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Große Ecuador-Reise - Galápagos I 2017


Ecuador, das kleine sympathische Land am Äquator, bietet uns eine unglaubliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten: das Andenhochland mit seinen 5.000 bis 6.000 m hohen schneebedeckten Vulkanen und seinen indianisch geprägten Menschen, Märkten und Städten. Die warme Pazifikküste lockt mit ihren kleinen Fischerdörfern, Trockenwäldern, Stränden, Fregattvögeln und Walen - Natur pur. Im Osten öffnet das riesige Amazonasgebiet uns eine Pforte, um auf dem Rio Napo ein Gefühl für das größte Flusswassersystem auf Erden zu bekommen. Spektakuläre Auf- und Abfahrten an der West- und Ostseite der Anden sowie einige Wanderungen runden diese vielseitige Rundreise ab und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach der Hauptreise können Sie als Zusatzprogramm optional das weltweit einzigartige Naturparadies Galápagos bei einem Insel-Hüpfen erkunden. 

  • Zauberhafte Bergwelt von Ecuador
  • Inkafestung Ingapirca
  • Pazifikküste und Walbeobachtung
  • Amazonasdschungel
  • Bootstour auf dem Rio Napo mit Wanderung
  • Einzigartige Flora und Fauna auf den Galápagos-Inseln

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Guayaquil

Linienflug nach Guayaquil in Ecuador. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. 

2. Tag: Guayaquil

In Guayaquil, der Wirtschaftsmetropole und größte Stadt Ecuadors unternehmen wir einen Rundgang durch die Innenstadt am Río Guayas, mit dem in den letzten Jahren neugestalteten Malecón (Uferstraße), Kathedrale, San Francisco und Parque Bolívar, in dem Leguane frei herumlaufen.

3. Tag: Guayaquil - Ingapirca

Wir verlassen die Küstenmetropole und durchqueren in die heißen Ebenen der Küste. Hier herrschen Zuckerrohr-, Kakao- und Bananenplantagen vor, die mit dem abrupt einsetzenden Anstieg in Urwald übergehen. Eine kurvige, spektakuläre Strecke beginnt nun, die uns letztendlich auf über 4.000 m bringt und wir den Cajas Nationalpark mit seinen kleinen Seen und Lagunen und der typischen Paramo Graslandschaft durchqueren. In einem Hochtal gelegen erwartet uns gegen Mittag eine der schönsten Kolonialstädte des Landes Cuenca, die die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat. Wir besuchen die neue Kathedrale und den Blumenmarkt in der Altstadt. Einst war Cuenca die Hauptstadt der Canaris, einem stolzen Hochlandvolk, bevor sie vom Inkareich nach zahlreichen Schlachten einverleibt worden ist. Sie haben Freizeit in der Stadt. Auf der Panamericana geht es über Azogues in die Nähe von Ingapirca.

4. Tag: Ingapirca - Alausi

Morgens Besichtigung von Ingapirca. Ingapirca ist die bedeutendste archäologische Stätte des Landes aus der Cañari- und Inka-Zeit, zwischen deren Mauern streifen Lamas frei umher. Die Fahrt führt uns im weiteren Tagesverlauf nach Alausi. Hierbei durchqueren wir auf der Panamericana die wunderbare Landschaft des Andenhochlandes. Immer wieder werden wir Zeugen sich abwechselnder Landschaften und beeindruckender Bergpanoramen. 

5. Tag: Alausi - Baños

Morgens machen wir einen ca. zweistündigen Ausflug mit der Eisenbahn. Von Alausi geht es bis zur Teufelsnase und zurück. Einst gehörte die komplette Strecke Quito-Guayaquil zu den Meilensteinen des Eisenbahnbaus. Besonders das Teilstück um die Teufelsnase herum gilt als Meisterwerk der Ingenieurskunst. Mit dem Bau veränderte sich die Struktur des ganzen Landes. Danach führt uns die Fahrt an Riobamba vorbei. Unübersehbar erhebt sich im Nordwesten der Stadt der Chimborazo, der mit 6.310 m höchste Vulkan Ecuadors. An seinen Abhängen lassen sich die verschiedenen Klima- und Vegetationszonen - Kulturland, Páramo und Gletscher - klar voneinander unterscheiden. Nachmittags haben Sie Freizeit in dem am Fuß des noch sehr aktiven Vulkans Tungurahua gelegenen Baños, das wegen seiner heißen Quellen, des angenehmen Klimas und der Basilica Nuestra Señora de Agua Santa im ganzen Land geschätzt ist.

6. Tag: Baños - Misahuallí

Entlang des reißenden Río Pastaza, der von mehreren hohen Wasserfällen in einer tiefen Schlucht gespeist wird, fahren wir über Puyo, den Hauptort der Provinz Pastaza, in den ecuadorianischen Teil Amazoniens, genannt El Oriente, der rund die Hälfte der Landesfläche einnimmt. Am späten Nachmittag erreichen wir den kleinen Ort Misahuallí, das touristische Zentrum der Provinz Napo. 

