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Reise quer durch Australien I 2017


In vier Wochen möglichst viel vom Kontinent Australien sehen - dies ist die Rotel-Reise dazu. Von Perth über den tropischen Norden Australiens, das Red Center und über Port Augusta und Broken Hill, gelangen wir nach Sydney. Zwischen den tropischen Regionen der Kimberleys und der Hauptstadt Westaustraliens Perth erwarten uns zur besten Outback-Reisezeit ursprüngliche Landschaften mit roten Schluchten, traumhafte Strände und eine für uns Europäer oft unbekannte, reiche Tier- und Pflanzenwelt. Nirgendwo sonst in Australien kommen wir der Natur und der legendären Weite des Landes so nahe.

  • Freundliches, kosmopolitisches Perth, Hauptstadt Westaustraliens
  • Unbekannte, unentdeckte Nationalparks
  • Delfine am Strand von Monkey Mia
  • Fahrt durch das Northern Territory
  • Rotes Zentrum mit Alice Springs und Uluru-Kata Tjuta Nationalpark
    - UNESCO Naturdenkmal
  • Traumhaftes Sydney

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag und 2. Tag: Flug nach Perth

Linienflug nach Perth in Australien. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

3. Tag: Perth

Wir machen eine Stadtrundfahrt durch Westaustraliens einzige Großstadt, an der Mündung des Swan River: Kings's Park, szenischer Swan Drive, Freizeit in der Innenstadt. Anschließend fahren wir zur Nachbarstadt und zum wichtigen Hafen Fremantle. Hier stehen immer noch viele alte Handelshäuser aus der Zeit der Jahrhundertwende. Das älteste Gebäude ganz Westaustraliens, das Round House, ist 1831 als Gefängnis für Sträflinge errichtet worden.

4. Tag: Perth - Jurien Bay

Die Fahrt geht nach Norden zum Yanchep Nationalpark. Der bereits 1957 gegründete Yanchep Nationalpark erstreckt sich auf einer Fläche von 28 qkm. Bekannt ist der Park für die einheimische Vegetation und die Koalabär-Kolonie. Am See, der auch zu diesem kleinen Park gehört, können Sie eine Wanderung unternehmen und Kängurus und Koalas in freier Natur erleben. Anschließend geht die Fahrt weiter zum Nambung Nationalpark zu den berühmten Pinnacles, eine der eigenartigsten Landschaften ganz Westaustraliens. Diese hohen, bizarren Kalziumsäulen stehen inmitten einer Dünenlandschaft im Nambung Nationalpark bei Cervantes. Wir spazieren durch diese beeindruckende Landschaft. Anschließend führt die Fahrt nach Jurien Bay.

5. Tag: Jurien Bay - Kalbarri

Wir fahren nordwärts entlang der Küstenstraße über Dongara nach Geraldton. Hier wird die ganze Produktion des ausgedehnten fruchtbaren Hinterlandes verschifft. Wir besuchen einen Aussichtspunkt und die Franz-Xaver-Kathedrale. Mittags halten wir uns in der Ortsmitte auf. Weiter geht es über Northampton und über die Scenic Road mit Abstechern an die eindrucksvolle Steilküste nach Kalbarri. Die hübsch gelegene Küstenortschaft Kalbarri liegt am Rande des gleichnamigen Nationalparks.

6. Tag: Kalbarri - Monkey Mia

Die Fahrt führt durch den Kalbarri-Nationalpark, der unter anderem wegen der im Frühjahr zahlreich wachsenden Wildblumen bekannt ist. Wir überqueren den Murchison-Fluss und fahren auf dem North-West Coastal Highway. Beim Overlander Roadhouse zweigen wir ab und fahren auf die Peron Halbinsel, wo wir Stromatoliten sehen. Das sind Säulchen, die unter Wasser stehen und von den ältesten Lebewesen der Erde geschaffen worden sind. Am Muschelstrand vorbei gelangen wir in die Hai Bucht. Auf einer der Küste vorgelagerten Insel ist 1616 der holländische Seefahrer Dirk Hartog gelandet, der eine Tafel mit dem Ankunftsdatum hinterlassen hat. Auf der Halbinsel befindet sich im gleichnamigen Nationalpark das berühmte Monkey Mia, wo Delfine oft bis an den Strand kommen.

