• Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Baja California Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Baja California Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Baja California
  • Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Walbeobachtung Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Walbeobachtung Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Walbeobachtung
  • Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Cabo San Lucas Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Cabo San Lucas Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Cabo San Lucas
  • Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Heimat der Kakteen Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Heimat der Kakteen Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Heimat der Kakteen
  • Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Kupfer Canyon Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Kupfer Canyon Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California: Kupfer Canyon

Reise auf der Traumstraße der Welt - Baja California I 2020


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Mexiko City
Linienflug nach Mexiko City. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Mexiko City
Wir erleben und bestaunen eine der größten Städte der Welt. Mexiko Stadt ist politischer, sozialer und kultureller Mittelpunkt des Landes mit zahlreichen Universitäten, Museen und Baudenkmälern. Wir machen einen Rundgang im Zentrum mit Besuch des Präsidentenpalastes, des Zócalos und der Kathedrale. Umgeben von den schneebedeckten Zwillingsvulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl leben heute mehr als 25 Millionen Menschen in Mexiko Stadt. Das Museo del Templo Mayor existiert seit 1987. Neben der 8 Tonnen schweren Steinscheibe mit der Abbildung der Mondgöttin Coyolxauhqui, deren Fund das Templo Mayor Projekt 1978 seine Initiierung verdankt, thematisiert das Museum den Kult der Menschenopfer in Tenochtitlán, den Anbau von Getreide und Mais auf den schwimmenden Gärten und die Geschichte des alten aztekischen Tempeldistriktes. Zu Fuß geht es entlang der Pracht- und Einkaufsstraßen zur Casa de los Azulejos und zum Palacio de Bellas Artes, dem Palast der Schönen Künste. 

3. Tag: Mexiko City - Guanajuato
Wir fahren nach Santiago de Querétaro und machen einen Stadtrundgang: Plaza de Armas, Kathedrale, Regionalmuseum im ehemaligen Kloster San Francisco u. a. Die Altstadt ist seit 1996 Weltkulturerbe der UNESCO. Immer wieder stand die Stadt im Mittelpunkt zentraler historischer Begebenheiten; so war sie Ausgangspunkt des Kampfes um die Unabhängigkeit Mexikos. 1917 wurde in Querétaro die heutige mexikanische Verfassung verabschiedet. Die nahezu unberührte Altstadt von San Miguel de Allende steht unter Denkmalschutz und wurde am 11. Juli 2008 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Wahrzeichen der Stadt ist die im 17. Jahrhundert im gotischen Stil erbaute Kathedrale - die Parroquia de San Miguel. 1880 wurde die rosafarbene Kirche nach Vorlage des Ulmer Münsters umgebaut. Als Stadt der Künste ist San Miguel weltweit beliebt. Genießen Sie einen Stadtbummel durch die farbenfrohen Gassen. Weiter fahren wir nach Atotonilco. Von außen wirkt das ab 1740 nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem erbaute Santuario de Jesús Nazareno in Atotonilco mit den kreuzförmigen Fenstern und den geschwungenen Zinnen etwas verspielt und doch wehrhaft. Die barocke Pracht im Inneren dieses UNESCO-Weltkulturerbes ist jedoch überwältigend. In rund 30-jähriger Arbeit hat der lokale Künstler Martínez de Pocasangre, beeinflusst vor allem vom flämischen Stil, den Kirchenraum praktisch vollständig mit unterschiedlichsten Szenen geschmückt. Mehrere längere Besuche wären notwendig, um alles in dieser „Sixtinischen Kapelle Mexikos“ erfassen zu können. Anschließend fahren wir nach Guanajuato. Mit guter Sicht auf die Berge der Sierra Gorda beenden wir den heutigen Tag. Oberhalb Guanajuato's befindet sich das Pípila-Denkmal. Von dieser Aussichtsplattform hat man einen der schönsten Blicke auf die alte Minenstadt. Wer möchte, fährt mit der Drahtseilbahn in das Zentrum hinab und lässt den Tag auf der Plaza gegenüber der prachtvollen Oper gemütlich ausklingen.