7. Tag: Misahuallí

Heute erleben wir die faszinierende Welt des tropischen Regenwaldes, des größten Biotops der Erde mit einer schier unglaublichen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. In der Freizeit besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Fahrt mit motorisierten Kanus auf dem Río Napo. Am breiten Nebenfluss des Amazonas machen wir in Begleitung eines einheimischen Führers eine ausgedehnte Wanderung. Dabei lernen wir viel über die Flora des Regenwaldes, u. a. wie das berühmte Pfeilgift hergestellt wird. Vom Río Napo ausgehend hat der Conquistador Francisco de Orellana 1542 als erster Europäer den südamerikanischen Kontinent durchquert und dabei den Amazonas entdeckt.

8. Tag: Misahuallí - Otavalo

Über Tena, eine der wichtigsten Städte des nur sehr dünn besiedelten Oriente, und den Ort Baeza geht es durch tropischen Nebelwald mit herrlichen Baumfarnen zum Papallacta-Pass (4.064 m) in der Cordillera Oriental. Inmitten des Páramo bietet sich bei klarem Wetter ein herrlicher Blick auf den vergletscherten Vulkan Antisana. Spätnachmittags kommen wir bei Otavalo an. 

9. Tag: Cuicocha-Lagune - Otavalo - Quito

Wir fahren nach Cuicocha, den Meerschweinchensee, aus dessen tiefblauem Wasser sich zwei Inseln erheben. Seine Schönheit hat bereits Simón Bolívar, der sich an seinen Ufern von den Strapazen des Unabhängigkeitskampfes erholt hat, bezaubert. Zeit für eine kleine Wanderung (ca. 2 Std.). Danach fahren wir auf den bekanntesten und größten Markt des Landes, nach Otavalo. Die hier hergestellten Produkte werden in die ganze Welt verkauft. Anschließend führt die Fahrt nach Quito, der Hauptstadt des Landes.

10. Tag: Quito

Vormittags spazieren wir gemächlich durch die Altstadt (Centro Histórico) Quitos, die sich am Fuße des Vulkans Pichincha ausgebreitet hat und bereits 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden ist: Besichtigung der Plaza de la Independencia, der Kirche San Francisco und weiterer kolonialzeitlicher Gebäude. Nach der Mittagspause besichtigen wir ausführlich die archäologische Abteilung des Museo del Banco Central, die bedeutendste Sammlung präkolumbianischer Kunst des Landes mit großem Goldsaal. Hier wird uns die erstaunliche Vielfalt indianischer Kulturen von den Anfängen bis zur Eroberung durch die Spanier eindrücklich vor Augen geführt. Sie haben Freizeit zum Einkaufsbummel. 

11. Tag: Quito - San Vicente Maldonado

Wir fahren zum Äquatordenkmal mit ethnologischem Museum. Von hier aus kann man bei guter Sicht drei der höchsten Vulkane Ecuadors bewundern. Wenige Kilometer entfernt blicken wir von einem Aussichtspunkt in den Pululahuakrater, den größten Südamerikas. Anschließend beginnt eine grandiose Abfahrt vom Hochland in den Nebelwald. Es besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung (ca. 1 Std.) durch den andinen Pahumawald mit seinem Reichtum tropischer Pflanzen (Orchideen, Moose, Farne) und Vögel. Ziel ist ein imposanter Wasserfall.

12. Tag: San Vicente Maldonado - Pazifikküste

Heute fahren wir durch landwirtschaftlich intensiv genutzte Hügellandschaften. Neben riesigen Bananen-, Ananas-, Kakao- und Balsaholzplantagen und vielem mehr, finden sich kleine Fincas in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Nachmittags kommen wir an der Pazifikküste in der Provinz Manabi, die bekannt ist für ihre Panamahutherstellung, an. Nur hier wächst die Toquillapalme aus deren Fasern die Hüte geflochten werden.

13. Tag: Pazifikküste - Machalilla Nationalpark

Morgens führt eine kurze Fahrt bis Montecristi, ein wichtiges und schön gelegenes Herstellungszentrum der Panamahüte, die sich aufgrund ihrer hervorragenden Qualität auch zusammenrollen und in einer Schachtel transportieren lassen. Wir fahren entlang der Küste des pazifischen Ozeans nach Puerto Lopez im Machalilla Nationalpark, dem größten Nationalpark Ecuadors an der Küste. Sie haben Freizeit zum Baden, Strandwandern oder die *Möglichkeit zur Teilnahme an einer Bootstour zur Beobachtung der Buckelwale, die sich hier zwischen Juni und September aufhalten. 

14. Tag: Machalilla Nationalpark - Guayaquil

Der Küste folgend passieren wir zahlreiche kleine Fischerdörfer. Hier haben in präkolumbianischer Zeit bedeutende, hoch stehende Zivilisationen geblüht: z. B. die weltberühmte Valdiviakultur mit den ersten Keramiken Südamerikas oder die Mantakultur, deren Träger riesige Balsaboote gebaut und umfangreiche Seefahrten unternommen haben. Über Santa Elena gelangen wir nach Guayaquil. 

15. und 16. Tag: Flug auf die Galápagos Inseln bzw. Rückflug

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