093a Große Alaska-Rundreise

Diese umfassende 3-wöchige Alaska-Reise führt uns auf den Spuren berühmter Pioniere und Abenteurer hinein in die schiere Unendlichkeit des hohen Nordens. Erleben Sie stille Fjorde, raue Tundra, tiefgrüne, von riesigen Flüssen und Seen durchzogene Nadelwälder, vergletscherte Gebirgsketten und legendäre Goldgräberstädte. Auf dieser Reise nehmen wir uns Zeit, die Schönheit der Landschaft und die Geschichte und Geschichten seiner Urbevölkerung und Einwanderer kennenzulernen. 

 

  • Mount McKinley – höchster Berg Nordamerikas - im Denali Nationalpark
  • Auf dem Dempster-Highway bis zum Eismeer
  • Bärenbeobachtung am Katmai Nationalpark
  • Goldgräberstadt Dawson City
  • Kluane Nationalpark, größter Nationalpark Kanadas
  • Fährfahrt von Valdez durch den Prince William Sound nach Whittier
  • Über den nördlichsten Grenzübergang der USA nach Alaska

 

Leistungen

  • Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugort und zurück in der 2. Klasse
  • Linienflug mit Condor von Frankfurt nach Anchorage und zurück von in der Economy-Klasse, alle Transfers
  • Luftverkehrsteuer, Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag
  • Rundreise mit klimatisiertem Reisebus
  • Übernachtung im Rollenden Hotel
  • ROTEL-Frühstück und ROTEL-Abendessen
  • Abschiedsessen
  • Deutsche ROTEL-Studienreiseleitung
  • Fährüberfahrten lt. Programm
  • Eintritte in Nationalparks

Reisedaten

Reisenummer: 093a
Reiseart: Rotel-Reise
Dauer: 22 Tage
Preis: 3.690 €

 

Tel: 08504/404-30

Da der Fährtermin von Valdez nach Whittier zum Zeitpunkt der Katalogerstellung noch nicht feststeht, kann es zu Verschiebungen oder Änderungen im Programmablauf kommen. Alternativ erfolgt die Fahrt auf dem Landweg.

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Anchorage
Flug mit einer Chartermaschine nach Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Anchorage - Denali Nationalpark
Am Vormittag haben wir Aufenthalt in Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Anchorage liegt am Cook Inlet und hat ein vergleichsweise gemäßigtes Klima. Erst 1914 gegründet, erlebte sie ihren größten Aufschwung im Zweiten Weltkrieg mit dem Bau des Alaska Highways. Das Erdbeben von 1964 verursachte große Zerstörungen. Wir unternehmen eine Rundfahrt durch die sehr moderne Stadt. Nachmittags besuchen wir in Eklutna eine alte russische Kirche (1794) und einen typischen indianischen Friedhof. Anschließend geht es durchs Matanuska Tal. Wir statten den Huskies des berühmten Iditarod Race, dem schwierigsten und längsten Hundeschlittenrennen der Welt, einen Besuch ab. Über Willow und Talkeetna erreichen wir am Nachmittag den Denali Nationalpark. Der im Park gelegene Denali (früher Mt McKinley) ist mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas. Er ragt 5.000 m aus seiner Umgebung heraus.

3. Tag: Denali Nationalpark
Wir haben einen ganztägigen freien Aufenthalt für eigene Unternehmungen wie einer Fahrt mit den parkeigenen Shuttlebussen durch die ausgedehnte Wildnis des 3.000 Quadratmeilen großen Denali Nationalparks. 250 Meilen südlich des Polarkreises erhebt sich die gewaltige Eismasse des Denali. Viele Fotostopps in einer ständig wechselnden subarktischen Landschaft, in der man den ständigen Kampf seiner Bewohner ums Überleben spürt. Grizzlybären und Rentierherden ziehen durch die Tundra wie vor Jahrhunderten und können mit etwas Glück beobachtet werden. Das Gebiet ist völlig unberührt von der modernen Zivilisation. 

4. Tag: Denali Nationalpark - Fairbanks
Am Morgen haben Sie die Möglichkeit, an einem Rundflug über das Gebiet des Denali teilzunehmen (nur bei guter Wetterlage möglich). Danach führt die Reise vorbei an riesigen Radarstationen nach Nenana am Zusammenfluss des Tanana- und Nenana-Flusses. Jedes Frühjahr werden hier Wetten über den genauen Termin der Eisschmelze auf den Flüssen abgeschlossen. Wir haben eine geruhsame Fahrt entlang des Tanana-Flusses nach Fairbanks. Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas, Sitz einer Universität und eines Bischofs, wurde im Jahre 1901 gegründet. Die Goldfunde vom 28.7.1902 lösten in Alaska einen Goldrausch aus, der 1906 seinen Höhepunkt fand und bis etwa 1920 gedauerte. Bis zu 40.000 „Miners“ haben in diesem Gebiet gearbeitet. Auch heute noch werden hier Goldminen ausgebeutet. Am Karfreitag 1964 wurde Fairbanks, wie ganz Alaska, von einem starken Erdbeben heimgesucht worden, das trotz großer Schäden wegen des Zeitpunkts nach Büroschluss kaum Opfer forderte. Wir machen einen interessanten Besuch im Universitätsmuseum mit seinen Sammlungen zur Kultur der Indianer und Eskimos. Bekannt sind vor allem die Eskimo-Malereien. 

