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Reise durch das Naturparadies Costa Rica - Panama I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach San José - Cartago

Linienflug nach San José in Costa Rica. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in San José fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz in Cartago.

2. Tag: Cartago - Nuevo Arenal

Hier im Valle Central, dem geografischen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes befinden sich die größten Städte. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in dieser klimatisch angenehmen Zone. Zuerst besichtigen wir Sarchi. Der schön gelegene Ort bezeichnet sich als die Wiege des nationalen Kunsthandwerks. Von hier kommen die berühmten, bunten Ochsenkarren, die früher zum Transport von Kaffeesäcken verwendet wurden. Kunst und Kitsch - hier liegt alles dicht nebeneinander. Weiter führt unser Weg über San Ramon in die Nebelwaldgebiete der Cordillera de Tilaran. Hier befinden sich auch einige der großen Naturschutzgebiete des Landes. Auf kurvenreicher Strecke erreichen wir La Fortuna, einen aufstrebenden Ort am Fuß des Vulkans Arenal. Der Arenal war die letzten Jahrzehnte der aktivste Vulkan des Landes. Bis zu seiner Erstbesteigung im Jahre 1937 glaubte man noch nicht an den vulkanischen Ursprung des Berges. Doch die erste große Eruption seit Jahrhunderten, am 29.7.1968, ließ keinen Zweifel. Eine gewaltige Explosion zerstörte mehrere Ortschaften und hinterließ eine Mondlandschaft. Unser Weg führt uns von La Fortuna entlang des Vulkans durch tropischen Regenwald Richtung Arenal Stausee. Wir fahren weiter in Richtung Nuevo Arenal. Zahlreiche Neuweltaffen leben hier, Papageien und andere Vogelarten schwirren umher und oft sind auch neugierige Nasenbären zu beobachten.

3. Tag: Vulkan Arenal - Santa Elena / Monte Verde

Wir haben die Möglichkeit, bei den Arenal Hanging Bridges über mehrere, teilweise riesige Hängebrücken in der Baumkronenregion durch Regenwald zu wandern. Anschließend Fahrt mit dem Rotel-Bus hoch zur Arenal Observatory Lodge im Vulkan Arenal Nationalpark. Herrliche Wanderwege durch Primärwald, immer wieder mit großartigen Ausblicken auf den ganz nahe gelegenen Vulkan. Am Nachmittag fahren wir mit einem örtlichen Fahrzeug auf teilweise abenteuerlichen, schlechten Straßen zum Monte Verde. Übernachtung in Santa Elena direkt am Biologischen Reservat.

4. Tag: Biologisches Nebelwaldreservat Monte Verde

Der Monteverde liegt 172 km nordwestlich von San José in der Cordillera de Tilarán, unweit der kontinentalen Wasserscheide Costa Ricas. Das ganze Jahr hindurch weht ein feuchter Passatwind von Osten. Wir nehmen uns ausgiebig Zeit, um den faszinierenden Bergnebelwald des Monte Verde zu erkunden und auf uns wirken zu lassen. Begleitet von einem fachkundigen, örtlichen Führer gibt es viel zu entdecken: Urwaldriesen, wilder Truthahn, Nasenbären, riesige Avocadobäume, wilde Tomaten, 500 Orchideenarten. Es konnten bisher 400 verschiedene Vogelarten, 490 Schmetterlingsarten und 100 verschiedene und zum Teil vom Aussterben bedrohte Säugetierarten identifiziert werden. Anschließend Aufenthalt in Santa Elena mit Besichtigungen. Nachmittags Rückfahrt nach Nuevo Arenal. Rückkehr zum Rotelbus.

5. Tag: Nuevo Arenal - Liberia

Weiter entlang dem Arenal Stausee führt unser Weg wieder über die Wasserscheide der Cordillera de Tilaran zur Panamerikana und in das dünnbesiedelte Guanacaste mit seiner Hauptstadt Liberia. Es ist das Gebiet der Sabaneros, der hier heimischen Cowboys und Viehzüchter sowie der großen Haciendas. Von hier führt unser Weg zur Halbinsel Nicoya mit ihren bekannten Stränden am Pazifik. Wir nehmen ein Bad im Pazifik am dunklen Sandstrand der Playa de Coco. Anschließend fahren wir wieder zurück nach Liberia.

