093 Reise auf der Traumstraße der Welt - Kanada - Alaska

Diese Rotel-Reise ist für Natur- und Wildnisfreunde, die den Westen Kanadas und Alaska intensiv erleben wollen. 22 Tage - und jeder Tag überrascht mit neuen Höhepunkten: steile Klippen am Pazifik, smaragdgrüne Seen in den Rocky Mountains, Indianerreservate mit kunstvoll geschnitzten Totempfählen, Goldgräberstädte und eine reiche Tierwelt.

  • Gletscherstraße der Rockies von Banff nach Jasper
  • Meerumschlungen: Traumstadt Vancouver
  • Museum über die Geschichte und Kultur der First Nations in Hazelton
  • Fahrt auf dem Landweg auf dem Cassiar- und Alaska-Highway
  • Museum über Geschichte und Kultur der First Nations in Hazelton 
  • Klondike - auf Jack Londons Spuren
  • Denali Nationalpark: Elche und Bären

Leistungen

  • Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugort und zurück in der 2. Klasse
  • Linienflug mit Lufthansa oder einer anderen renommierten Fluggesellschaft von
    Frankfurt nach Vancouver und zurück von Seattle in der Economy-Klasse, alle Transfers
  • Zwischenflug mit Alaska Airlines von Anchorage nach Seattle in der Economy-Klasse
  • Luftverkehrsteuer, Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag
  • Reise mit einem klimatisierten örtlichen Reisebus
  • Übernachtung im Rollenden Hotel
  • ROTEL-Frühstück und ROTEL-Abendessen
  • Abschiedsessen
  • Deutsche ROTEL-Studienreiseleitung
  • Eintritte in Nationalparks

Teilnahmevoraussetzungen

Reisedaten

Reisenummer: 093
Reiseart: Rotel-Reise
Dauer: 22 Tage

11.06.-02.07.2023 4.190 €
23.07.-13.08.2023 4.190 €

☎ Bitte anrufen

Die Fahrt mit der Fähre entlang der Inside Passage ist von den während der Reise gültigen Fahrplänen abhängig. Alternativ erfolgt die Fahrt auf dem Landweg auf dem Cassiar- oder Alaska Highway. 

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Vancouver
Linienflug nach Vancouver in Kanada. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Vancouver
Bei unserem ganztägigen Aufenthalt in Vancouver gibt es viel zu besichtigen. Vancouver ist die drittgrößte Stadt Kanadas und unbestritten die schönste Metropole des Landes. Durch die einmalige Lage zwischen blauen Buchten und schneebedeckten Küstenbergen wird sie oft auch als „Perle Kanadas am Pazifik„ bezeichnet. Wir unternehmen eine große Stadtrundfahrt: Stanley Park mit Totempfählen und herrlichem Panorama der Skyline, Lions Gate Bridge, Queen Elizabeth Park am Little Mountain mit Blick auf die Stadt und die nahen Berge, Chinatown und Gastown, die historische Altstadt. Anschließend noch Zeit für eigene Erkundungen.

3. Tag: Vancouver - Sicamous
Bei Vancouver überqueren wir den Fraser River, den „Fluss ohne Wiederkehr“ und folgen ihm bis Hope, der historischen Goldgräberstadt. Hope, Ausgangspunkt zu den Goldfeldern der Columbia Mountains, liegt mitten in einem Talkessel umringt von den Cascade-Mountains. Die abweisenden Gipfel der Berge scheinen eine Straßenführung und damit eine Weiterfahrt unmöglich zu machen. Nach ihrer Überquerung führt die Route in das Gebiet des Okanagansees, dem Mittelpunkt eines reichen Anbaugebietes, wo alljährlich das große Pfirsich-Festival stattfindet. Das Okanagantal ist durch sein mildes, angenehmes Klima zum Obstgarten Kanadas geworden.                                                                                                                  

4. Tag: Sicamous - Banff Nationalpark
Die Reise führt durch den Glacier Nationalpark und über den Roger Pass in den Yoho Nationalpark. Es überrascht immer wieder, wie sehr die Natur diese westlichste und schönste Provinz Kanadas, die zweimal so groß ist wie die Bundesrepublik und nur vier Millionen Einwohner hat, beherrscht. Wir überqueren die kontinentale Wasserscheide der Rocky Mountains. In Golden haben Sie die Möglichkeit, die Golden Skybridge (höchste Hängebrücke Kanadas) zu überqueren. Die Fußgängerhängebrücke verläuft über einer Schlucht am Rand des Columbia Valleys. Die Aussicht auf die Rocky- und Purcell-Bergketten ist überwältigend.

