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Große Kaukasus-Reise I 2019


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Baku

Wir fliegen nach Baku in Aserbaidschan. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Ausflug nach Gobustan und Apscheron

Wir fahren in die Halbwüste hinaus und besuchen das Freilichtmuseum Gobustan, eine Schlucht mit 4000 Jahre alten steinzeitlichen Felszeichnungen. Seit 2007 steht Gobustan als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Anschließend fahren wir nach Yanar Da auf der Halbinsel Apscheron. Flammen züngeln aus einem Grat am Fuß eines Kalksteinhügels. Nun geht es nach Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, schön in einer Bucht am Kaspischen Meer gelegen. Nach dem Panoramablick vom ehemaligen Kirow-Denkmal aus, verbringen wir unsere Mittagspause in der sehenswerten Altstadt von Baku und können regionale Gerichte probieren. Anschließend Besuch des sehr gut restaurierten Shirwan-Shah-Palastes (UNESCO Weltkulturerbe), Spaziergang zu den früheren Karawansereien und dem Jungfrauenturm, Bummel an der Hafenpromenade.

3. Tag: Baku - Sheki

Am Morgen besuchen wir einen gut erhaltenen Feuertempel, der dem Zarathustra-Kult diente. Dann geht es weiter durch die Halbwüste der Aransenke nach Shamakhi, einem Handelsposten an der Seidenstraße. Shamakhi war die alte Hauptstadt des Shirwan-Shah-Reichs. Wir haben einen kurzen Aufenthalt und besuchen das Sieben-Kuppel-Mausoleum. Weiter führt die Fahrt entlang den saftig grünen Südhängen des Kaukasus nach Sheki.

4. Tag: Sheki

Unsere Fahrt führt zuerst zum landschaftlich wunderschön gelegenen Dorf Kish. Wir spazieren zum traditionellen Dorf und kommen zu einer der ältesten Kirchen in Aserbaidschan aus dem 7. Jahrhundert. Anschließend kehren wir in einem typischen Teegarten ein, trinken Tee mit Rosenwasser und probieren die landestypischen Süßigkeiten. Dann fahren wir nach Sheki, einst Zentrum der Seidenindustrie. Nun geht es zum beeindruckenden Khan-Palast mit seinen einmaligen Glasfenstern und seiner schönen Holzbemalung. Weiter sehen wir die alten Karawansereien (heute Hotels). Aufenthalt in der orientalisch anmutenden Altstadt von Sheki. Freizeit.

5. Tag: Sheki - Lagodechi Nationalpark

Wir fahren zur georgischen Grenze. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erreichen wir den Lagodechi Nationalpark. Wir übernachten in herrlicher Natur im Eingangsbereich des Lagodechi Nationalparks.

6. Tag: Lagodechi Nationalpark

Den heutigen Tag verbringen wir im Lagodechi Nationalpark und wandern zu einem schönen Wasserfall. Hier gedeihen viele typisch kaukasische Pflanzen in einer einzigartigen und urwüchsigen Mannigfaltigkeit. Nach einer Picknickpause wandern wir zurück zu unserem Übernachtungsplatz.

7. Tag: Lagodechi Nationalpark - Mzcheta (Tbilisi)

Wir folgen dem Gebirgszug mit seinen wilden Flussläufen und schneebedeckten Gipfeln zur Klosterburg Gremi. Anschließend führt die Fahrt durch das georgische Weinbaugebiet Kachetien und wir kommen zum malerisch schön gelegenen Ort Signagi. Nach einem Stadtrundgang und Mittagsaufenthalt besuchen wir die Grablege der Heiligen Nino im Nonnenkloster Bodbe. Die Weiterfahrt führt nach Tbilisi (Tiflis), Hauptstadt Georgiens. Am Eingang der Stadt begrüßt uns das große Reiterstandbild von David, dem Erbauer. Ebenfalls sehen wir auf einem Hügel die moderne Darstellung der Heiligen Nino, der bedeutendsten Persönlichkeit der Christianisierung Georgiens. Wir durchqueren Tbilisi und fahren bis nach Mzcheta, der alten Hauptstadt Georgiens, wo wir übernachten.