6. Tag: Liberia - Playa Tárcoles

Durch die Halbinsel Nicoya fahrend erreichen wir auf einer neugebauten Brücke das Festland und die Pazifikküste. Hier am Golf von Nicoya ist das Klima das ganze Jahr über warm und trocken und auch deshalb ein beliebtes Ausflugsziel der Ticos, wie sich die Costaricaner selbst nennen. Riesige Krokodile lassen sich an der Brücke über den Rio Tárcoles im Wasser treiben. Es bietet  sich die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Bootsausflug. Hier können Sie mit etwas Glück auch den in Freiheit so selten gewordenen Ara, zahlreiche Wasservogelarten, verschiedene Reiher, Löffler, Sichler und den Helmbasilisken sowie viele hier überwinternde Zugvögel beobachten.

7. Tag: Playa Tárcoles - Cartago

Eine kurze Fahrt führt zum Nationalpark Carara. Dieser Park liegt in einer Übergangsregion zwischen dem Trockenwald im Norden und den niederschlagsreicheren Gebieten im Süden und ist das einzige Schutzgebiet in dieser bioklimatischen Region. Hier leben zahlreiche Tiere und auch die seltenen Aras haben hier ihre Nistplätze. Die Vegetation ist sehr vielfältig. Wir wandern im Nationalpark auf neu angelegten Wanderwegen. Anschließend führt uns der Weg wieder zurück ins Hochland. Die Fahrt ist abwechslungsreich, da die kurvenreiche Strecke immer wieder eindrucksvolle Blicke auf den Pazifik und die Cordillera de Talamanca eröffnet. Bei Athenas erreichen wir wieder die großen Kaffeeanbaugebiete des Zentraltales und damit auch das kühlere Bergland mit der Hauptstadt San José. Wir haben einen Aufenthalt in der Stadt mit Besuch des Goldmuseums (Montag geschlossen) mit einer bemerkenswerten Sammlung präkolumbischer Schmuck- und Zeremonialgegenstände und des Nationaltheaters, dem besonderen Stolz der Ticos. Im Zentrum haben wir Freizeit. Anschließend fahren wir wieder nach Cartago.

8. Tag: Ausflug zum Vulkan Poás

Über die zweitgrößte Stadt des Landes Alajuela führt unser Weg in Richtung Vulkan Poás. Durch ausgedehnte Kaffee- und Blumenplantagen windet sich die Straße bergauf durch Nebelwald. Von der Aussichtsplattform in 2.574 m Höhe hat man bei gutem Wetter einen überwältigenden Blick in den riesigen Hauptkrater mit seinem grünlich-türkisen Kratersee. Beim Aufenthalt machen wir eine kleine Wanderung. Anschließend besuchen wir im Gebiet des Poás die La Paz Wasserfallgärten und wandern am Rio de la Paz mit seinen Wasserfällen, Vogel- und Schmetterlingsvolieren, Kolibris und den verschiedensten tropischen Pflanzen.

9. Tag: Ausflug zum Vulkan Irazú

Wir fahren zum Vulkan Irazú, der mit 3.432 m, 12 Nebenkratern und einer Gesamtfläche von 500 qm der größte Vulkan Costa Ricas ist. Die Straße führt im Nationalpark Irazú bis zum Gipfel hinauf. Wir machen einen kurzen Spaziergang zum Kraterrand mit Blick auf den gelbgrünlichen See im Hauptkrater oder zum Gipfel mit der Möglichkeit, bei guter Sicht zwei Weltmeere zu sehen. Nach dem Verlassen der Tierra Fria (kalte Zone) fahren wir zurück nach Cartago. Die ehemalige Hauptstadt ist heute ein quirliges Provinzstädtchen. Die Ruine der Kathedrale erinnert an das Erdbeben von 1910. In der Wallfahrtskirche Nuestra Senora de los Angeles wird die Schwarze Madonna verehrt.

