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Expeditionsreise Mongolei - Unbekanntes Nordchina I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag und 2. Tag: Flug nach Ulan Bator

Linienflug nach Ulan Bator in der Mongolei. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 10 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in Ulan Bator haben Sie Freizeit.

3. Tag: Ulan Bator

Mit dem Rotelbus fahren wir in die Stadt. Wir besichtigen das Gandangkloster, das seit dem Jahre 1990 wieder Ausbildungsstätte für Lamas ist. Sie werden von hier aus in die GUS, nach China und in andere Länder geschickt. Wir besuchen das Naturkundemuseum mit seiner interessanten Abteilung von Dinosaurierfunden.

4. Tag: Ulan Bator - Hustai Nationalpark

Nach der Fahrt durch einige landwirtschaftliche Anbaugebiete von Getreide und durch die beeindruckende, wilde Landschaft der Zentralmongolei erreichen wir den Hustai Nationalpark. Wir machen eine Wanderung und kommen zu Aussichtspunkten mit unglaublichen Ausblicken auf die Hustai Berge. Es bestehen gute Chancen Rotwild, Mönchsgeier und andere zahlreiche Raubvögel wie Adler und Falken zu sehen.

5. Tag: Hustai Nationalpark - Ögi-Nuur-See

Die Reise führt in Richtung Westen. Durch Getreideanbaugebiete und durch die beeindruckende, wilde Landschaft der Zentralmongolei fahren wir zum Ögi-Nuur-See, wo uns idyllische Motive erwarten. Übernachtet wird im Jurtencamp am Seeufer.

6. Tag: Ögi-Nuur-See - Taikhar-Monolith

Vormittags führt der Weg weiter in westlicher Richtung nach Tsetserleg. In der Hauptstadt der Provinz Archangai Aimaks besichtigen wir das Klostermuseum Buyandelgeruulekh. Nach einer kurzen Versorgungsmöglichkeit fahren wir über den ca. 2.000 m hohen Tsaraan Dawaa in das Tal des Tamirflusses. Am Ufer befindet sich ein 16 m hoher Monolith, der von den Mongolen verehrt wird. Dann haben Sie Freizeit zum Wandern.

7. Tag: Taikhar-Monolith - Karakorum

Über Tsetserleg fahren wir zur alten Hauptstadt Karakorum. Nach einer Versorgungsmöglichkeit besichtigen wir die 1586 durch Altan Khan errichtete Klosteranlage Erdene Zuu sowie die Baureste der ehemaligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches. Das Kloster ist, wesentlich später als die Stadt, am Rande der ehemaligen Hauptstadt erbaut worden. Die Pläne für die Hauptstadt und der Baubeginn gehen zurück auf den großen Dschingis Khan. Aber erst Ögedei Khan und sein Sohn Mönke Khan haben sie dann genutzt. Von der alten Hauptstadt selbst ist außer zwei steinernen Schildkröten, die heute noch von den Bewohnern Karakorums verehrt werden, fast nichts mehr erhalten. Das Kloster wird seit der Selbstständigkeit der Mongolei im Jahre 1990 langsam restauriert. Übernachtet wird wieder in einem Jurtencamp.

8. Tag: Karakorum - Saichan Ovoo

Durch eine hügelige Steppe kommen wir nach Arvayheer. Die Provinzhauptstadt des Öwörchangai ist ein wichtiger Ort für die Versorgung des Hinterlandes. Hier ist der letzte Punkt mit den wichtigsten Versorgungsstationen, um sich für die Fahrt in den weiten Westen der Mongolei das Nötigste zu beschaffen. Auch wir werden uns hier - den gegebenen Möglichkeiten entsprechend - versorgen. Anschließend fahren wir weiter südwärts in die Wüste Gobi an den Ongifluss in der Nähe von Saichan Ovoo.

9. Tag: Saichan Ovoo - Mandal Ovoo

Am Morgen unternehmen wir eine Wanderung (ca. 1 Std., leicht) durch das Ongiflusstal. Anschließend besichtigen wir die Ruinen des Ongin Kjid, einer Klosterstadt aus dem 18. Jahrhundert. Die Reise führt durch eine flache Kieswüste bis zum völlig isoliert in der Wüste liegenden Ort Mandal Ovoo. Freiübernachtung in herrlicher Umgebung bei Zogdovoo.

