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Große Iran-Rundreise I 2017


Fasziniert von der persischen Kultur waren nicht nur die Reisenden von Herodot bis Marco Polo, sondern auch die Eroberer des Landes, von Alexander dem Großen über die muslimischen Araber bis hin zu Timur Lenk und den Osmanen. Stets übernahmen sie die Errungenschaften und Kultur des persischen Volkes. Bei dieser Rundreise durch uralte Kulturlandschaften erleben wir auch die verschiedenen Völker, die dieses Land bis heute prägen. Wir besuchen die Ruinen des Reiches von Elam, die Palastbauten und Gräber um Shiraz und fahren durch grandiose Landschaften wie das Zagrosgebirge. Auch die beeindruckende  Wüstenlandschaft zieht uns in ihren Bann.  Wir besuchen die historischen Karawanenstädte an der Alten Seidenstraße Isfahan, Yazd und Shiraz  mit ihren gewaltigen Moscheen, ihren Paradiesgärten und lebendigen Basaren.

  • Teheran, moderne Metropole am Elbursgebirge
  • Armenische Thaddäuskirche
  • Shiraz, Stadt der Rosen und der Dichter
  • Persepolis, Zeugnis einer einzigartigen Kultur
  • Übernachtung bei den Kaschgai Nomaden
  • Yazd, Wüsten-und Feuerstadt an der alten Seidenstraße
  • Isfahan, Juwel des alten Persiens
  • Auf den Spuren Alexanders des Großen
  • Beeindruckende Reliefs der großen persischen Herrscher
  • Armenische Kultur

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Teheran

Linienflug nach Teheran im Iran. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Teheran

Heute haben wir einen ganzen Tag Zeit für die moderne Hauptstadt des Irans. Am Azadiplatz mit seinem weißen Shahjadturm, dem Wahrzeichen des modernen Teheran vorbei, kommen wir durch den alten Teil der Stadt zum Golestan-Palast (So geschlossen), bis 1979 Sitz des Schahs von Persien. Wir besichtigen die Palastanlage sowie den Thronsaal. Anschließend führt die Fahrt zum Nationalmuseum (Mo geschlossen). Es zeigt eine große Sammlung von Funden aus allen Epochen der iranischen Geschichte. Am alten und neuen Parlamentsgebäude vorbei liegt gleich in der Nähe die Sepah Salar-Moschee mit ihren acht Minaretten. Nach unserer Mittagspause folgt der wohl eindrucksvollste Programmpunkt der Stadtrundfahrt: Besichtigung der in einer Bank, gegenüber der Deutschen Botschaft, verwahrten Kronjuwelen (geöffnet Sa-Di.). Im Norden, in den höher liegenden und vornehmeren Wohngebieten der Stadt, befindet sich der Shadabad-Palast (Mo geschlossen), der Wohnsitz des letzten Shahs. Nach der Besichtigung des so genannten Weißen Palastes spazieren wir durch die Parkanlage.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten, können nicht alle Programmpunkte bei jedem Besuch bedient werden.

3. Tag: Teheran - Zanjan

Wir fahren nach Qazvin, wo wir das letzte der ehemals acht Stadttore (Teheran-Tor) aus qadjarischer Zeit und das Grabmal des Imamzadeh Hossein, Sohn des achten Imam, besichtigen. Weiter führt die Fahrt durch das Weinanbaugebiet von Takhestan, durch Gebirgslandschaften und fruchtbare Täler in die Provinz Zanjan. In Sulthaneye besuchen wir das gewaltige Mausoleum des Mongolen Ilkhan Oltschaitu. Es ist das letzte erhaltene Zeugnis des fast 300jährigen mongolischen Zwischenspiels der Ilkhane-Herrscher, Nachfahren des legendären Dschingis Khan im Iran. Anschließend führt die Fahrt weiter zur berühmten Messerstadt Zanjan, wo Messer in allen Größen sowie filigrane Gold- und Silberarbeiten angeboten werden.

4. Tag: Ausflug zum Tacht-e Suleiman

Durch eine faszinierend schöne Landschaft kommen wir zu der historischen Feuertempelanlage, deren Name „Thron des Salomon“ bedeutet. Sie liegt auf einem Kalksinterplateau in 2.200 m Höhe und ist von 3.300 m hohen Gebirgszügen umgeben. Tacht-i Suleiman nimmt als wichtigstes Grabungsgelände des Deutschen Archäologischen Instituts im Iran einen besonderen Platz ein. Im Zentrum der immer noch imposanten Bauruinen befindet sich ein 21°C warmer Quellsee. Besichtigung der Anlage und Mittagsaufenthalt mit kleinen Wanderungen. Am Abend gibt es ein traditionelles Essen in einer ehemaligen Karawanserei.

