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Wanderreise Namibia I 2019


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Windhoek

Linienflug nach Windhoek in Namibia. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden wir Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt geben.

2. Tag: Windhoek - Büllsport

Nach der Ankunft in Windhoek und einer kurzen Erfrischungspause, fahren wir über Rehoboth zu unserem Übernachtungsplatz, dem Capricorn Restcamp, in der Nähe von Büllsport. Diese Fahrt durch die einsame Landschaft Namibias, vermittelt uns einen guten ersten Eindruck dessen, was uns auf dieser schönen Reise erwartet.

3. Tag: Wanderung in der Köcherbaumschlucht

Heute haben Sie die Möglichkeit an einer Wanderung durch die Köcherbaumschlucht teilzunehmen. Die Köcherbaumschlucht muss man einmal erlebt haben, denn sie gehört zu den imponierendsten Schaustücken der gesamten Naukluft. Die Rundwanderung hat nicht allein seine Köcherbäume als Höhepunkt. Mit Papierrindenbäumen, Teebüschen, einigen verschiedenen Euphorbien und seltenen endemisch vorkommenden Pflanzen übertrifft die Flora hier bei weitem alle Erwartungen und in der Schlucht selbst tut sich eine völlig eigene und interessante Vegetation auf. Während der gesamten Wanderung werden Sie immer wieder auf Klippschliefer, verschiedene Vogelarten, Paviane und mit etwas Glück auch verschiedene Schlangen stoßen. Auf halber Strecke wird ein Zwischenstopp auf einem hochgelegenen Plateau eingelegt. Von dort haben Sie eine wunderschöne Aussicht über das Gebirge und die Fläche rund um die Farm.

4. Tag: Büllsport - Naukluft Berge - Sesriem Canyon

Wir fahren mit dem Rotelbus in den Namib Naukluft Park. Dort haben Sie die Möglichkeit zum Wandern mit Bademöglichkeit in Gumpen. Weiter fahren wir zum Sesriem CanyonHier können mit ein wenig Glück Springböcke und Oryx-Antilopen beobachtet werden. Aber auch zahlreiche Vögel kommen gerne auf eine kleine Erfrischung vorbei. Bäume und Büsche nutzen hier ihre Wachstumschancen. In seinem Verlauf wird der Sesriem Canyon immer flacher und breiter, um schließlich in ein flaches Flussbett mit Galeriewald überzugehen. Wir machen eine kurze Wanderung in den Sesriem Canyon. Anschließend fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz.

5. Tag: Sossusvlei - Sesriem Canyon - Swakopmund

Eine Stunde vor Sonnenaufgang geht es auf geteerter Straße etwa 60 km in den großartigen Namib Naukluft Park. Die letzten 5 Kilometer fahren wir mit Landrovern zu den berühmten Dünen von Sossusvlei mit der Möglichkeit zum Besteigen einer Düne. Das Sossusvlei, Namibias landschaftliches Highlight inmitten der Namibwüste, ist eine von mächtigen Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die roten Dünen von Sossusvlei gehören zu den höchsten und schönsten Dünen und der Big Daddy zählt mit einer Höhe von  385 m zu den höchsten Sterndünen der Welt. Die Dünen der Namibwüste entstanden im Laufe von vielen Millionen Jahren. Sand, vom Oranje Fluss unablässig ins Meer gespült, ist durch den Benguelastrom an der Küste entlang nordwärts transportiert worden. Die Brandung schob den Sand an Land und so entstanden Küstendünen, die durch den Wind landeinwärts verlagert wurden. Auf der Rückfahrt machen wir einen Fotostopp bei der berühmten Düne 45, der meist fotografierten Düne Namibias. Anschließend führt uns die Fahrt über den Kuiseb-Pass und den Kuiseb-Fluss durch den Naukluft Park zur Hafenstadt Walvis Bay, eine ehemalige britische Enklave Namibias. Wir kommen in das von deutscher Kolonialgeschichte deutlich geprägte Swakopmund. 

6. Tag: Swakopmund

In Swakopmund können Sie den Tag individuell gestalten. Sehr empfehlenswert ist der Besuch des historischen Museums, das einen vor allem für uns interessanten Einblick in das Leben während der Zeit der Schutztruppe gewährt. Ein Stadtbummel, ein Cafe-Besuch, ein Spaziergang auf der alten Landungsbrücke „Jetty“ und/oder ein Aufenthalt an der Promenade mit der stürmischen Brandung des Atlantiks sind erholsam.