5. Tag: Banff Nationalpark
Der Banff Nationalpark ist der älteste Nationalpark des Landes. Der Kurort Banff mit seinen heißen Quellen ist das berühmteste Zentrum der Bergsteiger und Skifahrer Kanadas. Wir fahren gemeinsam in die Stadt und besuchen zur Orientierung das Besucherzentrum. Anschließend haben Sie Freizeit zum Baden in den Upper Hot Springs oder zum Wandern. Ebenfalls haben Sie die Möglichkeit zur Fahrt mit einer Seilbahn auf den Sulphur Mountain mit Wanderung (ca. 5,5 km) und herrlichem Rundblick auf die Berge Hockin, Daen, Splitfalls (alle über 3.000 m hoch) sowie auf den Mt. Rundle und den Mt. Cascade.

6. Tag und 7. Tag: Banff Nationalpark - Jasper Nationalpark - Prince George
Wir fahren zum berühmten Lake Louise am Fuße des Viktoria-Gletschers. Wir nutzen den Aufenthalt zu einem kleinen Spaziergang in diesem einmaligen Naturparadies. Weiter geht es über den Bow Pass auf der spektakulären „Gletscherstraße der Rockies“ nach Norden durch die Welt der Dreitausender Schneegipfel. Vorbei an smaragdgrünen Seen kommen wir zum Columbia-Icefield. Das Schmelzwasser des größten Gletscherfeldes der Rocky Mountains ergießt sich in drei Ozeane: den Pazifik, den Atlantik und in die Arktische See. Wir unternehmen einen Spaziergang zum Mistaya Canyon. Der wunderschöne Canyon ist ein Naturwunder mit rauschendem Wasser, Felsformationen und zahlreichen Wasserfällen. Danach besuchen wir die Athabasca Falls. Die Fälle zählen zu den beeindruckendsten Wasserfällen der Rocky Mountains. Anschließend fahren wir weiter nach Jasper, den lieblichen Höhenort im Jasper Nationalpark. Er ist berühmt für seine einmalige Berg- und Tierwelt, wo der Bär noch König ist und wo Wölfe, Coyoten und Berglöwen für eine natürliche Balance im Reich der Vierbeiner sorgen. Wir machen einen Spaziergang zu den wunderschönen Rearguard Falls. Die Wasserfälle kann man aus nächster Nähe beobachten. Anschließend erreichen wir den Ancient Forest und unternehmen eine Wanderung durch den Wald mit seinen eindrucksvollen Riesenlebensbäumen. Auf dem Yellowhead Highway im Fraser-River-Tal fahren wir nach Prince George, einer aufstrebenden Stadt mit bedeutender Holzindustrie.

8. Tag: Prince George - Hazelton
Die Route führt über Vanderhoof durch unberührte Gebiete, durch fruchtbare, einsame Täler und unendliche Wälder. Das ist das Landschaftsbild des unwegsamen Nordens. Hier ist die Heimat der Roten Zeder, der Douglas-Fichte und der Sitka-Tanne. Wir erreichen den lang gestreckten Burns Lake mit einsamen Totempfählen. Ein kurzer Abstecher führt uns zum Witset Canyon. Danach geht es weiter nach Hazelton. Hier besuchen wir ein Freilichtmuseum der Ksan und erhalten Informationen über die Geschichte und Kultur der First Nations in dieser Region.

