698 Große Zentralamerikareise durch Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica

Auf dieser außergewöhnlichen Reise durchqueren wir fünf Länder Zentralamerikas und erleben die ganze kulturelle und landschaftliche Vielfalt dieser faszinierenden Region. In Guatemala begegnen wir dem reichen Erbe der Maya, farbenprächtigen Märkten und eindrucksvollen Kolonialstädten. Der Atitlán See, die Wasserbecken von Semuc Champey und die geheimnisvollen Candelaria Höhlen führen uns zugleich in einige der schönsten Naturlandschaften des Landes. Mit Tikal und Copán entdecken wir zwei der bedeutendsten Städte der klassischen Maya, während Joya de Cerén einen seltenen Einblick in das alltägliche Leben der präkolumbischen Bevölkerung eröffnet. In El Salvador und Nicaragua erwarten uns traditionsreiche Kolonialstädte, lebendiges Kunsthandwerk und mächtige Vulkane. Eine Bootsfahrt über den Golf von Fonseca sowie die Insel Ometepe im Nicaraguasee gehören zu den besonderen Erlebnissen dieser Reise. In Costa Rica schließlich stehen tropische Regenwälder, vulkanische Landschaften und eine außergewöhnlich artenreiche Tierwelt im Mittelpunkt. Wanderungen, Bootsfahrten und Naturbeobachtungen führen uns vom Rincón de la Vieja über Sarapiquí und Tortuguero bis an die Karibikküste. Eine große Reise voller kultureller Begegnungen, eindrucksvoller Landschaften und unvergesslicher Naturerlebnisse.

 

  • Antigua Guatemala und die kolonialen Städte León, Granada und Suchitoto
  • Atitlán See mit Santiago Atitlán und San Juan La Laguna
  • Farbenprächtiger Markt und religiöse Traditionen in Chichicastenango
  • Die großen Mayastätten Tikal und Coán sowie Joya de Cerén
  • Semuc Champey und die geheimnisvollen Candelaria Höhlen
  • Vulkanlandschaften am Masaya, auf Ometepe und im Nationalpark Rincón de la Vieja
  • Tropische Tierwelt in Tortugero, Sarapiqui und im Nationalpark Cahuite
  • Bootserlebnisse auf dem Golf von Fonseca, dem Nicaraguasee und an der Karibikküste

Leistungen

  • Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugort und zurück in der 2. Klasse
  • Linienflug mit Iberia oder einer anderen renommierten Fluggesellschaft von Frankfurt über Madrid nach Guatemala-Stadt und zurück von San José über Madrid in der Economy-Klasse, alle Transfers
  • Luftverkehrsteuer, Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag
  • Rundreise mit einheimischen Reisebussen und Fahrzeugen mit Klimaanlage
  • Alle Transfers und Fährüberfahrten laut Programm
  • 22 ÜN in ausgewählten 3* Hotels und Lodges im DZ mit Frühstück
  • 1 x Mittagessen (19. Reisetag)
  • 1 x Abendessen (19. Reisetag)
  • Durchgehend Deutsch sprechende örtliche Studienreiseleitung, Wechsel der Reiseleitung an den Landesgrenzen
  • Alle Bootstouren laut Programm
  • Alle Eintritte laut Programm inklusive Nationalparks

Reisedaten

Reisenummer: 698
Reiseart: Hotel-Reise
Dauer: 24 Tage

Aufpreis Einzelzimmer: € 1200,-

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Guatemala-Stadt– Antigua Guatemala
Linienflug nach Guatemala-Stadt in Guatemala.  Nach den Einreiseformalitäten werden wir am Flughafen erwartet und fahren durch das guatemaltekische Hochland nach Antigua Guatemala. Die frühere Hauptstadt Zentralamerikas liegt malerisch im Panchoy Tal und wird von den mächtigen Vulkanen Agua, Fuego und Acatenango umgeben. Nach unserer Ankunft beziehen wir unser Hotel.

