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Große Argentinien-Reise I 2017


Argentinien, das Land der Gauchos und des Tango. Das achtgrößte Land der Erde hat weit mehr zu bieten als nur die klassischen Klischees. Bei dieser Reise durchqueren wir einen großen Teil des Landes. Von den Iguazúfällen im subtropischen Nordosten, für viele die schönsten Wasserfälle der Welt, bis hin zum größten zusammenhängenden Eisfeld außerhalb der Polarzonen in Zentralpatagonien, führt uns diese Reise durch unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen: Urwälder,  Halbwüsten, Gebirge, Vulkane, Andenseen, gigantische Gletscherwände und das größte Weinanbaugebiet Südamerikas. Sechs der acht in Argentinien vorkommenden UNESCO Weltkultur- bzw. Weltnaturerbestätten liegen auf unserer Strecke. Spaziergänge und Wanderungen in den vielen Nationalparks, eine Fahrt mit dem Patagonienexpress sowie Bootsfahrten gestalten diese Reise abwechslungsreich.

  • Spaziergänge und Wanderungen in grandioser Landschaft
  • Perito Moreno Gletscher
  • Fahrt mit dem Patagonienexpress La Trochita
  • Nordpatagonische Nationalparks
  • Mendoza, berühmtestes Weinanbaugebiet Südamerikas
  • Talampaya und Ischigualasto Nationalpark
  • Wasserfälle von Iguazú
  • Tierbeobachtung in den Ibará-Sümpfen, dem zweitgrößten Feuchtgebiet der Erde
  • Legendeäre Ruta 40, berühmte Straße am Fuße der Anden

Tagesprogramm der Rundreise


1. und 2. Tag: Flug nach Buenos Aires

Linienflug nach Buenos Aires in Argentinien. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in Buenos Aires unternehmen wir eine Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Hotelübernachtung.

3. Tag: Buenos Aires - Calafate

Flug von Buenos Aires nach Calafate, einer hübschen Kleinstadt am See Lago Argentino. 

4. Tag: Ausflug in den Los Glaciares Nationalpark

Die Fahrt in den Nationalpark führt uns in eine einmalige Gletscherwelt. Gespeist vom mächtigen patagonischen Eisfeld ist der Gletscher Perito Moreno weltweit einer der beeindruckendsten Eisströme. Es brechen immer wieder große Brocken von der über 60 m hohen Eiswand ab und krachen mit überwältigendem Getöse in den Lago Argentino. Sie haben Freizeit zum Wandern in den herrlichen Südbuchenwäldern am See und zum Genießen einer unglaublichen Stille, gelegentlich unterbrochen durch den kalbenden Gletscher.

5. Tag: Calafate - Bajo Caracoles

Wir verlassen Calafate Richtung Norden. Auf der einsamen Ruta 40 fahren wir durch die patagonische Steppe. Wir passieren die Flüsse Rio Santa Cruz und Rio La Leóna und kommen am See Lago Videma vorbei. Bei gutem Wetter ist von hier das Fitz Roy Massiv zu sehen. Hier und da kreuzen Choiques und Guanakos unseren Weg. Wir übernachten entweder bei einer Estancia Mitten in der Weite Patagoniens.

6. Tag: Bajo Caracoles - Rio Mayo

Über eine Schotterpiste erreichen wir die sixtinische Kapelle Patagoniens‘, die Höhle der Hände im Canyon des Rio Pinturas. In dieser grandiosen Schlucht verbergen sich unter steil aufragenden Felswänden die bis zu 9.000 Jahre alten Felsmalereien der Ureinwohner, Vorfahren der Tehuelches, die dieses Gebiet bewohnten, bevor die ersten Europäer kamen. Die Malereien sind so gut erhalten, das man meint, sie wären erst vor kurzem angebracht worden. Aus diesem Grund sind sie auch 1999 von der UNESCO als einzigartig und schützenswert eingestuft worden. Wir machen einen Spaziergang durch die Schlucht. Anschließend führt die Fahrt in die Ortschaft Perito Moreno. 

