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Große Reise über Land von Zentralasien nach Deutschland


Tagesprogramm der Rundreise


1.Tag: Flug nach Taschkent
Linienflug nach Taschkent in Usbekistan. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 12 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. 

2. Tag: Taschkent - Samarkand
Taschkent, die Hauptstadt Usbekistans, hat sich seit dem Ende der sowjetischen Zeit modern entwickelt. In der Altstadt beim Kaffal-Schaschi-Mausoleum aus dem 16. Jahrhundert lässt sich das ursprüngliche Aussehen der Stadt noch erahnen. Vorbei an einem zentralen Markt und der Kukeldasch-Medrese kommen wir zum Museum für dekorative und angewandte Kunst, wo wir eindrucksvoll die hohe Qualität usbekischen Handwerks bewundern können. Am Nachmittag verlassen wir Taschkent und fahren auf der Alten Seidenstraße nach Samarkand, dem alten Macht- und Kulturzentrum Zentralasiens. Besichtigung: berühmte Nekropole Shohizinda, Bibi-Chanum-Moschee, Basar.

3. Tag: Samarkand - Buchara
Samarkand ist wegen seinen türkisblauen Kuppeln, den hohen Minaretten und den mit Gold verkleideten Decken in den Moscheen legendär. Die 2700 Jahre alte Stadt liegt in einer Flussoase des Serafschan an der Alten Seidenstraße und kam durch Handel zu großem Wohlstand. Hier begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart. Wir besichtigen das Gur-Emir-Mausoleum und stehen staunend auf dem berühmten Registanplatz mit den drei Medresen Ulugbek, Sher-Dor und Tilya-Kori. Nachmittags verlassen wir Samarkand und erreichen schließlich die altehrwürdige Stadt Buchara. Die Stadt mit ihrer mehr als 2000-jährigen Geschichte war Handelszentrum zwischen China, Indien und Russland. Die Oase Buchara liegt in der Wüste Kysylkum. Nach der islamischen Eroberung erlebte die Stadt eine Glanzzeit als eine der sieben heiligen Städte des Islams. Hier lebten große mittelalterliche Universalgelehrte wie Avicenna oder AI-Biruni. Wie viele andere Städte in Zentralasien wurde Buchara während der Mongolenkriege im Mittelalter fast völlig zerstört. Immer wieder wurde es aber in seiner wechselvollen Geschichte wieder aufgebaut. 

4. Tag: Buchara
Im historischen Zentrum Bucharas steht das altehrwürdige Ensemble Poi Kalon, bestehend aus Minarett, Moschee und der Medrese Mir Arab. Das kleine Samaniden-Mausoleum aus dem 10. Jahrhundert ist das älteste noch erhaltene Beispiel islamischer Architektur in Zentralasien. Anschließend noch Freizeit für eigene Entdeckungen.

5. Tag: Buchara - Mary
Wir verlassen Buchara und fahren bis zur turkmenischen Grenze. Auf der anderen Seite überqueren wir auf einer Pontonbrücke den Amudarja-Fluss, den antiken Oxus. Wir passieren Turkmenabad, das alte Tscharchou und zweitgrößte Stadt des Landes. Wir folgen der Alten Seidenstraße durch eine Halbwüste mit Sanddünen, bis wir den Karakum-Kanal überqueren. Der Kanal wurde in sowjetischer Zeit gebaut um die trockenen Steppengebiete im Süden Turkmenistans zu bewässern. Das Wasser dazu wird aus dem Amudarja abgeleitet. Der Kanal nutzt das natürliche Gefälle nach Westen Richtung Kaspisches Meer. Am späten Abend erreichen wir die moderne Oasenstadt Mary die im Binnendelta des Murgab-Flusses liegt. 

