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Große Iran-Rundreise I 2020


Reisebericht
>> Iran - ein Reisebericht

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Teheran
Linienflug nach Teheran im Iran. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Teheran
Wir haben einen ganztägigen Aufenthalt in der Hauptstadt des Irans mit Stadtrundfahrt und Besichtigungen. Im Norden, in den höher liegenden und nobleren Wohngebieten der Stadt, befindet sich der Shadabad-Palast, der Wohnsitz des letzten Schahs. Nach der Besichtigung des so genannten Weißen Palastes spazieren wir durch die Parkanlage. Anschließend führt die Fahrt zum Nationalmuseum. Es zeigt eine überschaubare Sammlung von Funden aus allen Epochen der iranischen Geschichte. Unsere Mittagspause haben wir am Basar. Danach besuchen wir den  Golestan-Palast, den einstigen Sitz der Kadjaren-Dynastie. Wir besichtigen die Palastanlage sowie den Thronsaal.

3. Tag: Teheran - Hamadan
Beim Verlassen der Stadt haben wir einen Aufenthalt am berühmten Azadiplatz. Anschließend fahren wir zu der am Fuße des 3.600 m hohen Alvand-Gebirges gelegenen Stadt Hamadan. In der einst mächtigen medischen Hauptstadt Ekbatana soll Alexander der Große nach dem Fall des persischen Reiches die eroberten Schätze eingelagert haben. Wir besuchen das Grabmal des berühmten Mediziners und Philosophen Avicenna (980-1037) sowie das von Legenden umrankte jüdische Grabmal von Esther und Mordechai. Freizeit am Basar.

4. Tag: Hamadan - Kermanshah 
Unsere Reise führt weiter nach Süden. Über den 2.000 m hohen Shan-Pass, der altpersischen Königsstraße folgend über Kangavar, halten wir beim historischen Monument von Kangavar, das man lange für einen Tempel zu Ehren der Göttin Anahita hielt. Danach erreichen wir Bisotun. Hier, wo am Fuße eines hohen Felsens eine Quelle entspringt, hat der Perserkönig Darius der Große 520 v. Chr. nach seinem Sieg über den Meder Gaumata ein großes Relief mit dreisprachigem Keilschrifttext einmeißeln lassen. Weiter geht es in die über 1.600 m hoch gelegene, nahe Stadt Kermanshah (Bakhtaran). Die Stadt ist das Zentrum der iranischen Kurden. Nach der Mittagspause fahren wir zum archäologischen Feld Taq-e-Bostan: Besichtigung des Felsenreliefs. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Besuch des großen Basars in Kermanshah.

5. Tag: Kermanshar - Dezful 
Wir reisen weiter durch die hoch liegende Region Kurdistan in Richtung Pol-e-Dokhtar. Auf landschaftlich eindrucksvoller Route wird in einer Südostachse das Zagrosgebirge überquert. 1.500 m tiefer wird es wieder deutlich wärmer. Unterwegs halten wir bei einem rund 250 Jahre alten Friedhof mit beeindruckenden Gedenksteinen. Bei Pol-e-Dokhtar sehen wir die Ruinen einer einst gewaltigen Steinbrücke über den Fluss Kaschkan. Die Brücke ist einst unter dem Sassanidenherrscher Shahpur I. (241 - 272) von römischen Kriegsgefangenen erbaut worden. Nun nimmt der Verkehr wieder deutlich zu. Langsam arbeiten wir uns über Serpentinenstraßen aus den Ausläufern des Zagrosgebirges heraus. Bei Dezful treten wir nun in die nordmesopotamische Tiefebene ein. 

