• Große Iran-Rundreise: Yazd Große Iran-Rundreise: Yazd Große Iran-Rundreise: Yazd
  • Große Iran-Rundreise: Shiraz Große Iran-Rundreise: Shiraz Große Iran-Rundreise: Shiraz
  • Große Iran-Rundreise: Naqsch-e Rostam Große Iran-Rundreise: Naqsch-e Rostam Große Iran-Rundreise: Naqsch-e Rostam
  • Große Iran-Rundreise: Persepolis Große Iran-Rundreise: Persepolis Große Iran-Rundreise: Persepolis
  • Große Iran-Rundreise: Qom Große Iran-Rundreise: Qom Große Iran-Rundreise: Qom
  • Große Iran-Rundreise: Große Iran-Rundreise: Große Iran-Rundreise:
  • Große Iran-Rundreise: Große Iran-Rundreise: Große Iran-Rundreise:
  • Große Iran-Rundreise: Große Iran-Rundreise: Große Iran-Rundreise:
  • Große Iran-Rundreise: Iran Große Iran-Rundreise: Iran Große Iran-Rundreise: Iran

Große Iran-Rundreise I 2018


>> Blogbeitrag zur Reise

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Teheran

Linienflug nach Teheran im Iran. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Teheran

Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit für Teheran, der pulsierenden Millionenmetropole zu Füßen des Elbursgebirges. Am Azadiplatz vorbei mit dem weißen Azadi-Turm, dem Wahrzeichen des modernen Teheran, kommen wir durch den alten Teil der Stadt zum Golestan-Palast, bis 1979 Sitz des Schahs von Persien. Besichtigung. Anschließend führt die Fahrt zum Iranischen Nationalmuseum. Es besitzt eine umfangreiche Sammlung zu allen Epochen der iranischen Geschichte. Am alten und neuen Parlamentsgebäude vorbei liegt gleich in der Nähe die Sepahsalar-Moschee mit ihren acht Minaretten. Nach unserer Mittagspause Besichtigung der in einer Bank, gegenüber der Deutschen Botschaft, verwahrten Kronjuwelen. Im Norden, in den höher liegenden und vornehmeren Wohngebieten der Stadt, befindet sich der Shadabad-Palast, der Wohnsitz des letzten Shahs. Nach der Besichtigung des so genannten Weißen Palastes spazieren wir durch die Parkanlage.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten können nicht alle Programmpunkte bei jedem Besuch bedient werden.

3. Tag: Teheran - Hamadan

Heute erwartet uns eine beeindruckende Gebirgsfahrt in die Provinz Hamadan mit der gleichnamigen Hauptstadt, die auf einer Höhe von 1.820 m am Abhang des bis zu 3.580 m hohen Alvand-Gebirges liegt. Wir besuchen das Grabmal des berühmten Mediziners und Philosophen Avicenna (980-1037) sowie das von Legenden umrankte jüdische Grabmal von Esther und Mardochai (nur von außen, da meist geschlossen).

4. Tag: Hamadan - Kermanshah

Unsere Reise führt weiter Richtung Süden. Über den 2.000 m hohen Shan-Pass, der altpersischen Königsstraße folgend über Kangavar halten wir beim historischen Monument von Kangavar‘. Lange hielt man das Heiligtum für einen Tempel der Göttin Anahita. Eine genaue Datierung und Zuordnung der Anlage ist bisher allerdings nicht möglich. Danach erreichen wir Bisotun. Hier, wo am Fuße eines hohen Felsens eine Quelle entspringt, hat der Perserkönig Darius der Große 520 v. Chr. nach seinem Sieg über den Meder Gaumata ein großes Relief mit dreisprachigem Keilschrifttext einmeißeln lassen. Weiter geht es in die über 1.600 m hoch gelegene, nahe Stadt Kermanshah (Bakhtaran). Die Stadt ist das Zentrum der iranischen Kurden. Nach der Mittagspause fahren wir zum archäologischen Feld Taq-e Bostan: Besichtigung der dort aus dem Felsen gehauenen Reliefs mit Darstellung des altiranischen Gottes Mithras sowie sassanidischer Könige. Eindrucksvoll ist vor allem das Reiterstandbild von Chosrau II. (591 - 628), umgeben von Darstellungen einer Wildschwein- und Hirschjagd. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Besuch des großen Basars von Kermanshah.