4. Tag: Guanajuato - Zacatecas
Von der Plaza Allende starten wir unseren Rundgang durch die Altstadt von Guanajuato. Entlang der großen Basilika aus dem Jahre 1696 und der berühmten Universität von Guanajuato erreichen wir den Hauptplatz der Stadt und bewundern die Fassaden der großen Bürgerhäuser. Die prunkvolle Kirche San Cayetano, auch La Valenciana genannt, steht auf einer der Silberminen, die diese Pracht ermöglichten. Im Jahr 1865 wurden bei der Räumung alter Gräber in Guanajuato zum ersten Mal mumifizierte Leichen entdeckt. Die Kombination aus trockener, mineralhaltiger Erde und extrem trockenen Luftverhältnissen hat die Körper der Toten konserviert. Seit 1870 werden die Mumien luftdicht im Panteón (Museo de las Momias) ausgestellt. Weiter fahren wir in die alte Kolonialstadt Zacatecas in den Ausläufern der Sierra Madre Occidental ist die reichste Silberstadt Mexikos. Der Rundgang durch den historischen Kern der Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) beginnt bei der Kathedrale, führt zum „Museo Rafael Coronel“ mit einer Sammlung traditioneller mexikanischer Masken, anschließend zum Aussichtspunkt „Cerro de la Bufa“ und abschließend in die Silbermine „Mina El Edén“ aus dem 17. Jahrhundert. 

5. Tag: Zacatecas - Durango
An der Bundesstaatsgrenze zwischen Durango und Zacatecas liegt der faszinierende Nationalpark Sierra de Órganos. Wir erkunden auf einer Wanderung einen kleinen Teil des Parks mit seinen über 250 Millionen Jahre alten Felsformationen in Form von Säulen und gewaltigen Steinfeldern. Die größten Felsformationen sind bis 80 m hoch und verdanken ihre Namen lokalen Rancheros und der Ähnlichkeit mit Kirchen, Türmen, Schlössern und auch Mönchen. Anschließend fahren wir nach Victoria de Durango, eine faszinierende Wüstenstadt in den Bergen der Sierra Madre Occidental, welche unter Denkmalschutz steht. Rund um den Zócalo, das gesellschaftliche Zentrum in der Innenstadt, befinden sich die interessantesten Gebäude, die wir zu Fuß erkunden. Die zwischen 1695 und 1777 erbaute Kathedrale spiegelt die Entwicklung des mexikanischen Barocks dieser Zeit wider und zeugt vom Reichtum der mächtigen Kirchenfürsten; dabei besuchen wir auch das episkopale Museum. 

6. Tag: Durango - Chihuahua
Einer der lokalen Minenarbeiter begleitet uns als Führer in die bereits 1598 entdeckte Mine Ojuela. Mit Karbid-Lampen ausgerüstet erkunden wir einen mehrere hundert Meter langen Abschnitt der über 470 km weiten Stollen und Schächte. Auf halber Gehstrecke befindet sich ein kleiner Raum mit Artefakten und einer Präsentation zur Konstruktion der Hängebrücke. Am Ende der Besichtigung können wir direkt Mineralien aus den unteren Stollen der Mine erwerben. Die Puenta de Ojuela Mapimí gilt mit einer Pylonenspannweite von 315,5 m als die drittgrößte Hängebrücke Lateinamerikas und verbindet die Geisterstadt Ojuela mit dem Eingang der zugehörigen gewaltigen Erzmine. Der Gang über die Brücke bietet einen spektakulären Blick in die tiefe Schlucht. Nicht so Mutige erfreuen sich am Blick auf die Geisterstadt und Wüstenebenen des riesigen Mapimí-Nationalparks. Anschließend fahren wir nach Chihuahua.

