014b Große Portugal-Rundreise

Diese umfassende, zwischen Natur und Kultur sehr ausgewogene Rundreise, führt zu den klassischen Höhepunkten Portugals: die Weltstadt Lissabon, das stolze Porto, die alte Universitätsstadt Coimbra u. a. Neben großartiger Kultur ist Portugal reich an Schönheiten der Natur, wie zum Beispiel die einsamen Bergwelten, die Strandidyllen an der Algarve, die Korkeichenwälder oder die Weinterrassen am Douro. Das Programm ist so gestaltet, dass Zeit zum Verweilen bleibt.

 

  • Weltstadt Lissabon
  • Alte Universitätsstadt Coimbra
  • Manuelinischer Stil in Tomar und Batalha
  • Traumküste Algarve
  • Besuch einer Portweinkellerei

Leistungen

  • Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugort und zurück in der 2. Klasse
  • Linienflug mit TAP Portugal oder einer anderen renommierten Fluggesellschaft von
    Frankfurt nach Lissabon und zurück in der Economy-Klasse, alle Transfers
  • Luftverkehrsteuer, Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag
  • Rundreise mit dem kombinierten Rotelbus (20-Sitzer-Allrad- oder 24-Sitzer-Bus)
  • Übernachtung im Rollenden Hotel
  • ROTEL-Frühstück und ROTEL-Abendessen
  • Abendsessen in einem landestypischen Lokal
  • Deutsche ROTEL-Studienreiseleitung
  • Örtliche Führer

Teilnahmevoraussetzungen

Teilnahmevoraussetzungen

  • Vollständig geimpft

Stand: 14.09.22

Reisedaten

Reisenummer: 014b
Reiseart: Rotel-Reise
Dauer: 15 Tage

01.05.-15.05.2023 1.780 € 
16.05.-30.05.2023 1.780 € 
18.09.-02.10.2023 1.780 € 
06.05.-20.05.2024 1.780 € 
21.05.-04.06.2024 1.780 € 

☎ Bitte anrufen


2023 und Vorschau 2024

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Lissabon - Peniche
Linienflug nach Lissabon in Portugal. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in Lissabon fahren wir in Richtung Norden. In der Provinz Extremadura erwartet uns Peniche am Atlantik. Dieses betriebsame Fischerstädtchen wird beherrscht von der Festungsanlage nahe am Hafen.

2. Tag: Peniche - Nazaré
Nach kurzer Fahrt auf dieser Halbinsel erreichen wir das Felskap Carvoeiro. Über Caldas de Reinha erreichen wir Alcobaça. In Alcobaça besuchen wir die Zisterzienserabtei mit der Klosterkirche und den herrlichen Grabmälern Pedro I. und seiner geliebten Gattin, Ines des Castro. Weiter führt die Fahrt nach Nazaré. Das ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem Touristikzentrum am Atlantik entwickelt. Malerisch gelegen ist Sitio, ein kleiner Wallfahrtsort mit Marktleben. Es bietet sich ein herrlicher Rundblick über die Strände von Nazaré. Anschließend erreichen wir Batalha, die großartige Klosteranlage Sta. Maria da Vitoria mit königlicher Grabkapelle und dem Grab des Unbekannten Soldaten aus dem I. Weltkrieg. Das Dominikaner-Kloster stammt aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Es wurde zum Dank für den Sieg Portugals über das Königreich Kastilien in der Schlacht von Aljubarrota im Laufe von ca. 150 Jahren errichtet und 1983 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen.