5. Tag: Zanjan - Täbris

Nach dem Frühstück spazieren wir durch die Stadt zum traditionellen Waschhaus, in dem sich heute ein ethnologisches Museum befindet, dann geht es weiter zur Frauenmoschee und zur Freitagsmoschee. Weiterfahrt in die Provinz Ost-Aserbaidschan nach Täbris, der alten Hauptstadt der Ilchane. Als erstes besuchen wir einen der sehenswertesten Basare des Irans. Wir haben Zeit zum Schlendern durch die ausgedehnten Gewölbegänge, Hofanlagen, Teehäuser und Restaurants. Die Stadt Täbris liegt in Ost-Aserbaidschan auf 1.340 m Höhe am Nordrand des Vulkans Sahand. Sehenswert ist die 1465 fertiggestellte Blaue Moschee. Diese für persische Verhältnisse seltene, vollkommen überdachte Kuppelanlage, ist ein Meisterwerk des Architekturdekors. Anschließend besuchen das Aserbaidschanische Museum mit einer sehr umfangreichen Sammlung von Exponaten aus achämenidischer und sassanidischer Zeit, sowie islamischer Kunst. Übernachtung am Campingplatz.

6. Tag: Ausflug zur Thaddäuskirche (Qareh Kelisa)

Ein ganztägiger Ausflug bringt uns durch die beeindruckende Bergwelt Westaserbaidschans zur armenischen Thaddäuskirche, die auch schwarze Kirche genannt wird (UNESCO-Weltkulturerbe) und zu den ältesten Sakralbauten der Christenheit zählt.

7. Tag: Täbris - Sanandaj

Wir fahren durch eine raue Berglandschaft nach Sanandaj. In Sanandaj besuchen wir eine interessante sunnitische Moschee.

8. Tag: Sanandaj - Hamadan

Heutiges Etappenziel ist Hamadan am Fuße des 3.600 m hohen Alvand-Gebirges. In der einst mächtigen medischen Hauptstadt Ekbatana soll Alexander der Große nach dem Fall des persischen Reiches die eroberten Schätze eingelagert haben. Wir besuchen das Grabmal des berühmten Mediziners und Philosophen Avicenna (980-1037) sowie das von Legenden umrankte jüdische Grabmal von Esther und Mardochai (nur von außen, da meist geschlossen). Nachmittags haben Sie in der Freizeit die Möglichkeit zum Besuch des Basars.

9. Tag: Hamadan - Kermanshah

Unsere Reise führt weiter Richtung Süden. Über den 2.000 m hohen Shan-Pass, der altpersischen Königsstraße folgend über Kangavar zu einem Stopp beim ‚Historischen Monument von Kangavar‘. Lange hielt man das Heiligtum für einen Tempel der Göttin Anahita. Eine genaue Datierung und Zuordnung der Anlage ist bisher allerdings nicht möglich. Danach erreichen wir Bisotun. Hier, wo am Fuße eines hohen Felsens eine Quelle entspringt, hat der Perserkönig Darius der Große 520 v. Chr. nach seinem Sieg über den Meder Gaumata ein großes Relief mit dreisprachigem Keilschrifttext einmeißeln lassen. Weiter geht es in die über 1.600 m hoch gelegene, nahe Stadt Kermanshah (Bakhtaran). Die Stadt ist das Zentrum der iranischen Kurden. Nach der Mittagspause fahren wir zum archäologischen Feld Taq-e Bostan: Besichtigung der dort aus dem Felsen herausgehauenen Reliefs mit Darstellung des altiranischen Gottes Mithras sowie sassanidischer Könige. Eindrucksvoll ist vor allem das Reiterstandbild von Chosrau II. (591 - 628), umgeben von Darstellungen einer Wildschwein- und Hirschjagd. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Besuch des großen Basars von Kermanshah.

10. Tag: Kermanshah - Shushtar

Wir reisen weiter durch die hoch gelegene Region Kurdistan in Richtung Pol-e Dokhtar. Auf landschaftlich eindrucksvoller Route wird in einer Südostachse das Zagrosgebirge überquert. 1.500 m tiefer wird es wieder deutlich wärmer. Unterwegs halten wir bei einem rund 250 Jahre alten Friedhof mit beeindruckenden Gedenksteinen und bei Pol-e Dokhtar sehen wir die Ruinen einer einst gewaltigen Steinbrücke über den Fluss Kaschkan. Die Brücke wurde einst unter dem Sassanidenherrscher Shahpur I. (241 - 272) von römischen Kriegsgefangenen erbaut. Nun nimmt der Verkehr wieder deutlich zu. Langsam arbeiten wir uns über Serpentinenstraßen aus den Ausläufern des Zagrosgebirges heraus. Bei Dezful treten wir nun in die nordmesopotamische Tiefebene ein - ein immer wieder beeindruckendes Bild. Weiter geht es zur sehenswerten Stadt Shushtar am Karun-Fluss.

