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Expeditionsreise von Lhasa über Kashgar nach Bishkek I 2020


Reisebericht
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Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag und 2. Tag: Flug nach Lhasa
Linienflug nach Lhasa in Tibet. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 4 bis 6 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

3. Tag: Lhasa
Ganztägiger Aufenthalt im religiösen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum Tibets. Hoch über der Stadt erhebt sich der mächtige Potala, der jahrhundertealte Sitz der Dalai Lamas. Im Herzen der Stadt besuchen wir den Dschokhang, Nationalheiligtum von Tibet mit der Kapelle des Jowo-Shakyamuni, dessen Statue nach der tibetischen Überlieferung von Buddha selbst geweiht wurde. Wir besuchen das nördlich am Rande der Stadt gelegene Kloster Sera.

4. Tag: Lhasa - Gyantse
Wir verlassen Lhasa und gelangen über das fruchtbare Yarlung Tsangpo Tal hinauf zum ersten Fünftausender, dem Khampa La Pass. Es bietet sich eine grandiose Aussicht hinunter zum Heiligen See Yamdrok Yutso, an dessen Ufer die Reise über Namrung zum Karo La Pass (5.070 m) führt. Hier passieren wir direkt das mächtige Gletscherfeld des Nochin Kansang (7.138 m) und gelangen nach Gyantse.

5. Tag: Gyantse - Shigatse
In Gyantse besichtigen wir das Palkhor Chode-Kloster mit seiner hervorragenden nevarischen Schnitzerei und den Kumbum Chörten, einen begehbaren Stupa mit 100.000 Buddha Abbildnissen. Die ursprünglich aus 16 Klöstern bestehende Anlage wird noch heute von einer Ringmauer geschützt. Hoch oben auf einem schmalen Felskamm liegt die alte Verwaltungsfestung der Zong. Die Überfahrt nach Shigatse führt uns durch landwirtschaftlich intensiv genutzte Gerstenfelder. In Shigatse angekommen besichtigen wir nach dem Mittagessen den Stammsitz der Panchen Lamas, das Tashilunpo Kloster.

6. Tag: Shigatse - Sakaya - Shekar
Wir fahren in das entlegene Tal von Sakaya, das vor ca. 700 Jahren das mächtigste Kloster Tibets war. Hier machen wir einen Rundgang durch die gewaltigen Innenhöfe und Kapellen des Wehrklosters mit mächtigen Lehmmauern. Dann kehren wir zur Hauptstraße zurück und erreichen Shekar.

7. und 8. Tag: Abstecher Richtung Basislager am Mt. Everest
Heute machen wir einen Abstecher Richtung Everest Basislager. Das Basislager ist Ausgangspunkt für Besteigungen des Mt. Everest (8.848 m) von tibetischer Seite. Es liegt in einer Höhe von 5.150 m. Wir haben einen Aufenthalt am Rongbuk-Koster mit einem herrlichen Blick auf die Nordwand des Mt. Everest Massivs. Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung in dieser extremen Höhe.

9. Tag: Shekar - Alt Tingri - Saga
Ein Stück der Hauptroute Richtung Nepal folgend biegen wir noch vor dem Hauptkamm des Himalaja Richtung Palku Tso, einem wunderschön gelegenen Gebirgssee, ab und gelangen über eine schwierige Piste durch eine herrliche Landschaft nach Saga. Unterwegs bietet sich evtl. die Möglichkeit, eine Nomadenfamilie in ihrem tibetischen Schwarzhaarzelt aus Yakwolle zu besuchen. In der Nähe des Darjeling Klosters übernachten wir in freier Natur.

10. Tag: Saga - Kailash
Über eine einsame Straße und mehrere Pässe fahren wir Richtung Kailash. Unterwegs bieten sich bei klarem Wetter immer wieder grandiose Blicke auf das Himalajamassiv. Bei einem wüstenhaften Gebiet mit bizarren Sanddünen erreichen wir das Quellgebiet des Tsangpo. Über Payang hinaus begegnen uns immer wieder Hirten mit ihren Yak- und Ziegenherden, die sich in dieser dünn besiedelten Gegend aufhalten. Noch vor Dargen haben wir den ersten Blick auf den Gurla Mandhata (7.694 m) und den heiligen Berg Kailash (6.638 m).