6. Tag: Dezful - Behbahan 
Wir fahren nach Susa, der ehemaligen Hauptstadt von Elam. Zunächst besuchen wir das Grabmal des Propheten Daniel, das heute eine Moscheeanlage ist. Von dort steigen wir hoch zum Burgberg von Susa. Die Hauptstadt des Reiches Elam wurde durch den assyrische König Assurbanipal 640 v. Chr. zerstört. Auf den Ruinen ließ Darius der Große nach seiner Machtergreifung 520 v. Chr. eine Palastanlage mit gewaltiger Audienzhalle (Apadana) errichten. Leider sind nur noch Ruinen erhalten. Dann geht es weiter durch die Region von Susiana zum Zikkurat von Tschoga Zanbil. Dieser aus der Blütezeit unter König Untash-Napirisha (1275 - 1240 v. Chr.) stammende Stufenturm ist weit besser erhalten als ähnliche Bauten im Irak. Wir besuchen die nahe gelegene ehemalige Palastanlage. Unter ihren Grundmauern sind Grabanlagen gefunden worden. Zur Erholung kehren wir bei einer Familie zu einer Teepause ein. Weiter geht es zur sehenswerten Stadt Shushtar am Karun-Fluss. Shushtar bestand bereits in elamischer Zeit als Siedlung und zeichnet sich durch die bis in achämenidische Zeit zurückgehende Bewässerungssysteme aus. Nach dem Sieg des sassanidischen König Shapur I. über Kaiser Valerian im Jahre 260 n. Chr. wurden hier Brücken und Staudämme unter Einsatz der römischen Kriegsgefangenen errichtet. Diese Anlagen funktionieren noch heute und sind so meisterhaft gearbeitet, dass sie 2009 von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurden. Weiter führt uns die Fahrt durch die fruchtbare Ebene Chuzestan. Von weitem schon zeigen Pipelines und Ölraffinieren die Stadt Ahwaz an. Die Stadt am Ufer des Flusses ist Mittelpunkt von Handel und Verkehr in dieser - durch die Nähe zum Persischen Golf - deutlich wärmeren Region. Nach der Überquerung des Maruntales, das ebenfalls durch Bewässerung landwirtschaftlich intensiv genutzt wird, erreichen wir bei Behbahan ein weiteres großes Erdölzentrum.

7. Tag: Behbahan - Persepolis
Die sich nun anschließende trockene Region um Do Gonbadan und Nurabad besticht durch ihre ursprüngliche Schönheit. An einst wichtigen Handelsstraßen der Sassanidenzeit liegt das Ruinenfeld von Bishapur, wo wir die an einem Flusslauf in die Felsen gehauenen Reliefs besichtigen. Bedeutend ist vor allem das Relief von Shahpur I. (242 - 271), der sich rühmte, gleich drei römische Kaiser besiegt zu haben. Danach gehen wir zum gegenüberliegenden Ruinenfeld der ehemaligen Stadt Bishapur mit einer aus Bruchstein gemauerten Palastanlage sowie einem interessanten, so genannten Tiefentempel, vermutlich der  Wasser- und Fruchtbarkeitsgöttin Anahita geweiht. Wir übernachten in der Nähe der Ruinen von Persepolis.

8. Tag: Persepolis
An den Ruinenresten der ehemaligen Festung von Istakhr vorbei kommen wir auf die Hochebene von Pasargade. Hier, wo vermutlich einmal der Perser Kyros der Große 553 v. Chr. die Meder besiegt hat, hat er sich Palastanlagen sowie sein Grab errichten lassen, das für die Iraner ein nationales Heiligtum sind. Neben diesem aus großen Kalkblöcken erbauten Grabmal sind von den Palastanlagen noch Reste eines Prunkportals mit dem so genannten Kyrosrelief, Fundamente einer Audienz- und Residenzhalle, Mauerreste eines Feuertempels sowie zyklopische Mauern einer einst großen Festung zu sehen. Anschließend fahren wir zum nahe gelegenen Ort Naqsch-e-Rostam. Hier befinden sich die Felsengrabkammern der altpersischen Großkönige mit darunter eingelassenen Reliefs aus der sassanidischen Zeit. Mittelpunkt sind zweifelsohne das hoch liegende Grab von Darius des Großen sowie der dort zu sehende, einzige, gut erhaltene Feuertempel aus der Zeit der Achämeniden. Nun besuchen wir einen  nächsten Reisehöhepunkt, die Ruinenstadt Persepolis. Mit dem Bau des religiösen Zentrums der alten Achämeniden ist bereits 520 v. Chr. unter Darius des Großen begonnen worden. Durch das von seinem Sohn Xerxes I. erbaute „Tor aller Länder“ steigen wir hoch zum Grab von Artaxerxes II. (404-358 v. Chr.). Hier ergibt sich ein guter Blick über die Palastruinen. Auch der Außenschmuck des Grabes ist gut erkennbar. Wir gehen hinunter zum 100-Säulensaal, der einst unter Alexander 330 v. Chr. in Flammen aufgegangen ist. Nach einer kurzen Pause am Museum geht es zur weltberühmten Reliefwand an der Apadana, dem Empfangssaal des Darius I. mit seinen gewaltigen Säulenbasen. Nach den Palästen von Darius des Großen und Xerxes I. bieten sich noch der Besuch eines in Originalruinen eingebauten Museums sowie Freizeit an. Sie können zu Fuß zu unserem Übernachtungsplatz gehen.