10. Tag: Mandal Ovoo - Tsagaan Suvarga

Wir fahren zum Tsagaan Suvarga. Die auffallenden Felsformationen werden aufgrund ihrer Farbe „weiße Stupa“ genannt. Wir haben einem fantastischen Blick hinunter auf die durch Erosion geformten Klippen.

11. Tag: Tsagaan Suvarga - Große Erdsteine Nationalpark

Wir genießen eine schöne Durchfahrt zum Große Erdsteine Nationalpark. Die Granitfelsen sind zu herrlichen Formen und Gebilden verwittert. Übernachtung in freier Natur. Möglichkeit zu kleinen Wanderungen. Mit etwas Glück können wir hier Murmeltiere sowie verschiedene Vogelarten, wie Steinadler, Falken und Milane beobachten.

12. Tag: Große Erdsteine Nationalpark

Ganztägiger Aufenthalt im Große Erdsteine Nationalpark. Möglichkeit zu mehrstündigen Wanderungen in dieser herrlichen Landschaft.

13. Tag: Große Erdsteine Nationalpark - Wüste Gobi

Heute verlassen wir das Gras- und Steppenland der Südmongolei und kommen in die Wüste Gobi mit ihren Kamelherden. In diesem Gebiet hat man versteinerte Knochen und Eier von Dinosauriern aus der Kreidezeit gefunden. Übernachtung in der Wüste Gobi in freier Natur.

14. Tag: Wüste Gobi - Ulaan Uul

Mit etwas Glück können wir die seltenen Tiere der Mittelgobi und Südgobi beobachten. In dieser Region leben u. a. Steinböcke, Argali Schafe und Schwarzschwanzantilopen. Wir durchfahren Sandbogengebiete in denen Salpeterstrauch, Hundsrute, Lauch, Berberitze, Hundswürger u. a. sowie Alant, Mandel Tamariske und Saksaul etc. wachsen. Bei Cancha, einem ehemaligen Hauptstützpunkt der russischen Armee, verlassen wir die Wüste und kommen in das unendliche Grasland der Mongolei. Wir passieren die Stadt Ulaan Uul. Übernachtung in freier Natur.

15. Tag: Ulaan Uul - Erenhot

Weiterfahrt bis zur mongolisch-chinesischen Grenze. Nach Erledigung der langwierigen Formalitäten fahren wir nach Erenhot.

16. Tag: Erenhot - Siziwang

Fahrt durch die Steppengebiete der Inneren Mongolei nach Siziwang.

17. Tag: Siziwang - Hohot - Ordos

In Hohhot besuchen wir das sehr interessante ethnographische Museum der Inneren Mongolei. Anschließend besichtigen wir den buddhistischen „Fünf Pagoden Tempel" von 1732, der mit 1.500 Buddhafiguren geschmückt ist, und den ebenfalls buddhistischen Da Zhao Tempel, das älteste Gebäude der Stadt. Weiter führt die Fahrt nach Ordos.

18. Tag: Ordos - Gelber Fluss - Qingshuihe

In Ordos steht das von den Mongolen hochverehrte Mausoleum des Dschingis Khan. Im Inneren befindet sich der leere Sarg des Herrschers zusammen mit den Nebensärgen seiner drei Frauen. Richtung Datong überqueren wir unterwegs den Gelben Fluss. Abstecher zu einer der berühmten Flussschleifen mit Wanderung. Danach Weiterfahrt bis Quingshuihe.

19. Tag: Qingshuihe - Chinesische Mauer - Datong

Östlich von Quingshuihe treffen wir auf die Chinesische Mauer aus der Mingzeit, 16. Jahrhundert. Nach einer Erkundung und einer kleinen Wanderung führt die Route zu einem weiteren Abschnitt der Chinesischen Mauer und zu den Yungang-Grotten westlich von Datong.

20. Tag: Datong - Peking

Wir fahren über Yangyuan und Xuanhua nach Peking.

21. Tag und 22. Tag: Peking - Rückflug

Ein Tag in der Hauptstadt der Volksrepublik China: Große Stadtrundfahrt: Platz am Tor des Himmlischen Friedens, Verbotene Stadt mit Kaiserpalast, Volkskongress, Himmelstempel. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

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