11. Tag: Shushtar - Behbahan

Shushtar bestand bereits in elamischer Zeit als Siedlung und zeichnet sich durch die bis in achämenidische Zeit zurückgehenden Bewässerungssysteme aus. Nach dem Sieg des sassanidischen König Shapur I. über Kaiser Valerian im Jahre 260 n. Chr. wurden hier Brücken und Staudämme unter Einsatz der römischen Kriegsgefangenen errichtet. Diese Anlagen funktionieren noch heute und sind so meisterhaft gearbeitet, dass sie 2009 von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurden. Dann geht es weiter durch die Region von Susiana, den geschichtsträchtigsten Boden im alten Persien, zum Zikkurat von Tschogha Zanbil. Dieser aus der Blütezeit unter König Untash-Napirisha (1275 - 1240 v. Chr.) stammende Tempelturm ist weit besser erhalten als ähnliche Bauten im Irak. Wir besuchen die nahe gelegene, ehemalige Palastanlage. Unter ihren Grundmauern wurden bei archäologischen Untersuchungen Grabanlagen gefunden. Nun fahren wir nach Susa, der ehemalige Hauptstadt von Elam. Zunächst besuchen wir das Grabmal des aus dem Alten Testament verehrten Propheten Daniel, das heute eine Moscheeanlage ist. Von dort steigen wir hoch zum Burgberg von Susa. Die Hauptstadt des Reiches Elam wurde durch den assyrischen König Assurbanipal 640 v. Chr. zerstört. Auf den Ruinen ließ Darius der Große nach seiner Machtergreifung 520 v. Chr. eine Palastanlage mit gewaltiger Audienzhalle (Apadana) errichten. Leider sind nur noch Bruchstücke davon erhalten. Weiter führt uns die Fahrt durch die fruchtbare Ebene Chuzestan. Hier ist durch große landwirtschaftliche Anbauflächen und reiche Erdölfunde eine wahre Goldprovinz für den Iran entstanden. Von weitem schon zeigen Pipelines und Ölraffinieren die Stadt Ahwaz an. Sie ist Mittelpunkt von Handel und Verkehr in dieser - durch die Nähe zum Persischen Golf - deutlich wärmeren Region. Nach der Überquerung des Marun-Tales, das ebenfalls durch Bewässerung landwirtschaftlich intensiv genutzt wird, erreichen wir bei Behbahan ein weiteres großes Erdölzentrum, das bereits 1938 erschlossen worden ist.

12. Tag: Behbahan - Shiraz

Die sich nun anschließende trockene Region um Do Gonbadan und Nurabad besticht durch ihre ursprüngliche Schönheit. An einst wichtigen Handelsstraßen der Sassanidenzeit liegt das Ruinenfeld von Bishapur, wo wir die an einem Flusslauf in die Felsen gehauenen Reliefs besichtigen. Bedeutend ist vor allem das Relief von Schahpur I. (242 - 271), der sich rühmte, gleich drei römische Kaiser besiegt zu haben. Danach gehen wir zum gegenüberliegenden Ruinenfeld der ehemaligen Stadt Bishapur. Die Ruinen der ehemaligen Palastanlage beeindrucken noch heute. Im so genannten Tiefentempel wurde vermutlich die Wasser- und Fruchtbarkeitsgöttin Anahita verehrt. Anschließend geht es weiter nach Shiraz.

13. Tag: Shiraz

In Shiraz, hier lebten die berühmten Dichter Saadi und Hafis und schufen durch ihre Werke eine Atmosphäre der Schönheit und Romantik. Für jeden Besucher von Shiraz ist es daher ein Muss, die sehr schönen Grabmäler von Hafis (1320-1389) und Saadi, den zwei berühmtesten Dichtern Persiens, zu besuchen. Anschließend flanieren wir durch den Persischen Garten Bagh-e Eram, der bis in die Zeit der Seldschuken zurückreicht. Der Eram-Garten zählt wegen seiner Schönheit, der Größe und seines Alters zu den bekanntesten Gärten Persiens und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Von dort fahren wir zur alten Basarzone. In der anschließenden Freizeit bietet sich die Möglichkeit zu einem Bummel durch den nahen Vakil-Basar und die teilweise restaurierte Zand-Zitadelle. Abendessen in einem traditionellen Restaurant am Basar.