7. Tag: Monkey Mia - Coral Bay

Am Vormittag setzen wir unsere Fahrt nach Carnarvon am Gascoyne Fluss fort. Von der O.T.C. (Satelliten Tracking Station), einem ehemaligen Telekommunikationszentrum zur Beobachtung von Kommunikationssatelliten hat man einen schönen Blick auf Carnarvon. Wir sind im Bananenzentrum Westaustraliens, weil die fruchtbaren Ufergebiete des Gascoyneflusses für intensiven Obstbau genutzt werden. Vom Hafen der Stadt werden die Agrarprodukte nach Perth verschickt. Auf dem North West Coastal Highway geht es weiter nach Norden. Auf Höhe des Exmouth Golfes biegen wir ab und fahren an die Küste nach Coral Bay. Der kleine Ort ist durch das einzigartige Korallenriff, das sich auf der Westseite einer Landmasse gebildet hat, bekannt. Alle anderen Korallenriffe der Welt befinden sich jeweils auf den Ostseiten verschiedener Länder.

8. Tag: Coral Bay

Die Korallenbänke des Ningalooriffs sind nur 50 bis 100 m vom Ufer entfernt. Bunte, tropische Fische kommen ganz nahe an den Strand. Beim ganztägigen freien Aufenthalt bieten sich die Möglichkeiten zum Baden, Schnorcheln und Wandern oder zu Fahrten mit einem Glasbodenboot hinaus aufs Meer. Ende März und April, wenn die Korallen laichen, tauchen hier Walhaie in Scharen auf. Mit 12 Metern Länge sind sie die größten Fische der Welt.

9. Tag: Coral Bay - Tom Price

Auf der Weiterfahrt passieren wir Nanutarra und wenden uns nach Osten in das Hamersley Gebirge. Dieses landschaftlich reizvolle Gebiet des Nordwestens ist in den letzten vierzig Jahren wegen seiner reichen Bodenschätze (vor allem Eisenerz) wirtschaftlich intensiv erschlossen worden. Die Siedlung Tom Price ist als Zentrum des wichtig gewordenen Gebiets und zur Entwicklung der Eisenerzförderung gegründet worden. Die gleichnamige Mine ist eine der größten Minen ihrer Art in ganz Australien.

10. Tag: Tom Price - Port Hedland

Am Morgen haben Sie die Möglichkeit zur Besichtigung des großen Tagebaus von Tom Price. Wir verlassen das Hamersley Gebirge und durchqueren die Pilbara Region, die aus den ältesten Gesteinen der Welt besteht und reich an Bodenschätzen ist. Mitten in Pilbara, einer der neun Regionen Westaustraliens, liegt der Karijini Nationalpark, welcher früher auch Hamersley Nationalpark genannt worden ist. Beeindruckend sind vor allem die wunderschöne Pflanzen- und die faszinierende Tierwelt. Hier ist Australien noch unberührt und zeigt sich von seiner schönsten Seite. Die Fahrt führt nach Port Hedland. Sein  Hafen ist nach Anzahl der Tonnen, die hier verschifft werden, der größte des Kontinents. Die geförderten Erze der Region werden auf Zügen, die zu den längsten der Welt zählen, hierher transportiert.

11. Tag: Port Hedland - Broome

Wir überqueren wir den Greyfluss und fahren am westlichen Rand der Großen Sandwüste entlang. Die Küstenstraße verläuft an dieser Stelle parallel zum „80 Meilen Strand“. Ziel des heutigen Tages ist Broome, die alte Stadt der Perlenfischer am Indischen Ozean in die Nähe des Cable Beach. Beim japanischen Friedhof, der letzten Ruhestätte vieler asiatischer Perlenfischer, haben wir einen kurzen Aufenthalt. Am Abend genießen wir am Cable Beach den Sonnenuntergang.

12. Tag: Broome - Halls Creek

Wir fahren nach Osten am Rande des Kimberley-Gebirges. Diese Region ist auch die ursprüngliche Heimat der Flaschenbäume. Die Fahrt führt weiter nach Halls Creek, wo der erste Goldrausch West-Australiens stattgefunden hat.

13. Tag: Halls Creek - Lake Argyle

Frühmorgens - in der Freizeit - besteht die Gelegenheit zu einem Rundflug über die faszinierenden Bungle Bungle Berge. Auf einem Areal von 3.000 qkm stehen hier rote, pfannkuchenartige, rundgeformte Bergkuppen, die aus der Luft besonders eindrucksvoll sind. Anschließend geht es in nördlicher Richtung, vorbei an Turkey Creek und durch die herrliche Landschaft der Ost Kimberleys nach Kununurra. Hier befindet sich das größte Bewässerungsprojekt Westaustraliens. Durch den 140 qkm Argyle Stausee werden die Wassermassen während der Regenzeit aufgefangen. Ehemaliges Buschland ist so in fruchtbares Ackerland verwandelt worden. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit zu einer Bootsfahrt auf dem Stausee, die besonders für Naturliebhaber interessant ist.

