Kontakt: +49 8504/404-30
Mo-Do 8:00-17:00 h
Fr 8:00-15:30 Sa 9:00-12:00 h
info@rotel.de
026a Antike Kulturen und Inselwelt der Ägäis
Diese außergewöhnliche Reise verbindet die bedeutendsten Kulturstätten Griechenlands mit der faszinierenden Inselwelt der Ägäis. Von der Akropolis in Athen über die Kykladeninseln Naxos und Santorini bis nach Kreta und auf die Peloponnes erleben wir die Vielfalt Griechenlands in ihrer ganzen Fülle. Auf Naxos, der größten Insel der Kykladen, begegnen uns antike Heiligtümer, venezianische Architektur und traditionsreiche Bergdörfer. Santorini begeistert mit seiner spektakulären Caldera, den weiß getünchten Häusern und den einzigartigen Ausblicken auf die Vulkanlandschaft. Ein Höhepunkt ist der Besuch der Ausgrabungsstätte von Akrotiri, dem „Pompeji der Ägäis“. Auf Kreta führen uns Knossos und die Zeugnisse der minoischen Kultur zu den Ursprüngen der europäischen Hochkultur. Entlang uralter Seewege geht es anschließend von Kreta zur Peloponnes. Dort bilden die bedeutenden Stätten von Mystras, Mykene und Epidauros den eindrucksvollen Abschluss einer Reise, die Kultur, Geschichte und Inselwelt auf besondere Weise miteinander verbindet.
- Die Akropolis von Athen
- Athen mit seinen weltberühmten Museen
- Inselhüpfen durch die Kykladen und die Ägäis
- Naxos - ursprüngliche Dörfer und venezianisches Erbe
- Santorini - Vulkaninsel mit spektakulärer Caldera
- Akrotiri - die versunkene Welt der Bronzezeit
- Knossos und die Geheimnisse der minoischen Kultur
- Chania - eine der schönsten Altstädte Griechenlands
- Mykene und Epidauros auf der Peloponnes
Leistungen
- Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugort und zurück in der 2. Klasse
- Linienflug mit Lufthansa oder einer anderen renommierten Fluggesellschaft von Frankfurt nach Athen und zurück in der Economy-Klasse, alle Transfers
- Luftverkehrsteuer, Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag
- Reise mit unserem kombinierten 24-Sitzer-ROTEL-Bus
- Übernachtung im Rollenden Hotel
- ROTEL-Frühstück und ROTEL-Abendessen
- Abschiedsessen
- Deutsch sprechende ROTEL-Studienreiseleitung
- Alle Fährüberfahrten lt. Programm
- Örtliche Führer
Reisedaten
Reisenummer: 026a
Reiseart: Rotel-Reise
Dauer: 13 Tage
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Athen
Linienflug nach Athen in Griechenland. Den Treffpunkt und die Abflugzeit werden wir Ihnen bis 4 Wochen vor Reisebeginn bekannt geben.
2. Tag: Athen
In der Hauptstadt Griechenlands besuchen wir die bedeutenden Sehenswürdigkeiten der griechischen Antike. Wir fahren zum weltberühmten Archäologischen Nationalmuseum: Goldmaske des Agamemnon, berühmte Statue des Poseidon und Reiter vom Kap Artemision u. a. Anschließend Besichtigung des großartigen Akropolismuseums. Es verwahrt ausschließlich Fundstücke und Objekte der Akropolis von Athen: Skulpturen des Parthenon-Giebels, Balustrade des Nike-Tempels, Karyatiden des Erechtheion-Tempels etc. Nach einer kurzen Pause gehen wir hinauf zur Akropolis. Unterwegs kommen wir am Theater des Dionysos, dem wichtigsten Theater im antiken Griechenland und am Odeon des Herodes Atticus, ebenfalls ein antikes Theater am Fuß des Akropolis-Felsens, vorbei. Über den monumentalen Torbau der Propyläen erreichen wir den Parthenon auf der Athener Akropolis, Wahrzeichen Athens und des gesamten westlichen Kulturkreises. Wir genießen einen herrlichen Panoramablick über die Stadt und unternehmen einen Rundgang durch das klassische Ruinenfeld mit weiteren wichtigen Bauten wie zum Beispiel dem Erechtheion. Wir verlassen die Akropolis und gehen weiter in Richtung Agora, dem antiken zentralen Marktplatz, wobei wir unterwegs den Areopag (Areshügel) sehen, von wo Apostel Paulus seine berühmte Rede an die Athener Bürger richtete. Im schönen Stadtviertel Plaka, unterhalb der Akropolis, machen wir unsere Mittagspause. Am Hadrians-Tor steigen wir in unseren Bus und unternehmen eine Stadtrundfahrt. Vorbei an den Säulen des Olympischen Zeus (Athener Olympieion) und dem Panathinaiko-Stadion (hier fanden 1896 die ersten olympischen Spiele der Neuzeit statt) kommen wir zum Königsschloss (heutiges Parlament), wo wir den Wachwechsel der Nationalgarde verfolgen werden. Unsere Fahrt geht weiter vorbei am Schliemannhaus, dem berühmten Gebäudeensemble der Athener Trilogie (Universität, Nationalbibliothek, Akademie) und dem Politechnio (Technische Hochschule), wo 1973 der Aufstand der griechischen Studenten gegen die Militärdiktatur seinen Anfang nahm.