2. Tag: Antigua Guatemala - Atitlán See
Nach dem Frühstück entdecken wir Antigua Guatemala, eine der schönsten und geschichtlich bedeutendsten Kolonialstädte Zentralamerikas. Die 1543 gegründete Stadt war über zwei Jahrhunderte hinweg das politische und kirchliche Zentrum der Region, bevor sie 1773 durch schwere Erdbeben weitgehend zerstört wurde. Heute zählt Antigua mit ihren farbenfrohen Häusern, kopfsteingepflasterten Straßen und zahlreichen Kirchen- und Klosterruinen zum UNESCO-Welterbe. Während unseres Rundgangs besuchen wir den lebhaften Hauptplatz mit der Kathedrale und dem Rathaus sowie die eindrucksvollen Ruinen eines ehemaligen Ordensklosters. Anschließend fahren wir durch das abwechslungsreiche Hochland zum Atitlán See, der als einer der schönsten Seen Lateinamerikas gilt. Fruchtbare Hänge, kleine Mayadörfer und die mächtigen Vulkane Atitlán, Tolimán und San Pedro verleihen der Landschaft eine beinahe märchenhafte Atmosphäre. Nach unserer Ankunft in Panajachel bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang am See und durch den farbenprächtigen Ort.

3. Tag: Atitlán See - Chichicastenango
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Bootsfahrt über den Atitlán See und lernen die einzigartige Landschaft und die traditionsreichen Dörfer an seinen Ufern kennen. Zunächst besuchen wir Santiago Atitlán, das am Fuße mächtiger Vulkane liegt und als kulturelles Zentrum der Tzutujil Maya gilt. Trotz des zunehmenden Tourismus haben sich hier viele überlieferte Bräuche und Lebensformen erhalten. Während eines Rundgangs durch den Ort erleben wir das lebhafte Straßenbild und besuchen Maximón, eine geheimnisvolle Heiligenfigur, in der sich christliche Vorstellungen mit alten Glaubenswelten der Maya verbinden. Anschließend fahren wir mit dem Boot weiter nach San Juan La Laguna. In einer örtlichen Textilkooperative sehen wir, wie die Frauen mit traditionellen Hüftwebstühlen arbeiten und ihre Garne mit Farben behandeln, die aus einheimischen Pflanzen gewonnen werden. Dieser Besuch vermittelt einen anschaulichen Einblick in die Kunstfertigkeit und das kulturelle Erbe der Bewohner. Danach kehren wir mit dem Boot nach Panajachel zurück und fahren auf dem Landweg weiter nach Chichicastenango.

4. Tag: Chichicastenango - Cobán
Heute besuchen wir den berühmten Markt von Chichicastenango, der zu den farbenprächtigsten und traditionsreichsten Märkten des guatemaltekischen Hochlandes zählt. Seit Jahrhunderten ist der Ort ein bedeutendes Handelszentrum für die umliegenden Mayagemeinden. Zwischen Obst, Gemüse, Blumen und Gewürzen werden kunstvoll gewebte Textilien, Keramik, Holzarbeiten und zahlreiche weitere Erzeugnisse des regionalen Handwerks angeboten. Anschließend besuchen wir die über 400 Jahre alte Kirche Santo Tomás. Auf ihren Stufen und im Inneren des Gotteshauses begegnen uns katholische Formen und überlieferte Rituale der Maya, die hier zu einem eindrucksvollen religiösen Miteinander verschmelzen. Der Duft von Weihrauch, Gebete und traditionelle Zeremonien verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Danach erwartet uns eine längere Fahrt nach San Cristóbal Verapaz bei Cobán, wo wir unser Hotel beziehen.

5. Tag: Semuc Champey
Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Ausflug zu einem der eindrucksvollsten Naturwunder Guatemalas. Eine kurvenreiche Fahrt führt uns durch die tropisch grüne Berglandschaft der Region Alta Verapaz nach Semuc Champey. Hier fließt der Río Cahabón unter einer etwa 300 Meter langen natürlichen Kalksteinbrücke hindurch. Auf ihrer Oberfläche haben sich mehrere stufenförmig angeordnete Wasserbecken gebildet, deren Farben je nach Lichteinfall von leuchtendem Türkis bis zu tiefem Smaragdgrün reichen. Inmitten der üppigen Vegetation bleibt Zeit für ein erfrischendes Bad in den klaren Naturbecken. Anschließend kehren wir zu unserem Hotel bei Cobán zurück.

