048a Wanderreise Namibia

Unendliche Weite mit einer vielseitigen und grandiosen Landschaft, eine faszinierende und einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und eine Mischung aus afrikanischer und europäischer Kultur - das ist Namibia. Wandernd erkunden wir die Vielfalt der Landschaft. Bei unserer Wander-Rundreise erwandern wir aber nicht nur schroffe, zerklüftete Canyons, atemberaubende Gebirgsketten und erklimmen die höchste Düne der Welt im Dünenmeer von Sossusvlei sondern wir erfahren auch Erstaunliches über die Kultur und Lebensweise der San (Buschmänner). Prähistorische Felsmalerei, Pirschfahrten im berühmten Etosha Nationalpark, ein Hauch kolonialer Geschichte und das Kennenlernen verschiedener freundlicher Völker werden nicht fehlen. Herrliche Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge, nächtliche Lagerfeuer und der klarste Sternenhimmel Afrikas lassen diese Wanderreise mit Rotel Tours unvergesslich werden.

 

  • Wanderung in der Köcherbaumschlucht
  • Wanderungen in den Dünen von Sossusvlei und Deadvlei
  • Swakopmund
  • Freiübernachtung an der Spitzkoppe
  • Wanderungen beim Brandberg, an der Spitzkoppe und im Erongogebirge
  • Pirschfahrten im wildreichen Etosha Nationalpark
  • Kuisebcanyon
  • Wanderung im Waterbergplateau Naturschutzgebiet

Reisedaten

Reisenummer: 048a
Dauer: 16 Tage
Preis: 2.470 €
Reiseart: Rotel-Reise

 

Leistungen

  • Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugort und zurück in der 2. Klasse
  • Linienflug mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Windhoek und zurück in der Economy-Klasse, alle Transfers
  • Luftverkehrsteuer, Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag
  • Rundreise mit dem 34-Sitzer-Allradbus einschließlich Pirschfahrt im Etosha N.P.
  • Übernachtung im Rollenden Hotel
  • ROTEL-Frühstück und ROTEL-Abendessen
  • Abschiedsessen in einem Lokal
  • Deutsche ROTEL-Studienreiseleitung
  • Landroverfahrt zu den Dünen von Sossusvlei
  • Eintritte in Nationalparks (ca. 40 €)

Termine

Tel: 08504/404-30

Blog Link

Reisebericht
>>Michael in Namibia

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Windhoek
Linienflug nach Windhoek in Namibia. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden wir Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt geben.

2. Tag: Windhoek - Büllsport
Nach der Ankunft in Windhoek und einer kurzen Erfrischungspause, fahren wir über Rehoboth zu unserem Übernachtungsplatz, dem Capricorn Restcamp, in der Nähe von Büllsport. Diese Fahrt durch die einsame Landschaft Namibias, vermittelt uns einen guten ersten Eindruck dessen, was uns auf dieser schönen Reise erwartet.

3. Tag: Wanderung in der Köcherbaumschlucht
Heute haben Sie die Möglichkeit an einer Wanderung (ca. 6,5 Std., mittel) durch die Köcherbaumschlucht teilzunehmen. Die Köcherbaumschlucht muss man einmal erlebt haben, denn sie gehört zu den imponierendsten Schaustücken der gesamten Naukluft. Die Rundwanderung hat nicht allein seine Köcherbäume als Höhepunkt. Mit Papierrindenbäumen, Teebüschen, einigen verschiedenen Euphorbien und seltenen endemisch vorkommenden Pflanzen übertrifft die Flora hier bei weitem alle Erwartungen und in der Schlucht selbst tut sich eine völlig eigene und interessante Vegetation auf. Während der gesamten Wanderung werden Sie immer wieder auf Klippschliefer, verschiedene Vogelarten, Paviane und mit etwas Glück auch verschiedene Schlangen stoßen. Auf halber Strecke wird ein Zwischenstopp auf einem hochgelegenen Plateau eingelegt. Von dort haben Sie eine wunderschöne Aussicht über das Gebirge und die Fläche rund um die Farm. 