8. Tag: Mzcheta (Tbilisi) - Erewan

Früh am Morgen verlassen wir Mzcheta und fahren Richtung Süden durch die Grusinische Ebene zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadakhlo. Über eine grandiose Bergstrecke mit traumhaften Ausblicken auf die Bergwelt geht es durch den Kleinen Kaukasus ins armenische Hochland. Der höchste Punkt, der Dilidjanpass, liegt auf eine Höhe von 1.230 m. Anschließend erreichen wir Erewan, die Hauptstadt Armeniens, die man auch die „rosarote Stadt“ nennt.

9. Tag: Ausflug in die Umgebung von Erewan

Während unserer Stadtbesichtigung kommen wir zum Platz der Republik, zur Universität, zum Theater u. a. Wir fahren zum Aussichtspunkt bei der Statue „Mutter Armeniens“. Anschließend Fahrt zum bezaubernd schön gelegenen und sehr beeindruckenden Höhlenkloster Geghard (12. - 13. Jahrhundert), in dem nach alter Überlieferung die Heilige Lanze (althebräisch „geghard“) aufbewahrt wurde (UNESCO Weltkulturerbe). Die *Mittagspause können Sie in einem sehr schönen Gartenrestaurant mit traditioneller Küche verbringen. Hier kann man auch sehen, wie Brot in einem traditionellen Erdofen gebacken wird. Anschließend besichtigen wir die Festung Garni und den römisch-hellenistischen Tempel. Am Nachmittag führt die Fahrt zurück nach Erewan und wir besuchen die berühmte Handschriftensammlung von Matenadaran. Anschließend Freizeit am Platz der Republik.

10.Tag: Erewan und Umgebung

Eine abwechslungsreiche Fahrt führt uns zum berühmten Kloster Chor Virap. Es liegt ca. 40 km südlich von Eerewan in exponierter, einsamer Lage vor der prächtigen Bergkulisse des Großen Ararat. Chor Viarp ist jener Ort, an dem Gregor, der Erleuchter, dreizehn Jahre lang von König Trdat III in einem Erdloch gefangen gehalten wurde. Der Legende nach erkrankte der König schwer und seine Familie sah in Gregor die letzte Chance auf Heilung. Gregor enttäuschte sie nicht. Der König wurde auf Grund seiner Gebete geheilt, konvertierte zum Christentum und der neue Glaube wurde im Jahr 301 Staatsreligion. Besichtigung der ehemaligen Klosteranlage und Bischofsresidenz. Nun geht es zum Kloster Norawank. Von hier führt uns eine Wanderung in die imposante Schlucht des Amaghu. Unser Picknick halten wir später bei einer Höhle an einem kühlen Bach. Später Rückkehr in die Arexes-Ebene und Pause im Dorf Areni inmitten von Weinbergen. Areni ist weit über die Grenzen hinaus für seinen guten Rotwein bekannt. Hier haben wir Gelegenheit, einheimischen Wein und Spirituosen zu probieren. Anschließend Rückkehr nach Eerewan. Am Abend speisen wir in einem traditionellen Restaurant mit typisch armenischen Gerichten. Später gehen wir zum Platz der Republik und erleben vor beeindruckender Kulisse Eerewan bei Nacht.

11. Tag: Erewan - Sewansee

Am frühen Morgen fahren wir zum Zentrum der armenisch-apostolischen Kirche in Etschmiadsin mit der Residenz des Katholikos aller Armenier. Hierher pilgern Armenier aus aller Welt. Die Sakralbauten sind Meisterwerke der armenischen Baukunst und UNESCO Weltkulturerbe. Besichtigung der Hauptkathedrale (gebaut 301 - 303). Anschließend besuchen wir die ehrwürdige Kirche Hripsime aus dem Jahre 618 und die Ruinen der Rundkirche Svatnots. Die Fahrt führt uns weiter zum tiefblauen Sewansee. Neben dem Baikalsee zählt er zu den größten Süßwasserreservoiren der Erde. Wir wandern (ca. 200 Treppenstufen) auf einen Hügel, auf dem sich zwei Kirchen und die Ruine eines Klosters befinden. Bademöglichkeit. Am Abend besteht die *Möglichkeit zu einem Fischessen.