6. Tag: Mary - Ashgabad
Wir fahren ein Stück zurück zur historischen Oasenstadt Merw, die als eine der ältesten und größten Städte Zentralasiens einst neben Baktra (Afghanistan) für die Parther der wichtigste Handelsplatz für Seide war. Merw war ein stark befestigter Außenposten des Altpersischen Reichs. Bei der Besichtigung wenden wir uns in dem fast unüberschaubaren Gewirr von Lehmmauern und alten Stadtteilen zunächst dem Mausoleum von Sultan Sanjar aus dem 12. Jahrhundert zu. Weiter entfernt liegen die Ruinenfelder von drei ineinander geschachtelten Stadtgebieten: zur Zeit des Altpersischen Reichs entstanden die Mauern von Erk Kala (6. - 4. Jh. v. Chr.). Gyaur Kala wurde nach der Eroberung des Persischen Reichs durch Alexander dem Großen unter den griechischen Seleukiden gegründet. Auch die Reste eines buddhistischen Klosters befinden sich auf dem Gelände. An den Festungsmauern von Sultan Kala entlang werfen wir einen Blick auf die riesigen Lehmmauern der Großen Kyz Kala. Nach der Besichtigung kehren wir nach Mary zurück und setzen am Nachmittag unsere Fahrt Richtung Tejen fort. Am Nordrand des Koppet-Dag-Gebirges überqueren wir mehrmals den 1.400 km langen Karakum-Kanal. Schließlich erreichen wir Ashgabad, die moderne Hauptstadt Turkmenistans.

7. Tag: Ashgabad - Maschhad
Heute geht es in den Iran. Dort fahren wir nach Maschhad, zum wichtigen Wallfahrtsort des Landes. 

8. Tag: Maschhad
Einen ganzen Tag verbringen wir in und um Maschhad. Durch den Basar gelangen wir zum größten religiösen Heiligtum der Schiiten im Iran. Hier liegt der in Tus verstorbene 8. schiitische Imam Reza begraben. Unser örtlicher iranischer Führer zeigt uns das Besucherzentrum und das große, dreistöckige Museum mit reichen Sammlungen. Der innere Bereich des Heiligtums darf nur von gläubigen Moslems betreten werden. Besuch des Basars. 

9. Tag: Maschhad - Damghan
Auf der alten Seidenstraße geht es nach Nischapur. Nischapur war im 11. Jahrhundert Hauptstadt des Seldschukenreiches. Vom alten Glanz ist nach der Zerstörung durch Dschingis Khan 1221 nur noch wenig geblieben. Zu sehen ist das Mausoleum des mystischen Dichters von Fariduddin Attar, der bei diesem Mongolensturm ums Leben kam und das modern gestaltete Mausoleum für den weit gerühmten Omar Chajjam, der hier als Gelehrter, Mathematiker und Dichter im Jahr 1123 verstarb. Im Mahruq-Garten wurde ein modernes Mausoleum für den verstorbenen Dichter Omar Chaijam errichtet. Im Mittelpunkt der Parkanlage steht das mit schönem Fliesendekor geschmückte Imamzade Mohamad Mahruq, ein Mausoleum eines Nachfahren des 7. Imams. Wir erreichen die einst bedeutende Handelsstadt Damghan an der Seidenstraße. In einem netten Dorf übernachten wir bei einer Familie, die am Abend ein traditionelles Gericht für uns kocht. 

10. Tag: Damghan - Teheran
In Damghan besuchen wir die älteste erhaltene iranische Moschee, die Moschee Tarichane. Dann besichtigen wir den imposanten Grabturm Peer-e Almdar und spazieren durch die Altstadt zum Heiligtum des Imanzadeh Jafar. Anschließend geht es nach Teheran, der Hauptstadt des Iran. 

11. Tag: Teheran
Teheran, die moderne, pulsierende Millionenmetropole des Iran liegt zu Füßen des Elbursgebirges: Azadiplatz mit Azadi-Turm, dem Wahrzeichen des modernen Teheran, Golestanpalast - bis 1979 Sitz des Schahs von Persien. Nationalmuseum, altes und neues Parlamentsgebäude, Sepah Salar-Moschee, prachtvoller Shadabad-Palastkomplex, Spaziergang durch die Parkanlage am Weißen Palast.

