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Expeditionsreise Kolumbien I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Quito

Linienflug nach Quito in Ecuador. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Quito

Vormittags spazieren wir durch die Altstadt von Quitos (Centro Histoórico), die sich am Fuße des Vulkans Pichincha ausgebreitet hat und bereits 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden ist: Besichtigung der Plaza de la Independencia, der Kirche San Francisco und weiterer kolonialzeitlicher Gebäude. Nach der Mittagspause besichtigen wir ausführlich die archäologische Abteilung des Museo del Banco Central, die bedeutendste Sammlung präkolumbianischer Kunst des Landes mit großem Goldsaal. Hier wird uns die erstaunliche Vielfalt indianischer Kulturen von den Anfängen bis zur Eroberung durch die Spanier eindrücklich vor Augen geführt. Anschließend haben Sie Freizeit. Vielleicht wollen Sie einen Einkaufsbummel machen oder sich in einem Café ausruhen.

3. Tag: Quito - Ibarra

Nördlich von Quito erreichen wir die kleine Siedlung Mitad del Mundo, wo französische Forscher im 18. Jahrhundert die Äquatorlinie festgelegt haben. Wir machen einen Fotostopp am Äquatordenkmal. Anschließend führt die Fahrt weiter auf der Panamericana und entlang des Vulkans Cayambe. Wir erreichen die Ortschaft Otavalo. Hier halten wir uns auf dem farbenprächtigen Markt auf. Ein kleiner Abstecher bringt uns zur Laguna Cuicocha. Der Kratersee liegt auf einer Höhe von über 3.000 m. Zurück auf der Panamericana geht es in nördlicher Richtung an Ibarra, der Provinzhauptstadt von Imbabura, vorbei, ins Valle del Chota.

4. Tag: Ibarra - Pasto

Durch den nördlichsten Abschnitt Ecuadors kommen wir zur Grenze nach Kolumbien. In den Grenzorten Tulcan und Ipiales herrscht reges Treiben. Wir erledigen die Formalitäten und gelangen zum bedeutenden Marienheiligtum Las Lajas. Nach einem kurzen Spaziergang über viele Treppen erreichen wir die über einer Schlucht erbaute Kirche. Die südlichste Provinzhauptstadt Kolumbiens, Pasto, liegt am Fuße des Vulkans Galeras im sogenannten Nudo de Pasto. Weiter nördlich teilt sich die Andenkette in drei Finger. Östlich von Pasto liegt auf knapp 3.000 m Höhe die Laguna de la Cocha, ein beliebtes Naherholungsziel der Pastusos. Wir übernachten in der Nähe des Sees.

5. Tag: Pasto - Popayan

Die Fahrt auf der kolumbianischen Panamericana durch die Anden führt in die schöne „weiße Stadt“ Popayan. Wir unternehmen einen Rundgang: Plaza de Caldas mit dem Uhrturm, Kathedrale, Brücke Puente del Humilladero und Kirche San Francisco, die wohl schönste Kirche der Stadt. Anschließend haben Sie Freizeit in der Stadt.

6. Tag und 7. Tag: Ausflug nach San Agustin

Wir unternehmen einen zweitägigen Ausflug in den archäologischen Park San Agustin, der von der UNESCO zum Kulturgut der Menschheit erhoben worden ist. Im Purace Nationalpark fahren wir durch eine interessante Landschaft aus sattem Grün und dicht bewachsenen Bergen in die kleine Ortschaft San Agustin. Diese ist Ausgangspunkt für Besuche des bedeutendsten Zeremonialzentrums aus präkolumbianischer Zeit. Wir besichtigen die archäologische Stätte, die ein riesiges Gelände voller Zeremonienhügel, Gräber, Kultstätten, Stelen und archaischer Steinfiguren umfasst. Sie liegt im Quellgebiet der drei größten Ströme Kolumbiens. Nach dem Besuch des Museums fahren wir zurück nach Popayan.