14. Tag: Lake Argyle - Katherine

Auf der Weiterfahrt überqueren wir die Landesgrenze von Westaustralien ins Northern Territory. Auf dem Victoria-Highway setzen wir die Reise über Timber Creek und entlang des Victoria Rivers nach Katherine fort. Diese lebhafte Stadt mit einer produktiven Ureinwohnergemeinschaft ist am gleichnamigen Fluss erbaut worden. Markierungen in 2 m Höhe zeigen den Wasserstand von 1998 an als der Fluss erstmals in seiner Geschichte über die Ufer getreten ist.

15. Tag: Katherine Gorge Nationalpark

Im Katherine Gorge Nationalpark haben Sie freien Aufenthalt. Während dieses Aufenthaltes können Sie selbst einen Tagesausflug im Katherine Gorge Nationalpark unternehmen, wobei Sie ein Naturwunder Nordaustraliens erleben. Mit einem Motorboot wird in die berühmten Katherineschluchten gefahren, durch 60 m hohe, Jahrtausend alte zerklüftete Felsen, durch viele kristallblaue Flussarme. Zu sehen sind märchenhafte Steinskulpturen, üppige Vegetation und uralte Felsmalereien der Ureinwohner Australiens. Es wird über Steine geklettert, die die ersten fünf Schluchten miteinander verbinden. Sie können im klaren Wasser des Katherineflusses baden.

16. Tag: Katherine - Tennant Creek

Wir verlassen das Top End (oberstes Ende des Nordens) von Australien und fahren nach Süden. In Mataranka können wir unter Palmen in einer kleinen Thermalquelle baden. Das Wasser aus dieser Quelle hat eine konstante Temperatur von über 30 Grad Celsius. Weiter führt die Fahrt durch die unendliche Buschlandschaft über Daly Waters, Renner Springs und Banka Banka. Am Abend erreichen wir Tennant Creek. Die Siedlung hat sich seit der Erschließung großer Gold- und Kupfervorkommen in neuester Zeit zu einer modernen kleinen Stadt entwickelt.

17. Tag: Tennant Creek - Alice Springs

Von Tennant Creek führt eine kurze Fahrt bis zu den Devils Marbles, den einzigartigen, bizarr geformte „Teufelsmurmeln“. Auf dem Stuart Highway fahren wir zum geografischen Mittelpunkt des fünften Kontinents. Er ist im Jahre 1860 durch den Abenteurer Mc Douall Stuart entdeckt worden. Anschließend fahren wir über Ti Tree und Aileron nach Alice Springs. Die schimmernden Felshügel und die schlohweißen Stämme der ghost gums, weißrindige Eukalyptusbäume, machen die besonderen Akzente der Heimat der Ureinwohner Australiens aus. Am Nachmittag erreichen wir Alice Springs. Wir besichtigen die alte Telegrafenstation von 1872. Hier an der „Quelle der Alice“ hat man im 19. Jh. die Pioniersiedlung gegründet.

18. Tag: Alice Springs

Alice Springs, von den Australiern liebevoll „The Alice“ genannt, liegt malerisch inmitten eines zerklüfteten Gebirgszuges mit tief eingeschnittenen Felsschluchten in herrlichen, roten und purpurnen Farben. Die Stadt hat mit Durchschnittstemperaturen von über 30 Grad Celsius und ganzjährigem Sonnenschein bei trockener Luft ein eindeutiges Wüstenklima. Morgens in der Freizeit besteht die Möglichkeit an einer halbstündigen Ballonfahrt beim Sonnenaufgang teilzunehmen. Anschließend unternehmen wir einen Ausflug zu den eindrucksvollsten Schluchten der MacDonnell-Bergkette nach Standley Chasm. Vom Anzac Hill kann man die ganze Stadt überblicken. Am Nachmittag haben Sie in der Freizeit Gelegenheit zum Besuch des Desert Parks, der die einzigartige Flora und Fauna der Region präsentiert.

