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Auf der Traumstaße der Welt - Andenhochland I 2020


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag. Flug nach Lima 
Linienflug nach Lima in Peru. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Lima
Ankunft in Lima, die Hauptstadt von Peru. Wir machen eine Stadtrundfahrt und einen Rundgang: Altstadt, Plaza de Armas, Kathedrale, Goldmuseum u.a. Freizeit in der Hauptgeschäftsstraße. 

3. Tag: Lima - Cusco
Wir fliegen über die Anden nach Cusco, in die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches mit ihren bedeutenden Baudenkmälern aus der Inka-Zeit. Wir machen einen Stadtrundgang: Plaza de Armas, Kathedrale St. Domingo. Wir unternehmen einen Ausflug in die Umgebung der Stadt mit Besichtigungen: Zyklopenfestung Sacsayhuaman, Inkabad, Qenqo. 

4. Tag: Cusco - Ollantaytambo und Pisac - Aguas Calientes
Unser heutiger ganztägiger Ausflug führt nach Ollantaytambo und Pisac. Ollantaytambo liegt nordwestlich von Cusco im fruchtbaren, Heiligen Tal der Inka. Der gesamte Komplex besteht aus einem Wohnbereich und einer gewaltigen Pucara. Der Wohnbereich und die massiven Befestigungsbauten werden durch eine steile Treppe verbunden. Die Festung besteht aus einer Vielzahl von Gebäuden, die von einem vier bis sechs Meter hohen Verteidigungswall umgeben sind. Innerhalb der Mauern befinden sich verschiedene Bauwerke. Die eindrucksvolle Anlage des Sonnentempels ist eines der besten Beispiele für den hohen Stand der Inka-Architektur. Ollantaytambo war bei Ankunft der Spanier noch nicht fertiggestellt. Gut zu sehen sind die für den Bau errichteten Rampen. Als bei der Einstellung des Baus die Arbeiter die Anlage verließen haben sie einfach die riesigen Quader auf den Rampen zurückgelassen. Und dort liegen sie noch heute. Anschließend geht es den Urubamba stromaufwärts ins Vilcanota Tal. Hoch über dem Tal liegt die Festung Pisac. Sie ist nur über einen langen Pfad mit Steinstufen zugänglich. Auf einem Bergvorsprung liegen von einer Mauer umgeben die religiösen Bauwerke. Unter den aus perfekt behauenen Steinblöcken fällt besonders der Kegelstumpf des Intihuatana auf. Als typischstes Element der Inka-Architektur gelten die sich trapezförmig nach oben verjüngenden Öffnungen bei Türen, Fenstern und Nischen. Nach der Besichtigung fahren wir mit der Bahn ins tiefer gelegene Aguas Calientes, wo wir direkt am Fuß der Inkafestung Machu Picchu übernachten. 

5. Tag. Aguas Calientes - Machu Picchu - Cusco
Am frühen Morgen, noch bevor der Hauptstrom der Touristen mit der Bahn von Cusco anreist, haben wir viel Zeit und fahren mit einheimischen Kleinbussen hoch zur einzigartigen, auf einem Felsgrat über dem Urubambatal liegenden Inkastadt Machu Picchu. Wir nehmen uns Zeit für eine eingehende Besichtigung der Anlage. Man kann hier, wie sonst nirgendwo in solcher Geschlossenheit die Felder-, Wege- und Häuserbaukunst der Inka studieren. Paläste, Festungen, Wohnbereiche, religiöse Stätten, Terrassen, Treppen, Straßen, Plätze und Trinkwasseranlagen bilden eine einzigartige Kulisse. Nachmittags fahren wir per Bahn und Bus zurück nach Cusco. 

6. Tag: Cusco - Puno/Titicacasee
Die Fahrt von Cusco nach Puno am Titicacasee führt durch die beeindruckende Landschaft der peruanischen Sierra vorbei an Dörfern und kleinen Städten wie Urcos und Sicuani. Über den 4.338 m hohen Pass La Raya, Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik sowie Quellgebiet des Amazonas, kommen wir zum Altiplano. Hinter der Großstadt Juliaca verlassen wir die Panamericana und fahren zum Umayosee. Auf der kleinen Halbinsel Sillustani konzentrieren sich Grabtürme (Chullpas) aus der Colla- und Inkazeit. Ein kurzer Spaziergang führt uns zu den bedeutendsten dieser Grabmonumente. Nach kurzer Rückfahrt zur Panamericana erreichen wir die Stadt Puno am Titicacasee.