Oder Sie haben die Möglichkeit, an einer 3,5-stündigen Bootsfahrt mit Champagnerfrühstück, frischen Austern und Häppchen ab Walvis Bay teilzunehmen. Bei diesem Ausflug fahren Sie mit Minibussen von Swakopmund nach Walvis Bay. Die Boote legen ab Walvis Bay ab und fahren durch den Hafen zur Bird Island. Von hier wird der Pelican Point angesteuert, wo sich eine große Robbenkolonie befindet und große Delfinschwärme neben dem Boot her schwimmen. Vogelliebhaber können auch Kormorane, Pelikane u. a. beobachten.

Sie können auch an einen 3-stündigen Ausflug mit Geländefahrzeugen zur Sandwich-Harbour-Bay unternehmen.

Abends besteht die Möglichkeit, in einem Restaurant in der Stadt einheimisches Wild oder Fisch zu essen.

7. Tag: Swakopmund - Spitzkoppe

Swakopmund ist von der deutschen Kolonialzeit geprägt. Ein Wahrzeichen ist das Woermann Haus, ein ehemaliges Handelshaus in der Bismarck Straße mit seinem 25 Meter hohen Damara-Turm. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des historischen Museums, das Ihnen einen interessanten Einblick in das Leben während der Zeit der Schutztruppe gewährt. Ein Stadtbummel, ein Spaziergang auf der alten Landungsbrücke „Jetty“ und ein Aufenthalt an der Promenade mit der stürmischen Brandung des Atlantiks sind erholsam. Anschließend tauchen wir in die Einsamkeit der Namibwüste ein. Mit einer Fläche von 49.768 qkm zählt er zu den größten Naturschutzgebieten Namibias und zu den einzigartigsten der Welt. Mit einem Alter von ca. 80 Millionen Jahren zählt die Namib zu den ältesten Wüsten der Erde und zugleich zu einer der unwirklichsten Gegend des Planeten - daher auch die Bedeutung des Namens „Leerer Platz“ bzw. „Ort, wo nichts ist“. Unsere Fahrt führt uns durch den Kuiseb Canyon und die so genannte Mondlandschaft und über die Welwitschiafläche. Die Welwitschia mirabilis namibiensis, „Wunder der Wüste“, zählt zu den endemischen Pflanzen der Namib und zu den Ältesten der Welt. Die Welwitschia gilt als die „runzelige, alte Bewohnerin der Namib“. Oft bedeckt sie eine Fläche von 25 qm und mehr. Die welwitschia mirabilis gehört zur nacktsamigen Ordnung Gnetales und wächst endemisch (d. h. sie kommt nur hier natürlich vor) in der Wüste Namib. Obwohl die Pflanze mehrere hundert Jahre alt wird, besitzt sie nur ein einziges immerwährend wachsendes Blattpaar. Aufgrund ihres häufigen Vorkommens ist die Welwitschia unter anderem im Wappen Namibias, im Wappen der Stadt Swakopmund und im Wappen der Region Kunene abgebildet. Aber nicht nur Pflanzen sondern auch die Tierwelt hat sich dieser lebensfeindlichen Umgebung angepasst. Mit etwas Glück treffen wir auf das Hartmann-Bergzebra, Springböcke, Oryx und Strauße. Anschließend führt uns unsere Fahrt zur Spitzkoppe, einem der Wahrzeichen von Namibia. An der Spitzkoppe angekommen, unternehmen wir eine Wanderung (ca. 2,5 Std., mittel) zum Bushman-Paradise. Durch eine herrliche Landschaft und skurrile Gesteinsformationen, führt der Weg auf das Bushman-Paradise Plateau, mit seinem atemberaubenden Ausblick über die unendliche Weite Namibias und seinen berühmten Buschmann-Zeichnungen. Für Pflanzenliebhaber gibt es interessante Pflanzen zu entdecken, wie den Gifboom (euphorbia virosa), ein Wolfsmilchgewächs mit extrem giftigem, weißen Saft, mit dem die Buschmänner ihre Pfeile vergiftet haben. Am „Matterhorn Namibias“, so wird die Spitzkoppe auch genannt, kann man mitunter die schönsten Sonnenuntergänge bzw. Sonnenaufgänge erleben Bei einem gemütlichen Lagerfeuer in absoluter Ruhe und inmitten grandioser Landschaft, lassen wir den Tag ausklingen.

8. Tag: Ausflug ins Erongogebirge

Die Reise führt durch den kargen Teil des Damaralandes ins Erongogebirge. Entstanden ist das wild zerklüftete Gebirge vor Jahrmillionen Jahre durch einen Vulkanausbruch, der nicht bis zur Oberfläche gelangt ist. Das Erongogebirge wird auch zum Abbau von Mineralien genutzt, vor allem von Aquamarin. Unsere heutige Wanderung (ca. 2-3 Std., mittel) führt uns durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Erongo. Mit etwas Glück können wir Kudus und Giraffen während unserer Wanderung beobachten. Anschließend fahren wir wieder zu unseren Campingplatz zurück.

