Wissenswertes zur Mongolei

Die Mongolei ist ein Binnenland ohne Zugang zum Meer. In Zentralasien gelegen, grenzt das riesengroße Land im Norden und Nordwesten an Russland (Sibirien), im Süden und Osten ist China Nachbar. Die Mongolei ist viermal so groß wie Deutschland.

Die Mongolei ist ein ausgesprochenes Hochland, ein Viertel des Landes liegt sogar zwischen 2000 m und 3000 m über dem Meeressiegel.

Die schnell wachsende Hauptstadt Ulan Bator ist das Zentrum des Landes und auch die einzige richtige Stadt der Mongolei. Ulan Bator ist das pulsierende Herz des Landes, geprägt von Tradition und Aufbruchsstimmung. Jeder Mongolei-Reisende wird wohl nach Ulan Bator kommen, nachdem alle wichtigen Straßen und Fluglinien auf die Hauptstadt zulaufen.

Das große Land wird im Allgemeinen gegliedert in die Aimags (Verwaltungseinheiten) im Zentrum, den Norden, den Osten, den Süden und den Westen.

Sanfte Steppenhügel, saftiges Grasland und weidende Herden prägen die zentralen Aimags. Inmitten der friedlichen Landschaft liegen malerisch die Jurten der Nomaden.

Die Nordmongolei ist geprägt durch von Taigawäldern bedeckte hohe Berge. Der unbeschreiblich schön gelegene Khövsgöl-See, der als kleiner Baikalsee gilt, liegt hier im Norden. Auf unserer Expeditionsreise Westmongolei (76b) machen wir einen zweitägigen Ausflug zum Khövsgöl-See.

Die Landschaften im Osten der Mongolei sind sehr vielfältig. Taiga, Grassteppe, Wüste und schier unendlich scheinende Ebenen wechseln sich ab.

Der Süden der Mongolei bedeutet Wüste. Flache trockene Wüstensteppe und große Felsformationen prägen die Wüste Gobi.

Die grandiose Bergwelt des Mongolischen Altai beherrscht den Westen des Landes. Auf unserer Expeditionsreise Westmongolei reisen Sie in die entlegenen Gebiete der West- und Nordmongolei.

Ein ganz besonderes Ereignis ist das jährlich stattfindende Nadaamfest - eine beständige Größe im Kalender der Mongolen und das größte gesellschaftliche Ereignis der Mongolei. Es ist ein beeindruckendes, die Kultur deutlich zum Ausdruck bringendes Fest, das jedes Jahr vom 11. bis 13. Juli stattfindet. Der Ursprung des Festes geht vermutlich auf die Kuriltai-Klantreffen, die im Mittelalter gesellschaftliche Höhepunkte waren, zurück. Der 11. Juli wurde später vom Revolutionstag zum Nationalfeiertag umgewidmet und erinnert an die Unabhängigkeitserklärung des Landes im Jahr 1921. Das Naadamfest ist auch eine Sportveranstaltung. Die Mongolen messen sich in den drei traditionellen mongolischen Sportarten: Ringkampf, Bogenschießen und Pferderennen. Wir legen unsere Mongoleireisetermine so, dass möglichst viele Rotelgäste das Naadamfest besuchen können.

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