9. Tag: Persepolis - Shiraz
Vorbei am früheren nördlichen Eingang zur Stadt, dem Korantor, fahren wir über die große Ebene von Marvdasht nach Shiraz. In Shiraz, der Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen, lebten die berühmten Dichter Saadi und Hafiz und schufen mit ihren Werken eine Atmosphäre der Romantik und Schönheit. Für jeden Besucher von Shiraz ist es daher ein Muss, die schönen Grabmäler der großen Dichter zu besuchen. Anschließend flanieren wir durch den Persischen Garten Eram-e-Bagh aus der Herrschaftszeit der Kadjaren. Der Eram-Garten zählt wegen seiner Schönheit, der Größe und seines Alters zu den bekanntesten Gärten von Shiraz und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Von dort fahren wir zur alten Basarzone. In der anschließenden Freizeit bietet sich die Möglichkeit zu einem Bummel durch den nahen Vakil-Basar und die teilweise restaurierte Festung Qaleh-e-Zand. Und zu der geistigen Kultur gehört auch die kulinarische Kultur: Am Abend haben wir ein Essen in einem traditionellen Restaurant am Basar.

10. Tag: Shiraz - Kerman
Heute fahren wir in die Provinz Kerman, die im Südosten des iranischen Hochlandes liegt. Von Nordwesten nach Südosten ist sie von einigen Gebirgsketten des Zagros begrenzt und der östliche Teil wird von der Wüste Lut geprägt. Nach einer beeindruckenden Fahrt über Estahban führt uns die Strecke vorbei an Salzseen mit Salzgewinnung zu der Wüstenstadt Kerman, die Stadt Zarathustras. Sie liegt auf 1.760 m Höhe und ist eine sassanidische Gründung. Noch heute erhebt sich die Ruine einer sassanidischen Festung im Osten der Stadt.

11. Tag: Kerman - Shahdad
Am Morgen haben wir einen Aufenthalt am sehr belebten Vakil Basar in Kerman. Wir besuchen den beeindruckenden Ganj Ali Khan Komplex mit Moschee, Karawanserei und Badehaus. Anschließend fahren wir nach Mahan zu einer noch sehr gut erhaltenen Sufi-Grabanlage. Dann geht es zur musealen Festungsstadt Rayen. Die ganz aus Lehmziegeln erbaute Stadt mit Basar, Zitadelle, Wohnhäusern, Verwaltungsgebäuden, Badehaus, Bäckerei ist umringt von einer imposanten Stadtmauer mit Stadttor und elf Bastionen. Sie ist noch am ehesten mit der alten Stadt Bam vor dem Erdbeben vergleichbar. Nun geht es für uns über den letzten Gebirgskamm des grandiosen Zagrosgebirges mit seiner Farbenvielfalt und seinen Schneegipfeln. Nach der Überquerung geht es auf das Plateau der Wüste Lut. Übernachtung im Camp von Deh Seyf, das wunderschön am Eingang zur Wüste liegt.

12. Tag: Wüste Lut
Am heutigen Tag besteht die Möglichkeit zu einem Ausflug mit einheimischen Fahrzeugen in die trockene „Todes- oder Hungerwüste“, wie die Lut auch genannt wird. Der Ausflug führt uns zu unglaublichen Felsformationen, Salzseen und Salzflüsse und zum  Tafelberg Gandom Beryan. Hier wurden von Forschern im Monat August über 70 Grad C gemessen. Während wir eine kleine Wanderung zum Fluss unternehmen, bereiten die Fahrer ein Mittagessen für uns zu. Dann geht es zu den beeindruckenden Kalutformationen - längliche Erosionsbildungen, die durch in eine Richtung wehende Winde aus dem Sedimentgestein herausgeschliffen wurden. Hier erleben wir den Sonnenuntergang. Wer an diesem Ausflug nicht teilnehmen möchte, hat die Möglichkeit zu Spaziergängen in der Wüste, zu Ruinen eines Dorfes und einer Karawanserei.