6. Tag: Cobán - Candelaria Höhlen - Flores
Heute fahren wir von Cobán in das tropische Tiefland des Petén. Unterwegs besuchen wir die Candelaria Höhlen, eines der größten und eindrucksvollsten Höhlensysteme Zentralamerikas. Der Fluss Candelaria durchquert hier eine geheimnisvolle unterirdische Welt aus gewaltigen Hallen, schmalen Durchgängen und bizarren Gesteinsformationen. Einzelne Kammern erreichen monumentale Ausmaße und vermitteln einen faszinierenden Eindruck von der Kraft des Wassers, das die Kalksteinlandschaft über Jahrtausende hinweg geformt hat. Für die Maya besaßen die Höhlen eine tiefe spirituelle Bedeutung und galten als Zugang nach Xibalba, der Unterwelt. Noch heute kommen Angehörige der Q’eqchi’ Maya hierher, um zu beten und religiöse Zeremonien abzuhalten. Nach der Besichtigung setzen wir unsere Fahrt über Sayaxché nach Santa Elena bei Flores fort und beziehen unser Hotel.

7. Tag: Tikal
Nach dem Frühstück fahren wir nach Tikal, einer der bedeutendsten und eindrucksvollsten Mayastätten der Welt. Die einstige Metropole liegt inmitten des tropischen Regenwaldes des Petén und erreichte ihre Blütezeit zwischen dem 3. und 9. Jahrhundert. Tempelpyramiden, Paläste, Wohnanlagen und Zeremonialplätze zeugen von der einstigen Größe dieser mächtigen Stadt, in der vermutlich Zehntausende Menschen lebten. Während unseres Rundgangs entdecken wir unter anderem den Komplex Q, die Nord- und Zentralakropolis, den Großen Platz und den Bereich Mundo Perdido. Besonders eindrucksvoll sind die steil aufragenden Tempel, deren Spitzen bis heute über das dichte Blätterdach des Regenwaldes hinausragen. Mit etwas Glück begleiten uns Brüllaffen, Tukane und weitere Bewohner des tropischen Waldes auf unserem Weg durch die Anlage. Anschließend Fahrt zu unserem Hotel bei Flores.

8. Tag: Flores - Festung San Felipe - Río Dulce
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Süden zum Río Dulce. An der Stelle, an der der Izabal See in den Fluss übergeht, besuchen wir zunächst die historische Festung San Felipe. Die ursprünglich im 17. Jahrhundert errichtete Anlage schützte den Zugang zum Landesinneren vor Piraten und bewachte zugleich den wichtigen Handelsweg zwischen der Karibikküste und den Siedlungen im Hochland. Anschließend unternehmen wir eine Bootsfahrt durch die tropische Flusslandschaft des Río Dulce. Dichte Mangroven, stille Seitenarme und eine üppige Vegetation prägen die Umgebung und bieten zahlreichen Vogelarten und weiteren Tieren einen geschützten Lebensraum. Danach beziehen wir unser Hotel unmittelbar am Fluss.

9. Tag: Río Dulce - Copán
Heute verlassen wir Guatemala und fahren nach Honduras. Die abwechslungsreiche Landschaft begleitet uns bis zum Grenzübergang El Florido, wo wir die Einreiseformalitäten erledigen. Anschließend erreichen wir Copán Ruinas und besuchen die berühmte Mayastätte von Copán. Gemeinsam mit Tikal zählt sie zu den bedeutendsten kulturellen Hinterlassenschaften der klassischen Maya. Copán ist vor allem für seine außergewöhnlich feinen Steinmetzarbeiten, kunstvollen Stelen und reich verzierten Altäre bekannt. Wir besichtigen die Akropolis, den Ballspielplatz, die Plaza Central und die berühmte Hieroglyphentreppe, deren Inschriften einen einzigartigen Einblick in die Geschichte der einstigen Herrscherdynastie ermöglichen. Danach besuchen wir das Skulpturenmuseum, in dem zahlreiche Originale und Rekonstruktionen aus der archäologischen Stätte eindrucksvoll präsentiert werden.

