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Auf dem Jakobsweg nach Santiago I 2017


Auf dem Jakobsweg, dem alten Pilgerweg durch Frankreich und Spanien, erreichen wir das überwältigende, vom Mittelalter geprägte Pilgerziel Santiago de Compostela. Der Camino de Santiago (Jakobsweg) wurde 1987 zum ersten europäischen Kulturweg erhoben. Wir machen an allen bedeutenden Stationen des Jakobsweges halt. Die zwischen Freizeit und Besichtigung sehr ausgewogene Reise führt durch bezauberndes, wenig bekanntes Frankreich und Nordspanien zwischen Pyrenäen und Atlantik. 

  • Santiago de Compostela
  • Pyrenäen Nationalpark
  • Klöster und Kathedralen am Pilgerweg
  • Galizien, grüne Küste Nordspaniens
  • Lourdes
  • Wanderungen auf dem Jakobsweg

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: München - Dôle

Um 8.00 Uhr beginnt unsere Reise in München am Busbahnhof „Messestadt Ost“. Vom Hauptbahnhof München besteht mit der U2 eine Direktverbindung zur Haltestelle „Messestadt Ost“. Die Fahrzeit beträgt ca. 25 Minuten. Fahrscheine erhalten Sie an den Schaltern des MVV- (Münchner Verkehrsverbund) oder an den entsprechenden Automaten. Die einfache Fahrt kostet € 2,70. Eine Fahrt mit dem Taxi vom Hauptbahnhof kostet ca. € 25,- - 30,-. Wir fahren auf der Autobahn über Augsburg, Ulm, Flughafen Stuttgart, Autobahnraststätte Pforzheim-Ost nach Karlsruhe. Die Fahrt führt an den Vogesen entlang über Colmar bis Mülhausen, bei Belfort durch die burgundische Pforte in das Tal des Doubs und über Besançon nach Dôle.

2. Tag: Dôle - Clermont-Ferrand

Heute geht es auf der Autoroute du Soleil nach Süden, der Saône entlang, über Mâcon und Villefranche nach Clermont-Ferrand, malerisch von den „Puys“, einer vulkanischen Gebirgskette überragt. In der Altstadt Clermont-Ferrand mit ansehnlichen Bauten aus romanischer und gotischer Zeit halten wir uns kurz auf.

3. Tag: Clermont-Ferrand - Albi

Wir fahren in die Berge des Massif Central. Auf der Autobahn über Issoire nach St-Flour, eine malerisch gelegene, mittelalterliche Festungsstadt. Auf schmaler Gebirgsstraße führt die Reise durch die eindrucksvolle Landschaft der vulkanischen Berge der Auvergne über Chaudes-Aigues mit seinen berühmten heißen Quellen (52-82°) nach Rodez, die Hauptstadt der ehemaligen königlichen Provinz Rouergue. Wir besuchen die gotische Kathedrale Notre-Dame mit ihrem bemerkenswerten 87 m hohen Glockenturm und fahren weiter nach Albi. Wir besichtigen die gewaltige, festungsähnliche Kathedrale Ste-Cécile mit der üppigen Innenausstattung im Flamboyantstil und ihrer Chorschranke mit einzigartigem Figurenschmuck burgundisch-flämischer Prägung. Neben der Kathedrale befindet sich der mächtige Bischofspalast, von dessen Gartenterrassen man einen schönen Ausblick auf das Tal des Tarn hat.

4. Tag: Albi - Lourdes

Die nächste Station ist Toulouse, die „Rote Stadt an der Garonne“. Wir besuchen die Basilika St-Sernin, eine der großartigsten Wallfahrtskirchen an der Pilgerstraße nach Santiago. Sie ist der größte romanische Sakralbau Frankreichs, der fast zeitgleich und mit dem gleichen Grundriss wie die Pilgerkirche in Santiago erbaut worden ist. Nach dem Besuch der Jakobinerkirche mit dem Grab des großen Theologen Thomas von Aquin haben wir Freizeit zum Bummeln durch das moderne Toulouse. Anschließend geht es über Muret, St-Gaudens und Tarbes nach Lourdes.