3. Tag: Athen - Fähre von Rafina zur Insel Naxos
Frühmorgens Fahrt nach Rafina und Fährüberfahrt nach Naxos. Als größte Insel der Inselgruppe der Kykladen begeistert sie mit Vielfalt, Ursprünglichkeit und einer warmen, entspannten Atmosphäre.
4. Tag: Naxos - zwischen Antike, Dörfern und Meer
Naxos, die größte und fruchtbarste Insel der Kykladen, empfängt ihre Besucher mit einer Vielfalt, die auf den griechischen Inseln ihresgleichen sucht: lange Sandstrände, eine lebendige Hauptstadt, venezianische Spuren, traditionsreiche Bergdörfer und bedeutende Zeugnisse der Antike prägen das Bild dieser außergewöhnlichen Insel. Zu Fuß erkunden wir die Inselhauptstadt Naxos (Chora). Das Wahrzeichen der Insel ist die berühmte Portara - das monumentale Eingangstor eines in der Antike unvollendet gebliebenen Tempels – sowie die beeindruckende venezianische Zitadelle. Anschließend fahren wir ins grüne Inselinnere zum Tempel der Demeter bei Sangri und besuchen eines der traditionellen Dörfer wie Halki, Filoti oder Apeiranthos. Sofern es die Zeit erlaubt unternehmen wir noch einen Abstecher zu einem antiken Marmorsteinbruch bei Apollonas im äußersten Nordosten der Insel, wo sich eine berühmte unvollendete altgriechische Kouros-Statue befindet – möglicherweise eine Darstellung des Gottes Dionysos. Danach kehren wir an die Küste zurück und lassen den Tag bei Sonnenuntergang ausklingen.
5. Tag: Fährüberfahrt von der Insel Naxos auf die Insel Santorini
Von Naxos geht es für uns mit der Fähre nach Santorini. Santorini, das in Griechenland auch Fira genannt wird, ist eine der eindrucksvollsten Inseln der Kykladen. Ursprünglich war Santorini eine Vulkaninsel mit einem großen zentralen Vulkan. Vor rund 3600 Jahren kam es zu einem gewaltigen Ausbruch. Dabei brach der Inselkern ein; übrig blieb ein Ring von Inseln. Der Ausbruch ereignete sich in historischer Zeit, als dort bereits Siedlungen der alten, von Kreta kommenden minoischen Kultur bestanden. Berühmt ist Santorini heute für seine spektakuläre Vulkanlandschaft, die weiß getünchten Häuser, die sich an die Felskanten schmiegen, die blauen Kuppeln und die legendären Sonnenuntergänge.
6. Tag: Santorini - Caldera, Antike und Sonnenuntergang
Unser Campingplatz ist nur wenige Gehminuten vom zentralen Busbahnhof entfernt. Die Insel lässt sich bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken. Am Vormittag Spaziergang durch Fira mit Blick auf die spektakuläre Caldera. Anschließend direkte Busfahrt zur Ausgrabungsstätte von Akrotiri. Akrotiri war eine bedeutende Stadt der späten Kykladenkultur auf Santorini, die stark von der minoischen Kultur Kretas beeinflusst war. Oft wird die Stadt als das „Pompeji der Ägäis“ bezeichnet, da sie - wie Pompeji - bei einem großen Vulkanausbruch zerstört und gleichzeitig durch Vulkanasche konserviert wurde. Rückkehr nach Fira und Mittagspause. Am Nachmittag direkte Weiterfahrt nach Oía im Norden der Insel. Spaziergang durch den Ort und stimmungsvoller Ausklang beim legendären Sonnenuntergang.
7. Tag: Fähre von Santorini nach Kreta
Am Vormittag haben wir noch Zeit für weitere Erkundungen in Fira. Nach der Mittagspause geht es zum Hafen, wo uns eine Fähre nach Kreta bringt. Kreta ist die größte Insel Griechenlands und überzeugt mit einer eindrucksvollen Vielfalt aus schönen Stränden, hohen Gebirgen, fruchtbaren Ebenen und beeindruckenden Schluchten. Die Insel verbindet auf besondere Weise Natur, Geschichte und mediterrane Lebensart.