3. Tag: Nazaré - Fatima - Tomar - Coimbra
Wir verlassen die Provinz Beira Litoral und kommen zum weltberühmten Wallfahrtsort Fatima. Sie ist der wichtigste Wallfahrtsort in Portugal und einer der wichtigsten der römisch-katholischen Kirche. Den arabischen Namen „Fatima“ erhielt der Ort aufgrund einer Legende, wonach sich Fatima, die schöne Tochter eines maurischen Fürsten - ihrerseits benannt nach der Tochter des Propheten Mohammed - im 12. Jahrhundert aus Liebe zu einem christlichen Ritter habe taufen lassen und dort ihre letzte Ruhestätte gefunden habe. Am 13. Mai 1917 und weiterhin am 13. eines jeden Monats bis Oktober desselben Jahres ist den 3 Hirtenkindern Lucia de Jesus, Francisco und Jacinta Marto, die Virgem do Rosario (die Muttergottes vom Rosenkranz) erschienen. Wir besuchen das Heiligtum und haben Freizeit, um an den kirchlichen Feierlichkeiten teilzunehmen. Ebenfalls besichtigen wir die moderne Basilika. Anschließend machen wir einen Abstecher nach Tomar und besichtigen das alte Christusritter Konvent (UNESCO-Weltkulturerbe). Es handelt sich hierbei um eine Kombination aus Burg und Kloster der Tempelritter auf einem Hügel westlich über der Stadt. Nach der historischen Provinz Ribatejo erreichen wir Coimbra, die älteste Universitätsstadt Portugals. Die 1290 von König Dom Dinis (Dionysius) gegründete Universität Coimbra ist die älteste Universität Portugals und zugleich eine der ältesten Europas.

4. Tag: Coimbra - Conimbriga - Coimbra
Kurze Fahrt von Coimbra nach Conimbriga. Dort besichtigen wir die Ruinen, die zu den bedeutendsten römischen Zeugnissen auf der iberischen Halbinsel gehören. Bereits in der Eisenzeit gab es eine keltische Siedlung. Vom 1. bis 3. Jahrhundert war Conimbriga eine reiche und bedeutende Römersiedlung, wovon noch die Überreste eines der größten Häuser im weströmischen Kulturkreis, die Casa de Cantaber sowie das Haus des Rufus mit Wasserspielen, zeugen. 468 wurde Conimbriga von den Sueben eingenommen. Die Stadt verfiel zum Vorteil von Coimbra, dessen Name von Conimbriga abgeleitet ist. Anschließend geht es zurück nach Coimbra. Wir spazieren zum höchsten Punkt der Oberstadt, der alten Universität und besichtigen die prächtige Bibliothek aus dem 18. Jahrhundert. Mittelalterliche Gassen führen uns zur Sé Velha. Die alte romanische Kathedrale mit mächtigem Portal wirkt wie ein Festungsbau. (Sie ist jedoch nicht immer geöffnet.) Im Geschäftsviertel der modernen Unterstadt halten wir uns auf. Abends besteht die Möglichkeit, einen typischen Fado zu besuchen.

5. Tag: Coimbra - Guarda - Vila Real
Unsere Fahrt führt uns nach Guarda, die höchstgelegene Stadt Portugals. Wir spazieren zum Platz der Kathedrale. Weiter fahren wir über das Quellgebiet des Mondegoflusses. Das Ebenso berühmte Dao-Weinanbaugebiet in der Beira Alta lädt ein zur Mittagspause in Viseu. In der Freizeit können Sie das Museum mit den Gemälden von Grao Vasco aus dem 16. Jahrhundert besuchen. Anschließend erreichen wir Lamego mit der bedeutenden Wallfahrtskirche Nossa Senhora dos Remédios. Die Bischofsstadt ist berühmt für seinen Schinken, Käse und Wein. Das Douro-Tal, Heimat des Portweins, ist mit seinen steilen Weinbergen ein spektakuläres Weinanbaugebiet. In der Serra do Marao, an den steilen Hängen der Portweingärten, erreichen wir Vila Real.