5. Tag: Kermanshah - Dezful

Wir reisen weiter durch die hoch gelegene Region Kurdistan in Richtung Pol-e Dochtar. Auf landschaftlich eindrucksvoller Route wird in einer Südostachse das Zagrosgebirge überquert. 1.500 m tiefer wird es wieder deutlich wärmer. Unterwegs halten wir bei einem rund 250 Jahre alten Friedhof mit beeindruckenden Gedenksteinen und bei Pol-e Dochtar sehen wir die Ruinen einer einst gewaltigen Steinbrücke über den Fluss Kaschkan. Die Brücke wurde einst unter dem Sassanidenherrscher Schapur I. (241 - 272) von römischen Kriegsgefangenen erbaut. Nun nimmt der Verkehr wieder deutlich zu. Langsam arbeiten wir uns über Serpentinenstraßen aus den Ausläufern des Zagrosgebirges heraus. Bei Dezful treten wir nun in die nordmesopotamische Tiefebene ein.

6. Tag: Dezful - Behbahan

Weiter geht es zur sehenswerten Stadt Shushtar am Karun-Fluss. Shushtar bestand bereits in elamischer Zeit als Siedlung und zeichnet sich durch die bis in achämenidische Zeit zurückgehenden Bewässerungssysteme aus. Nach dem Sieg des sassanidischen Königs Schapur I. über Kaiser Valerian im Jahre 260 n. Chr. wurden hier Brücken und Staudämme unter Einsatz der römischen Kriegsgefangenen errichtet. Diese Anlagen funktionieren noch heute und sind so meisterhaft gearbeitet, dass sie 2009 von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurden. Dann geht es weiter durch die Region von Susiana, den geschichtsträchtigsten Boden im alten Persien, zum Zikkurat von Tschogha Zanbil. Dieser aus der Blütezeit unter König Untash-Napirisha (1275 - 1240 v. Chr.) stammende Tempelturm ist weit besser erhalten als ähnliche Bauten im Irak. Wir besuchen die nahe gelegene, ehemalige Palastanlage. Unter ihren Grundmauern wurden bei archäologischen Untersuchungen Grabanlagen gefunden. Nun fahren wir nach Susa, der ehemalige Hauptstadt von Elam. Zunächst besuchen wir das Grabmal des aus dem Alten Testament verehrten Propheten Daniel, das heute eine Moscheeanlage ist. Von dort steigen wir hoch zum Burgberg von Susa. Die Hauptstadt des Reiches Elam wurde durch den assyrischen König Assurbanipal 640 v. Chr. zerstört. Auf den Ruinen ließ Darius der Große nach seiner Machtergreifung 520 v. Chr. eine Palastanlage mit gewaltiger Audienzhalle (Apadana) errichten. Leider sind nur noch Bruchstücke davon erhalten. Weiter führt uns die Fahrt durch die fruchtbare Ebene Chuzestan. Hier ist durch große landwirtschaftliche Anbauflächen und reiche Erdölfunde eine wahre Goldprovinz für den Iran entstanden. Von weitem schon zeigen Pipelines und Ölraffinieren die Stadt Ahwaz an. Die Stadt am Ufer des Flusses Karum ist Mittelpunkt von Handel und Verkehr in dieser - durch die Nähe zum Persischen Golf - deutlich wärmeren Region. Nach der Überquerung des Maruntales, das ebenfalls durch Bewässerung landwirtschaftlich intensiv genutzt wird, erreichen wir bei Behbahan ein weiteres großes Erdölzentrum, das bereits 1938 erschlossen worden ist.

7. Tag: Behbahan - Shiraz

Die sich nun anschließende trockene Region um Do Gonbadan und Nurabad besticht durch ihre ursprüngliche Schönheit. An einst wichtigen Handelsstraßen der Sassanidenzeit liegt das Ruinenfeld von Bishapur, wo wir die an einem Flusslauf in die Felsen gehauenen Reliefs besichtigen. Bedeutend ist vor allem das Relief von Schapur I. (242 - 271), der sich rühmte, gleich drei römische Kaiser besiegt zu haben. Danach gehen wir zum gegenüberliegenden Ruinenfeld der ehemaligen Stadt Bishapur. Die Ruinen der alten Palastanlage beeindrucken noch heute. Im so genannten Tiefentempel wurde vermutlich die Wasser- und Fruchtbarkeitsgöttin Anahita verehrt. Anschließend geht es weiter nach Shiraz.