12. Tag: Sewansee - Mzcheta(Tbilisi)

Wir fahren wieder über den Dilidjan-Pass zur armenisch-georgischen Grenze und durch die Grusinische Ebene zurück nach Mzcheta.

13. Tag: Tbilisi

Ganztägiger Aufenthalt mit Besichtigungen in Tbilisi. Die Millionenstadt liegt an den Ufern der Kura in einem Talkessel, der von felsigen Bergen umgeben ist. 75 Nationalitäten und Angehörige der unterschiedlichsten Religionen leben hier friedlich nebeneinander. Die Stadt verfügt über eine U-Bahn, viele elegante Geschäfte und Straßencafés, aber auch über jede Menge Hochhäuser im bekannten Plattenbaustil. Nur in den Altstadtquartieren spürt man noch die Atmosphäre von Alt-Tiflis. Stadtrundfahrt: Opernhaus, Regierungspalast mit hohen Pfeilerarkaden, Rustaweli-Kino, Rathaus. Die Kura wird von einer Brücke überspannt, die zur Altstadt führt. Ein Reiterdenkmal erinnert an König Wachtang Gorgasali. Wir spazieren zum Hamam, dem alten Bad. Nicht weit davon liegt die Moschee mit einem sehr schön erhaltenen Minarett. Von hier gehen wir entlang der alten Stadtmauer zur Narikale-Festung (ca. 100 m Aufstieg), sie diente einst als königliche Burg und etwas im Hintergrund grüßt die „Mutter Georgiens“ mit Schwert und Weinschale. Die Mecheti-Kirche ist ein Meisterwerk der mittelalterlichen georgischen Baukunst und nationales Heiligtum. Die Sioni-Kathedrale ist Sitz des Patriarchen. Nach der Mittagspause Besuch des Historischen Museums und der Schatzkammer, anschließend Freizeit.

14. Tag: Mzcheta (Tbilisi) - Gudauri

Als erstes besuchen wir die restaurierte alte Hauptstadt Mzcheta. Hier besichtigen wir das Nonnenkloster Samtawro und die Svetiskhoveli Kathedrale. Anschließend besuchen wir die auf einem Berg gelegene Dvari-Kirche mit einem wunderschönen Panoramablick auf die Heerstraße, den Hohen Kaukasus und die alte Hauptstadt Mzcheta. Über die Grusinische Heerstraße brechen wir nach Norden zum Großen Kaukasus auf. Wir fahren am 11 km langen Stausee vorbei, der Hochwasserschutz, Trinkwasserreservoir und Stromerzeuger für Tbilisi und Umgebung ist. In Serpentinen schlängelt sich die Straße den Berg hinauf und schon bald sehen wir die alte Klosterfestung Ananuri (16./17.Jh.). Weiter geht die Fahrt durch die Berge und durch den Wintersport- und Luftkurort Gudauri auf 2.157 m Höhe. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Gudauri - Kazbegi (Stephansminda) - Mzcheta (Tbilisi)

In engen Kurven kommen wir hinauf zum Kreuzpass, dem „Sattel des Kaukasus“ (2.395 m). Ein paar Kehren weiter sieht man den „Weißen Berg“, den Kazbek, der mit einer Höhe von 5.033 m der höchste Berg der Region ist. Hier soll der Legende nach Prometheus an den Felsen geschmiedet worden sein, weil er den Menschen das Feuer holte. Ein fantastisches Panorama tut sich auf. Durch Kobi gelangen wir nach Kazbegi, in der Nähe der russischen Grenze und am Fuße des Kazbek. Wir haben die Möglichkeit, mit einheimischen Fahrzeugen auf ein Plateau zu fahren, mit einem einmaligen Panoramablick auf den „Weißen Berg“ und andere Gipfel des Hohen Kaukasus. Auch kleine Wanderungen sind möglich. Am Nachmittag Rückfahrt nach Tbilisi.