6. Tag: Vila Real - Guimarães - Covas
Wir gelangen in das Tamego Tal mit der Wein- und Klosterstadt Amarante. Kurioses erwartet uns an der Wallfahrtskirche São Goncalo. Besichtigung der schönen Kirche im Renaissancestil, des Kreuzgangs und der Sakristei. Weiter führt die Fahrt zur Blumenbestandenen Allee Republica Brasil mit der Wallfahrtskirche Tres Passo zu Füßen der Penhaberge. Zur Mittagspause erreichen wir Guimarães mit seinen engen Gassen und romantischen Plätzen. „Aqui nasceu Portugal“ (Hier wurde Portugal geboren) steht auf der Stadtmauer von Guimarães. Das Mittelalter lädt uns ein, die Gründerburg Portugals, Geburtsstätte des ersten portugiesischen Königs Johann Heinrich und seine Taufkapelle zu besuchen. Ebenfalls kann in der Freizeit das Schloss des Herzogs von Bragança aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden. Anschließend fahren wir nach Braga. In der alten ehrwürdigen Bischofsstadt Braga unternehmen wir einen Spaziergang zur Kathedrale und zum Bischofspalast. Auf einer kurvenreichen Straße führt die Fahrt durch den grünen und hügeligen Minho nach Covas.

7. Tag: Covas - Porto
Über Viana do Castelo führt die Fahrt durch die Provinz Minho. Dann überrascht uns Porto, die zweitgrößte Stadt des Landes. Porto ist eine der ältesten europäischen Städte und wird gern als die „Hauptstadt des Nordens“ bezeichnet. Die Handelsmetropole ist am Mündungstrichter des Douroflusses gelegen und bietet eine zauberhafte Altstadtkulisse. Auf Granit thront die Kathedrale Santa Clara. Wir halten uns am Freiheitsplatz und im Fischerviertel am Douro auf. Über die Brücke Dom Louis führt uns der Weg zu Fuß nach Vita Nova de Gaia, den Stadtteil, wo der berühmte Portwein gelagert wird. Besuch einer Portweinkellerei. In der Freizeit bietet sich die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Bootsfahrt auf dem Douro.

8. Tag: Porto
Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Porto. Beim ganztägigen Aufenthalt in Porto spazieren wir durch die Stadtmitte zur Kathedrale. Die Altstadtgassen bringen uns zum Hauptbahnhof mit seinen herrlichen Azulejos. Über die Praca da Libertade mit dem Reiterstandbild Pedro lV., Kaiser von Brasilien, bummeln wir durch die Rua dos Clerigos aufwärts bis zum Wahrzeichen der Stadt. Durch ärmliche, aber dennoch sehr geschäftige Gassen, erreichen wir die Unterstadt mit Börse und Franziskanerkirche. Wir haben einen freien Aufenthalt am Dourofluss mit seinen Fischspezialitäten und guten Landweinen.

9. Tag: Porto - Èvora
Wir verlassen Porto und fahren in südlicher Richtung auf der A 1, passieren weiträumig Coimbra. Weiter fahren wir in südöstlicher Richtung über den Rio Zezere ins Tajotal. Südlich des Tejo erstreckt sich als weites, teils welliges, teils ebenes Rumpfplateau die Landschaft Alentejo, der nur vereinzelt kleinere Gebirgsstöcke bis zu 700 m Höhe aufgesetzt sind. Castelo de Vide ist unser nächstes Ziel, und wir spazieren zur Burg. Die Serra de São Mamede wartet mit Marvão auf. Über dem Ort erhebt sich das Kastell, welches im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Anschließend führt uns die Fahrt über Portalegre und Estremoz nach Èvora.

10. Tag: Èvora - Olhao
Zunächst fahren wir zu den ca. 7.500 Jahre alten Menhiren von Almendres. Die größte neolithische Anlage auf der Iberischen Halbinsel liegt auf einem Hügel in der Nähe von Èvora. 92 zum Teil bearbeitete Menhire bilden mehrere ineinander übergehende Cromlechs (Steinringe), die teilweise nach astronomischen Gegebenheiten ausgerichtet sind. Diese Menhire sind 2.000 Jahre älter als die Anlage in Stonehenge/England. Anschließend besichtigen wir die Altstadt von Èvora, die von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt wird. Wir besuchen den römischen Tempel, der zu den am besten erhaltenen römischen Baudenkmälern Portugals zählt, und die frühgotische Kathedrale (falls geöffnet). Wir halten uns am Praça do Giraldo, dem zentralen Platz des Volkshelden der Hauptstadt des Alentejo auf. Nach einer Mittagspause durchqueren wir den Beixa Alentejo, die ehemalige Getreidekammer Roms und Portugals. Wir erreichen mit Castro Verde und Almodovar ländliche, trockene Idylle mit dem Wahrzeichen des Alentejo, den Korkeichen. Über die Serra do Caldeirao, die natürliche Grenze zwischen dem Alentejo und der Algarve, kommen wir nach Olaho.

