle des Hl. Thomas von Aquin. Anschließend kehren wir nach Albi zurück. Albi ist eine Stadt, die in warmen Rottönen leuchtet, denn alle Gebäude und Brücken sind aus Ziegeln erbaut. Sie war die Stadt der Anhänger der Katharer, die als Ketzer in den Albigenserkriegen (1208 - 1229) massakriert worden sind; somit haben die Kapetinger die blühende Grafschaft Toulouse erobern können.  Wir besuchen die als Festungsbau konzipierte Kathedrale Ste-Cécile, deren Grundstein 1282 vom Bischof von Albi, Bernard de Castenet, gelegt worden ist. Ihr Innenraum bietet eine Fülle an beeindruckenden Skulpturen und Malereien. Wir sehen schöne Beispiele für den Flamboyant-Stil, einen dem Abbruch entgangenen Lettner und die bemalte Westwand mit einer alptraumartigen Darstellung des Jüngsten Gerichts in der frühchristlichen, romanischen Tradition.

8. Tag: Albi - Avignon

Mit Blick auf die Cevennen geht es nach Carcassonne zur an einem Hang gelegenen, größten mittelalterlichen Burganlage. Die Burgstadt vermittelt ein Bild längst vergangener Zeit, als habe hier ein Zauberstab das Mittelalter festgehalten. Wir spazieren beim Stadtrundgang auf der zur Gänze erhaltenen Wehrmauer. Nun führt die Fahrt auf der Autobahn entlang der Pyrenäen und durch das Languedoc in die Provence nach Avignon an der Rhone.

9. Tag: Ausflug nach Les-Stes-Maries-de-la-Mer

Zuerst fahren wir zur „Brücke“ über den Gard. Der Pont du Gard, eines der großen Wunder der antiken Welt ist im 19 v. Chr. konstruiert worden. Er hat zu einem großen, 49 km langen Aquädukt, der den Wasserbedarf der rasch wachsenden Stadt Nîmes gedeckt hat, gehört. Anschließend geht es durch die Landschaft der Garrigue-Heide zur ehemaligen Römerstadt Nîmes mit ihren römischen Baudenkmälern: Amphitheater und Maison Carrée. Nun fahren wir durch die naturbelassene Camargue zum berühmten Wallfahrtsort Les-Stes-Maries-de-la-Mer. Nach der Gelegenheit zum Baden und Fischessen wird nach Avignon zurückgekehrt.

10. Tag: Ausflug nach Roussillon

Heute kommen wir durch die Landschaft des Vaucluses mit einer der ergiebigsten Karstquellen der Welt. In dieser Quelle tritt zu Füßen eines Steilabfalles des Vaucluses-Plateaus das Wasser eines großen, unterirdischen Einzugsgebietes als Sammelaustritt zutage. Weiter geht es zum so malerisch, auf einer aus Ockererde bestehenden Hügelkuppe, gelegenen Ort Roussillon. Wir wandern durch den Park der Riesen der Ockerfelsen. Über Sault mit seinen Lavendelfeldern, nähern wir uns dem Mont Ventoux. Der „windige Berg“, wie der Name auf Deutsch übersetzt heißt, steht vollkommen allein und bietet deshalb einen grandiosen Ausblick. Per Bus gelangen wir zum Gipfel (1.912 m) und genießen einen herrlichen Blick über die Provence.

11. Tag: Avignon

Heute erkunden wir zu Fuß die Stadt der Päpste. Ein gemeinsamer Spaziergang führt uns durch die Gassen der Altstadt, die sich dank der gut erhaltenen Stadtmauer ihren ganzen Charme bewahren konnte und von südländischem Leben erfüllt ist. Nach der Mittagspause besichtigen wir gemeinsam den Papstpalast. Anschließend haben Sie Freizeit, um Avignon auf ihre ganze eigene Weise zu entdecken.

12. Tag: Ausflug nach Arles

Wir fahren zur malerischen Kette der Alpilles mit ihren steilen Kalkfelsen. Bei der ehemaligen antiken Stadt Glanum mit dem Grabmal der Julier halten wir uns kurz auf. Das in einer beeindruckenden Landschaft liegende Les Beaux de Provence ist unser nächstes Ziel. Die Burgruine mit ihren verlassenen Häusern erinnert an die mittelalterliche Stadt. Arles, das „Gallische Rom“, ist stolz auf eine große Vergangenheit. Es war ehemals römische Hauptstadt und religiöses Zentrum im frühen Mittelalter und ist voll von Schätzen von der Antike bis zur Moderne. Wir besichtigen die Kirche St-Trophime mit den Meisterwerken des romanischen Portals.

13. Tag: Avignon - Orange - Mâcon

Es geht wieder Richtung Norden, ins Mâconnais. Doch zuerst besichtigen wir die antiken Baudenkmäler in Orange. Hier steht eines der beeindruckendsten Theater aus der Römerzeit und ein römisches Monumentaltor, ein Triumphbogen. Wir verlassen die Stadt der Oranier und kommen zum Pferdefelsen von Mâcon. Hier nutzen wir den Aufenthalt für eine kleine Wanderung in der herrlichen Landschaft.

14. Tag: Mâcon - Straßburg

Unsere Fahrt Richtung Straßburg führt uns heute durch die France-Comté und das französische Jura. Die Region ist bekannt ihre Spezialitäten wie den Comté-Käse oder den Vin Jaune de Jura. Unweit von Besancon und Dole liegt die ehemalige königliche Saline von Arc et Senans, entworfen von Claude Nicolas Ledoux,, die vor allem durch ihre klare Architektur besticht. Nach einer gemeinsamen Besichtigung führt die Fahrt über Besancon und Mühlhausen nach Straßburg.

15. Tag: Straßburg - München

Um 7.00 Uhr treten wir die Rückreise an. Die Route führt auf die Autobahn nach Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Ulm, Augsburg bis nach München zum Busbahnhof „Messestadt Ost“. In München kommen wir, je nach Verkehrslage, um ca. 14.00 Uhr an.

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