4. Tag: Büllsport - Sossusvlei - Sesriem Canyon 
Früh am Morgen fahren wir durch den Sossusvlei Parkeingang in den Namib-Naukluft-Park. Unsere Fahrt führt etwa 65 km durch die wunderschöne Dünenlandschaft und bringt uns zu einem Parkplatz, wo wir auf kleine Allradfahrzeuge umsteigen, die uns die letzten Kilometer in das Herz von Sossusvlei bringen. Die roten Dünen von Sossusvlei, gehören zu den höchsten und schönsten Dünen der Welt und die Düne Big Daddy, zählt mit einer Höhe von 385 m, zu den höchsten Sterndünen der Welt. Die Dünen der Namibwüste entstanden im Laufe von vielen Millionen Jahren. Sand, vom Oranje Fluss wurde unablässig ins Meer gespült und durch den Benguelastrom, an der Küste entlang nordwärts transportiert. Die Brandung schob den Sand an Land und Küstendünen entstanden, die durch den Wind landeinwärts verlagert wurden. Wir besteigen die höchste Düne, den „Big Daddy“, und wandern nach dem Abstieg durch das einzigartige Deadvlei (ca. 3 Std., mittel), eine Lehmpfanne mit 500 Jahre alten abgestorbenen Kameldornbäumen. Diese knorrigen Stämme umgeben von roten hohen Dünen erwecken einen mystischen Eindruck. Auf unserer Rückfahrt machen wir einen Fotostopp bei der berühmten Düne 45, der meist fotografierten Düne Namibias. Danach unternehmen wir eine kleine Wanderung (ca. 45 min., leicht) durch den Sesriem Canyon. Da es sich um eine dauerhafte Wasserstelle handelt, wird 
sie von zahlreichen durstigen Wüstentieren besucht. Aber auch zahlreiche Vögel kommen gerne auf eine kleine Erfrischung vorbei. Bäume und Büsche nutzen hier ihre Wachstumschancen. In seinem Verlauf wird der Sesriem Canyon immer flacher und breiter, um schließlich in ein flaches Flussbett mit Galeriewald überzugehen. Anschließend fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz.

5. Tag: Sesriem Canyon - Swakopmund
Nachdem wir Solitaire hinter uns gelassen haben, tauchen wir in die Einsamkeit der Namibwüste ein. Mit einer Fläche von 49.768 qkm zählt er zu den größten Naturschutzgebieten Namibias und zu den einzigartigsten der Welt. Mit einem Alter von ca. 80 Millionen Jahren zählt die Namib zu den ältesten Wüsten der Erde und zugleich zu einer der unwirklichsten Gegend des Planeten - daher auch die Bedeutung des Namens „Leerer Platz“ bzw. „Ort, wo nichts ist“. Unsere Fahrt führt uns durch den Kuiseb Canyon und die so genannte Mondlandschaft und über die Welwitschiafläche. Die Welwitschia mirabilis namibiensis, „Wunder der Wüste“, zählt zu den endemischen Pflanzen der Namib und zu den Ältesten der Welt. Die Welwitschia gilt als die „runzelige, alte Bewohnerin der Namib“. Oft bedeckt sie eine Fläche von 25 qm und mehr. Die welwitschia mirabilis gehört zur nacktsamigen Ordnung Gnetales und wächst endemisch (d. h. sie kommt nur hier natürlich vor) in der Wüste Namib. Obwohl die Pflanze mehrere hundert Jahre alt wird, besitzt sie nur ein einziges immerwährend wachsendes Blattpaar. Aufgrund ihres häufigen Vorkommens ist die Welwitschia unter anderem im Wappen Namibias, im Wappen der Stadt Swakopmund und im Wappen der Region Kunene abgebildet. Aber nicht nur Pflanzen sondern auch die Tierwelt hat sich dieser lebensfeindlichen Umgebung angepasst. Mit etwas Glück treffen wir auf das Hartmann-Bergzebra, Springböcke, Oryx und Strauße. Anschließend fahren wir nach Swakopmund an der Atlantikküste. 