14. Tag: Shiraz - Persepolis

Vorbei am früheren nördlichen Eingang zur Stadt, dem Korantor, fahren wir über die Hochebene von Marvdascht nach Persepolis. Mit dem Bau des religiösen Zentrums der Achämeniden wurde bereits 520 v. Chr. unter Darius dem Großen begonnen. Durch das von seinem Sohn Xerxes I. erbaute „Tor aller Länder“ steigen wir hoch zum Grab von Artaxerxes II. (404-358 v. Chr.). Von hier ergibt sich ein guter Blick über die gesamte Anlage, die 330 v. Chr. von Alexander dem Großen durch einen Brand zerstört wurde. Wir gehen hinunter zum 100-Säulensaal. Nach einer kurzen Pause am Museum geht es zur weltberühmten Reliefwand an der Apadana, dem Empfangssaal des Darius I. mit seinen gewaltigen Säulenbasen. Nach den Palästen von Darius des Großen und Xerxes I. bieten sich noch der Besuch eines in Originalruinen eingebauten Museums sowie Freizeit an. Anschließend fahren wir zum nahe gelegenen Ort Naqsch-e Rostam. Hier befinden sich die Felsengrabkammern der altpersischen Großkönige mit darunter eingelassenen Reliefs aus der sassanidischen Zeit. Mittelpunkt sind zweifelsohne das hoch liegende Grab von Darius des Großen sowie der einzige gut erhaltene Feuertempel aus der Zeit der Achämeniden. Wir setzen unseren Weg nach Norden fort. An den Ruinenresten der ehemaligen Festung von Istakhr vorbei kommen wir auf die Hochebene von Pasargade. Hier, wo vermutlich einmal der Perser Kyros der Große 553 v. Chr. die Meder besiegt hat, ließ er sich Palastanlagen und sein Grab errichten, das für die Iraner ein nationales Heiligtum ist. Neben diesem aus großen Kalksteinblöcken erbauten Grabmal sind bei den Palastanlagen noch Reste eines Prunkportals mit dem so genannten Kyrosrelief, Fundamente einer Audienz- und Residenzhalle, Mauerreste eines Feuertempels sowie zyklopische Mauern einer einst großen Festung zu sehen. Übernachtung in der Nähe der Ruinen von Persepolis.

15. Tag: Persepolis - Aufenthalt bei den Kaschgai Nomaden

Zu einem weiteren kulturellen Höhepunkt der Reise zählt wohl auch unser heutiger Aufenthalt bei den turksprachigen Kaschgai Nomaden. Sie zählen neben den Bachtiaren, Afscharen, Jalayers usw. zu den bedeutendsten Nomaden Irans. Noch immer verlassen sie im Frühjahr die Winterquartiere und begeben sich auf die Wanderschaft mit ihren Herden und Familien in die höheren Gebirgslagen. Oft legen sie 400 km zurück bis sie ihr Sommerquartier erreichen. Wir haben die Möglichkeit am heutigen Tag einen kleinen Einblick in ihr Leben zu bekommen. Wir dürften in ihrem Sommerlager mit unserem Rotel übernachten. Wir werden von ihnen mit einem Nomadenessen verköstigt, trinken das traditionelle Yoghurt-Milch-Getränk und erfahren vieles über ihr Nomadenleben, wie Butter und Käse hergestellt wird, wie sie ihre Gebrauchsutensilien weben und sticken etc.

16. Tag: Khosrow Shirin - Yazd

Wir fahren über Abarkuh, der Stadt mit ihrer zarathustrischen Vergangenheit und besuchen den Turm Gonbad-e Ali aus ikhanidischer Zeit, ein Eishaus und das renovierte Aqazadeh Haus mit Windtürmen. Nun kommen wir in die Provinz Yazd im zentralen Hochland gelegen. Durch den wüstenähnlichen Charakter ist die 130.000 qkm große Provinz mit nur 1 Millionen Einwohner dünn besiedelt. Sie liegt im Wüstengürtel der großen Salzwüste Kavir und der Wüste Lut. Durch Qanate und Pumpanlagen wird die Wasserversorgung in den Oasen gewährleistet. Die auf 1.200 m hoch gelegene Stadt Yazd ist das Zentrum der Brokatherstellung. Die Stadt war ein bedeutender Knotenpunkt wichtiger Karawanenwege. Davon zeugen heute noch ihre herausragenden Sehenswürdigkeiten. Sie ist die Stadt der Windtürme und der Feuertempel.