10. Tag: Copán - Joya de Cerén - Suchitoto
Am Morgen fahren wir zur Grenze nach El Salvador. Nach den Einreiseformalitäten besuchen wir die archäologische Stätte Joya de Cerén, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Anders als die großen Tempel- und Palastanlagen der Maya vermittelt dieser außergewöhnliche Ort einen seltenen Einblick in das tägliche Leben der einfachen Bevölkerung. Ein Vulkanausbruch begrub das Dorf im 7. Jahrhundert unter einer mächtigen Ascheschicht und bewahrte Wohnhäuser, Vorratsräume, Werkstätten und landwirtschaftliche Flächen in erstaunlicher Vollständigkeit. Wegen dieser besonderen Erhaltung wird Joya de Cerén häufig als Pompeji Amerikas bezeichnet. Nach diesem eindrucksvollen Einblick in den Alltag der Maya setzen wir unsere Fahrt nach Suchitoto fort.

11. Tag: Suchitoto - Conchagua - La Unión
Nach dem Frühstück erkunden wir Suchitoto, dessen Name in der Sprache Nahuatl als Stadt der Vögel und Blumen gedeutet wird. Die traditionsreiche Stadt liegt in einer reizvollen Landschaft und bewahrt mit ihren Kopfsteinpflasterstraßen, historischen Häusern und alten Balkonen einen besonders stimmungsvollen kolonialen Charakter. Während unseres Rundgangs besuchen wir eine Indigo Werkstatt und erfahren, wie aus der Indigopflanze der tiefblaue Farbstoff gewonnen wird, der über Jahrhunderte hinweg zu den bedeutendsten Exportgütern der Region gehörte. Anschließend fahren wir auf der Panamericana in Richtung Süden. Am späten Nachmittag besuchen wir Conchagua, einen kleinen Ort am Fuße des gleichnamigen Vulkans mit schönen Ausblicken über den Golf von Fonseca. Hier besteht Gelegenheit, eine Pupusa zu probieren, eine gefüllte Maistortilla und das bekannteste Nationalgericht El Salvadors. Danach fahren wir weiter in die Hafenstadt La Unión.

12. Tag: La Unión - Golf von Fonseca - León
Heute erwartet uns eine eindrucksvolle Überfahrt über den Golf von Fonseca. Während unserer privaten Bootsfahrt ziehen vulkanische Inseln, abgelegene Küstenabschnitte und die markanten Silhouetten mehrerer Vulkane an uns vorüber. Der von El Salvador, Honduras und Nicaragua umgebene Golf zählt zu den landschaftlich schönsten Küstenregionen Zentralamerikas. Nach unserer Ankunft an der nicaraguanischen Küste werden wir von unserer neuen Reiseleitung begrüßt und fahren weiter nach León. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt durch das Naturschutzgebiet Juan Venado. Das ausgedehnte Mangrovengebiet an der Pazifikküste bietet zahlreichen Vogelarten, Reptilien und weiteren Tieren einen geschützten Lebensraum. Während wir durch schmale Wasserwege gleiten, lernen wir die besondere Pflanzen- und Tierwelt dieses empfindlichen Ökosystems kennen. Bei günstigen Wetterbedingungen erleben wir zum Abschluss einen stimmungsvollen Sonnenuntergang über dem Pazifik.

13. Tag: León - Managua - Masaya - Granada
Nach dem Frühstück erkunden wir León, eine der geschichtsträchtigsten und kulturell bedeutendsten Städte Nicaraguas. Die traditionsreiche Universitätsstadt beeindruckt mit farbenfrohen Gassen, kolonialer Architektur und einer lebendigen Atmosphäre. Im Mittelpunkt unseres Rundgangs steht die mächtige Kathedrale von León, die zum UNESCO-Welterbe zählt und zu den bedeutendsten Sakralbauten Zentralamerikas gehört. Anschließend fahren wir in Richtung Granada. Unterwegs genießen wir von der Loma de Tiscapa einen weiten Blick über Managua und den Xolotlán See. Danach besuchen wir den Kunsthandwerksmarkt von Masaya, auf dem zahlreiche Erzeugnisse des nicaraguanischen Handwerks angeboten werden. Ein weiterer Höhepunkt ist der Vulkan Masaya, dessen eindrucksvolle Kraterlandschaft von der bis heute anhaltenden vulkanischen Aktivität der Region zeugt. Anschließend setzen wir unsere Fahrt nach Granada fort und beziehen unser Hotel.

