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Expeditionsreise Mongolei - Unbekanntes Nordchina I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag und 2. Tag: Flug nach Ulan Bator

Linienflug nach Ulan Bator in der Mongolei. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 10 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in Ulan Bator haben Sie Freizeit.

3. Tag: Ulan Bator

Mit dem Rotelbus fahren wir in die Stadt. Wir besichtigen das Gandankloster, das seit 1990 wieder Ausbildungsstätte für Lamas ist. Es ist das bedeutendste Kloster in Ulan Bator und liegt auf einem Hügel westlich des Stadtzentrums. Das Gandankloster wurde 1727 gegründet und 1937 während des stalinistischen Terrors in der Mongolei schwer beschädigt. Mehrere Gebäude wurden sogar ganz zerstört. Die Anlage blieb bis 1944 geschlossen, erst danach erfolgte eine bedingte Wiedernutzung der erhalten gebliebenen Tempel. Bis zum Ende der Mongolischen Volksrepublik war das Gandankloster das einzige Kloster der gesamten Mongolei, in dem religiöse Zeremonien - unter Kontrolle der Geheimpolizei - stattfinden durften. Heute leben wieder über 600 Mönche im Kloster. Beim anschließenden Spaziergang über den Hauptplatz der Stadt (Dschingis-Khan-Platz, vormals Süchbataar-Platz) sehen wir das Parlament, die alte Börse, das Theater und haben die Möglichkeit, in der benachbarten Hauptpost Briefmarken sowie Postkarten zu erwerben. Wir besuchen das überaus vielfältige Historische Museum von Ulan Bator, welches auf mehreren Ebenen die Geschichte des Landes anschaulich dokumentiert, vom Paläolithikum über die bewegte Zeit der Hunnen, Turkvölker und der Mongolenstürme unter Dschingis Khan und seinen Erben bis hin zur politischen Wende Anfang der 1990er Jahre.

4. Tag: Ulan Bator - Hustai Nationalpark

Wir besuchen am Morgen den Winterpalast des Bogd Khan, des letzten Mongolenherrschers. Der Bogd Khan amtierte (mit zeitlichen Unterbrechungen) von 1911 bis 1924 als höchste religiöse Instanz des Buddhismus in der Mongolei. Von seinen ursprünglichen Residenzen in Ulan Bator stellt der Komplex des Winterpalastes den einzig erhaltenen Teil dar. In der von einer Mauer umfassten Anlage befinden sich derzeit sechs zwischen 1893 und 1903 im chinesischen Stil errichtete Tempel sowie das von russischen Architekten entworfene und zwischen 1903 und 1905 erbaute steinerne, zweistöckige Hauptgebäude. Dieses war ein Geschenk von Zar Nikolaus II. an Bogd Khan, der es mit seiner Frau bis zu seinem Tode im Jahre 1924 als Winterresidenz nutzte. Nach der Mittagspause fahren wir weiter in den nur knapp 100 km entfernten Hustai Nationalpark. Dies ist der einzige Nationalpark der Mongolei, welcher von einer nicht stattlichen Stiftung betrieben wird. Hier wurden in einer weltweit beachteten Aktion Anfang der 1990er Jahre etliche Przewalski-Pferde wieder ausgewildert. In freier Natur seit Jahrzehnten ausgestorben, fanden hier die Wildpferde aus verschiedenen europäischen Tierparks und Zoos in die alte Heimat zurück. Im Besucherzentrum des Nationalparks gibt es Informationen, Fotos und einen Film über die Rückführung des Takhi (Wildpferdes) sowie zur vielfältigen Natur des Nationalparks. Es besteht am Abend die Möglichkeit, mit geländegängigen Fahrzeugen der Nationalparkverwaltung eine Fahrt in das Tal der Wildpferde zu machen; diese kommen nämlich meist am Abend in Kleinherden von den Hügeln herab in das Tal, um hier zu trinken. Oft kann man bei dieser Fahrt auch Maral-Hirsche, Murmeltiere sowie Steinadler, Geier und andere Tiere beobachten.

5. Tag: Hustai Nationalpark - Ögi-Nuur-See

Die Reise führt in Richtung Westen. Durch die beeindruckende, wilde Landschaft der Zentralmongolei fahren wir zum Ögi-Nuur-See, wo uns idyllische Motive erwarten. Übernachtet wird im Jurtencamp am Seeufer. Wir haben hier wunderbare Möglichkeiten zum entspannten Spazierengehen am ca. 8 km langen See mit einer Fläche von ca. 25 qkm. Bei entsprechender Witterung kann man auch im See baden.