12. Tag: Teheran - Zanjan
Entlang am Elbursgebirge geht es über Qazvin nach Sulthaneye. In Sulthaneye besuchen wir das Mausoleum des Mongolen Il-Khan Oltschaitu. Anschließend fahren wir zur berühmten Stadt Zanjan, wo traditionell Messer in allen Größen sowie filigrane Gold- und Silberarbeiten angeboten werden.

13. Tag: Zanjan - Täbriz
Unsere heutige Route führt durch die beeindruckende Bergwelt Westaserbaidschans nach Täbriz.

14. Tag: Täbriz - Eriwan
Nach unserer Einreise nach Armenien geht es zum Kloster Chor Virap, von dem aus wir mit etwas Glück einen herrlichen Blick auf den nahegelegenen Berg Ararat (5137 m) haben. Schließlich erreichen wir Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. 

15. Tag: Eriwan und Umgebung
In Eriwan kommen wir zum Platz der Republik, zur Universität, zum Theater u. a. Wir fahren zum Aussichtspunkt bei der Statue „Mutter Armeniens“. Anschließend besuchen wir außerhalb der Stadt das in einem schroffen Seitental gelegenen Höhlenkloster Geghard     (12. - 13. Jahrhundert), in dem die Reliquie der Heiligen Lanze (althebräisch „geghard“) aufbewahrt wurde. Die Mittagspause können wir in einem sehr schönen Gartenrestaurant mit traditioneller Küche verbringen. Wir sehen, wie Brot in einem traditionellen Erdofen gebacken wird. Auf dem Rückweg nach Eriwan besichtigen wir in Garni einen kleinen antiken Tempel aus der Römerzeit. Zurück in Eriwan besuchen wir die berühmte armenische Handschriftensammlung im Zentralarchiv Matenadaran. Die ältesten Dokumente stammen aus dem 5. Jahrhundert nach Christus. Anschließend Freizeit am Platz der Republik.

16. Tag: Eriwan - Tiflis
Früh am Morgen verlassen wir Eriwan. Über eine Bergstrecke mit traumhaften Ausblicken geht es durch den Kleinen Kaukasus ins armenische Hochland. Der höchste Punkt, der Dilidjanpass, liegt auf einer Höhe von 1.230 m. Schließlich überqueren wir die armenisch-georgische Grenze und erreichen Tiflis, die Hauptstadt Georgiens.

17. Tag: Tiflis 
Die Millionenstadt Tiflis liegt an den Ufern der Kura in einem Talkessel. 75 Nationalitäten und Angehörige der unterschiedlichsten Religionen leben hier friedlich nebeneinander. Die Stadt verfügt über eine moderne U-Bahn, viele elegante Geschäfte und Straßencafés, aber auch über jede Menge Hochhäuser im bekannten Plattenbaustil aus der sowjetischen Zeit. Stadtrundfahrt: Opernhaus, Regierungspalast mit hohen Pfeilerarkaden, Rustaweli-Kino, Rathaus. Auf einer Brücke über den Fluss Kura gelangen wir in die Altstadt. In den kleinen Gassen spürt man noch die Atmosphäre von Alt-Tiflis. Ein Reiterdenkmal erinnert an König Wachtang Gorgasali. Wir spazieren zum Hamam, dem alten Bad. Nicht weit davon liegt die Moschee mit einem sehr schön erhaltenen Minarett. Von hier gehen wir entlang der alten Stadtmauer zur Nariquala-Festung (ca. 100 m Aufstieg). Die Festung diente einst als königliche Burg. Etwas im Hintergrund grüßt die „Mutter Georgiens“ mit Schwert und Weinschale. Die Metechi-Kirche ist ein Meisterwerk der mittelalterlichen georgischen Baukunst und nationales Heiligtum. Die Sioni-Kathedrale ist Sitz des Patriarchen. Nach der Mittagspause Besuch des Historischen Museums. Anschließend Freizeit. 