6. Tag: Swakopmund
In Swakopmund können Sie den Tag individuell gestalten. Sehr empfehlenswert ist der Besuch des historischen Museums, das einen vor allem für uns interessanten Einblick in das Leben während der Zeit der Schutztruppe gewährt. Ein Stadtbummel, ein Cafe-Besuch, ein Spaziergang auf der alten Landungsbrücke „Jetty“ und/oder ein Aufenthalt an der Promenade mit der stürmischen Brandung des Atlantiks sind erholsam.
Oder Sie haben die Möglichkeit, an einer 3,5-stündigen Bootsfahrt mit Champagnerfrühstück, frischen Austern und Häppchen ab Walvis Bay teilzunehmen. Bei diesem Ausflug fahren Sie mit Minibussen von Swakopmund nach Walvis Bay. Die Boote legen ab Walvis Bay ab und fahren durch den Hafen zur Bird Island. Von hier wird der Pelican Point angesteuert, wo sich eine große Robbenkolonie befindet und große Delfinschwärme neben dem Boot her schwimmen. Vogelliebhaber können auch Kormorane, Pelikane u. a. beobachten. 
Sie können auch an einen 3-stündigen Ausflug mit Geländefahrzeugen zur Sandwich-Harbour-Bay unternehmen. 
Abends besteht die Möglichkeit, in einem Restaurant in der Stadt einheimisches Wild oder Fisch zu essen.

7. Tag: Swakopmund - Spitzkoppe
Swakopmund ist von der deutschen Kolonialzeit geprägt. Ein Wahrzeichen ist das Woermann Haus, ein ehemaliges Handelshaus in der Bismarck Straße mit seinem 25 Meter hohen Damara-Turm. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des historischen Museums, das Ihnen einen interessanten Einblick in das Leben während der Zeit der Schutztruppe gewährt. Ein Stadtbummel, ein Spaziergang auf der alten Landungsbrücke „Jetty“ und ein Aufenthalt an der Promenade mit der stürmischen Brandung des Atlantiks sind erholsam. Anschließend tauchen wir in die Einsamkeit der Namibwüste ein. Mit einer Fläche von 49.768 qkm zählt er zu den größten Naturschutzgebieten Namibias und zu den einzigartigsten der Welt. Mit einem Alter von ca. 80 Millionen Jahren zählt die Namib zu den ältesten Wüsten der Erde und zugleich zu einer der unwirklichsten Gegend des Planeten - daher auch die Bedeutung des Namens „Leerer Platz“ bzw. „Ort, wo nichts ist“. Anschließend führt uns unsere Fahrt zur Spitzkoppe, einem der Wahrzeichen von Namibia. An der Spitzkoppe angekommen, unternehmen wir eine Wanderung (ca. 2,5 Std., mittel) zum Bushman-Paradise. Durch eine herrliche Landschaft und skurrile Gesteinsformationen, führt der Weg auf das Bushman-Paradise Plateau, mit seinem atemberaubenden Ausblick über die unendliche Weite Namibias und seinen berühmten Buschmann-Zeichnungen. Für Pflanzenliebhaber gibt es interessante Pflanzen zu entdecken, wie den Gifboom (euphorbia virosa), ein Wolfsmilchgewächs mit extrem giftigem, weißen Saft, mit dem die Buschmänner ihre Pfeile vergiftet haben. Am „Matterhorn Namibias“, so wird die Spitzkoppe auch genannt, kann man mitunter die schönsten Sonnenuntergänge bzw. Sonnenaufgänge erleben Bei einem gemütlichen Lagerfeuer in absoluter Ruhe und inmitten grandioser Landschaft, lassen wir den Tag ausklingen. 

8. Tag: Spitzkoppe - Erongogebirge
Die Reise führt durch den kargen Teil des Damaralandes ins Erongogebirge. Entstanden ist das wild zerklüftete Gebirge vor Jahrmillionen Jahre durch einen Vulkanausbruch, der nicht bis zur Oberfläche gelangt ist. Das Erongogebirge wird auch zum Abbau von Mineralien genutzt, vor allem von Aquamarin. Unsere heutige Wanderung (ca. 2-3 Std., mittel) führt uns durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Erongo. Mit etwas Glück können wir Kudus und Giraffen während unserer Wanderung beobachten.