7. Tag: Chihuahua - Creel
Besuch der Kathedrale und des nahe gelegenen Stadtmarktes. Chihuahua war das Hauptquartier des Volkshelden Pancho Villa. Neben dem Besuch des Museums La Quinta Luz, das heute in der prächtigen Villa des Generals etabliert ist, besuchen wir den Gouverneurspalast mit den Wandmalereien von Aarón Piña Mora zur Geschichte Chihuahuas. Anschließend fahren wir nach Cuauhtémoc. Die Stadt Cuauhtémoc, 82 km westlich von Chihuahua-Stadt, lebt insbesondere von der Viehwirtschaft und gilt als „Kornkammer Chihuahuas“. Hier leben etwa 50.000 deutschsprechende Mennoniten in mehr als 200 Dörfern. Wir besuchen eine Mennonitenfamilie und das Museum der mennonitischen Glaubensgemeinde. Zum Abschluss machen wir einen Halt bei einer örtlichen Molkerei mit Käse- und Fleischprodukten aus der Region. Weiter führt die Fahrt nach Creel. Wir unternehmen einen kurzen Rundgang durch die kleine Holzfäller- und Touristenstadt Creel. Ein Bummel durch die Straßen der Stadt zeigt eine bunte Mischung aus einheimischen Werktätigen, Rarámuri-Indianern und Besuchern verschiedener Nationalitäten. Unterkünfte, Restaurants, Agenturen jeglicher Couleur, Bau-, Möbel- und Souvenirläden schießen wie Pilze aus dem Boden.

8. Tag: Creel - El Fuerte
Auf unserem Ausflug besuchen wir eine Höhle der Rarámuri-Indianer, die den natürlichen Schutz der Felsen als Wohnung nutzen. Der nächste Halt führt uns in das Tal der Pilzköpfe und Frösche, deren charakteristische Felsformationen dem Tal seinen Namen geben. Über die Missionskirche San Ignacio erreichen wir den Lago de Arareco, welcher bei Sonnenschein durch seine tiefblaue Farbe und die umliegenden Felsen beeindruckt. Weiter führt die Fahrt nach Piedra Volada. Dazwischen haben wir verschiedene Ausblicke auf die drei Schluchten des Kupfer-Canyons. Spektakulär ist die Fahrt mit der Seilbahn zum Aussichtspunkt im Herzen des Kupfercanyons mit Blick auf den Río Urique. Das Seilbahn-System hat eine Länge von 2.750 m und wurde 2010 in Betrieb genommen. Wir unternehmen eine kleine Wanderung (ca. 30 Min.) zum Bahnhof von Divisadero. Von Divisadero aus gibt es nochmals einen fantastischen Blick über diese urweltliche Landschaft. Anschließend beginnt unsere Traumreise mit der berühmtesten Eisenbahnfahrt der Welt. Der Zug schlängelt sich vom kühlen Bergland der Sierra Madre Occidental vorbei an schwindelerregenden Schluchten, über hohe Brücken und durch Tunnels ins tropische Tiefland nach El Fuerte. Die Barrancas del Cobre oder der Kupfer-Canyon, sind eine Reihe von sechs Schluchten die durch seismische Aktivitäten und durch ehemals starken Flusslauf im Laufe von Jahrmillionen entstanden. Die Erosion durch Wind, Eis und Wasser hat diese bizarre Landschaft geschaffen. Die Canyons sind mit insgesamt 1.450 km Länge fast viermal so lang wie der Grand Canyon. Die Schluchten sind bis zu 1.870 m tief. Die Berge ringsum erheben sich bis auf eine Höhe von 3.600 m. Bereits 1872 wurde die Idee einer Eisenbahnverbindung zwischen Küste und Hochland geboren. 1881 wurde mit dem Bau begonnen. Erst 90 Jahre später und Ausgaben in Höhe von 100 Millionen Dollar, konnte die Eisenbahn im November 1961 fertiggestellt werden. 