9. bis 11. Tag: Hazelton - Whitehorse
Hier beginnt die abenteuerliche Route 37 ‚North to Alaska‘ durch die einsamsten Gebiete von British Columbien auf dem Cassiar Highway, der immer wieder dem Verlauf der alten indianischen Handelspfade folgt. Entlang der Inneren Coast Mountains, der wilden Skeena Ranges und schließlich der gewaltigen Cassiar Mountains, an den Ufern stiller Waldseen und rauschender Gebirgsströme folgen wir den Tälern und Pässen immer weiter nach Norden. Bei Upper Liard River treffen wir schließlich auf den berühmten ‚Alaska-Highway‘, dem wir von hier nach Westen durch das Yukon-Territory bis nach Whitehorse folgen. Unterwegs besuchen wir den Sign Post Forest in Watson Lake, die größte Schildersammlung der Welt. Auf unserer Weiterfahrt nach Whitehorse kommen wir vorbei an den Rancheria Falls und schließlich erreichen wir Whitehorse, wo wir einen ganzen Tag verbringen.

12. Tag: Whitehorse
Whitehorse ist die „Hauptstadt“ des Yukon Territoriums. Vieles erinnert an die Zeiten des Goldrauschs, wie z. B. der heute noch erhaltene alte Raddampfer am Yukon, die aus Holz gebaute anglikanischen Kirche oder „Wolkenkratzer“ aus Holz, die zur Goldgräberzeit errichtet wurden.

13. Tag: Whitehorse - Dawson City
Die Fahrt in nördlicher Richtung führt auf dem einsamen Klondike Highway vorbei am schönen Lake Laberge, wo das bekannte Stück des Dichters des Nordens Robert Service „Die Einäscherung vom Sam McGee“ entstanden ist. Wir überqueren den historischen Flussriesen Yukon bei Carmacks. Wir unternehmen einen Spaziergang zu den Five Finger Rapids, eine interessante Felsformation vulkanischen Ursprungs mitten im Yukon River. Anschließend geht es auf den Spuren der Goldsucher aus den Klondike-Tagen bis zum Moose-Creek, einem Lager der modernen Pioniere des Nordens, einer verbliebenen Domäne für Jäger und Fallensteller. Wir durchqueren die unendliche Wildnis mit gigantischen Flussläufen. Durch die Bergwerksgebiete für Silber, Blei und Zink kommen wir zum ehemaligen „Paris des Nordens“, nach Dawson City. Die Stadt war um die Jahrhundertwende das unbändig lebensfrohe und ausschweifende Zentrum der größten Goldfunde der Welt. Allein in den Jahren 1896 - 1904 ist Gold im Wert von 100 Millionen Dollar aus dem Klondike-Fluss geholt worden. Alljährlich werden im Sommer die wilden Klondike-Tage durch eine Schauspielergruppe im alten Theater heraufbeschworen. Wir bummeln durch die alten Straßen, vorbei an Saloons, Dance Halls, Banken, am Palasttheater und am Grand-Hotel, heute Zeugen einer vormals besseren Zeit.

14. Tag: Dawson City - Tok Junction
Wir überqueren den gewaltigen Yukon und fahren auf dem einsamen „Top of the World Highway“, der sich als höchste Straße des Nordens, mit atemberaubenden Ausblicken, auf den Bergkuppen entlang windet. Noch einmal blicken wir zurück auf die nun tief unter uns am Zusammenfluss des mächtigen Yukon mit dem Klondike River gelegene Stadt Dawson City. Auf einsamer Passhöhe überschreiten wir die Grenze zu Alaska. Große Teile des Bundesstaats sind unter Naturschutz gestellt. Wir besuchen den Goldgräberort Chicken. Übernachtet wird an der Tok Junction.

15. Tag: Tok Junction - Valdez
Hier im hohen Norden geht die Sonne im Sommer nur für eine halbe Stunde unter. Wir setzen die Fahrt fort und kommen über den Sikonsina Pass und den Mentasta Pass. Im Tal des Copper-River streift die Straße den Wrangell-St.-Elias-Nationalpark, den größten Nationalpark der USA, in dem einige der höchsten Berge Nordamerikas liegen. Nachmittags fahren wir auf dem Richardson Highway weiter südlich, entlang der berühmten, über 1.200 km langen Transalaska Pipeline. Mit immer neuen Ausblicken und Fotostopps durchqueren wir die Küstenberge über den Thompson Pass (845 m) hinunter zum Golf von Alaska nach Valdez.