7. Tag: Rio Mayo - Los Alerces Nationalpark

Wir verlassen die patagonische Steppe der Provinzen Santa Cruz sowie Chubuts und fahren am Rande der Anden in die Waldzone zu unserem Übernachtungsplatz am See im Los Alerces Nationalpark. Coiques, die patagonischen Strauße und Guanakos - eine südamerikanische Kamelart - werden hin und wieder unseren Weg kreuzen. Auch große Schafherden und die dazugehörigen Estancias tauchen wie die Tage zuvor immer wieder auf.

8. Tag: Los Alerces Nationalpark

Genießen Sie den ganztägigen freien Aufenthalt am Lago Futalaufquen im Los Alerces Nationalpark in herrlicher Wälder- und Seenlandschaft zum Spazierengehen oder Erholen. Es besteht auch die Möglichkeit zu einem ganztägigen Bootsausflug durch den Los Alerces Nationalpark, der nach den hier vorkommenden, gleichnamigen Riesenbäumen bekannt ist. Die Alercen wachsen nur ca. 1-2 mm im Durchschnitt pro Jahr. Aufgrund ihrer guten Holzqualität sind sie leider fast alle im 20. Jahrhundert geschlagen worden. Da ihre Verbreitung nur auf ein kleines Gebiet beschränkt ist, gibt es nur noch wenige Riesenbäume in Argentinien und Chile. Das älteste Exemplar im Park wird auf 2.700 Jahre datiert und ist über 60 m hoch. Alercen können bis 4.500 Jahre alt werden und gehören zu den ältesten und größten Baumarten der Welt. Neben den Alercen werden wir auch durch jahrhundertealte Südbuchenwälder spazieren, die hier ebenfalls enorme Ausmaße haben. Bei zwei Wanderungen (jeweils ca. 1,5 Std., leicht) erkunden wir den Wald bestens. Vom Boot aus hat man einen guten Überblick über die unberührte Natur des Nationalparks und den Futalaufquensee.

9. Tag: Los Alerces Nationalpark - El Bolson

Die Fahrt führt in die Kleinstadt Esquel. Ab Esquel fahren wir heute mit dem klassischen Patagonienexpress, der so genannten La Trochita. Dieser von einer Dampflokomotive gezogene Zug ist noch komplett im Originalzustand der 20er Jahre erhalten und ist nicht nur für Eisenbahnfans ein Highlight. Diese Bahn ist weltweit die letzte 75 cm breite Schmalspurbahn, die von einer Dampflok gezogen wird. Einst hat sie die einzelnen Estancias und Versorgungsorte in Zentralpatagonien verbunden. In 20 km werden wir 49 Kurven passieren und uns in die Welt Patagoniens zur Zeit seiner Erschließung des Landes zurückversetzen. Mit ihren 20-30 km/h hat der Zug damals auf seiner ursprünglichen 400 km langen Strecke als Meilenstein des Fortschritts gegolten. Nach der Bahnfahrt erwartet uns die weite Steppe Patagoniens. Wir verlassen die Provinz Santa Cruz die zweitgrößte Provinz Patagoniens und kommen in die Provinz Rio Negro. Wir erreichen die Stadt El Bolson.

10. Tag: El Bolson - Bariloche

Am Vormittag fahren wir auf der Ruta 40 an wunderschönen Seen und Bergen vorbei und durch den Nahuel Huapi N.P. zum bekannten Ferienort Bariloche. Die Kleinstadt, die u.a. berühmt ist für ihre Schokolade, liegt malerisch zwischen See und Bergen. Gern wird das Gebiet mit dem 3.478 m hohen Tronador auch als argentinische Schweiz bezeichnet. Am Nachmittag haben Sie einen freien Aufenthalt in Bariloche. Sie haben die Möglichkeit mit der Seilbahn auf den Cerro Otto (1.405 m) zu fahren, um einen herrlichen Rundblick über den See und die Berge zu genießen. Ein Spaziergang (hin und zurück, ca. 1,5 Std., leicht) führt zum Aussichtspunkt Hasburgo. Das Drehrestaurant auf dem Gipfel bietet sich für eine Kaffeepause mit Panoramablick an. 