9. Tag: El Fuerte - Los Mochis - Flug von Los Mochis nach La Paz
Am heutigen Tag haben Sie in Ihrer Freizeit die Möglichkeit zu einem Ausflug in die Umgebung von El Fuerte. Eine Bootsfahrt auf dem Rio Fuerte bringt uns zu den sehr interessanten Petroglyphen der indianischen Ureinwohner. Ein schöner Spaziergang führt abseits vom Fluss zum „Cerro de la máscara“. Der ‚Hügel der Masken‘ umfasst 45 Steine mit über 100 Felsgravuren haben. Die Steine sind möglicherweise 800 bis 2.500 Jahre alt. Von einem Aussichtpunkt, an diesem wichtigen spirituellen Ort haben wir einen tollen Blick über den Rio Fuerte und die fruchtbare Landschaft. Danach Rückfahrt nach El Fuerte. El Fuerte ist historisch gesehen eine der wichtigsten und interessantesten Städte Nord-Mexikos. Die Gemeinde wurde im Jahre 1564 durch den Spanier Francisco de Ibarra gegründet. Wegen der Angriffe der Indianer wurde Anfang des 17. Jh. eine Festung erbaut (spanisch: Fuerte). Auf einem kurzen Stadtrundgang genießen wir die Geschichte und das Flair der kleinen Stadt am Fluss. Sie haben Freizeit zum Bummeln durch die Stadt. Anschließend fahren wir zum Flughafen nach Los Mochis. Flug von Los Mochis nach La Paz.

10. Tag: La Paz - San José del Cabo
Durch die Sierra de la Victoria fahren wir über El Triunfo und Los Barriles nach San José del Cabo. Die charmante Kolonialstadt San José del Cabo ist eine Mischung aus beschaulichem Dorf, endlosen Stränden und edlen Strandresorts. Die kleinen Straßen der Stadt mit den vielen kleinen Geschäften mit Kunsthandwerk und Souvenirs sowie dem Marktplatz sind sehenswert. Im Osten von San José del Cabo begrenzt die kleine Flusslandschaft des Arroyo San José die Gemeinde. Dort beginnt das Biosphärenreservat Estero San José.

11. Tag: San José del Cabo - La Paz
Wir fahren nach Cabo San Lucas. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit auf einer Bootsfahrt, die Vielfalt des Meereslebens am Los Arcos zu studieren und sich am Strand der Liebenden, dem Playa del Amor, im Wasser zu erfrischen. Anschließend fahren wir nach Todos Santos. Todos Santos, die Stadt am Wendekreis des Krebses, bezaubert durch ihr koloniales Ambiente. Das Städtchen bietet dem interessierten Besucher heute eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und vor allem Galerien, die traditionelle Handwerkskunst und moderne Malerei anbieten. Mit dem angenehmen Klima, den naheliegenden Stränden und der geschichtsträchtigen Altstadt lockt der Ort viele Künstler an. Weiter führt die Fahrt nach La Paz. La Paz, die mexikanischste Gemeinde der Wüstenhalbinsel Baja California, ist eine gemütliche Stadt, die für ihre malerischen Sonnenuntergänge berühmt ist. Die Schatten spendenden Kokospalmen und Lorbeerbäume, der Duft von Akazien, Palisander und Flammenbaum sowie die stets leichte Brise, der Coromuel, geben der Stadt eine angenehme Leichtigkeit. Bummeln Sie entlang der Uferpromenade, dem Malecón, und besuchen Sie die Plaza mit der Kathedrale und deren rosafarbenen Glockentürmen. 

12. Tag: La Paz - Loreto
Unsere Reise führt uns heute nach Norden entlang der Bucht von La Paz ins Landesinnere, vorbei an Tafelbergen und Schluchten, nach Villa Insurgentes. Hier hat man durch Bohrungen fossiles Grundwasser erreicht, mit dessen Hilfe hier mitten in der Wüste Baumwolle und Luzernenfelder gedeihen. Über den Alta Garcia Pass erreichen wir die Stadt Loreto, 1697 von den Jesuiten als Mission gegründete und somit älteste Siedlung und ehemalige Hauptstadt der Baja California. Besuch der Missionskirche mit angeschlossenem Museum. Loreto war das religiöse und weltliche Zentrum des gesamten spanischen Kaliforniens, das sich bis zum heutigen US-Bundesstaat Oregon erstreckte. 1829 zerstörte ein gewaltiger Wirbelsturm die „Mutter aller Missionen“. Erst die Sportfischerei brachte einen neuen Aufschwung, der durch die Fertigstellung der Fernstraße MEX 1 beschleunigt wurde. Bei dem Rundgang durch das beschauliche Zentrum besuchen wir die Mission und das angeschlossene Missions-Museum. 