9. Tag: Erongogebirge - Brandberg
Über Uis erreichen wir das Brandbergmassiv, der höchsten Erhebung des Landes, mit dem 2.573 m hohen Königstein. Das Brandbergmassiv kam schon in prähistorischer Zeit eine besondere Bedeutung zu. Die dort lebenden Bergdamaras nennen das Massiv „Daureb“, was so viel heißt wie brennender Berg. Beim Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang leuchtet der Berg flammenartig auf. Wir unternehmen eine Wanderung (ca. 2,5 Std., leicht) zur bekanntesten prähistorischen Felsmalerei Namibias, der berühmten Zeichnung der „White Lady“. Übernachtet wird auf der White Lady Lodge am Fuße des Brandberges am Ugab River. Die Lodge ist berühmt, für die dort oft herumziehenden uns sehr seltenen Wüstenelefanten.

10. Tag: Brandberg - Khorixas 
Am Vormittag freier Aufenthalt am Brandberg, oder Sie haben die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Ausflug mit einheimischen Fahrzeugen um Wüstenelefanten hautnah zu erleben. Wir verlassen das landschaftlich wunderschöne Damaraland und fahren über Uis nach Khorixas.

11. Tag: Khorixas - Etosha Nationalpark 
Wir machen einen Abstecher zu den Ugab-Terrassen und den Fingerklip - ein weiterer landschaftlicher Höhepunkt dieser Reise. Gemeinsam unternehmen wir einen kleinen Spaziergang zum Fuße des Fingerklip, von wo aus wir atemberaubende Ausblicke über die Weite Namibias haben. Über Outjo fahren wir in den Etosha Nationalpark. Wir unternehmen eine erste Pirschfahrt durch den berühmten Wildpark. Ein Höhepunkt ist die Übernachtung im sehr gut ausgestatteten Camp Okaukuejo. Das Camp liegt direkt an einer Wasserstelle und bietet beste Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.

12. Tag: Etosha Nationalpark
Der Etosha Nationalpark liegt im Norden von Namibia und ist mit seiner Fläche von 22.275 qkm eines der schönsten Naturschutzgebiete Afrikas. Der Park befindet sich am Rand des Kalahari-Beckens und ist eine Kombination aus Buschwald und Savanne. Ein Besuch des Etosha Nationalparks ist für jeden Namibia-Reisenden ein absolutes Muss: 114 Säugetierarten, darunter das seltene schwarze Nashorn, Etosha-Elefanten, Gnus, Zebras, Antilopen, Warzenschweine und Hyänen und die „großen Drei“ Katzen, Löwe, Gepard und Leopard leben im Park. Doch auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten. Rund 300 Vogelarten sind im Etosha Nationalpark zu Hause, darunter der Bienenfresser, verschiedene Geierarten, Falken und Reiher. Bei unserer ganztägigen Wildbeobachtungsfahrt, werden wir verschiedene Wasserstellen anfahren, an die die Tiere zum Trinken kommen. Immer wieder werden wir großen Tierherden begegnen. Übernachtet wird wieder Camp Okaukuejo.

13. Tag: Etosha Nationalpark - Waterberg Naturschutzgebiet
Wir verlassen den Etosha Nationalpark und fahren über Oujo und Ojiwarango zum Waterberg Naturschutzgebiet. 

14. Tag: Waterberg Naturschutzgebiet - Windhoek
Wir unternehmen eine Wanderung (ca. 3 Std., mittel) auf das Waterberg Plateau. Belohnt werden wir mit einem unvergesslichen Ausblick in das unendliche „Sandveld“ der Omaheke, eines Ausläufers der Kalahari. Das Gebiet erlangte eine traurige Berühmtheit durch die Schlacht am Waterberg von 1904. Ein schön angelegter Soldatenfriedhof erinnert noch daran. Der Berg ist ein 48 km langer und bis zu 16 km breiter Tafelberg aus rotem Sandstein, der die Ebene ungefähr um 300 Meter überragt. Der heutige Naturschutzpark umfasst eine Fläche von 405 qkm und beherbergt verschiedene Antilopenarten und eine vielseitige Pflanzenwelt. Übernachtung in einem wunderschönen Camp am Fuße des Waterbergs. Ebenfalls unternehmen wir eine kleine Wanderung (ca. 1 Std., leicht) zur alten Missionsstation und zum alten deutschen Friedhof. Anschließend fahren wir über Okahandja zurück nach Windhoek.

15. Tag und 16. Tag: Windhoek - Rückflug