5. Tag: Fairbanks - Dawson City
Die Fahrt führt über Delta, dem offiziellen Ende des Alaska Highways, nach Tok Junction. Weiter fahren wir von Chicken auf dem ‚Top of the World Highway‘ durch absolute Wildnis mit atemberaubenden Ausblicken über den nördlichsten Grenzübergang der USA ins Yukon Territory. Mit einer Fähre überqueren wir den Yukon und sind in Dawson City. Die alte Goldgräberstadt liegt an der Mündung des Kondike Flusses in den riesigen Yukon. 

6. Tag: Dawson City - Eagle Plains
Vom Tal des Klondike brechen wir auf in die unendliche Weite des Nordens. Die einzige Straße ist der Dempster Highway, der uns durch eines der letzten großen Wildnisse dieser Erde führt. Wir überqueren die Ogilvie Berge und steigen ab in das gewaltige Flusstal des Porcupine River, bevor wir Eagle Plains erreichen.

7. Tag: Eagle Plains - Inuvik
Heute erreichen wir den Polarkreis mit weitem Blick über die Richardson Mountains. Nur zwei Siedlungen liegen an der 450 km langen Strecke bis nach Inuvik. Mit einer Fähre überqueren wir den Mackenzie-Fluss, einen gewaltigen Strom, der sich nördlich ins Eismeer ergießt, und erreichen schließlich Inuvik.

8. Tag: Ausflug nach Tuktoyaktuk am Eismeer
Heute erleben Sie ein ganz besonderes Highlight. Auf einer neugebauten Straße führt die Fahrt vorbei an unzähligen kleinen Seen, bis zur Inuitsiedlung Tuktoyaktuk direkt am Eismeer. Unterwegs kommen wir vorbei am Pingo National Landmark. Die Besonderheit hier sind die sogenannten Pingos, markante Hügel, die bis zu 50 m aus der Ebene herausragen. Tatsächlich handelt es sich hierbei um riesige, erdbedeckte Eiskerne. Anschließend führt die Fahrt wieder nach Inuvik zurück.

9. Tag: Inuvik - Eagle Plains
Die ca. 3000 Einwohner von Inuvik leben in auf Stelzen gebauten Häusern und sind vorwiegend in der Ölindustrie oder als Jäger und Fischer beschäftigt. Interessant sind die kunsthandwerklichen Schnitzereien der Inuit. Nach der Besichtigung der Iglukirche (falls geöffnet) treten wir die Rückfahrt an. 

10. Tag. Eagle Plains - Dawson City
Abfahrt nach Dawson City. Erneute Überquerung der Ogilvie Berge.

11 Tag: Dawson City - Whitehorse
Wir durchqueren die unendliche Wildnis mit gigantischen Flussläufen. Durch die Bergwerksgebiete für Silber, Blei und Zink kommen wir zum Moose-Creek, einem Lager der modernen Pioniere des Nordens, einer verbliebenen Domäne für Jäger und Fallensteller. Auf den Spuren der Goldgräber aus den Klondike-Tagen überqueren wir den historischen Flussriesen Yukon bei Carmacks. Wir setzen unsere Fahrt in südlicher Richtung auf dem einsamen Klondike-Highway fort und besuchen den malerischen Miles Canyon mit seinem smaragdgrünen Fluss. Vorbei am schönen Lake Laberge, wo das bekannte Stück des Dichters des Nordens Robet Service „Die Einäscherung von Sam Mc Gee“ entstanden ist, erreichen wir Whitehorse. 

12. Tag: Whitehorse - Haines Junction / Kluane Nationalpark 
Whitehorse, die Hauptstadt des Yukon Territory, wartet auf mit den Relikten ihrer einstmals glanzvollen Zeit des Goldrausches. Wir machen eine Wanderung entlang dem Yukon River. Auf unserer heutigen Fahrt in Richtung Kluane Nationalparks legen wir mehrere kurze Stopps ein, um unter anderem die längste hölzerne Lachstreppe zu sehen. Über Champagne, wo noch heute Rasthäuser aus dem Jahre 1902 zu sehen sind, geht es nach Haines Junkction am Rande des Kluane Nationalparks.