11. Tag: Bariloche

Wir beginnen den Tag mit einer herrlichen Rundfahrt - mit vielen Fotostopps - um den Lago Perito Moreno und den Lago Nahuel Huapi. Die Panoramablicke auf den See mit seinen Inseln und den Bergen ringsherum, die glasklaren Flüsse und die uralten Wälder machen hier den Reiz aus. Den touristischen Titel ‚Argentinische Schweiz‘ hat sich die Region allemal verdient. Nach der Mittagspause haben Sie die Möglichkeit, eine Wanderung (ca. 3 Std., mittel) durch Südbuchen- und Bambuswälder zu unternehmen oder Sie entscheiden sich für eine kürzere Variante (ca. 1,5 Std., leicht). 

12. Tag: Bariloche - San Martin de los Andes

Um nach San Martín de los Andes zu kommen nehmen wir heute die Route der sieben Seen. Sie schlängelt sich durch die Berge, vorbei an Seen und Lagunen und durch die Nationalparks Nahuel Huapi und Lanin. Immer wieder hat man grandiose Ausblicke auf die Seen und die umliegenden Wälder. 

13. Tag: San Martin de los Andes - Lajas

San Martín de los Andes ist ein klassischer Urlaubsort in Nordpatagonien und liegt idyllisch am Lago Lacar im Lanin N.P.,  bekannt wegen des 3.747 m hohen Vulkans. Wir treffen wieder auf die für Patagonien typischen Südbuchenwälder. Wir haben Freizeit in San Martín de los Andes, um am Strand zu entspannen oder eine Wanderung (ca. 2,5 Std., mittel) auf einen Aussichtsberg zu machen. Anschließend fahren wir wieder zurück in die patagonische Steppe, die parallel zu den Anden verläuft. Die verschiedenen Klimazonen liegen hier wieder einmal sehr nahe beieinander. Weiter geht es durch alte Vulkanlandschaften mit Blick auf den Kegelvulkan Lanin, nach dem auch der dazugehörige Nationalpark benannt wurde, dann über Junin de los Andes und Zapala in die Nähe zur chilenisch-argentinischen Grenze, wo wir einen größeren Araukarienwald erreichen. Bei Araukarien handelt es sich um eine der ältesten Baumarten, die als Wälder nur noch in Chile und Argentinien anzutreffen sind. Das Aussehen der Bäume erinnert an die Urzeit. Sie wachsen sehr langsam und können mehrere tausend Jahre alt werden. Ihre Rinde kann bis zu 10 cm dick werden und selbst Vulkanausbrüchen widerstehen. Wir übernachten in Lajas auf dem Campingplatz.

14. Tag: Lajas - Malargüe

Die Fahrt führt vorbei am 3.978 m hohen Vulkan Tromen und am 4.709 m hohen Domuyo Vulkan, den höchsten Erhebungen Patagoniens. Die Weiten Ostpatagoniens sind weltberühmt. Mit Erreichen des Rio Colorados verlassen wir die magische Grenze nach Patagonien und erreichen das sogenannte Cuyo, ein wüstenhaftes Gebiet, das mehrere Provinzen umfasst. Anschließend führt uns die Ruta 40 entlang dem Rio Grande, durch ein farbenfrohes Gebiet vulkanischen Ursprungs und durch den südlichen Teil Mendozas nach Malargüe.

15. Tag: Malargü - Mendoza

Weiter führt die Fahrt auf der legendären Ruta 40, die Argentinien am Fuße der Anden von Nord nach Süd durchzieht. Die Ruta 40 hat tausend Gesichter und viele Geschichten zu erzählen. Auch wir sind hauptsächlich auf ihr unterwegs. Von Mendoza aus wurde mit ihrem Bau im Jahre 1935 begonnen.  Die Arbeiten dauern bis heute an. Anschließend erreichen wir Mendoza und damit das größte und berühmteste Weinanbaugebiete des Landes. Mendoza ist die größte Stadt am Fuße der Anden. 