19. Tag: Alice Springs - Uluru

Wir verlassen Alice Springs und fahren über uralte Flussbette (Hugh, Finke, Palmer) in südlicher Richtung nach Erldunda. Dort biegen wir nach Westen ab und fahren auf den Lasseter Highway, der vorbei am Mount Connor zum Uluru, wie ihn die Eingeborenen nennen, führt. Er ist Australiens berühmtestes Wahrzeichen, im Uluru (Ayers Rock)- und Kata Tjuta (Olgas) Nationalpark. Am Nachmittag fahren wir zu den eigenartigen Bergformationen, 32 km westlich vom Uluru gelegen. Wie große Kuppeln ragen diese 36 Dome, von den Ureinwohnern „Kata Tjuta“ genannt, aus der zentralaustralischen Hochebene. In diesem einmaligen Massiv bietet sich die Möglichkeit zum Wandern. Zum Sonnenuntergang fahren wir zurück zum Uluru und genießen das Abendpanorama am Fuße dieses Monoliths. Wir übernachten im 1984 eröffneten Touristendorf Yulara, in der dramatischen Umwelt des Uluru.

20. Tag: Uluru - Erldunda

Am frühen Morgen haben Sie Gelegenheit zur näheren Erkundung des Uluru. In den Höhlen am Fuße des Felsens haben die Eingeborenen Jahrhunderte lang ihre Rituale gefeiert und in Ihnen Symbole der damaligen Umwelt gemalt. Wir besichtigen die Malereien der Eingeborenen.  Faszinierend ist das Wechselspiel der Farben, die sich den ganzen Tag über ändern - großartig für die Fotografen und Naturbeobachter! Interessante Führung mit einem Nationalparkführer. Wir unternehmen eine hochinteressante Umwanderung des Felsens, bei der die bizarren Fels- und Höhlenformationen begeistern (ca. 11 km, ca. 2-3 Std., leicht, + 26 m/- 26 m). Am Nachmittag fahren wir durch das Outback nach Erldunda am Stuart Highway.

21. Tag: Erldunda - Coober Pedy

Durch die Heimat der Ureinwohner (Aboriginals) führt uns die Reise entlang der Everard-Kette nach Marla Bore. Auf dem Stuart Highway streifen wir die Victoriawüste. Wir erleben ein gewaltiges Naturpanorama, eine tief beeindruckende Wüstenfahrt. Am Nachmittag erreichen wir Coober Pedy, die Bergbaustadt mit den größten Opalfeldern. Sie geben mehr als die Hälfte der Weltproduktion her. Der australische Opal ist bekannt für seine Qualität und die feurigen Farben. Die Bergbaustadt mit ihren dug-outs, in die sich wegen der großen Hitze die Bergleute verkrochen haben, bietet einen faszinierenden Anblick. Wir besuchen eine Opalmine und eine Opalschleiferei und besichtigen ein dug-outs.

22. Tag: Coober Pedy - Port Augusta

Die Fahrt führt durch die grelle, rostrote Wüste, die Heimat der grauen und der großen roten Kängurus, der Emus, der Keilschwanzadler und kleinerer Greifer - das „tote Herz“ Australiens. Wieder vorbei an isolierten Stations (Schaffarmen) und Mulgabüschen, einer Akazienart. Über Glendamo geht es durch die Weite der Wüste, mit den wechselnden Pastelltönen der vereinzelten, uralten Tafelberge. Die Fahrt führt über die großen Flächen des gelben Igelgrases und die ausgedehnte Steinwüste, zum Teil mit sanft gewellter Oberfläche. Weiter führt die Route entlang an den im Sommer meist ausgetrockneten Salzwasserseen des Lake Hart und der Island Lagoon. Sie bilden flache Mulden und ihre Salzkristalle schimmern wie ein Wasserspiegel. Die Route führt vorbei am früheren Raketenversuchsgelände der Europaraketen in Woomera. Mittlerweile ist das Gebiet militärisches Sperrgebiet. Nach einer langen Fahrt durch die Wüste erreichen wir die Hafenstadt Port Augusta. Golf. Vom alten Wasserturm aus hat man einen schönen Blick über die Stadt am Spencer Golf.

23. Tag: Port Augusta - Broken Hill

Wir fahren über Wilmington und Peterborough, zwei kleine Orte in den Flinders Ranges, verlassen Südaustralien und fahren auf dem Barrier Highyway nach Broken Hill. Es ist eine Oase in der halbariden Wüste von Neusüdwales. In dieser geschichtsträchtigen Minenstadt, auch Silver City genannt, werden seit fast hundert Jahren beträchtliche Vorkommen an Silber, Zink und Blei abgebaut. Zudem hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Zentrum für australische Kunst und Künstler entwickelt. Wir besichtigen das an einem schönen Aussichtspunkt gelegene Denkmal für die Minenarbeiter der Stadt. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, das örtliche Hauptquartier der Fliegenden Ärzte zu besuchen.