8. Tag: Auf den Spuren der minoischen Kultur
Der heutige Tag führt uns in die über 4.000-jährige Vergangenheit Kretas. Zunächst besichtigen wir den berühmten Palast von Knossos, das bedeutendste Zentrum der minoischen Kultur. Der Legende nach residierte hier König Minos, der Sohn des Zeus und Namensgeber dieser frühen Hochkultur. Anschließend fahren wir in die kretische Hauptstadt Iraklio. Dort besuchen wir das Archäologische Museum, das die wichtigsten Funde der minoischen Zeit beherbergt - darunter eindrucksvolle Wandmalereien, kostbare Schmuckstücke, die berühmten Schlangengöttinnen und wertvolle Keramiken. Im Anschluss an die Museumsführung entdecken wir bei einem Rundgang das malerische Stadtzentrum mit seinen venezianischen Bauwerken. Im Anschluss bleibt noch Zeit zur freien Verfügung.
9. Tag: Iraklio - Chania - Kissamos
Heute fahren wir von Iraklio über Fodele, Rethymno und Souda nach Chania. Nach unserer Ankunft gegen Mittag entdecken wir Chania, eine der schönsten und geschichtsträchtigsten Städte Kretas. Die Stadt wurde auf dem Gebiet des antiken Kydonia erbaut und vereint bis heute Spuren der minoischen, byzantinischen, venezianischen und osmanischen Vergangenheit. Bei einem Rundgang durch die malerische Altstadt erleben wir die besondere Atmosphäre Chanias mit ihren schmalen Gassen, farbenfrohen Häusern und historischen Bauwerken. Ein Höhepunkt ist der venezianische Hafen mit seinem berühmten Leuchtturm, den alten Werften und den eindrucksvollen Stadtmauern, die an die lange maritime Geschichte der Stadt erinnern. Anschließend bleibt Zeit zur freien Verfügung - zum Bummeln durch die Gassen, für einen Kaffee am Hafen oder zum Besuch einer der zahlreichen Tavernen.
10. Tag: Fähre von Kreta zur Peloponnes
Wir nehmen die Fähre von Kissamos nach Gythio auf dem griechischen Festland und folgen dabei den Schifffahrtsrouten der alten Minoer, die diese Strecke bereits vor über 4.000 Jahren befuhren. Unterwegs passieren wir die Inseln Antikythira und Kythira. In der Bronzezeit musste hier nicht über das offene Meer gesegelt werden, vielmehr navigierte man von Insel zu Insel, die jeweils in Sichtweite lagen. Übernachtung in Gythio. Unser Übernachtungsplatz liegt direkt am Meer und bietet die Möglichkeit zum Baden.
11. Tag: Gythio - Mystras - Tolon
In Mystras, einer byzantinischen Ruinenstadt, besichtigen wir die Klosterkirchen Metropolis, Odigitria und Pantanassa. Anschließend besuchen wir Sparta, die Hauptstadt der Lakedaimonier. Von hier stammen die berühmten 300 Krieger, die gemeinsam mit ihrem König Leonidas in der Schlacht bei den Thermopylen (480 v. Chr.) gegen die Perser kämpften und durch ihren Heldenmut ewigen Ruhm erlangten. Danach geht es weiter nordwärts durch Arkadien, die idyllische Landschaft im Zentrum des Peloponnes.
12. Tag: Tolon - Mykene - Epidauros - Athen
Unser nächstes Ziel ist heute Mykene, in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Auf unserem Besichtigungsprogramm stehen das Löwentor, das Megaron, der Grabzirkel A mit den von Heinrich Schliemann 1876 entdeckten Schachtgräbern, die unterirdische Wasserstelle sowie das Museum. Ganz in der Nähe befindet sich das Schatzhaus des Atreus (ca. 1300 v. Chr.), das auch als Grab des Agamemnon bekannt ist. Es ist das berühmteste und größte Kuppelgrab von Mykene und gilt als einer der größten Kupelbauten der vorchristlichen Zeit. Anschließend fahren wir nach Epidauros und besichtigen das am besten erhaltene antike Theater Griechenlands. Zur Anlage gehört unter anderem ein Heiligtum des Asklepios und ein kleines Museum. Von Epidauros aus folgen wir der Nordseite der Argolischen Halbinsel und erreichen die Meerenge von Korinth, wo sich uns ein herrlicher Blick auf den Kanal von Korinth bietet. Auf einer landschaftlich reizvollen Küstenstraße geht es weiter ostwärts bis nach Athen, wo sich für uns der Kreis schließt.
13. Tag: Rückflug