7. Tag: Titicacasee
Auf dem Titicacasee machen wir mit einheimischem Motorboot einen Ausflug zu den schwimmenden Inseln der Urus. Die Urus, eines der vielen Völker am Titicacasee, haben sich von ihren Nachbarn bedrängt auf selbstgefertigte Inseln aus Schilf auf den Titicacasee zurückgezogen. Sie haben dort als Fischer und Jäger von Seevögeln überlebt. Noch heute wohnen Familien der Uru-Chulluni-Gemeinschaft auf schwimmenden Inseln. Es ist ein ungewöhnliches Erlebnis, über den weichen, nachgebenden Boden der Schilfinseln zu gehen und auf einem Totora-Schilfboot von einer Insel zur anderen zu fahren. In der anschließenden Freizeit können Sie einen kleinen Aussichtshügel besteigen, in der Stadt bummeln oder an der Seebucht spazieren. Oder ganztägiger Ausflug zu den Urus und auf die Insel Taquile. 

8. und 9. Tag: Puno - Colca Canyon - Arequipa
Wir verlassen Puno in Richtung des weltberühmten Colca Canyons. Am nächsten Morgen fahren wir tiefer in das Tal der Vulkane hinein. Tief unten liegt der namengebende Colcafluss. Die eigentliche Schlucht ist bis zu 1.200 m tief und bietet immer wieder fantastische Ausblicke. Schon die Inka wussten dieses Gebiet mit seinen Mikroklimen zu schätzen und auch zu nutzen. Über 6000 Terrassenfelder wurden hier in verschiedenen Höhenlagen angelegt. Am Kondoraussichtspunkt sind wir am absoluten Höhepunkt des Canyons angekommen. Hier kann man den König der Anden meistens recht gut beobachten. Teilweise fliegen die mit bis zu 3 m Spannweite großen Vögel direkt über uns hinweg. Nirgendwo anders in Südamerika kommt man dem Kondor so nahe wie hier. Eine kurze Wanderung direkt am Canyon entlang rundet dieses unvergessliche Erlebnis ab. Weiter führt die Fahrt nach Chivay, einer kleinen, hübschen Ortschaft. Hier haben wir Gelegenheit, in einem der vielen Becken der Thermalbäder zu entspannen und die umliegende Landschaft zu genießen. Auf dem Weg zum 4.910 m hohen Patapampapass passieren wir Puna mit schönen Blicken auf den Vulkan Misti (5.821 m) und Chachani (6.075 m). Auch Vicunias, Lama- und Alpakaherden sind hier zu sehen. Vom Pass aus hat man einen herrlichen Blick auf Vulkane wie den Ampato mit 6.310 m. Anschließend fahren wir nach Arequipa.

10. Tag: Arequipa - Puerto Inca
Wir fahren durch die Wüste über Camaná, teils über eine atemberaubend schöne Küstenstraße mit vielen Kurven nach Puerto Inca und übernachten in der Bucht Puerto Inca direkt am Pazifik.

11. Tag: Puerto Inca - Paracas
Wir verlassen die Küste und fahren auf die Hochebene von Nazca. Hier hat sich eine der rätselhaftesten Küstenkulturen Perus entwickelt. Neben einer reichhaltigen Keramik beschäftigen vor allem zahlreiche und teilweise riesige Geoglyphen/Erdzeichnungen auf einer Fläche von ca. 500 km² verstreut, die Fantasie der Archäologen. In Nazca besuchen wir eine Keramikwerkstätte, in der nach der alten Technik Nazca-Keramik hergestellt wird. Hinter der Pampa von Nazca besuchen wir das kleine Museum Maria Reiche, das in der langjährigen Wohnhütte der „Dama de las Lineas“ eingerichtet worden ist. Daneben befinden sich auch die Gräber Marias und ihrer Schwester Renate. Die Deutsche Maria Reiche hatte über 40 Jahre lang die Nazca-Linien erforscht, gepflegt, beschrieben und bekannt gemacht. Anschließend fahren wir an die Küste nach Paracas. 