16. Tag: Mendoza

Im größten Park von Mendoza besichtigen wir den Triumphhügel. Das riesige Monument erinnert an den argentinischen Nationalhelden José de San Martín, der hier eine Armee aufstellte, um die 4.000 m hohen Pässe nach Chile zu überqueren und die Spanier vernichtend zu schlagen. Anschließend Freizeit in der Stadt, die einige schöne Plätze und ein gemütliches Ambiente bietet. Am Nachmittag besuchen wir eine Bodega (Weinkeller) und bekommen einen guten Einblick in die Weinherstellung in Argentinien. Das dazugehörige Museum erzählt uns die Geschichte des Weinanbaus von Anfang an. Den Besuch schließen wir mit einer kleinen Weinprobe ab.

17. Tag: Mendoza - Ischigualasto Nationalpark

Die Fahrt führt an San Juan vorbei zum Wallfahrtsort der Difunta Correa. Dabei handelt es sich um eine in weiten Teilen Südamerikas verehrte Schutzheilige, die hier vor 170 Jahren lebte. Einer der größten Wallfahrtsorte Argentiniens erwartet uns. So haben u. a. argentinische Autofahrer und Fernfahrer ihre Nummernschilder, Lenkräder oder gar ganze Autos, Bräute ihre Hochzeitskleider, Kranke ihre Gipsverbände und Krücken geopfert. Das ganze Jahr über pilgern Menschen hierher, an bestimmten Tagen können es mehrere tausend sein. Anschließend fahren wir zum Ischigualasto Nationalpark, der zusammen mit dem Talampaya Nationalpark eine Einheit bildet. Beide Parks stehen seit 2000 unter dem Schutz der UNESCO. Eine ca. 3-stündige und 40 km lange Rundfahrt bringt uns mit vielen Stopps zu den schönsten Formationen im Park, der bereits in der Provinz San Juan liegt. Hier kann man alle Phasen des Erdmittelalters sehen. Dies ist einmalig auf der Welt und auch der Grund für die Aufnahme in die UNESCO gewesen. Neben etlichen Dinosaurierfunden, vor allem aus der Jura- und Kreidezeit, finden sich auch Spuren aus der Trias und des Teritär. Wir besuchen das Dinosauriermuseum. Übernachtung auf dem Campingplatz im Park.

18. Tag: Ischigualasto Nationalpark - Talampaya Nationalpark

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Talampaya Nationalpark. Wir haben einen ganztägigen Aufenthalt. Wir besichtigen die „Verlorene Stadt“. Die Rundgänge sind größtenteils zu Fuß. Die Formationen in diesem Teil des Nationalparks sind wesentlich kleiner und erinnern an eine verlassene und versunkene Stadt, daher auch ihr Name. Nach der Mittagspause besuchen wir Sandsteinformationen wie den Mönch, die Kathedrale, das Schloss u. a. Hierbei handelt es sich z. T. um mehrere hundert Meter hohe, bizarre Sandsteingebilde, die durch Wind und Wassererosion entstanden sind. Neben der ebenfalls interessanten Flora und Fauna gibt es noch Felszeichnungen der Ureinwohner zu sehen. Die Sandsteinformationen und Canyons sind ein touristisch noch unbekanntes Juwel und in ihrer Art einmalig. Auch hier übernachten wir, meist alleine, direkt im Nationalpark. Mit ein bisschen Glück geht die Sonne glutrot in der Wüste unter, ein Fuchs oder ein Guanako kommt an unserem Rotel vorbei und ein hochinteressanter Reisetag klingt langsam aus.