6. Tag: Ögi-Nuur-See - Taikhar-Monolith

Vormittags führt der Weg weiter in westlicher Richtung nach Tsetserleg. In der Hauptstadt der Provinz Archangai Aimaks besichtigen wir das Klostermuseum Buyandelgeruulekh. Hier lassen sich die Spuren der Zerstörung einer einst gewaltigen buddhistischen Klosteranlage unter dem stalinistischen Terror noch besonders gut erkennen (verkohlte Nebengebäude). Wir kombinieren hier Mittagspause und Einkaufsstopp und haben die Möglichkeit, eine typische ländliche, mongolische Markthalle zu besuchen, wo allerlei hausgemachte Milchprodukte sowie Fleisch, Gemüse und andere Waren angeboten werden. Man kann hier aber auch in Supermärkten einkaufen (wir benötigen Picknick-Verpflegung für unsere Mittagspausen in freier Natur, in der Steppe). Dann fahren wir über den etwa 2000 Meter hohen Tsaraan Dawaa Pass in das Tal des Tamirflusses. Am Ufer befindet sich ein 16 m hoher Monolith, der von den Mongolen verehrt wird. Als Abendessen genießen wir das traditionelle Gericht „Ziege in der Milchkanne“. Mit Hilfe von im Feuer erhitzten Steinen wird das Fleisch in einem großen Kochbehälter direkt auf einem Holzfeuer im eigenen Saft gegart. Gemeinsam mit unseren mongolischen Gastgebern lassen wir nach diesem landestypischen Abendessen den Abend mit Musik und Tanz in der großen Gemeinschafts-Jurte ausklingen.

7. Tag: Taikhar-Monolith - Karakorum

Über Tsetserleg fahren wir zur alten Hauptstadt Karakorum. Nach einer Versorgungsmöglichkeit besichtigen wir die 1586 durch Altan Khan errichtete Klosteranlage Erdene Zuu sowie die Baureste der ehemaligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches. Das Kloster ist, wesentlich später als die Stadt, am Rande der ehemaligen Hauptstadt erbaut worden. Die Pläne für die Hauptstadt und der Baubeginn gehen zurück auf den großen Dschingis Khan. Aber erst Ögedei Khan und sein Sohn Mönke Khan haben sie dann genutzt. Falls geöffnet, besuchen wir das Archäologische Museum in Karakorum. Hier wird mit Hilfe von moderner Museumstechnik in großzügigen Ausstellungsvitrinen die reiche Geschichte von Karakorum und seiner Umgebung lebendig. Eine Sonderschau ist dem Sensationsfund eines komplett erhaltenen Fürstengrabs mit seinen zahlreichen Grabbeigaben und einem gewaltigen Goldschatz aus der Turk-Zeit gewidmet. Wir übernachten in einem Camp, direkt am Orchon-Fluss, dem längsten Fluss des Landes.

8. Tag: Karakorum - Saichan Ovoo

Wir verlassen die fruchtbare Ebene des Orchon-Tales, wo einst die ungeheuer großen Heeresscharen von Dschingis Kahn lagerten und wenden uns südwärts Richtung Gobi. Unser Weg führt auf zahlreichen Pisten auf einer sehr langen Tagesstrecke durch Hochebenen und Geröllsteppen an den Ongifluss in der Nähe von Saichan Ovoo. Der Ongifluss windet sich in einer malerisch gelegenen Flussschleife direkt an unserem Camp vorbei.

9. Tag: Saichan Ovoo - Bayanzag

Am Morgen unternehmen wir eine Wanderung (ca. 1 Std., leicht) durch das Ongiflusstal. Anschließend besichtigen wir die Ruinen des Ongin Kjid, einer Klosterstadt aus dem 18. Jahrhundert. Wir fahren durch die Wüste Gobi und erreichen Bayanzag. Hier sind versteinerte Knochen und Eier von Riesenechsen sowie Dinosauriern aus der Kreidezeit gefunden worden.

10. Tag: Bayanzag - Tsagaan Suvarga

Wir verlassen das Gebiet der fantastischen roten Klippen und fahren weiter auf sehr unwegsamen Pisten durch die Steinsteppe mit zum Teil sehr kärglichem Bewuchs zum Tsagaan Suvarga. Die auffallenden Felsformationen werden aufgrund ihrer Farbe „weiße Stupa“ genannt. Bei einem gewaltigen Aussichtsplateau genießen wir am Klippenabbruch stehend die sagenhafte Aussicht auf weiße- und buntgebänderte Sandsteinformationen.