9. Tag: Spitzkoppe - Brandberg

Über Uis erreichen wir das Brandbergmassiv, der höchsten Erhebung des Landes, mit dem 2.573 m hohen Königstein. Das Brandbergmassiv kam schon in prähistorischer Zeit eine besondere Bedeutung zu. Die dort lebenden Bergdamaras nennen das Massiv „Daureb“, was so viel heißt wie brennender Berg. Beim Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang leuchtet der Berg flammenartig auf. Wir unternehmen eine Wanderung (ca. 2,5 Std., leicht) zur bekanntesten prähistorischen Felsmalerei Namibias, der berühmten Zeichnung der „White Lady“. Übernachtet wird auf der White Lady Lodge am Fuße des Brandberges am Ugab River. Die Lodge ist berühmt, für die dort oft herumziehenden uns sehr seltenen Wüstenelefanten.

10. Tag: Brandberg - Khorixas

Am Vormittag freier Aufenthalt am Brandberg, oder Sie haben die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Ausflug mit einheimischen Fahrzeugen um Wüstenelefanten hautnah zu erleben. Anschließend machen wir einen Abstecher zu den Ugab-Terrassen und den Fingerklip - ein weiterer landschaftlicher Höhepunkt dieser Reise. Gemeinsam unternehmen wir einen kleinen Spaziergang zum Fuße des Fingerklip, von wo aus wir atemberaubende Ausblicke über die Weite Namibias haben. Wir verlassen das landschaftlich wunderschöne Damaraland und fahren über Uis nach Khorixas.

11. Tag: Khorixas - Etosha Nationalpark

Über Outjo fahren wir in den Etosha Nationalpark. Wir unternehmen eine erste Pirschfahrt durch den berühmten Wildpark. Ein Höhepunkt ist die Übernachtung im sehr gut ausgestatteten Camp Okaukuejo. Das Camp liegt direkt an einer Wasserstelle und bittet beste Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.

12. Tag: Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark liegt im Norden von Namibia und ist mit seiner Fläche von 22.275 qkm eines der schönsten Naturschutzgebiete Afrikas. Der Park befindet sich am Rand des Kalahari-Beckens und ist eine Kombination aus Buschwald und Savanne. Ein Besuch des Etosha Nationalparks ist für jeden Namibia-Reisenden ein absolutes Muss: 114 Säugetierarten, darunter das seltene schwarze Nashorn, Etosha-Elefanten, Gnus, Zebras, Antilopen, Warzenschweine und Hyänen und die „großen Drei“ Katzen, Löwe, Gepard und Leopard leben im Park. Doch auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten. Rund 300 Vogelarten sind im Etosha Nationalpark zu Hause, darunter der Bienenfresser, verschiedene Geierarten, Falken und Reiher. Bei unserer ganztägigen Wildbeobachtungsfahrt, werden wir verschiedene Wasserstellen anfahren, an die die Tiere zum Trinken kommen. Immer wieder werden wir großen Tierherden begegnen. Übernachtet wird wieder Camp Okaukuejo.

13. Tag: Etosha Nationalpark - Waterberg Naturschutzgebiet

Wir verlassen den Etosha Nationalpark und fahren über Oujo und Ojiwarango zum Waterberg Naturschutzgebiet.

14. Tag: Waterberg Naturschutzgebiet - Windhoek

Wir unternehmen eine Wanderung (ca. 3 Std., mittel) auf das Waterberg Plateau. Belohnt werden wir mit einem unvergesslichen Ausblick in das unendliche „Sandveld“ der Omaheke, eines Ausläufers der Kalahari. Das Gebiet erlangte eine traurige Berühmtheit durch die Schlacht am Waterberg von 1904. Ein schön angelegter Soldatenfriedhof erinnert noch daran. Der Berg ist ein 48 km langer und bis zu 16 km breiter Tafelberg aus rotem Sandstein, der die Ebene ungefähr um 300 Meter überragt. Der heutige Naturschutzpark umfasst eine Fläche von 405 qkm und beherbergt verschiedene Antilopenarten und eine vielseitige Pflanzenwelt. Übernachtung in einem wunderschönen Camp am Fuße des Waterbergs. Ebenfalls unternehmen wir eine kleine Wanderung (ca. 1 Std., leicht) zur alten Missionsstation und zum alten deutschen Friedhof. Anschließend fahren wir über Okahandja zurück nach Windhoek.

15. Tag und 16. Tag: Windhoek - Rückflug

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