24. Tag: Broken Hill - Nyngan

Die Fahrt führt auf dem Barrier Highway, vorbei am Ort Wilcannia am Darling River, der einst ein wohlhabender Hafen für Schaufelraddampfer war. Wir passieren die Kupferminenstadt Cobar. Ziel der heutigen Etappe ist Nyngan, eine kleine Stadt am Boganfluss und am östlichen Ende des Großen Outbacks. Hier werden hauptsächlich Wolle und Getreide produziert, und es wird Viehzucht betrieben.

25. Tag: Nyngan - Blue Mountains Nationalpark

Wir kommen auf den Mitchell Highway, der uns nach Dubbo bringt, dem landwirtschaftlichen Zentrum im Weideland. Unser Weg führt durch die Obststadt Orange, den Geburtsort des wohl bekanntesten australischen Dichters Banjo Patterson, der die inoffizielle Nationalhymne „Waltzing Matilda“ geschrieben hat. Die Mittagspause verbringen wir in Bathurst, der ältesten Inlandsiedlung Australiens, deren viktorianische Gebäude eine nostalgische Atmosphäre schaffen. Die Fahrt führt über Lithgow und Mount Victoria, das höchstgelegene Dorf der Berge in dem für seine Schönheit berühmten Blue Mountains Nationalpark, der ein Teil des Gebirgszugs Great Dividing Range ist. Seinen Namen verdankt er der bläulichen Färbung, die durch die ätherischen Dämpfe der Eukalyptusbäume entsteht.

26. Tag: Blue Mountains Nationalpark - Sydney

Wir haben einen halbtägigen Aufenthalt mit kleiner Wanderung im Blue Mountains Nationalpark. Vom beliebten Aussichtspunkt Echo Point hat man einen herrlichen Blick auf die Gesteinsformation der „3 Sisters“ und ins Jamison Tal. In der Freizeit besteht die Möglichkeit, mit der Scenic Railway, einer Zahnradbahn, steil hinab in das Tal zu fahren. Bei guter Witterung ist hier eine kleine Wanderung durch Regenwaldvegetation möglich. Man fährt anschließend mit der Seilbahn (Cableway) aus dem Tal und sieht dabei die Katoomba Fälle. Von Katoomba, die zentrale Ortschaft in den Blauen Bergen, fahren wir hinab in die Küstenebene nach Sydney. Am westlichen Rand der Stadt bei Blacktown besuchen wir das Featherdale Tiergehege. Hier können wir Australiens bekannteste Tiere beobachten: Koalas, Wombats, Kängurus und Wallabys. Auch typische Reptilien und Vögel sind hier zu sehen.

27. Tag: Sydney

Sydney ist die Hauptstadt von Neusüdwales und die älteste Stadt Australiens. Ungewöhnlich schön ist die Lage an einer tief ins Land reichenden, vielfach gegliederten Mündungsbucht. Wir fahren in den historischen Stadtteil The Rocks direkt am Hafen. Hier ist der Ausgangspunkt der weißen Besiedelung Australiens. Nach einer wechselvollen Geschichte sind die ursprünglichen Gebäude stilvoll restauriert worden. Das Viertel zählt heute zu den Hauptattraktionen von Sydney. In der anschließenden Freizeit haben Sie die Möglichkeit zur sehr empfehlenswerten Hafenrundfahrt durch einen der schönsten Naturhäfen der Welt mit faszinierenden Blicken auf Skyline, Opernhaus, Hafenbrücke, malerische Buchten und exklusive Wohnviertel.

28. Tag: Sydney

Sydney, der größten Stadt des Kontinents mit fast vier Millionen Einwohnern, widmen wir einen ganzen Tag. Wir machen eine große Stadtrundfahrt: durch das Vergnügungsviertel Kings Cross zum Stadtteil Paddington mit seinen alten Reihenhäusern, zum berühmten Bondi Beach an der Pazifikküste, durch wunderschön gelegene Wohngegenden mit faszinierenden Ausblicken und vorbei an Hafenbuchten zurück in die Innenstadt. Von der 260 m hohen Plattform des Sydneytowers genießen wir einen unvergesslichen Panoramablick über die ausgedehnte Stadt. Die Lage des weltberühmten Opernhauses, Traum des dänischen Architekten Jörn Utzon ist zauberhaft. Das futuristische Opernhaus mit der phantasievollen Dachkonstruktion, die uns den Eindruck von vom Wind aufgeblähten Segel vermittelt, fügt sich harmonisch in das Bild des belebten Hafens. Zum Erkunden der vielfältigen Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust haben Sie ausreichend Freizeit.

29. Tag und 30. Tag: Rückflug

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