13. Tag: Loreto - Mulegé - San Ignacio
Lassen Sie sich auf dieser Fahrt entlang der Bahía Concepcíon verzaubern. Die malerische Kulisse aus tiefblauem Meer, weißen Sandstränden und den mächtigen Cardón-Kakteen im Hintergrund ist einzigartig. Die Bucht ist ein ausgewiesenes Meeresschutzgebiet, in dem verschiedene Vogelarten und Wale, Delfine und Walhaie ihren Lebensraum haben. Wir besuchen die Oase von Mulegé und das gleichnamige Städtchen im Tal des Río Santa Rosalía. Der im Hinterland nicht sichtbare Fluss tritt hier in Form von langen Wasserbecken an die Oberfläche. Mulegé ist das ganze Jahr über mit Früchten und landwirtschaftlichen Produkten gesegnet. Vom Aussichtspunkt hinter der Missionskirche haben wir einen grandiosen Blick auf die paradiesische Oase mit tausenden von Dattelpalmen. Anschließend fahren wir nach Santa Rosalía. Santa Rosalía verdankt ihren Aufstieg im 19. Jahrhundert der französischen Minengesellschaft El Boleo. Die beeindruckenden Industrieanlagen sind nur noch zum kleinen Teil erhalten (einige Industriemonumente sollen jetzt bewahrt werden), aber die Reste des französischen Einflusses sind auf Ihrem Rundgang gut sichtbar - typische Villen, ein Verwaltungsgebäude (Museo Histórico Minero), das Hotel Francés und die Eisen-Kirche Santa Barbara de Santa Rosalía entworfen von Gustave Eiffel. Danach fahren wir nach San Ignacio. Wie eine Fata Morgana erleben wir die grüne Palmenoase; mehr als 80.000 Dattelpalmen, Feigen- und Orangenbäume gedeihen entlang eines Flusses, der nur hier an die Oberfläche des Vulkangesteins tritt. San Ignacio, 1728 als Mission zur Bekehrung der dort lebenden Cochimí-Indianer gegründet, liegt in einem Trichter aus Lavagestein. Zu Fuß besichtigen wir das Dorfzentrum von San Ignacio, die imposante Missionskirche sowie das informative Museum zu den Felsmalereien.

14. Tag: San Ignacio - Guerrero Negro - Cataviña
Quer über die Baja California fahrend erreichen wir Guerreo Negro am Pazifik. Guerrero Negro liegt an der pazifischen Seite Baja Californias, an der Sebastian Vizcaino Bucht, benannt nach dem berühmten Seefahrer, der ab 1596 vielen Orten in Kalifornien einen Namen gab. In der nahe gelegenen Scammons Lagune liegt das Winterquartier der pazifischen Grauwale. Jährlich von Ende Dezember bis Anfang April kann man die Grauwale beobachten, die Jungtiere werden in der Bucht geboren. Teile der Bucht gelten als Schutzraum für Wale und wurden 1993 zum Weltkulturerbe erklärt. Sie zählen zu den besten Orten, um Grauwale zu beobachten. Von Januar bis März besteht in der Freizeit die Möglichkeit, an einem 4-stündigen Bootsausflug in die Lagune zur Beobachtung der Grauwale teilzunehmen. Neben den Grauwalen ist Guerrero Negro bekannt für seine Meersalzgewinnung. Mit rund sieben Millionen Tonnen Jahresproduktion gehört die Saline zu den weltweit größten. Geführte Tour durch die beeindruckende Salzgewinnungsanlage von Guerrero Negro; die bizarre Welt der weißen Salzbecken ist monumental und unvergesslich. Kurze Wanderung durch die Safrandünenlandschaft mit anschließendem Abstecher zum Vogelschutzgebiet, wo Zugvögel wie Nashornpelikane oder aber ansässige Arten wie den Fischadler bei der Futtersuche beobachtet werden können. Immer nordwärts fahren wir durch einen erstaunlichen Wüstenwald von Ciriobäumen, Cardón-Riesenkakteen und Elefantenbäumen ins Landesinneren durch die Cataviña-Wüste nach Cataviña. 