5. Tag: Lourdes

Im bekannten Wallfahrtsort zur Hl. Mutter Gottes haben Sie den ganzen Tag Zeit zur individuellen Gestaltung. Hier hatte 1858 das Mädchen Bernadette Soubirous mehrere Visionen von Marienerscheinungen. Sowohl die Teilnahme an religiösen Feiern (Kreuzweg, Lichterprozession etc.) als auch Spaziergänge in der herrlichen Pyrenäenlandschaft sind möglich.

6. Tag: Lourdes - Mendigorríaa

Die Reise führt über Pau und Oloron auf einer landschaftlich reizvollen Strecke durch den Nationalpark der Pyrenäen. Quer zum Isthmus der iberischen Halbinsel zieht sich die mächtige Gebirgskette der Pyrenäen über 400 Kilometer zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik hin. In der Provinz Huesca in Spanien war die Passhöhe Puerto de Somport neben dem Pass von Roncevalles für die Jakobspilger der Übergang über die Pyrenäen. Über Jaca, entlang des Rio Aragón und vorbei am großen Stausee von Yesa kommen wir zum heutigen Übernachtungsplatz nach Mendigorría.

7. Tag: Mendigorría

Eine kurze Fahrt führt nach Puente la Reina. Hier erreichen wir die mittelalterliche Brücke, die den Anfang des klassischen Pilgerwegs durch Spanien kennzeichnet. Hier wandern (ca. 1,5 - 2 std., leicht) wir auch ein Stück auf dem Pilgerweg. Die 8 Kilometer von Puente la Reina bis nach Cirauqui führen durch hügelige, mit Macchia bewachsene aber auch mit Wein, Spargel und Getreide kultivierte Landschaft. Wir wandern auf unbefestigten Lehm- oder Steinwegen. Als Alternative bietet sich eine Wanderung (ca. 1,5 - 2 Std., leicht) von Lorca nach Estella an, mit etwa der gleichen Distanz und dem gleichen Landschaftsprofil. Weiter fahren wir nach Pamplona (baskisch Irunea), der Hauptstadt von Navarra. Die ehemalige römische Siedlung Pampaela hat oft ihren Herrn gewechselt: Goten, Mauren und Franken, letztlich belebten die Pilger des Jakobsweges wieder die Stadt. Ein Bummel durch die Stadt führt zum Palacio de Navarra (Diputación Foral). Die romanische Kirche San Nicolás, das Gerichtsgebäude, das Rathaus, die Kathedrale oder die Stierkampfarena mit dem Hemingway-Denkmal (besonderer Anziehungspunkt in der Zeit vom 6. bis 14. Juli während der Fiesta de San Fermin, dem Fest der Stiere) bereichern unseren Stadtrundgang.

8. Tag: Mendigorría - Burgos

Durch das Weinbaugebiet La Rioja geht es zur Textil- und Metallindustriestadt Logrono. In der Nähe von Logrono bei Clavijo ist die Jakobslegende des Maurentöters Matamoros entstanden. Im Jahre 844 hat Ramiro I. die Mauren geschlagen, wobei Jacobus als Ritter erschienen ist, hunderte von Mauren getötet und die Schlacht für die Christen entschieden hat. Vorbei an Nájera folgen wir den Spuren der Wallfahrer nach Westen. Nachmittags erreichen wir Burgos, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Burgos, Sitz eines Erzbischofs, zeigt stolz seine Kirchen. Wir bummeln vorbei an den Statuen und Helden, welche vor dem Arco de Santa Maria die Stadt bewachen. Nicht nur auf das geschichtsträchtige Casa del Cordón sind die Altkastilier stolz, sondern auch auf EL CID - Rodrigo Diaz de Vivar (l026 - 1099) el Campeador, der Schlachtensieger, geboren 9 km außerhalb von Burgos in Vivar, bestattet in der Kathedrale in Burgos. Wir haben Freizeit in der Altstadt. 4 Kilometer östlich von Burgos besuchen wir das Kartäuser Kloster Cartuja de Miraflores, Grabstätte des Königs Juan II. und seiner Gemahlin Isabella von Portugal. Bei gutem Wetter wandern wir von Ermita de Valdefuentes nach San Juan de Ortega (6 km, ca. 1,5 - 2 Std., leicht). Breite Wege führen, abgesehen von einer kleinen Steigung am Anfang, flach durch Eichen- und Kiefernwälder und Felder.