14. Tag: Granada
Heute entdecken wir Granada, eine der ältesten und schönsten Kolonialstädte Zentralamerikas. Farbenfrohe Fassaden, historische Kirchen und lebhafte Plätze verleihen der Stadt ihren unverwechselbaren Charakter. Während unseres Rundgangs besuchen wir das ehemalige Kloster San Francisco mit seinem Museum, das unter anderem präkolumbische Steinskulpturen von der Insel Zapatera zeigt. Anschließend sehen wir die Kirche La Merced, von deren Turm sich ein weiter Blick über die Dächer der Stadt, den Nicaraguasee und die umliegenden Vulkane eröffnet. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt durch die Inselwelt der Isletas. Die mehr als 300 kleinen Inseln entstanden durch einen gewaltigen Ausbruch des Vulkans Mombacho und bilden heute eine reizvolle Landschaft aus tropischer Vegetation und stillen Wasserwegen. Mit etwas Glück beobachten wir Wasservögel und weitere Tiere vor der eindrucksvollen Kulisse des Nicaraguasees.

15. Tag: Granada - Catarina - San Juan de Oriente - Ometepe
Nach dem Frühstück fahren wir zunächst nach Catarina. Von einem Aussichtspunkt oberhalb des Ortes genießen wir einen eindrucksvollen Blick auf die Laguna de Apoyo, deren türkisfarbenes Wasser einen alten Vulkankrater ausfüllt. Anschließend besuchen wir San Juan de Oriente, das als ein Zentrum der traditionellen Keramikkunst Nicaraguas gilt. In einer Werkstatt erfahren wir, wie die kunstvoll verzierten Gefäße nach überlieferten Methoden geformt, bemalt und gebrannt werden. Danach fahren wir über Rivas zum Hafen von San Jorge und setzen mit der Fähre nach Ometepe über. Die Insel liegt im Nicaraguasee und wird von den beiden Vulkanen Concepción und Maderas beherrscht, deren markante Silhouetten weithin sichtbar sind. Nach unserer Ankunft besuchen wir das Naturreservat Charco Verde. Die Lagune und die umliegenden Wälder bieten zahlreichen Vogelarten, Brüllaffen und weiteren Tieren einen geschützten Lebensraum. Am späten Nachmittag fahren wir zu unserem Hotel am dunklen Lavastrand.

16. Tag: Ometepe - Vulkan Maderas - Rincón de la Vieja
Nach dem Frühstück fahren wir zur Finca El Porvenir und beginnen gemeinsam mit einem örtlichen Naturführer unsere Wanderung an den Hängen des Vulkans Maderas. Zu Beginn sehen wir Petroglyphen, die von den präkolumbischen Bewohnern Ometepes in den Stein gearbeitet wurden und von der langen Besiedlungsgeschichte der Insel zeugen. Anschließend führt uns der Weg durch üppige Vegetation und landwirtschaftlich genutzte Flächen zu einem Aussichtspunkt an der Ostflanke des Vulkans. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick auf den mächtigen Vulkan Concepción und die Wasserfläche des Nicaraguasees. Am Nachmittag nehmen wir Abschied von Ometepe und setzen mit der Fähre nach San Jorge über. Danach fahren wir zum Grenzübergang Peñas Blancas. Nach den Einreiseformalitäten werden wir von unserer costa-ricanischen Reiseleitung empfangen und fahren zu unserem Hotel in der Region des Vulkans Rincón de la Vieja.

17. Tag: Rincón de la Vieja - La Fortuna
Heute entdecken wir den Nationalpark Rincón de la Vieja, eine der eindrucksvollsten Vulkanlandschaften Costa Ricas. Während einer Wanderung erleben wir die vulkanische Aktivität des Schutzgebietes mit dampfenden Fumarolen, heißen Quellen, vulkanischen Lagunen und blubbernden Schlammtöpfen. Zugleich beeindruckt der Nationalpark mit einer großen landschaftlichen und biologischen Vielfalt. Trockene Graslandschaften, dichter Wald und wasserreiche Schluchten bieten zahlreichen Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum. Anschließend setzen wir unsere Reise nach La Fortuna fort. Der Ort liegt am Fuße des weithin sichtbaren Vulkans Arenal und gehört zu den bekanntesten Naturregionen Costa Ricas.