15. Tag: Cataviña - Ensenada
Auf einer Wanderung durch den natürlichen Steingarten von Cataviña können wir die riesigen Cardón-Kakteen und andere Wüstenpflanzen wie die Cirio-Pflanze bewundern. Riesige, goldgelbe Granitfelsen und die Ruinen einer verfallenen Hazienda runden das Bild ab und sind perfekte Motive für jeden Fotografen. Wir bestaunen den größten Meeres-Geysir Nordamerikas. Im Süden von Ensenada gelegen bietet schon die Fahrt nach La Bufadora einen einzigartigen Ausblick über den Pazifik und die faszinierenden Küstenagaven. Beim Auftreffen der Wellen auf die sich verengende Klippenschneise wird Luft in kleine Hohlräume am Meeresgrund und an den Rand der Klippen gepresst, die beim Rückfluss des Wassers einen geysirähnlichen Effekt verursachen und bis zu 20 m hohe Fontänen erzeugen - bei starkem Wellengang sogar bis zu 30 m. La Bufadora ist ein beliebter Ausflugsort für Mexikaner mit unzähligen, bunt gemischten Verkaufsständen entlang des Weges zur eigentlichen Attraktion. Wir besuchen die 1542 gegründete Hafenstadt Ensenada, auch bekannt als „Cinderella des Pazifiks“. Etwa 130 km von der Grenze zur USA entfernt ist Ensenada durch seine vielen Freizeitmöglichkeiten ein beliebtes Ausflugsziel. Am Strand lassen sich von Januar bis März vorbeiziehende Grauwale beobachten; Angeln und Surfen in der Bahía Todos Los Santos ist das ganze Jahr über möglich. Der Hafen der Stadt ist ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe und Yachten auf dem Weg in den Golf von Kalifornien.

16. und 17. Tag: Ensenada - Tijuana -Rückflug
Fahrt zum Flughafen nach Tijuana und Rückflug.

Ähnliche Reisen


image

Reise quer durch Mexiko

16 Tage

2.890 €

image
  • Millionenmetropole Mexiko City
  • Sonnen- und Mondpyramide von Teotihuacan
  • Oaxaca und Monte Alban, Hochburg und Begräbnisstätte der Zapoteken
  • Kulturstätten der Maya in Yucatan
  • Ausflug nach Bonampak und Yaxchilan
  • Mexikanische Karibikküste
image

Rundreise durch das Naturparadies Costa Rica

16 Tage

3.190 €

image
  • Koloniale Geschichte und Architektur in San José und Cartago
  • Regenwald am Rio San Carlos an der Grenze zu Nicaragua
  • Wanderung im Vulkan Arenal Nationalpark
  • Bademöglichkeit am 70 m hohen Wasserfall La Fortuna
  • Heiße Quellen im Nationalpark Rincón de la Vieja
  • Faszinierender Bergnebelwald im Biologischen Reservat Monteverde
  • Riesige Krokodile am Rio Tarcoles
  • Nationalpark Manuel Antonio und Meeresnationalpark Mariono Balleno an der Pazifikküste
  • Geheimnisvolle Steinkugeln von Costa Rica
  • Größtes geschütztes Mangrovengebiet Mittelamerikas
  • Präkolumbianische Ausgrabung im Nationalpark Guayabo
  • Fahrt auf den Irazú (3432 m), den höchsten Vulkan Costa Ricas

Aufgrund Ihrer Vorauswahl ist diese Option aktuell nicht verfügbar. Bei Klick wird die Vorauswahl zurückgesetzt.

Rotel Tours verwendet Cookies um die Website ständig zu verbessern und bestimmte Dienste zu ermöglichen. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung und der Datenschutzerklärung zu. Ich stimme zu.