9. Tag: Burgos - Leon

Auf den Spuren der Jakobspilger führt unsere heutige Route von Burgos über Villanueva de Argano, Osorno, Carrion de los Condes, Sahagun und Mansilla nach León. Wenn der Jakobstag, der 25. Juli, auf einen Sonntag fällt, wird eine Pilgerfahrt im Heiligen Jahr ausgerufen. Am Überrock, Umhang, Pilgerstock, Lederbeutel, Kürbisflasche, breitkrempigen Hut und an der Vieira (Jakobsmuschel) erkennt man den Pilger. Die Blütezeit der Wallfahrt fiel in die Zeit zwischen 11. und des 12. Jh., als die hl. Stätten in Jerusalem wegen der türkischen Herrschaft nicht zugänglich waren. Eines der wichtigen Ziele vor Santiago de Compostela war León. Wir besichtigen die Colegiata de San Isidoro, das Pantheon de los Reyes und die gotische Kathedrale. Nordwestlich von León, am Ufer des Rio Beruesga besuchen wir das ehemalige Kloster San Marcos, heute ein luxuriöses Parador Nacional. An dieser Stelle stand seit dem 12. Jh. das Stammhaus der Santiagoritter, deren Orden die Pilger auf dem Jakobsweg geschützt haben. Wir fahren nach Villadangos del Páramo, einen Pilgerort westlich von Leon. Heute wandern wir von Villalcazar de Sirga nach Carrion de los Condes (6 km, ca. 1,5 - 2 Std., leicht). Der Kiesweg führt entlang der alten, wenig befahrenen Landstraße durch typische Mesetalandschaft. Alternativ könnte man von Calzadilla de la Cueza nach Ledigos wandern (6 km, ca. 1,5 - 2 Std., leicht).

10. Tag: Leon - Santiago de Compostela

Zwischen dem galizischen Bergland und den Montes de Leon liegt das Bierzotal. Am Cebreiropass machen wir unsere Mittagspause. In der kleinen Kapelle Santa Maria a Real wird seit dem Mittelalter die Verehrung des "heiligen Grals" gepflegt. Anschließend führt die Route nach Nordwesten. In der Mitte des Berglandes von Galicien erreichen wir Lugo am oberen Rio Minho. Nach kurzem Aufenthalt in der von einem imponierenden Mauerwerk aus der Römerzeit umgebenen Stadt machen wir uns auf die letzte Wegstrecke nach Santiago de Compostela, zur drittgrößten christlichen Wallfahrtsstätte des Abendlandes. Auch wir wandern heute noch ein Stück auf dem Jakobsweg. So überqueren wir wandernd die Puente de Orbigo und gehen durch den Ort Hospital de Obrigo (2,5 km, ca. 0,5 Std., leicht).

11. Tag: Santiago de Compostela

Wir halten uns den ganzen Tag in Santiago de Compostela, auf. Das Wallfahrtszentrum ist seit Jahrhunderten Anziehungspunkt für Millionen von Gläubigen. Nach der Legende ist im Zeitraum 818-834 über einem Feld ein Stern erschienen, und man hat in einer Höhle am Rand des Feldes das Grab des Apostels Jakobus (spanisch = Santiago) gefunden. Auf dem Feld ist eine Kirche gebaut worden, um die eine Stadt entstanden ist, die den Namen Campus Stellae (Feld des Sterns) - Compostela - erhalten hat. Heute ist die Stadt Erzbischofssitz, Universitätsstadt und eines der bedeutendsten religiösen und kulturellen Zentren Spaniens. 1985 wurde Santiago de Compostela von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Kathedrale (11.-12. Jh., bis ins 18. Jh. stetig verändert) beinhaltet eine Summe romanischer Kunst, mit Krypta (Jakobusgrab). Hinter der barocken Westfassade befindet sich das Portico de la Gloria, für viele Kenner das großartigste Zeugnis romanischer Plastik überhaupt.