13 Tag: Shahdad - Yazd
Nun kommen wir in die Provinz Yazd im zentralen Hochland gelegen. Durch den wüstenähnlichen Charakter ist die 130.000 Quadratkilometer große Provinz mit nur einer Millionen Einwohner dünn besiedelt. Sie liegt im Wüstengürtel der Dasht-e Kawir und der Wüste Lut. Durch Qanatleitungen und Pumpanlagen wir die Wasserversorgung in den Oasen gewährleistet. Die auf 1.200 m hoch gelegene Stadt Yazd ist das Zentrum der Brokatherstellung. Sie war ein wichtiger Knotenpunkt wichtiger Karawanenwege, davon zeugen noch ihre herausragenden Sehenswürdigkeiten. Sie ist die Stadt der Windtürme und der Feuertempel. Auf dem Weg halten wir an einigen Sehenswürdigkeiten, wie der Abu al Fasi Moschee, der Karawanserei Zeyn od Din und einem UNESCO Weltkulturerbe, dem Garten Bagh e Pahlevanpur.  

14. Tag: Yazd
Wir besuchen die bedeutende Jame-Moschee aus dem 14. Jahrhundert. Nicht weit entfernt sieht man schon die türkisfarbene Kuppel des Mausoleums der Rokn-od Din. Weiter geht es zur beeindruckenden Medrese Kamaliyeh. Ebenso bemerkenswert ist das 1038 erbaute Mausoleum der 12 Imame. In der Nähe befindet sich das Gefängnis des Alexander: Alexander der Große soll hier achämenidische Adelige eingekerkert haben. Wir sehen weitere Moscheen und das Nakhl Holzgerüst, das beim Ashura-Fest geschmückt durch die Straßen getragen wird. Anschließend Besuch des Basars mit seinen zahlreichen Kunsthandwerksgeschäften und Juwelieren. Am Nachmittag besuchen wir am Stadtrand das zarathustrische Erbe, den Feuertempel und die Schweigetürme. 

15. Tag: Yazd - Isfahan
Unsere heutige Fahrt führt uns über Nain, der von den Sassaniden gegründeten Stadt am Wüstenrand. Bekannt ist sie wegen der Teppichherstellung und den Abas, warmen mantelartigen Überhänge, die meist aus Kamelhaar gefertigt werden. Besuch der Freitagsmoschee, einer der ältesten Sakralbauten Irans aus dem Jahre 960. Spaziergang durch die alte Ruinenstadt. Nach der Mittagspause geht es Richtung Isfahan. Wir halten auf dem Weg in Gavart bei den aus Lehm erbauten Taubentürmen aus safawidischer Zeit. Hier wird Guano zur Düngung der Felder von Tausenden von Tauben produziert. Dann erreichen wir die legendäre Stadt Isfahan.

16. Tag: Isfahan
Keine Stadt ist vergleichbar mit der Pracht Isfahans. Die Minarette und Kuppeln in verschiedenen Blautönen sind dermaßen überwältigendten, dass man an Paläste aus Saphiren denkt. Zur Zeit der Safawiden erhielt sie den Beinamen die „Hälfte der Welt“. Sie ist von allen Städten Irans die kulturell reichste Stadt. Wir beginnen unseren Rundgang am Platz Naqsh-e Djahan (Abbild der Welt) oder Königsplatz (Meydan-e Shah), der als Spiegelbild des Universums gilt. Wir gehen zuerst hinauf auf die Terrasse des Ali Qapu Palastes und genießen einen Panoramablick über die historische Stadt. Der Palast war das Eingangstor zu einem Ensemble von Palästen und Gärten. Dann geht es zu Imammoschee oder Königlichen Moschee. Mit ihrer Fliesendekoration in blau, türkis und gelb, ihrem Sockel aus Marmor, ihren klaren Linien, ihren auf dem goldenen Schnitt beruhenden Proportionen und ihrer außergewöhnlichen Ästhetik, ist sie ein Juwel der Architektur, des Dekors und der Symbolik. Ihr Bau wurde von Abbas dem I. 1612 angeordnet. Nun spazieren wir weiter zur Sheikh Lotfollah Moschee. Auch sie wurde unter Shah Abbas I. von 1602 bis 1619 erbaut und gleicht in ihrer Pracht der Königsmoschee. Das Innendekor der Kuppel scheint das Herausströmen der Paradiese aus dem göttlichen Licht zu demonstrieren. Nach der Verzauberung durch diese vollendete Architektur gönnen wir uns eine Mittagspause am Basar. Am Nachmittag besuchen wir den 40-Säulenpalast. In einer öffentlichen Audienzhalle aus der Glanzzeit von Isfahan haben sich wunderbare Wandmalereinen aus der Geschichte, die zur Herrschaft der Safawiden im 17. Jh. geführt haben, erhalten. Anschließend spazieren wir zum berühmtesten Hotel Irans, dem Abbasi Hotel, das früher eine große Karawanserei war. Freizeit. Am Abend essen wir in der Nähe des Meydan und erleben den beleuchteten Platz.