10. Tag: Cartago - Puerto Limón - Cahuita

Eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke entlang den Hängen der Vulkane Irazú und Turrialba bringt uns bis Turrialba, einem wichtigen Landwirtschaftszentrum am Ostende des großen Zentraltals. Wir besichtigen das Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität von Costa Rica, CATIE. Hier werden die unterschiedlichsten Pflanzen aus allen tropischen Regionen angebaut und untersucht. Vor allem interessant sind die verschiedenen Kaffee-, Blumen- und Obstpflanzungen. Mit immer wieder schönen Ausblicken führt die Route in das Gebiet des Rio Reventacion und Rio Pacuarare, zwei der wichtigsten Flüsse des Landes. Kurz vor der Stadt Siquirres verlassen wir die alte Verbindungsstraße die aus dem Hochland führt. Weiter führt die Fahrt durch die karibische Küstenebene, vorbei an Kakao- und Bananenplantagen nach Cahuita.

11. Tag: Aufenthalt im Cahuita Nationalpark

Wir fahren nach Cahuita, bekannt wegen seiner schönen Strände und dem gleichnamigen Nationalpark. Heute haben Sie den ganzen Tag die Möglichkeit zum Wandern und Baden im Nationalpark. Dieser zweitälteste Nationalpark wurde zum Schutz des einzigen voll entwickelten Korallenriffs auf karibischer Seite gegründet worden. Viele Naturfreunde und Erholungssuchende besuchen die fächerförmige Halbinsel mit 15 km weißen Stränden und Kokospalmen. Ein wunderschöner Spazierweg führt um die Halbinsel herum. Die Flora und Fauna ist sehr vielfältig. Häufige Säugetierarten sind Brüll- und Kapuzineraffen und mit Glück kann man auch ein Faultier sehen. Waschbären, Nasenbären und Fischotter sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Eisvogelarten, Ibisse und Reiher. Am Nachmittag kehren wir nach Puerto Viejo zurück.

12. Tag: Cahuita - Santiago

Entlang der Talamanca Cordillere, einem ursprünglichen Gebiet in dem sich auch heute noch Indianerreservate und einige Naturschutzgebiete befinden, führt unsere Reise nach Bribri und dem Rio Sixaola. Die Grenze zwischen Costa Rica und Panama überqueren wir auf einer alten Eisenbahnbrücke. Wir fahren in die Provinz Bocas del Toro, Panamas Juwel an der Karibischen Küste. Die Region Bocas rühmt sich wegen ihrer Primärwälder und ihrer Edelhölzer in den Regenwaldgebieten. Eine abwechslungsreiche Strecke führt uns über den Damm des größten Stausees Panamas und wichtigsten Stromerzeuger des Landes. Über die Wasserscheide verlassen wir die Karibik und erreichen die Provinz Chiriqui und kommen wieder an den Pazifik.

13. Tag: Santiago - Valle de Antón

Heute fahren wir weiter durch das sogenannte Interior des Staates Panama. Wir kommen zur zentralen Pazifikküste und fahren hoch zum hübschen Ort Valle de Antón. Valle de Antón liegt auf 600 m Höhe im erloschenen Krater eines Vulkans und ist eines der schönsten Dörfer Panamas inmitten eines Pflanzen- und Blumenparadieses. Sie haben die Möglichkeit, eine kleine Wanderung zu den „Quadratischen Bäumen“ zu unternehmen oder durch das Dorf zu spazieren.

14. Tag: Valle de Antón - Panama City

Über die Puente de las Amerikas, die über den Panamakanal führt, erreichen wir Panama City. Die Besichtigung des Panamakanals ist ein Muss für jeden Besucher. Wir besichtigen die Schleusen von Miraflores, die es uns ermöglichen aus nächster Nähe dieses gigantische, 1914 fertig gestellte „8. Weltwunder“ zu sehen. Der Panamakanal ist der wirtschaftliche Dreh- und Angelpunkt des Landes. Die moderne Stadt zieht sich entlang der Uferstraße an der Panama Bay und beherrscht mit ihren Wolkenkratzern die Skyline. Wir besuchen die koloniale Altstadt Casco Viejo mit ihrem spanischen und französischen Flair. Die Altstadt verschmilzt mit dem modernen Panama mit seinen glänzenden Wolkenkratzern aus Glas und Stahl.  

15. Tag und 16. Tag: Panama City - Rückflug

Je nach Flugzeit besuchen wir noch etwas abseits liegende Panamá la Vieja. An dieser Stelle befand sich das alte Panama, das 1671 durch den englischen Piraten Henry Morgan zerstört wurde. Die Ruinen sind noch heute zu sehen. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug. 

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