12. Tag: Santiago de Compostela - La Coruna

Nach dem Verlassen der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Galicien erreichen wir auf kurzer Fahrt zum Atlantik über Noia den malerischen Fischerort Muros. Durch die rauen Atlantikstürme und wegen der bis Anfang des 16. Jh. fehlenden Navigationstechniken glaubte man sich hier am Ende der Welt. Der westlichste Punkt Spaniens Cabo Finisterre (Cabo Fisterra) bietet einen grandiosen Blick auf den offenen Atlantik. Über Carballo im Landesinneren erreichen wir die Hafenstadt La Coruna.

13. Tag: La Coruna - Luarca

Wir fahren in die Stadt, die eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen hat. La Coruna ist von den Iberern gegründet worden. Die Römer haben den Hafen genutzt und haben den Leuchtturm Torre de Hercules aus dem 2. Jh. hinterlassen. Mauren haben die Stadt besetzt und sind selbst wieder von den Portugiesen vertrieben worden. Sie haben wiederum den Spaniern weichen müssen. Die spanische Armada ist hier nach England aufgebrochen und Napoleons Truppen haben Spanier und Engländer geschlagen. La Coruna nennt sich heute die Liberale Stadt. Die verglasten Gallerien der Häuserfronten haben La Coruna zum Beinamen „Kristallstadt“ verholfen. Wir bummeln durch die Altstadt, vorbei an den romanischen Kirchen Santiago und Santa Maria. Die tief ins Landesinnere einschneidenden Fjorde nördlich und nordöstlich von La Coruna werden die Rias Altas genannt. Wir folgen der malerischen Küstenstraße entlang der „Grünen Küste“ mit unzähligen Buchten und Fischerdörfern und befinden uns dabei auf einem der Hauptstränge des Jakobsweges. Ob die Pilger das Tal von Roncevalles, den Pass von Somport oder den Seeweg benutzt haben, diese Route entlang der Biskaya und der Küste war die exklusivste, gefördert von den Mönchen des Benediktiner-Klosters Cluny. Über Ortigueira, Viveiro und Ribadeo führt die Reise nach Luarca, ein typisches Küstendorf an der Costa Verde - „Grüne Küste“ Asturiens. Die romantische, grünhügelige Landschaft sowie die steile Klippenküste bezaubern uns.

14. Tag: Luarca - Santander

Die regenreiche Nordküste Asturiens mit ihren Ausläufern des Kantabrischen Gebirges sind Erholungsgebiete der Großstädter geworden. Über Aviles erreichen wir Oviedo, die Universitätsstadt, Bischofssitz und geistiges Zentrum der asturischen Nordküste. Oviedo war von 810 bis 924 die Hauptstadt des Widerstandes der christlichen Asturier gegen die Mauren. Am Abhang der Sierra de Naranco, außerhalb der Stadt, sehen wir zwei schöne preromanische Bauten, die Kirchen Sta. Maria del Naranco und San Miguel de Lillo. Beide sind im 9. Jh. von christlichen Königen errichtet worden. Anschließend fahren wir in die Stadt zur Kathedrale Sancta Ovetensis und zur Basilika San Julian de los Prados. Am Kathedralenplatz und am Markt haben wir Freizeit. Nachmittags führt uns die Reise weiter an der romantischen „grünen Küste“ Richtung Santander, die Landeshauptstadt von Cantabrien.

15. Tag: Santander - San Sebastian

Unweit der höchsten Erhebungen des Kantabrischen Gebirges, den Picos de Europa, war Santander schon während der Römerzeit ein wichtiger Handelshafen. Mit seinem milden Klima und dem prächtigen Strand hat es sich zu einem mondänen Badeort für spanische Könige entwickelt. Wir fahren zum Puerto Chico und weiter geht es über Laredo und entlang der Felsküste über Castro-Urdiales nach Bilbao, die Hauptstadt der baskischen Provinz Vizcaya am Rio Nervion. Gemessen am Güteraufkommen ist Bilbao der bedeutendste Hafen Spaniens. Wir besichtigen das Guggenheim Museum der modernen Kunst. Dieser futuristische Bau von Frank Gehry setzt ein Zeichen für die Architektur des 21. Jh. Wir haben Freizeit bei der Kathedrale Santiago. Der Kern der Stadt liegt nicht am Rathaus, sondern um die Siete Calles. Die Cafes laden zu Tapas ein. Nachmittags fahren wir auf der Autobahn nach Zarautz, an die Steilküste oberhalb des Kantabrischen Meeres.