12. Tag: Paracas - Medio Mundo
In der Freizeit haben wir die Möglichkeit zu einer Fahrt mit einem einheimischen Motorboot zu den auf Felsnadeln gelegenen, seltenen Kolonien von Seevögeln und Seelöwen. Auf der Bootsfahrt dorthin kann man ein geheimnisvolles Scharrbild, den „Kandelaber-Kaktus“, sehen. Anschließend fahren wir nach Medio Mundo, einem netten Vorort von Lima mit Strand direkt am Pazifik.

13. Tag: Medio Mundo - Huaraz
Unser heutiges Ziel ist die Cordillera Blanca. Rund um das 200 km lange Hochtal Callejon de Huaylas türmen sich 50 Gipfel mit über 5.500 m Höhe. Der höchste Berg des Landes, der Huascaran mit 6.768 m, befindet sich ebenfalls hier. 

14. Tag: Ausflug nach Chavin
Heute geht es hoch hinaus. Umgeben von eisigen Berggipfeln erreichen wir auf ca. 4.000 m ü. d. M. die Lagune Querococha. Bei einem Cocatee genießen wir das Panorama. Anschließend führt die Fahrt weiter ins 3.200 m hoch gelegene Dorf Chavin. Hier liegen die imposanten Ruinen von de Huantar. Sie gehören zu den wichtigsten des Landes. Bereits um 1000 v. Chr. ist mit dem Bau begonnen worden. Der kulturelle und religiöse Einfluss dieser Kultur hat sich im Lauf der Jahrhunderte über das ganze Land verbreitet. Zu Recht kann behauptet werden, dass hier eine der wichtigsten Wurzeln Altperus liegt. Die sogenannten Nagelköpfe und auch die Stelen sind wichtige Zeugnisse der Steinmetzkultur jener Zeit. Doch am meisten beeindrucken die großen und langen unterirdischen Gänge, die aus riesigen Steinblöcken zusammengesetzt worden sind.

15. Tag: Huaraz - Trujillo
Huaraz liegt im Santatal, ein Hochtal, zwischen den Faltengebirgen der Cordillera Negra und der Cordillera Blanca. Huaraz ist umgeben von 5.000ern und 6.000ern Berggipfeln. Wir besichtigen die kleine aber interessante Ausgrabungsstätte von Sechin aus dem 2. vorchristlichen Jahrtausend. Sie steht im Zusammenhang mit der Chavinkultur aus den Anden: Besichtigung der Anlage und des Museums. Von der großen Küstenwüste, die sich die ganze Küste Zentralchiles bis nach Peru hinzieht und in einigen Teilen als die trockenste Wüste der Welt gilt, kommen wir über einen 4.200 m hohen Pass in die Anden. Anschließend fahren wir nach Trujillo. Die Stadt ist nach dem Geburtsort F. Pizarros benannt worden und besitzt einen schönen, kolonialen Hauptplatz im Zentrum

16. Tag: Trujillo - Lambayeque
Wir besichtigen Huaca de la Luna und Huaca del Sol, die Mond- und Sonnenpyramide aus der Mochicakultur. An der Mondpyramide, die etwas kleiner ist, gehen die Ausgrabungen seit Jahren gut voran und immer wieder werden neue Stufen mit Wandreliefs freigelegt. Anschließend besuchen wir die Lehmziegelstadt Chan Chan, einst größte Stadt Südamerikas aus der Zeit der Chimukultur. Sie gilt als die größte Stadt Altamerikas. In ihr sollen bis zu 100000 Menschen gelebt haben. Komplett aus luftgetrockneten Lehmziegeln erbaut, liegt sie unweit des Meeres. Wir werden u. a. den restaurierten Tdschudipalast besichtigen. Anschließend führt die Fahrt auf der Panamerikana durch die Küstenwüste Perus über Guadalupe und Chiclayo nach Lambayeque.

17. Tag: Ausflug zur Grabanlage von Sipan und Tacume
In Lambayeque liegen die unvorstellbaren Schätze der Grabanlage von Sipan, im für viele schönsten Museum von Peru. Anschließend Fahrt nach Tacume: 26 Pyramiden aus dem 9. - 13. Jahrhundert bilden den größten Pyramidenkomplex Perus. Nach einem Rundgang und dem Besuch des kleinen Museums fahren wir nach Lambayeque zurück.

18. und 19. Tag: Lambayeque - Chiclayo - Lima
Rückflug von Chiclayo über Lima zurück nach Deutschland.

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