8. Tag: Shiraz - Persepolis

Vorbei am früheren nördlichen Eingang zur Stadt, dem Korantor, fahren wir über die Hochebene von Marvdascht nach Persepolis. Mit dem Bau des religiösen Zentrums der Achämeniden wurde bereits 520 v. Chr. unter Darius dem Großen begonnen. Durch das von seinem Sohn Xerxes I. erbaute „Tor aller Länder“ steigen wir hoch zum Grab von Artaxerxes II. (404-358 v. Chr.). Von hier ergibt sich ein guter Blick über die gesamte Anlage, die 330 v. Chr. von Alexander dem Großen durch einen Brand zerstört wurde. Wir gehen hinunter zum 100-Säulensaal. Nach einer kurzen Pause am Museum geht es zur weltberühmten Reliefwand am Apadana, dem Empfangssaal des Darius I. mit seinen gewaltigen Säulenbasen. Nach den Palästen von Darius des Großen und Xerxes I. bietet sich noch der Besuch eines in Originalruinen eingebauten Museums an. Nach einer Freizeit fahren wir zum nahe gelegenen Ort Naqsch-e Rostam. Hier befinden sich die Felsengrabkammern der altpersischen Großkönige mit darunter eingelassenen Reliefs aus der sassanidischen Zeit. Mittelpunkt sind zweifelsohne das hoch liegende Grab Darius des Großen sowie der einzige gut erhaltene Feuertempel aus der Zeit der Achämeniden. Wir übernachten in der Nähe der Ruinen von Persepolis.

9. Tag: Persepolis - Shiraz

Wir setzen unseren Weg nach Norden fort. An den Ruinenresten der ehemaligen Festung von Istakhr vorbei kommen wir auf die Hochebene von Pasargade. Hier, wo vermutlich einmal der Perser Kyros der Große 553 v. Chr. die Meder besiegt hat, ließ er sich Palastanlagen und sein Grab errichten, das für die Iraner ein nationales Heiligtum ist. Neben diesem aus großen Kalksteinblöcken erbauten Grabmal sind bei den Palastanlagen noch Reste eines Prunkportals mit dem so genannten Kyrosrelief, Fundamente einer Audienz- und Residenzhalle, Mauerreste eines Feuertempels sowie zyklopische Mauern einer einst großen Festung zu sehen. Anschließend kehren wir wieder nach Shiraz zurück.

10.Tag:  Shiraz - Kerman - Wüste Lut

Heute fahren wir in die Provinz Kerman, die im Südosten des iranischen Hochlandes liegt. Von Nordwesten nach Südosten ist sie von einigen Gebirgsketten begrenzt und der östliche Teil wird von der Wüste Lut geprägt. Sie zählt zu den großartigsten Wüsten der Welt, ist aber auch als eine der lebensfeindlichsten. Wir erkunden u.a. die imposanten Kalkformationen der Wüste Lut, das sind längliche Erosionsbildungen, die durch in eine Richtung blasende Winde aus dem Sedimentgestein herausgeschliffen wurden.

11. und 12. Tag: Kerman und Ausflug in die Wüste Lut

Kerman, die Stadt der Zarathustra, liegt auf 1.760 m Höhe und ist eine sassanidische Gründung. Noch heute erhebt sich die Ruine einer sassanidischen  Festung im Osten der Stadt. Wir besuchen den Ganj Ali Khan Komplex mit Moschee, Medrese, Badehaus und Teehaus. Außerdem Freizeit auf dem Vakil Basar. Wir fahren nach Mahan zu einer noch sehr gut erhaltenen Sufi-Grabanlage. Dann geht es weiter zu der musealen Festungsstadt Rayen. Die ganz aus Lehmziegeln erbaute Stadt mit Basar, Wohnhäusern, Verwaltungsgebäuden, Gebetshalle und Zitadelle, umringt von einer wuchtigen Stadtmauer mit Stadttor und elf Bastionen ist am ehesten mit dem alten Bam vor dem Erdbeben vergleichbar.

13. Tag: Kerman - Yazd

Die Fahrt führt uns zur durch ihre Windtürme so beeindruckenden Wüstenstadt Yazd. Sie ist noch die zweitgrößte zoroastrische Gemeinde. Auf dem Weg halten wir an einigen Besichtigungen, wie der Moschee Abu al-Fasl, der Karawanserei Zeyn od Din und dem UNESCO Weltkulturerbe Garten Bagh e Pahlevanpur.

14. Tag: Yazd

Wir besuchen die bedeutende Jame-Moschee aus dem 14. Jahrhundert. Allein der mit Ornamenten reich geschmückte Eingang zeugt vom Reichtum dieser Stadt. Nicht weit entfernt sieht man schon die türkisfarbene Kuppel des Mausoleums der Rokn-od Din. Weiter geht es zur beeindruckenden Medrese Kamaliyeh. Ebenso bemerkenswert ist das 1038 erbaute Mausoleum der 12 Imame. In der Nähe befindet sich das Gefängnis des Alexander: Alexander der Große soll hier achämenidische Adelige eingekerkert haben. Nach dem Besuch weiterer Moscheen und dem Nakhl Holzgerüst, das beim Ashura-Fest geschmückt durch die Straßen getragen wird. Anschließend Besuch des Basars, mit seinen zahlreichen Kunsthandwerksgeschäften und Juwelieren. Am Nachmittag besuchen wir das zarathustrische Erbe, den Feuertempel und die Schweigetürme am Stadtrand.