11. Tag: Olaho - Faro - Silves - Alvor
Der Vormittag gehört Faro, der malerischen Hauptstadt der Algarve. Vom Kathedralenturm bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf die romantische Altstadt, den Hafen und die Hafflandschaft. Nach einer Freizeit besuchen wir Silves, die älteste Stadt der Algarve und einstige Hauptstadt des maurischen Al-Gharb und unternehmen einen Spaziergang zur alten arabischen Burg, die im 10. Jahrhundert zur weltberühmten Herrschaft von Cordoba gehörte In den bewässerten Tälern des früheren Maurenreiches an der Algarve gedeihen Mandelbäume, Reis, Zuckerrohr, der Johannisbrotbaum und Baumwolle. Am frühen Nachmittag erreichen wir Alvor. Dieses romantische Städtchen bietet uns in der Freizeit herrliche Gelegenheiten zum Bummeln, Baden und Erholen.

12. Tag: Alvor - Lagos - Serrão
Wir fahren nach Lagos, Ausgangspunkt der portugiesischen Entdeckungsfahrten. Zahlreiche Höhlen und Grotten sowie bizarre Klippenformationen machen den landschaftlichen Reiz dieser Region aus. In der Freizeit bietet sich die Möglichkeit zu einer Bootsfahrt an der Küste der Algarve. Wir halten uns in der Altstadt auf. Danach machen wir einen Abstecher über eine windzerfegte Heidelandschaft nach Sagres. Nach einem Aufenthalt fahren wir zum windgepeitschten Cabo de São Vicente - „Das Ende der Welt“. Der südwestlichste Punkt Europas ist erreicht. Das Hügelland an der Südwestalgarve bietet Stille und Natur. Wir halten uns am Strand in einer idyllischen Bucht an der Westküste am Atlantik bei Aljezur auf. (Wegen der zeitweise aufkommenden Strömung ist beim Baden Vorsicht geboten!)

13. Tag: Serrão - Lissabon
Nach einem geruhsamen Morgenspaziergang durch Odemira machen wir über Cercal und durch Korkeichenwälder einen Abstecher nach Sines. In diesem Fischerstädtchen wurde der berühmte Seefahrer Vasco da Gama geboren. Über die Hängebrücke „25. April“, dem modernen Wahrzeichen der Stadt, begrüßt uns Lissabon, die Hauptstadt und Weltmetropole am Mündungstrichter des Tejo.

14. Tag: Lissabon
Wir halten uns den ganzen Tag in Lissabon auf und erkunden die Stadt. Fahrt durch das Diplomatenviertel in Belém. Anschließend besuchen wir das Hieronymuskloster. Weiter besichtigen wir den Turm von Belém von außen und machen einen Stopp beim Seefahrerdenkmal. Danach führt die Fahrt vorbei an der Basilika da Estrella zum Park Eduardo. Weiter führt die Fahrt vorbei am Praca de Pombal und Praca de Comercio nach Alfama, ehemaliges arabisches Viertel. Hier unternehmen wir einen ca. 20-minütigen Spaziergang zur Unterstadt. Freizeit haben Sie im Geschäftszentrum oder Sie haben die Möglichkeit, mit dem Linienbus zum Kastell Sao Jorge zu fahren und einen Rundgang durch die alte Burgruine zu machen. Fantastische Aussicht auf die Stadt.

15. Tag: Rückflug