13. Tag: Kluane Nationalpark
Den heutigen Tag verbringen wir im größten Nationalpark Kanadas, der neben einer vielfältigen Tierwelt auch eines der größten zusammenhängende Gletschergebiete weltweit beherbergt. Bis heute ist dieser gewaltige Nationalpark weitgehend unerschlossen und nahezu unberührt. Auf verschiedenen Wanderwegen können Sie die Schönheit des Parks genießen. 

14. Tag: Haines Junction / Kluane Nationalpark - Tok Junction
Heute verlassen wir die kanadische Provinz Yukon und fahren zurück nach Alaska in die USA. Unterwegs geht es zunächst über den bekannten Alaska-Highway, vorbei am Kluane Lake, dem größten See Alaskas, zum Tetlin National Wildlife Refuge. Diese abwechslungsreiche Landschaft beeindruckt mit ihren Wäldern, Feuchtgebieten, Seen, Gletschern und Hügelgebirgen und ist die Heimat vieler Tiere, z. B. Grizzlybären, Elche und Dallschafe. Anschließend erreichen wir Tok Junction. 

15. Tag: Tok Junction - Valdez
Wir setzen die Fahrt fort und überqueren den Sikonsina Pass und den Mentasta Pass. Im Tal des Copper-River streift die Straße den Wrangell-St. Elias Nationalpark. Nachmittags fahren wir auf dem Richardson Highway weiter südlich, entlang der berühmten, über 1.200 km langen Transalaska Pipeline. Mit immer neuen spektakulären Ausblicken und Fotostopps durchqueren wir die Küstenberge über den Thompson Pass (845 m) hinunter zum Golf von Alaska nach Valdez. 

16. Tag: Valdez - Whittier
Mit der Fähre geht es durch den Prince William Sound, vorbei am spektakulären Columbia-Gletscher und anderen kalbenden Gletschern nach Whittier. Mit etwas Glück sehen wir Seeotter, Papageitaucher, Seelöwen oder Wale.

17 Tag: Whittier - Seward
Heute geht es zum Portage Lake, einem Schmelzwassersee des gleichnamigen Gletschers, wo wir in der Nähe eine Wanderung unternehmen. Anschließend fahren wir über die Chugach-Berge und entlang am Kenai See nach Seward im Kenai Fjords Nationalpark. Die Hafenstadt Seward an der Rescurrection Bay beherbergt das Alaska Sea Life Center, das die Tierwelt von Küste und Meer in großen Schaufenstern und Meerwasserbecken zeigt.

18. Tag: Seward - Homer
Wir unternehmen eine Wanderung zum Exit-Gletscher mit herrlichen Ausblicken. Anschließend fahren wir durch die ehemals russischen Siedlungsorte Soldotna und Ninilchik und weiter nach Homer mit herrlichem Blick auf die Vulkane Mt. Iliama und Mt. Redoubt am jenseitigen Ufer des Cook Inlet. Der bezaubernde Ort verdankt seine Beliebtheit der herrlichen Lage an der Kachemak Bucht und dem guten Klima, durch das die Berghänge monatelang mit einem bunten Blütenteppich überzogen sind. Sie haben Freizeit zum Spazierengehen auf der Landzunge des Homer Spit an der Kachemak Bay, zum Bummeln in den Trödelgeschäften oder zur Einkehr in der alten Kneipe im Leuchtturm.

19. Tag: Homer
Höhepunkt einer jeden Alaska-Reise: Sie haben die Möglichkeit zum Flug mit Kleinflugzeugen über Vulkane hinweg in ein abgelegenes Gebiet am Katmai Nationalpark, wo wir mehrere Stunden lang Braunbären aus nächster Nähe in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können (Flug nur bei guter Wetterlage). Der riesige Katmai Nationalpark ist geprägt von Gletschern und Vulkanen, von denen vierzehn aktiv sind. Am Fuße der bis zu 2.000 Meter hohen Vulkanen geprägten Aleuten befindet sich an der Schelichow-Straße eine raue, von Menschenhand praktisch unberührte Küstenlandschaft. Über 2.000 Braunbären sind hier zu Hause. 

20. Tag: Homer - Anchorage
Rückfahrt von der Kenai-Halbinsel nach Anchorage.

21. Tag und 22. Tag: Rückflug

Da der Fährtermin zum Zeitpunkt der Katalogerstellung noch nicht feststeht, kann es zu Verschiebungen oder Änderungen im Programmablauf kommen. Alternativ erfolgt die Fahrt auf dem Landweg.