17. Tag: Isfahan
Am Morgen besichtigen wir die Freitagsmoschee. Hier sind noch die ältesten Spuren der Stadt zu sehen. Sie ist eine der wichtigsten Moscheen Irans und sogar der moslemischen Kunst. Ihre lange Baugeschichte ist exemplarisch für die ästhetischen Entwicklungen, welche sich in fast 1000 Jahren entfaltet haben. Wir besuchen das Armenierviertel im Stadtteil Dschulfa und hier die im Inneren wunderbar ausgemalte Erlöserkirche, die Vank-Kathedrale sowie das Museum für armenische Kunst und Kultur. Mittagspause. Wenn möglich, Besuch eines Musikmuseums mit einem Konzert. Danach fahren wir zur Kadshu Brücke am Zayandeh Fluss und der 33 Bogen Brücke. Isfahans Brücken aus der Safawidenzeit sind wegen ihrer Schönheit legendär. Freizeit am Basar.

18. Tag: Isfahan - Anarak
Heute kommen wir in die Wüste Dasht-e Kawir mit ihren noch gut erhaltenen Oasenstädten. Sie ist bedingt auch durch die Wasserversorgung der Qanate, die vom Zagrosgebirge in die Wüste führen und Flussläufe weniger unwirtlich als die Wüste Lut. In Varzaneh haben wir die Möglichkeit zum Besuch eines Bauernhofs mit Getreidemühle, wie sie seit Jahrtausenden betrieben wird. Dann geht es in die beeindruckende Wüstenstadt Anarak, wunderschön gelegen am Hang des Darreh Anjir. In der Freizeit können Sie zu den ehemaligen Festungstürmen hochsteigen und haben einen fantastischen Panoramablick auf die historische Stadt. Ebenfalls können Sie einen Spaziergang durch das beeindruckende Wüstendorf mit vielen Fotomotiven unternehmen. Wir übernachten an einer Karawanserei, Eine Familie kocht für uns eine Spezialität Anaraks.

19. Tag: Anarak - Mesr
Jetzt fahren wir durch die endlose und doch so vielseitige und bunte Leere der Dasht e- Kawir. Gegen Mittag erreichen wir die noch unberührten Sanddünen von Mesr. Inmitten der Sandwüste ist dieser Ort eine wunderbare kleine Oase. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeiten zu einem Ausflug mit einheimischen Fahrzeugen zu den Hohen Sanddünen  und erleben einen herrlichen Sonnenuntergang. Sie können Spaziergänge unternehmen, auf einem Kamel reiten usw. 

20. Tag: Mesr - Damghan
Auch heute geht die Fahrt für uns weiter durch die Wüste, bis wir an deren Rand die einst bedeutende Handelsstadt Damghan an der Seidenstraße erreichen. Wir besuchen die älteste erhaltene iranische Moschee, die Tarikhaneh Moschee. Dann besichtigen wir den imposanten Grabturm Pir-e Alamdar und spazieren durch die Altstadt zum Heiligtum des Imanzadeh-ye Jafar. In einem netten Dorf übernachten wir bei einer Familie, die am Abend ein traditionelles Gericht für uns kocht. Wir stehen an der Dorfmoschee und nutzen die dort vorhandenen sanitären Anlagen (keine Dusche).

21. Tag: Damghan - Qom
Die Reise führt uns heute weiter auf der Alten Seidenstraße über Semnan, dann wieder durch die Wüste Dasht-e Kawir nach Qom, das wir am Spätnachmittag erreichen. Der Besuch dieses bedeutenden Wallfahrtsortes bildet den Abschluss unserer großen Rundreise durch den Iran. In der Freizeit haben Sie die Gelegenheit, die Moscheen zu besuchen und das Flair dieser einzigartigen Pilgerstadt zu erleben.

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