8. Tag: Popayan - Armenia

Zwischen der West- und der Zentralkordillere folgen wir dem Rio Cauca über die Städte Santander und Palmira bis in den Pilgerort Buga. Wir besuchen die Basilika, die dem Señor de los Milagros geweiht ist. Anschließend kommen wir in das riesige Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens und nach Armenia. Es ist die Hauptstadt des kleinsten Departamentos Quindios und Kaffeezentrum des Landes.

9. Tag und 10. Tag: Armenia - Ruta del Cafe - Manizales

Wir besuchen den Parque Nacional del Café, wo man einen guten Einblick in die Geschichte des Kaffeeanbaus bekommt. Über den Pass Alto de la Cruz und Cocora haben wir einen Blick auf den größten Cerapalmenwald (Nationalbaum Kolumbiens). Im Valle de Cocora machen wir einen Spaziergang und halten uns im hübschen Städtchen Salento mit typischer Paisaarchitektur auf. Auf der Weiterfahrt passieren wir die Städte Pereira und Manizales, die ebenfalls eng mit dem Kaffeeanbau verbunden sind. Überall trifft man auf große Kaffeeplantagen. Bei gutem Wetter hat man prächtige Ausblicke auf die über 5.000 m hohen Gipfel der Anden.

11. Tag: Manizales - Zipaquira

Wir überqueren die Cordillera Central und erreichen das Tal des Rio Magdalena. Der Rio Magdalena ist der größte Strom Kolumbiens und sogar der längste der gesamten Anden. Von Honda führt die Fahrt über den Paramo de Letras (3.500 m) mit typischer Andenvegetation hinauf in die Cordillera Oriental nach Zipaquira. Seit alters her war dieser Ort ein Zentrum der Salzgewinnung. Wir besuchen die unterirdische Salzkathedrale, die von 1991 bis 1996 in einem ehemaligen Salzstollen errichtet worden ist.

12. Tag: Zipaquira - Villa de Leyva

An der Puente de Boyaca haben wir einen Aufenthalt und besichtigen das bedeutendste Nationaldenkmal Kolumbiens mit der großen Figur des Befreiungshelden Simon Bolivar. Entlang des Naturschutzgebietes Iguaque geht es nach Tunja, das auf 2.800 m liegt. Tunja geht auf eine alte Besiedlung zurück und war bereits für die Muisca-Kultur ein bedeutender Zeremonialort. Während der Kolonialzeit stand Tunja immer wieder in Konkurrenz zu Bogota und hat durch die Unabhängigkeitskämpfe weitere Bedeutung erlangt. Nach einem orientierenden Stadtrundgang zur Plaza Bolivar mit schönen alten Gebäuden haben Sie Freizeit. Wir erreichen das malerische Städtchen Villa de Leyva, ein Kleinod kolonialer Baukunst. Sie haben Freizeit zum Bummeln.

13. Tag: Villa de Leyva - Bucaramanga

Die Fahrt führt durch die Ostkordillere entlang dem Rio Fonce nach San Gil. Wir machen einen Spaziergang im Parque El Gallineral. Anschließend führt die Fahrt durch die Schlucht des Rio Chicamocha und wir erreichen das Departamento Santander mit der Hauptstadt und dem Handelszentrum Bucaramanga an der Nordflanke der Cordillera Oriental.

14. Tag: Bucaramanga - Cuatro Vientos

Die Route führt östlich entlang des Rio Magdalena und durch die Ausläufer der Ostkordillere über Aguachica ins feuchtheiße Tiefland, das vor allem durch riesige Bananenplantagen geprägt ist. Im Städtchen Aracataca, Geburtsort des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers Gabriel Garcia Marquez, haben wir einen kurzen Aufenthalt. In seinem berühmten Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ (Literaturtipp!) hat Marquez seiner Heimatstadt als Ort „Macondo“ ein literarisches Denkmal gesetzt.