16. Tag: San Sebastian - Bordeaux

Nach kurzer Fahrt kommen wir nach San Sebastian in der Provinz Guipuzcoa (baskisch Donostia), das vornehmste Seebad Spaniens. Die Stadt hat eine reizvolle Lage an der muschelförmigen Meeresbucht La Concha mit der vorgelagerten Insel Sta. Clara. Ein kleiner Spaziergang führt durch die Altstadt vorbei am Urgull-Berg, am Verfassungsplatz und an der schönen Kirche Santa Maria. Anschließend fahren wir auf den 184 m hohen Aussichtsberg Igueldo. Am Nachmittag geht es bei Hendaye über die Grenze nach Frankreich und durch das französische Baskenland. Auf der Autobahn passieren wir die Badeorte St-Jean-de-Luz, Biarritz und Bayonne und kommen durch die „Landes“ nach Bordeaux, die Hauptstadt Aquitaniens.

17. Tag: Bordeaux - Périgueux

Vormittags halten wir uns in Bordeaux auf. Die Stadt ist unangefochten wirtschaftlicher, politischer und kultureller Mittelpunkt Südwestfrankreichs und ist eine der wichtigsten Hafenstädte Frankreichs. Ihr Stadtbild gehört zu den schönsten Beispielen der europäischen Stadtbaukunst des 18. Jh. Der Stadtrundgang führt vorbei am alten Stadttor mit der Grosse Cloche aus dem 13. Jh. zur Kathedrale St-André und dem erzbischöflichen Palais, heute Sitz der Stadtverwaltung, zum großzügig angelegten Börsenplatz mit den prächtigen Fassaden von Börse, Zollamt und Marinemuseum und dem berühmten Brunnen der drei Grazien. Am Nachmittag geht es über Libourne nach Périgueux, die Hauptstadt des Périgord, die bereits zur gallorömischen Zeit große Bedeutung besessen hat. Die Kuppeln der im 11. Jh. im byzantinischen Stil erbauten Kathedrale St-Front überragen die Stadt und geben ihr ein orientalisch anmutendes Gepräge. Wir besuchen die Kathedrale, die ihre ursprüngliche Schönheit erahnen lässt, obwohl sie im 19. Jh. radikal erneuert worden ist.

18. Tag: Périgueux - Vichy

Die Fahrt führt nach Lascaux im malerischen Vézère-Tal. Großartige Felszeichnungen sind von Menschen hinterlassen worden, die vor 14.000 Jahren hier als Jäger und Sammler gelebt haben. Obwohl die Originalhöhle nicht öffentlich zugänglich ist, kann die heutige Ausstellung über Lascaux besichtigt werden. Über Brive und durch die waldreiche Region von Limousin gelangen wir über Clermont-Ferrand und Thiers  nach Vichy, einen der berühmtesten Kurorte Europas, von 1940-44 im besetzten Frankreich Sitz der französischen Regierung unter Marschall Pétain. Wir können durch die Kuranlagen spazieren.

19. Tag: Vichy - Dôle

Zuerst besuchen wir Paray-le-Monial, ein kulturell und historisch bedeutendes Pilgerzentrum, Wirkungsstätte der hl. Marguerite-Marie Alacoque; Besichtigung der Basilika Sacré-Coeur. Sie ist im 11./12. Jh. von Cluny aus als Prioratskirche erbaut worden und gilt als vollkommenstes Beispiel der cluniazensischen Architektur. Anschließend geht es nach Beaune zum Hôtel-Dieu, einem Hospiz im flämisch-burgundischen Stil aus dem 15. Jh., in dem der berühmte Flügelaltar von Roger van der Weyden zu sehen ist. Schließlich fahren wir nach Dôle.

20. Tag: Dôle - München

Um 7.00 Uhr treten wir die Rückreise an. Die Route führt Auf der Autobahn über Besançon, Belfort und Mühlhausen in die Elsässische Ebene bis Straßburg. Über die Rheinbrücke geht auf die Autobahn und weiter über Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Ulm, Augsburg nach München zum Busbahnhof „Messestadt Ost“. In München kommen wir, je nach Verkehrslage, um ca. 18.00 Uhr an.

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