16. Tag: Valdez
In Valdez haben wir einen ganztägigen Aufenthalt. Der eisfreie Hafen, früher ein Anlaufpunkt der Goldgräber, wurde beim Erdbeben von 1964 und einer dadurch ausgelösten Flutwelle fast völlig zerstört und danach sechs Kilometer entfernt wieder aufgebaut worden. Heute ist Valdez der Endpunkt der Alaska-Pipeline und besitzt einen riesigen Hafen, wo täglich bis zu sechs Tanker beladen werden können. In der Freizeit besteht die Möglichkeit zu einem Bootsausflug mit örtlichem Veranstalter in den Prince-William-Sound, wo gewaltige Gletscher ins Meer brechen u. a. der Columbia- und der Meares-Gletscher. Wale, Robben, Weißkopfadler, Seeotter u. a. Tiere sind zu beobachten.

17. Tag: Valdez - Fairbanks
Zurück auf dem Richardson Highway geht es wieder über den Thompson Pass, vorbei am Wrangell-St.-Elias-Nationalpark. Wir überqueren den Isabel Pass und kommen, mit herrlichen Ausblicken auf verschiedene Berge und den Gulkana-Gletscher durch die Alaska Range nach Delta Junction. Dem Flusstal des Tanana River folgend passieren wir den Ort North-Pole, wo der Bürgermeister alljährlich die an „Santa Claus, North Pole“ gerichteten Briefe vieler Kinder beantwortet.

18. Tag: Fairbanks - Denali Nationalpark
Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas, Sitz einer Universität und eines Bischofs, ist im Jahre 1901 gegründet worden. Die Goldfunde vom 28.7.1902 haben den großen Goldrausch Alaskas ausgelöst, der 1906 seinen Höhepunkt gefunden und bis etwa 1920 gedauert hat. Bis zu 40.000 „Miners“ haben in diesem Gebiet gearbeitet. Auch heute noch werden hier Goldminen ausgebeutet. Am Karfreitag 1964 ist Fairbanks, wie ganz Alaska, von einem starken Erdbeben heimgesucht worden, das trotz großer Schäden wegen des Zeitpunkts nach Büroschluss kaum Opfer gefordert hat. Wir machen einen interessanten Besuch im Museum of the North mit seinen Sammlungen von Kulturgegenständen der Indianer und Eskimos, vor allem der bekannten Eskimo-Malereien. Anschließend führt eine geruhsame Fahrt entlang des Tanana-Flusses bis zu seinem Zusammenfluss mit dem Nenana beim gleichnamigen Ort. Im Frühjahr werden hier Wetten bis zu 300.000 $ über den genauen Termin des Eisaufbruchs auf den Flüssen abgeschlossen. Wir fahren weiter in das Gebiet des Denali Nationalparks mit dem Denali (vorher Mt. Mc Kinley), einer majestätischen Erscheinung und mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas. Hier haben Sie die Möglichkeit, an einem Rundflug über das Gebiet des Denali teilzunehmen (nur bei guter Wetterlage).

19. Tag: Denali-Nationalpark
Sie haben einen ganztägigen freien Aufenthalt im Denali Nationalpark für eigene Unternehmungen wie z. B. eine Fahrt mit den parkeigenen Shuttlebussen durch die ausgedehnte Wildnis des 20.000 km² großen Nationalparks. Der Denali (6.190 m) ist der höchste Berg der USA und ragt 5.000 Meter aus seiner Umgebung heraus. Viele Fotopausen in einer ständig wechselnden, subarktischen Landschaft, in der man den Kampf ums Überleben seiner wilden Einwohner fühlt: Grizzlybären und Rentierherden wandern wie vor Jahrhunderten durch die Tundra.

20. Tag: Denali Nationalpark - Anchorage
Über Willow und Talkeetna geht es weiter südwärts zum Matanuska Tal. Wir besuchen die alte russische Kirche in Eklutna (1794) und einen typisch indianischen Friedhof. Wir erreichen Anchorage, die größte Stadt Alaskas. Die bedeutende Hafenstadt liegt am Cook Inlet und hat ein gemäßigtes Klima. Erst 1914 gegründet erlebte die Stadt im Zweiten Weltkrieg ihren größten Aufschwung. Das Erdbeben von 1964 hat große Zerstörungen verursacht. Wir unternehmen eine Rundfahrt durch die sehr moderne Stadt.

21. Tag und 22. Tag: Rückflug