19. Tag: Talampaya Nationalpark - Carloz Paz

Die heutige Route führt uns durch sandige und trockene Gebiete, aufgelockert durch Kakteenwälder. Wir verlassen die Provinz La Rioja und fahren durch die Ausläufer der Sierra Cordoba. Die Landschaft verändert sich. Nach vielen Tagen in fast menschenleeren Gebieten kommen wir nun in die sehr abwechslungsreiche Provinz Cordoba und die Urlaubsorte der Sierra de Cordoba. Die Sierra erhebt sich bis auf 2880 m ü.d.M. und ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel da sie sehr unterschiedliche Vegetations- und Klimazonen aufweist. Wir übernachten direkt an einem Stausee in Carlos Paz, ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel in der Region.

20. Tag: Carlos Paz - Villa General Belgrano - Alta Garcia - Carlos Paz

Zunächst besuchen wir das beschauliche Villa General Belgrano. Die Kleinstadt wurde in den 1930er Jahren von Deutschen gegründet und ist heute eines der meistbesuchtesten Ziele der Provinz. Außerdem findet hier jedes Jahr das größte Oktoberfest des Landes statt. Anschließend führt die Fahrt nach Alta Gracia. In Alta Gracia besichtigen wir die schönste der vier noch erhaltenen Jesuitenestancias, die im Jahre 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurden. In und um Cordoba herum bauten die Missionare ein gut funktionierendes Estanciasystem auf, das große Teile des Landes versorgte. Die Stadt Cordoba war das geistige Zentrum. Die Jesuiten gründeten die erste Universität des Landes, eine der ersten in Amerika. Alta Gracia, heute ein reicher Kurort, erlangte aber nicht nur durch die Jesuiten Bekanntheit. Che Guevara, Arzt und Weggefährte Fidel Castros, verbrachte hier den Großteil seiner Kindheit und Jugend. Sein Elternhaus ist heute ein Museum, das wir in der Freizeit besuchen können. 

21. Tag: Carlos Paz - Cordoba - Mar Chiquita

Vormittags besuchen wir das Zentrum Cordobas, der zweitgrößten Stadt Argentiniens.  Cordoba hat 7 Universitäten und trägt deshalb den Beinahmen „La Docta“ („Die Gebildete“). Sie war und ist schon immer ein geistiges Zentrum des Landes. Davon zeugen die Bauten der Jesuiten und die verschiedenen Kirchen der ansässigen Orden. Nach den Besichtigungen haben wir noch Zeit um die Stadt selbst zu erkunden. Nachmittags fahren wir durch endlose Soja und Maisfelder zum Salzsee Laguna Mar Chiquita (kleines Meer), einem der größten Seen Südamerikas. Der salzhaltige, abflusslose See ist sehr flach und gehört geografisch gesehen noch zum Chacogebiet. Seine Größe variiert zwischen 2.000 und 10.000 qkm. Je nach Wasserstand kann er sogar größer als der berühmte Titicacasee sein. Er ist auch ein Vogelparadies. Viele Zugvögel machen hier auf ihrem Weg von Nordamerika nach Patagonien Rast. Wir übernachten im Badeort Miramar am Südufer des Sees. Am Campingplatz können wir ein Bad nehmen. Je nach Salzkonzentration fühlt sich ein Bad fast schon an wie ein Bad im Toten Meer.

22. Tag: Mar Chiquita - La Paz/Santa Elena

Wir erreichen die Hauptstädte der beiden Provinzen Entre Rio und Santa Fe. Paraná und Santa Fe, in denen zusammen mehr als 500.000 Menschen leben, liegen rechts und links des Ufers des riesigen Paranástroms, der zusammen mit dem Uruguayfluss das zweitgrößte Wassersystem Südamerikas darstellt. Wir übernachten bei La Paz oder Santa Elena. 