11. Tag: Kailash und Manasarovarsee
Der geheimnisumwitterte, heilige Berg ist seit Jahrhunderten der Wallfahrtsort für Hindus, Jainas, Bön und Buddhisten. Wir wandern (ca. 4 Std., mittel) auf einem Pilgerpfad an der Westflanke des Kailash auf etwa 4.700 m Höhe. Bei gutem Wetter bietet sich ein großartiger Blick auf den schneebedeckten Kailash. Herrliche Fotomotive sind der Lohn für unsere Anstrengung. Auf guter Straße fahren wir anschließend zum Manasarovarsee (5.584 m Höhe). Zwei Seen liegen in einem Hochtal, das im Norden und Süden von mächtigen Gebirgsketten begrenzt wird. Am Westufer des Manasarovarsee geht es nach Süden bis zum Rakastalsee. Vor uns eröffnet sich die Kulisse des Himalajas. Wir treffen auf einzelne kleine Pilgergruppen, die den See umrunden oder auf dem Weg zum Kailash sind. Am Westufer des Manasarovarsees besuchen wir ein buddhistisches Kloster.

12. Tag: Kailash - Thirtapuri - Tholing
Wir fahren nach Thirtapuri, einen Pilgerort mit heiligen Quellen. In dessen Nähe soll bereits der große tantrische Mystiker Guru Rinpoche (Padmasambhave) meditiert haben. Thirtapuri ist für die Tibeter ein ebenso heiliger Ort wie der große Flaggenmast (Darboche) am Kailash. Auf guter Straße geht es über Mendschir nach Bauer. Hier verlassen wir die Hauptroute und gelangen durch eine atemberaubend schöne Lösslandschaft nach Tholing im Gebiet des sagenumwobenen Königreichs Guge, das bereits im 11. Jahrhundert gegründet wurde.

13. Tag: Königreich Guge
Nur 280 Kilometer westlich des Heiligen Berges Kailash, tief verborgen in den Lössschluchten des Sutlej-Canyons und umgeben von grandioser Landschaft, liegen als letzte Zeugen des versunkenen Königreiches Guge die jahrhundertealten Ruinen von Tsaparang und Tholing. Wir besuchen die Tempel und das Kloster mit einzigartigen Malereien in einer von Meditationshöhlen umgebenen Landschaft. In Tholing übernachten wir auf 3.725 m Höhe.

14. Tag: Tholing - Ali
Die Fahrt von Tholing führt uns über eine raue Schotterpiste und drei Fünftausender Pässe bis Namru. Dieser Abschnitt des „Lösswaldes“ ist der schönste auf unserer Durchfahrt. Zurück auf dem Tibet-Xinjiang-Highway fahren wir über die Hochstrecke am Gar Tsangpo, in seinem späteren Verlauf Indus genannt, weiter nordwestlich bis in die auf 4.655 m gelegene, junge Stadt Ali/Shiquanhe/Gar. Ali ist eine Verwaltungs- und Garnisonsstadt, gleichzeitig die Provinzhauptstadt von Ngari. Anschließend fahren wir nach Ali.

15. Tag: Ali - Lungma See (Übernachtung in freier Natur)
Die Fahrt führt zunächst hinauf zum La-Me-La Pass und wieder hinunter am Maga Tsangpo entlang über Rutok bis zum Pangong See. Auf tibetischer Seite ist er als Süßwassersee bekannt, wohingegen er auf dem östlich gelegenen Gebiet von Kaschmir salzhaltig ist. Entlang am Seeufer wandern wir und fahren anschließend weiter Richtung Lungma See. Übernachtung in freier Natur auf ca. 5.200 m Höhe.

16. Tag: Lungma See (Übernachtung in freier Natur) - San Shi Li Ying 
Vorbei am 4.970 m hoch gelegenen Lugma See. Über den Jiesan Pass (5.406 m) erreichen wir Aksai Chin, ein zwischen Indien und China umstrittenes Gebiet. Aksai Chin wird auch das „Dach auf dem Dach der Welt genannt“. Am Karakax Fluss entlang und über den Heika Pass bis San Shi Li Ying.

17. Tag: San Shi Li Ying - Kashgar
Wir verlassen Mazar und gelangen über eine sehr kurvenreiche Straße hinauf zum Mazar Pass. Bei klarem Wetter haben wir von hier oben einen wunderschönen Blick zum Gipfel des 8.611 m hohen Qogir Massivs. Weiter führt die Reise zum Kudi Pass, den beschwerlichsten Abschnitt der Überfahrt auf dem Tibet-Xinjiang-Highway, der kurz vor Yecheng endet. Nach der Durchfahrt eines Teilstücks der Wüste Gobi erreichen wir Kashgar.