16. Tag: Mzecheta (Tbilisi) - Bakuriani

Etwa 10 km östlich von Gori liegt die Felsen- und Höhlenstadt Uplisziche, eine der großen Sehenswürdigkeiten Georgiens. Nach der Besichtigung setzen wir die Reise in die Stadt Gori fort. Wir haben einen Aufenthalt am Stalinmuseum mit seinem marmornen Säulenpalast als Schrein für ein kleines Ziegelhäuschen, dem Geburtshaus Joseph Dschugaschwilis (Stalin). Die Weiterfahrt führt den Mtkwari flussaufwärts über Borjomi zum wunderschön gelegenen Bergort Bakuriani. Bakuriani liegt auf 1.700 m Höhe in einem weiten Vulkankrater und war einst das Trainingszentrum der sowjetischen Olympiamannschaft für Winterspiele.

17. Tag: Bakuriani

Heute haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können zum Beispiel in der Umgebung wandern. Der Berg Kochta liegt 450 m über dem Talkessel im Nationalpark Bordschomi-Charagauli. Dies ist das größte Naturschutzgebiet Georgiens und liegt im Kleinen Kaukasus. Neben der herrlichen und erholsamen Natur faszinieren vor allem die Ausblicke in eine fast unberührte Landschaft. Wer nicht oder nur wenig wandern möchte, hat die *Möglichkeit, mit einer kleinen Schmalspurbahn zu fahren. Die renovierte Schmalspurbahn von 1902 verbindet mit 29 Schienenkilometern den Kurort Bordschomi im Tal mit dem Wintersportort Bakuriani in den Bergen. Es ist eine beschauliche Fahrt durch Wälder, Wiesen und Matten mit wunderbaren Ausblicken. Die Rückfahrt nach Bakuriani erfolgt mit einem einheimischen Bus.

18. Tag: Bakuriani - Kutaisi

Wir fahren Richtung Borjomi, zur Zarenzeit der berühmteste Kurort des russischen Reiches. Von hier kommt Georgiens bekanntes Mineralwasser. Im Kurpark kann man das leicht schwefelhaltige Wasser probieren. Mit etwas Glück sind auch die Thermalwasserbecken zum Baden zugänglich. Wenn man den Kurpark verlässt, lohnt sich ein Blick in den alten Jugendstil-Bahnhof. Anschließend fahren wir zur Markthalle. Unsere Reise führt weiter durch weite Felder umgeben von Erlen, Pappeln und Robinien, Richtung Westen. Im Norden grüßen die schneebedeckten Gipfel des Großen Kaukasus. Weiter führt die Fahrt über den 997 m hohen Rikoti-Pass hinunter an den von Teefeldern gesäumten Rioni-Fluss nach Kutaisi, der zweitgrößten Stadt Georgiens. Laut Überlieferung hat hier der Argonautenführer Jason das Goldene Flies und die Königstochter Medea geraubt. Am berühmten Kolchis-Brunnen können wir die Nachbildungen der legendären Goldschätze des antiken Kolchis bewundern.

19. Tag: Kutaisi - Batumi

Nicht weit vom Markt entfernt führt der Weg über eine Brücke in die Altstadt und zur neu errichteten Kathedrale von Bagrati, umgeben von den Klosterruinen. Nach der Mittagspause besuchen wir das etwas außerhalb der Stadt gelegene Kloster Gelati, das wegen seiner Fresken bekannt ist. Weiter führt unsere Route entlang der Schwarzmeerküste zu den georgischen Sandstränden bei Poti. Nach einer Badepause fahren wir zur Hafenstadt Batumi. Unser Übernachtungsplatz liegt nahe bei der mondänen Hafenpromenade mit ihren Bars und Restaurants. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, die Wasserspiele mit Musik und Lichter-Show zu bewundern.

20. Tag: Batumi

Besuch des fast 100-jährigen botanischen Gartens mit seinem alten Baumbestand. Anschließend machen wir einen kleinen Stadtrundgang und später haben Sie die Gelegenheit zu einem Spaziergang entlang der hübsch angelegten Promenade.

21. Tag: Rückflug

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