18. Tag: La Fortuna - Sarapiquí
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Wanderung über die Hängebrücken in der Umgebung von La Fortuna. Die Wege und Brücken führen uns durch verschiedene Höhenstufen des tropischen Regenwaldes und ermöglichen besondere Ausblicke in die Baumkronen. Farne, Lianen und mächtige Urwaldbäume prägen die üppige Vegetation. Mit etwas Glück beobachten wir farbenprächtige Vögel, Affen und weitere Bewohner des Waldes. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Puerto Viejo de Sarapiquí, eine Region, die für ihre außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt ist. Nach Einbruch der Dunkelheit unternehmen wir eine geführte Nachtwanderung im biologischen Reservat Tirimbina. Im Schein unserer Lampen begeben wir uns auf die Suche nach Fröschen, Insekten, Reptilien und anderen nachtaktiven Tieren und erleben den tropischen Regenwald aus einer vollkommen neuen Perspektive.

19. Tag: Sarapiquí - Tortuguero
Früh am Morgen verlassen wir Sarapiquí und fahren durch die üppig grüne Landschaft des karibischen Tieflandes zum Anleger La Pavona. Hier besteigen wir ein Boot und fahren durch die Flüsse und Kanäle in den Nationalpark Tortuguero. Dichte Regenwälder, stille Wasserwege und eine außergewöhnlich artenreiche Tierwelt machen diese abgelegene Region zu einem der bedeutendsten Naturgebiete Costa Ricas. Nach unserer Ankunft in der Lodge bleibt Zeit zur Erholung. Am Nachmittag besuchen wir das Dorf Tortuguero, das nur über den Wasserweg oder auf dem Luftweg erreichbar ist. Bei einem Rundgang erhalten wir einen Einblick in das Leben der örtlichen Bevölkerung und lernen die karibisch geprägte Kultur dieser besonderen Gemeinde kennen.

20. Tag: Tortuguero - Cahuita
Bei Sonnenaufgang unternehmen wir eine Bootsfahrt durch die Kanäle von Tortuguero. Die frühen Morgenstunden bieten besonders gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, wenn Affen, Wasservögel, Reptilien und zahlreiche weitere Bewohner des Regenwaldes aktiv werden. Langsam gleiten wir durch die schmalen Wasserwege und erleben die üppige Vegetation des tropischen Tieflandes aus nächster Nähe. Anschließend kehren wir zum Frühstück in unsere Lodge zurück. Danach verlassen wir Tortuguero und setzen unsere Reise an die südliche Karibikküste fort. Unser Ziel ist Cahuita in der Umgebung von Puerto Viejo de Talamanca. Die Region ist für ihre tropischen Strände, ihre kulturelle Vielfalt und ihre entspannte, karibisch geprägte Atmosphäre bekannt.

21. Tag: Cahuita
Nach dem Frühstück besuchen wir den Nationalpark Cahuita, eines der schönsten Naturgebiete an der Karibikküste Costa Ricas. Hier reicht der tropische Regenwald bis unmittelbar an helle Sandstrände und das türkisfarbene Meer. Während einer Wanderung auf den Naturpfaden halten wir Ausschau nach Affen, Faultieren, Waschbären, Schlangen und exotischen Vögeln. Die Verbindung aus dichter Vegetation, Küstenlandschaft und einer artenreichen Tierwelt verleiht dem Nationalpark seinen besonderen Reiz. Anschließend bleibt Zeit, an einem der Strände zu verweilen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Es besteht Gelegenheit zu einem Spaziergang durch den Ort, zu weiteren Erkundungen in der Umgebung oder zu erholsamen Stunden am Karibischen Meer.

22. Tag: Cahuita - San José
Heute verlassen wir die Karibikküste und fahren nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Die Strecke führt uns durch unterschiedliche Landschaftszonen und hinauf in das zentral gelegene Hochland. Nach unserer Ankunft lernen wir San José während einer Stadtrundfahrt kennen. Wir sehen unter anderem das Nationaltheater, die Kathedrale, den Zentralmarkt und den Kunsthandwerksmarkt. Dabei erhalten wir einen Eindruck vom geschäftigen Alltagsleben der Hauptstadt und von der kulturellen Entwicklung Costa Ricas. Anschließend bleibt Gelegenheit, letzte Souvenirs und Erzeugnisse des landestypischen Kunsthandwerks zu erwerben.

23. und 24. Tag: Rückflug