11. Tag: Tsagaan Suvarga - Große Erdsteine Nationalpark

Wir genießen eine schöne Durchfahrt zum Große Erdsteine Nationalpark. Die Granitfelsen sind zu herrlichen Formen und Gebilden verwittert. Übernachtung in freier Natur. Möglichkeit zu kleinen Wanderungen. Mit etwas Glück können wir hier Murmeltiere sowie verschiedene Vogelarten, wie Steinadler, Falken und Milane beobachten.

12. Tag: Große Erdsteine Nationalpark

Ganztägiger Aufenthalt im Große Erdsteine Nationalpark. Möglichkeit zu mehrstündigen Wanderungen in dieser herrlichen Landschaft. Wir lassen den freien Tag mit einem kleinen Lagerfeuer bei unserem Übernachtungsplatz inmitten der spektakulären Felsformationen ausklingen.

13. Tag: Große Erdsteine Nationalpark - Wüste Gobi

Heute verlassen wir das Gras- und Steppenland der Südmongolei und kommen in die Wüste Gobi mit ihren Kamelherden. In diesem Gebiet hat man versteinerte Knochen und Eier von Dinosauriern aus der Kreidezeit gefunden. Übernachtung in der Wüste Gobi in freier Natur.

14. Tag: Wüste Gobi - Ulaan Uul

Mit etwas Glück können wir die seltenen Tiere der Mittelgobi und Südgobi beobachten. In dieser Region leben u. a. Steinböcke, Argali Schafe und Schwarzschwanzantilopen. Wir durchfahren Sandbogengebiete in denen Salpeterstrauch, Hundsrute, Lauch, Berberitze, Hundswürger, Alant, Mandelbäume, Tamarisken, Saksaul u.a. wachsen. Bei Cancha, einem ehemaligen Hauptstützpunkt der russischen Armee, verlassen wir die Wüste und kommen in das unendliche Grasland der Mongolei. Wir passieren die Stadt Ulaan Uul. Übernachtung in freier Natur.

15. Tag: Ulaan Uul - Erenhot

Weiterfahrt bis zur mongolisch-chinesischen Grenze. Nach Erledigung der langwierigen Formalitäten fahren wir nach Erenhot.

16. Tag: Erenhot - Siziwang

Fahrt durch die Steppengebiete der Inneren Mongolei nach Siziwang.

17. Tag: Siziwang - Hohot - Ordos

In Hohhot besuchen wir das sehr interessante ethnographische Museum der Inneren Mongolei mit seinen lebensechten Nachbildungen von Dinosauriern in Originalgröße. Anschließend besichtigen wir den buddhistischen „Fünf Pagoden Tempel" von 1732, der mit 1500 Buddhafiguren geschmückt ist, und den ebenfalls buddhistischen Da Zhao Tempel, das älteste Gebäude der Stadt. Weiter führt die Fahrt nach Ordos.

18. Tag: Ordos - Gelber Fluss - Qingshuihe

In Ordos steht das von den Mongolen hochverehrte Mausoleum des Dschingis Khan. Im Inneren befindet sich der leere Sarg des Herrschers zusammen mit den Nebensärgen seiner drei Frauen. Richtung Datong überqueren wir unterwegs den Gelben Fluss. Abstecher zu einer der berühmten Flussschleifen mit Wanderung. Danach Weiterfahrt bis Quingshuihe.

19. Tag: Qingshuihe - Chinesische Mauer - Datong

Östlich von Quingshuihe treffen wir auf die Chinesische Mauer aus der Mingzeit, 16. Jahrhundert. Nach einer Erkundung und einer kleinen Wanderung führt die Route zu einem weiteren Abschnitt der Chinesischen Mauer und zu den Yungang-Grotten westlich von Datong.

20. Tag: Datong - Peking

Wir fahren über Yangyuan und Xuanhua nach Peking.

21. Tag und 22. Tag: Peking - Rückflug

Wir verbringen einen Tag in der Hauptstadt der Volksrepublik China mit großer Stadtrundfahrt: Platz am Tor des Himmlischen Friedens, Verbotene Stadt mit Kaiserpalast, Volkskongress, Himmelstempel. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

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