15. Tag: Cuatro Vientos - Santa Marta

Die Fahrt führt in nördlicher Richtung an die Küste, in die Hafenstadt Santa Marta. Wir halten uns in der ältesten Stadt Kolumbiens auf und besuchen das Museo Tayrona, das Keramik- und Goldobjekte der Tayronakultur ausstellt. Santa Marta liegt nördlich der höchsten Küstenkordillere Südamerikas, der Sierra Nevada de Santa Marta. Etwas außerhalb der Stadt besuchen wir die Quinta de San Pedro Alejandrino, eine ehemalige Zuckerrohr-Hacienda, wo der Befreiungsheld Simon Bolivar seine letzten Tage zubrachte.

16. Tag: Baden und Erholen am Strand

Östlich der karibischen Hafenstadt Santa Marta liegt der berühmte Tayrona Nationalpark. Mit seinen schneeweißen Sandstränden, die von großen, kugeligen Granitfelsen flankiert werden und seiner typischen Regenwaldvegetation, die bis dicht an die Strände heranreicht, bietet der Park die typische Traumkulisse der Karibik. Unweit des Parks übernachten wir auf einem schönen Campingplatz direkt am Meer. Sie haben Freizeit zum Baden, Erholen und zu Spaziergängen.

17. Tag: Santa Marta - Cartagena de las Indias

Wir machen einen Ausflug in den Tayrona Narionalpark. Auf einem Spaziergang im Tayrona Nationalpark kann man die interessante Landschaft kennen lernen. Auf der Carretera Troncal del Caribe fahren wir in westlicher Richtung vorbei an der großen Hafenstadt Barranquilla und der Laguna Cienaga Grande. Wir überqueren auf einer gewaltigen Brücke den Rio Magdalena kurz vor seiner Mündung in den Atlantik und kommen in die wunderschöne Stadt Cartagena de las Indias, die als Kronjuwel Kolumbiens bezeichnet wird und zu den schönsten Städten Lateinamerikas zählt.

18. Tag: Cartagena de las Indias

Wir halten uns in der schön restaurierten Altstadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, auf. Cartagena war während der Kolonialzeit ein wichtiger Umschlagplatz für die spanischen Besatzer. Gold und Edelsteine wurden von hier aus nach Europa verschifft. Der Rundgang durch die Altstadt führt zur Plaza de los Coches, dem ehemaligen Sklavenmarkt, weiter zur Iglesia Santo Domingo, Kathedrale, Uhrturm, entlang der alten Befestigungsmauern zu Las Bovedas, dem ehemaligen Munitionslager - heute Kunsthandwerksmarkt und zum Kloster San Pedro Claver. Anschließend haben Sie Freizeit in der Stadt. Etwas außerhalb liegt das Fort San Felipe, von wo aus man einen schönen Blick über die Stadt genießen kann.

19. Tag: Ausflug in den Islas del Rosario Nationalpark

Ganztägiger freier Aufenthalt in Cartagena mit der Möglichkeit einen Bootsausflug in den westlich der Küste von Cartagena vorgelagerten Nationalpark Islas del Rosario zu unternehmen. Der Park umfasst einen kleinen Archipel von Koralleninseln, die von glasklarem Wasser umspült werden.

20. Tag: Flug von Cartagena nach Bogota

Flug von Cartagena nach Bogota. Je nach Flugzeit freier Aufenthalt in Cartagena oder Bogota. Hotelübernachtung in Bogota.

21. Tag: Bogota - Rückflug

Stadtbesichtigung in Bogota, Hauptstadt von Kolumbien und politische und kulturelle Metropole des Landes: prächtige Altstadt La Candelaria mit über 300 Jahre alten Kolonialgebäuden, Plaza Bolivar, Kathedrale, Kirche San Francisco, Alcalida (Rathaus), Justizpalast, Aussichtsberg Montserrate, Besuch des Museo d´ Oro (Goldmuseum) mit unermesslichen Schätzen präkolumbianischer Zeit. Freizeit, Transfer zum Flughafen und Rückflug.

22. Tag: Rückflug

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