17. Tag: Yazd

Wir besuchen die bedeutende Jame-Moschee aus dem 14. Jh. Allein der mit Ornamenten reich geschmückte Eingang zeugt vom Reichtum dieser Stadt. Nicht weit entfernt sieht man schon die türkisfarbene Kuppel des Mausoleums der Rokn-od Din. Weiter geht es zur beeindruckenden Medrese Kamaliyeh. Ebenso bemerkenswert ist das 1038 erbaute Mausoleum der 12 Imame. In der Nähe befindet sich das Gefängnis des Alexander: Alexander der Große soll hier achämenidische Adelige eingekerkert haben. Nach dem Besuch weiterer Moscheen und dem Nakhl Holzgerüst geht es auf den Basar mit den zahlreichen Kunsthandwerksgeschäften und Juwelieren. Am Nachmittag besuchen wir das zarathustrische Erbe. Besuch des Feuertempels und der Schweigetürme am Stadtrand.

18. Tag: Yazd - Isfahan

Unsere heutige Fahrt führt uns über Nain, der von den Sassaniden gegründeten Stadt am Wüstenrand. Bekannt ist sie wegen der Teppichherstellung und den Abas, warme mantelartige Überhänge, die meist aus Kamelhaar gefertigt werden. Besuch der Freitagsmoschee aus dem Jahre 960, einer der ältesten Sakralbauten Irans. Nun geht es Richtung Isfahan. Wir halten auf dem Weg in Gavart bei den aus Lehm erbauten Taubentürmen aus safawidischer Zeit. Hier wird von Tausenden von Tauben Guano zur Düngung der Felder produziert. Danach erreichen wir die legendäre Stadt Isfahan.

19. Tag: Isfahan

Zunächst besuchen wir das Armenierviertel im Stadtteil Dschulfa mit seiner im Innern wunderbar ausgemalten Erlöserkirche (Vank-Kathedrale) sowie dem Museum für armenische Kunst und Kultur. Danach fahren wir zur Chadschu-Brücke am Zayandeh Rud, die wir - wie die nahe 33-Bogenbrücke - zu Fuß überqueren. Auf der Hauptstraße der Stadt, die als Tschahar Bag einst durch Parkanlagen geführt hat, kommen wir zum Palast der 40 Säulen. In einer öffentlichen Audienzhalle aus der Glanzzeit von Isfahan haben sich wunderbare Wandmalereien und eindrucksvolle Bilder aus der Geschichte, die zur Herrschaft der Safawiden im 17. Jahrhundert geführt haben, erhalten. Mittagspause machen wir beim Abbasihotel, einer im modernen persischen Stil umgebauten alten Karawanserei. Bei einem Besuch eines gegenüberliegenden Teppichgeschäftes haben Sie die Möglichkeit zur allgemeinen informativen Einführung. Nach der Rückkehr zum Königsplatz haben Sie am Nachmittag Freizeit am großen Basar mit seinen zahlreichen Geschäften.

20. Tag: Isfahan - Qom

Morgens besuchen wir die altehrwürdige Freitagsmoschee im Norden der Stadt. Wir kehren zum großen Königsplatz zurück und steigen zur Hohen Pforte (Ali Kapu) auf. Hier bietet sich auf der großen Terrasse ein eindrucksvoller Blick über die gesamte Anlage. Dann gehen wir zur Lotfollah-Moschee, die Shah Abbas I. als private Gebetsmoschee diente. Von dort geht es zur großen Blauen Moschee, die jetzt Imammoschee heißt. Ihre fast erdrückende Prachtentfaltung lässt den einstigen Reichtum von Isfahan erahnen. Unsere Reise führt über Delijan und einen Ausläufer des Zagrosgebirges nach Qom.

21. Tag: Qom - Teheran

Qom ist neben Mesched der bedeutendste Pilgerort und besitzt die wichtigste theologische Lehranstalt des Landes. Im heiligen Bezirk der großen Moschee befindet sich der Schrein der Fatima Masuma. Der Schrein ist eines der wichtigsten Pilgerziele im Iran. Die Goldene Kuppel ist weithin zu sehen. Die 817 hier verstorbene Fatima Masuma ist die Schwester des 8. Imams Reza. Nach dem Verlassen von Qom bringt uns eine Schnellstraße bis an den Südrand von Teheran. Nahe einem großen Gräberfeld erhebt sich der gewaltige Grabkomplex für Imam Ayatollah Khomeini, der 1989 hier begraben wurde. An seinem Mausoleum wird immer noch gebaut. Hotelübernachtung in Teheran.

22. Tag: Rückflug

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