18. Tag: Tiflis - Batumi
Auf unserem Weg nach Batumi fahren wir von Chashuri entlang der Kleinen Karpaten durch den Bordschomi-Charagauli-Nationalpark nach Batumi am Schwarzen Meer. 

19. Tag und 20. Tag: Mit der Fähre von Batumi über das Schwarze Meer nach Odessa.  
Zwei entspannte Seetage auf dem Schwarzen Meer

21. Tag: Odessa
Stadtrundfahrt mit Besichtigungen: Potemkintreppe, bekannt geworden durch den Film „Panzerkreuzer Potemkin“, Richelieu-Denkmal, Primorskji-Boulevard, Puschkin-Denkmal, Opernhaus, Maria-Himmelfahrts-Kathedrale und Parkanlagen. Freizeit in der Fußgängerzone an der Derybasivska. Danach Möglichkeit zur Besichtigung der berühmten ‚Katakomben von Odessa‘, einem weit verzweigten Tunnelsystem im Kalkstein unter der Stadt.  

22. Tag: Odessa - Chisinau
Wir fahren zur Grenze nach Moldawien. In Moldawien besuchen wir die Kirche Kauschanskaja. Danach geht es in die Hauptstadt Chisinau. 

23. Tag: Chisinau
Bei einer kleinen Stadtrundfahrt besuchen wir den jüdischen Friedhof aus dem 19. Jahrhundert mit der Ruine einer ehemaligen Synagoge. Außerhalb von Chisinau liegt Cricova, eine unterirdische Stadt mit insgesamt fast 60 km langen, befahrbaren Straßen, in denen Millionen Flaschen von Wein und Sekt gelagert werden. Wir haben die Möglichkeit die Stadt zu besichtigen (inkl. Weinprobe). Bekannte Persönlichkeiten (z. B. Putin) nutzen die optimalen Klimabedingungen Cricovas um ihre Weinkollektionen hier zu lagern. Anschließend besuchen wir den Museumskomplex Orhejul Vechi mit Felsenkloster und Ethnografischem Museum. 

24. Tag: Chisinau - Suceava
In Codru besuchen wir das Capriana-Kloster, das älteste Kloster Moldawiens (von 1429). Unser nächstes Land ist Rumänien. Nach den Grenzformalitäten fahren wir nach Suceava. Suceava war von 1375 bis 1565 Hauptstadt des Fürstentums Moldau. Das Stadtbild wird von der Burg der Moldaufürsten (15. Jh.) geprägt. 

25. Tag: Suceava - Satu Mare
Nach dem Frühstück besichtigen wir das Kloster Dragomirna. Danach geh es durch die Berge über Baia Mare nach Satu Mare. 

26. Tag: Satu Mare - Budapest
In Ungarn fahren wir durch die berühmten Weinanbaugebiete Tokaj und Eger. Bei Budapest besichtigen wir das Schloss Gödölo, in dem sich Kaiserin Elisabeth von Österreich (bekannt als ‚Sisi‘) gerne länger aufgehalten hat. 

27. Tag: Budapest - Passau
Die Heimreise führt über Tatabanya und Raab (Györ) nach Hegyesalom zur ungarisch-österreichischen Grenze. Über die Autobahn kommen wir zurück nach Passau. Hier endet unsere Reise. Passau erreichen wir, je nach Verkehrslage, um ca. 17.30 Uhr. Möglichkeit die Rückreise noch am selben Tag per Bahn anzutreten oder z. B. im Rotel Inn noch eine Nacht in Passau zu verlängern. Ende einer ganz großen Reise mit vielen Höhepunkten von Zentralasien bis nach Deutschland.

Bitte beachten Sie, dass das Tagesprogramm von den Fährzeiten abhängig ist und dadurch das Programm eventuell entsprechend abgeändert werden muss.

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