15. Tag: Yazd - Isfahan

Unsere heutige Fahrt führt uns nach Isfahan. Bekannt ist die Oasenstadt wegen der Teppichherstellung und den Abas, warmen mantelartigen Überhängen, die meist aus Kamelhaar gefertigt werden. Wir besuchen die zu den ältesten Sakralbauten des Irans zählende Freitagsmoschee aus dem Jahre 960. Nun geht es Richtung Isfahan. Wir halten auf dem Weg in Gavart bei den aus Lehm erbauten Taubentürmen aus safawidischer Zeit. Hier wird von Tausenden von Tauben Guano zur Düngung der Felder produziert. Danach erreichen wir die legendäre Stadt Isfahan.

16. und 17. Tag: Isfahan

Zweitägiger Aufenthalt in Isfahan. Wir besuchen das Armenierviertel im Stadtteil Dschulfa mit seiner im Innern wunderbar ausgemalten Erlöserkirche (Vank-Kathedrale) sowie dem Museum für armenische Kunst und Kultur. Danach fahren wir zur Chadschu-Brücke am Zayandeh Rud, die wir - wie die nahe 33-Bogenbrücke - zu Fuß überqueren. Auf der Hauptstraße der Stadt, die als Tschahar Bag einst durch Parkanlagen geführt hat, kommen wir zum Palast der 40 Säulen. In einer öffentlichen Audienzhalle aus der Glanzzeit von Isfahan haben sich wunderbare Wandmalereien und eindrucksvolle Bilder aus der Geschichte, die zur Herrschaft der Safawiden im 17. Jahrhundert geführt haben, erhalten. An einem der beiden Tage machen wir Mittagspause bei einer im modernen persischen Stil umgebauten alten Karawanserei. Bei einem Besuch eines gegenüberliegenden Teppichgeschäftes haben Sie die Möglichkeit zur allgemeinen informativen Einführung. Freizeit am großen Basar mit seinen zahlreichen Geschäften.

18. Tag: Isfahan - Nain - Anarak

Auf unserer Fahrt  zur bekannten Teppichstadt Nain kommen wir auch zur Wüste Dasht-e Kawir. Sie ist vor allem eine Salz- und Geröllwüste. In Nain spazieren wir durch die Ruinen der Altstadt aus Lehmziegeln zur gut renovierten Freitagsmoschee. Dann geht es zum pittoresken Wüstendorf Anarak.

19. und 20. Tag: Anarak - Damghan

Spektakuläre Fahrt durch die Wüste Dasht-e Kaiwr. Bei unserer Ankunft in der ehemals bedeutenden Handelsstadt an der Seidenstraße besichtigen wir die älteste erhaltene iranische Moschee. Der Tarikhaneh. Weiter Besichtigungen des Imamzadeh-ye Jafar und des Grabturmes Pir e Alamdar.

21. Tag: Damghan - Qom

Auf unserer Fahrt auf der Alten Seidenstraße fahren wir über Semnan nach Qom.

22. Tag: Qom - Teheran - Rückflug

Ähnliche Reisen


image

Große Kaukasus-Reise mit Iran

20 Tage

2.790 €

image
  • Geschichtsträchtige Kulturstädte Täbris, Baku, Tiflis und Jerewan
  • Großer und Kleiner Kaukasus
  • Kaspisches Meer, größtes Binnengewässer der Welt
  • Steinzeitliche Felszeichnungen im Qobustan-Nationalpark
  • Leichte Wanderungen in herrlicher Bergwelt
image

Reise durch den Iran und Zentralasien

19 Tage

2.640 €

image
  • Schiras, Stadt der Rosen und der Dichter Hafis und Saadi
  • Persepolis, Hauptstadt der altpersischen Großkönige
  • Isfahan, Juwel des Orients
  • Hauptstadt Teheran
  • Maschhad, eine der sieben heiligen Stätten des schiitischen Islams
  • Historische Ruinenstadt Merw
  • Usbekistan mit geschichtsträchtigem Buchara, glanzvollem Samarkand und modernem Taschkent

Aufgrund Ihrer Vorauswahl ist diese Option aktuell nicht verfügbar. Bei Klick wird die Vorauswahl zurückgesetzt.