18. Tag: Berühmte Oasenstadt Kashgar
Die Oasenstadt ist mit ihren unterschiedlichen Völkern, Sprachen und Basaren eine Mischung von altem Orient und modernem China. Zunächst fahren wir zum außerhalb der Stadt gelegenen Abakh Hoja-Mausoleum aus dem 17. Jahrhundert, wo sich neben einer Moschee auch ein großes Gräberfeld befindet. Hier ist immer noch die Legende um die schöne Xiang Fei lebendig. Danach geht es zur nahe der Bank of China gelegenen, eindrucksvoll großen Statue von Mao Tse Tung. Bald kommen wir wieder zur restaurierten Id Kah-Moschee, dem geistigen Zentrum der muslimischen Uiguren der Stadt. Mit eindrucksvollem Torbau und 60 m Länge ist sie die größte Moschee Chinas. Abschließend fahren wir noch in den alten Teil der Stadt und bummeln durch ein Markt- und Wohngebiet. Nach der Rückkehr ins moderne Zentrum von Kashgar haben Sie Freizeit. 

19. Tag: Kashgar - Naryn
Frühzeitig brechen wir nach Bajkurt auf, wo die Pass- und Zollkontrolle für die Ausreise von China erfolgt. Die Straße folgt nun dem Flusslauf des Usmurvan-He hinauf zur Grenze zwischen China und Kirgisistan, die im kühlen Hochgebirgsklima, beiderseits des 3.750 m hohen Torugart-Passes liegt. Nach etwas langwierigen Passkontrollen auf beiden Seiten führt uns die Route entlang am Catyr Kölsee und zum 3.575 m hohen Tjuz Bel-Pass. Die Straße führt wieder abwärts in ein Hochtal entlang des At Basi-Gebirges und in das mit Nadelbäumen und Feldern gesäumte Tal des Naryn-Flusses mit der gleichnamigen Stadt auf 2.035 m Höhe. 

20. Tag: Naryn - Issyk-Kul-See
Wir fahren über den Dolon-Pass (3.038 m) nach Kochkor. Nach dem Besuch des kleinen, ländlichen Basars geht es entlang des Issyk-Kulsees: Badeaufenthalt. Übernachtung in freier 

21. Tag: Issyk-Kul-See - Karakol
Wir fahren nach Karakol. Unterwegs besichtigen wir Jeti Oguz (Sieben wilde Ochsen). Diese Felsgruppe zählt zu den Sehenswürdigkeiten Kirgisistans.

22. Tag: Karakol - Chok-Tal (Cholpon-Ata)
Wir besuchen das Denkmal des berühmten russischen Forschungsreisenden Michailowitsch-Prschewalski mit dessen Grab und einem dazugehörigen Museum. Unterwegs besichtigen wir alte Felszeichnungen. Die Fahrt führt weiter entlang des Issyk-Kulsees mit herrlichen Ausblicken nach Chok-Tal, direkt am Issyk-Kulsee.

23. Tag: Chok-Tal - Bischkek
Wir erreichen die Ruinen von Burana mit einem 22 m hohen Stumpf eines Minaretts: kleines Museum mit Steinfiguren (Balban) aus dem 6. Bis 10. Jahrhundert und einigen nestorianischen Grabsteinen. Wir fahren weiter über den Issyk-Kulsee, das „Herz Zentralasiens“ nach Tokmok. Anschließend kommen wir nach Bishkek. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt besichtigen wir das Denkmal für den Großen Vaterländischen Krieg auf dem Siegesplatz und die Freiheitsstatue. Danach machen wir einen erholsamen Spaziergang durch den Eichenpark.

24. Tag: Bischkek
Bischkek ist das kulturelle und politische Zentrum des Landes. Im Süden liegen in Sichtweite die Viertausender des Kirgisischen-Alatau-Gebirges. Die Stadt ist sehr grün und erscheint stellenweise wie ein Park, auch wenn sie sehr von der sowjetischen Zeit geprägt ist. Ein ausführlicher Stadtrundgang bringt uns zu den großen Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem Siegesdenkmal, das an eine Jurte erinnert, und zur Oper und dem Dramentheater. Der Präsidentenpalast steht für eine funktionierende Demokratie. Unser Weg führt auch durch schön angelegte Parks und zu einer interessanten Kunstgalerie im Freien. Viel zu entdecken gibt es nach der Mittagspause auf dem quirligen Osh-Basar. 

25. Tag: Rückflug

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