23. Tag: La Paz/Santa Elena - Iberá-Sümpfe

Wir durchqueren die Provinz Corrientes und fahren über Goya und weiter durch das Sumpfgebiet Esteros del Iberá, was in der Sprache der Guraní übersetzt so viel heißt wie ‚glitzerndes Wasser’. Dieses ca. eine Million Hektar große Naturschutzgebiet ist ein riesiges Wasserreservoir in der Provinz Corrientes, aus dem auch der gleichnamige Fluss abfließt und es ist Heimat von unzähligen Wasservögeln, z. B. Halsbandwehrvogel, Bergtruthahn, Jaribu, um nur einige der ca. 350 Arten zu nennen. Wasserschweine, Kaimane, argentinischer Wolf, Gürteltier, Jaguarundi und Ozelot sind hier genauso zu Hause wie Ameisen-, Honig- und Waschbären. Zusammen mit dem brasilianischen Pantanal ist das Sumpfgebiet Esteros del Iberá ist eines der größten Feuchtgebiete der Erde, aber auf Grund seiner Abgeschiedenheit noch kaum besucht. Anschließend führt die Fahrt über die Kleinstadt Mercedes in die kleine Ortschaft Carlos Pellegrini, wo wir direkt am Wasser auf einem schönen Campingplatz übernachten. Die Fahrt in die Sümpfe ist nur bei guten Wetterbedingungen möglich. Alternativ fahren wir nach Yapeyú, schön am Urugayfluss gelegen. Hier wurde der berühmteste Sohn des Landes, José de San Martín geboren. 

24. Tag: Iberá-Sümpfe - San Ignacio Miní

Am Morgen in der Freizeit besteht die Möglichkeit, das Naturschutzgebiet Esteros del Iberá mit kleinen Booten zu erkunden und die Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten (ca. 2 Std.). Danach geht es weiter auf abenteuerlichen Wegen in die subtropische Provinz Missiones. Sollte auf Grund der Straßenverhältnisse oder des Wetters dieser Weg nicht passierbar sein, müssen wir eventuell einen größeren Bogen um die Sümpfe fahren. Am Nachmittag erreichen wir die Jesuitenreduktion San Ignacio Mini. Wir übernachten auf einer tollen Anlage am Paranafluss mit Bademöglichkeit und Blick auf das Nachbarland Paraguay.

25. Tag: San Ignacio Miní - Foz de Iguazú

San Ignacio Miní gilt als die besterhaltendste Reduktion im Dreiländereck (Brasilien-Argentinien-Paraguay). Reduktionen waren Missionssiedlungen in Grenzgebieten des spanischen Kolonialreiches in Amerika. Wir machen einen Rundgang durch die Ruinen, um einen Eindruck von der Größe und der Lebensweise in einer Reduktion zu erhalten. Bis zur umstrittenen Vertreibung des Jesuitenordens im Jahre 1767 durch Karl den III. lebten allein hier etwa 4.000 Guraní-Indianer. Die UNESCO deklarierte die Reduktion im Jahre 1983 zum Weltkulturerbe. Anschließend fahren wir durch die subtropische Provinz Missiones und erreichen die Grenze zu Brasilien. Nach den Einreiseformalitäten führt die Fahrt nach Foz de Iguazú.

26. Tag: Foz de Iguazú

Einen ganzen Tag verbringen wir im Iguazú Nationalpark - ein einmaliges Naturerlebnis. Die Wasserfälle des Iguazú zählen zu den imposantesten Naturschauspielen Südamerikas. Auf einer rund vier Kilometer langen Strecke folgt unmittelbar ein Wasserfall auf den anderen. Die Wassermassen des Iguazú stürzen 100 Meter tief in eine Schlucht. Am gewaltigsten erscheint der Teufelsschlund, „Garganta do Diabolo“. Sie haben Freizeit für eigene Unternehmungen auf brasilianischer Seite: Wanderung entlang der Fälle, Rundflug mit einem Helikopter eines einheimischen Veranstalters, Gelegenheit zu einer Dschungeltour mit einem Jeep durch den tropischen Wald zum Flussufer unterhalb der Fälle und anschließend mit einem Schlauchboot von dort zu den Wasserfällen.

27. und 28. Tag: Rückflug 

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