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Expeditionsreise in den unbekannten Westen von Tansania I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. und 2. Tag: Flug nach Dar-es-Salaam

Linienflug nach Dar-es-Salaam in Tansania. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

3. Tag: Dar-es-Salaam - Mikumi

Nachdem wir die quirlige Hafenmetropole Dar-es-Salaam hinter uns gelassen haben, fahren wir durch das hügelige Hinterland von Dar-es-Salaam hinunter in die Ebene des Ruvu River, wo Reisanbau dominiert. Vorbei an großen Sisalplantagen und den gewaltigen Uluguru Mountains erreichen wir den Mikumi Nationalpark. Fahrt durch den Mikumi Nationalpark, wo wir mit etwas Glück schon Wildtiere beobachten können. Übernachtung in einem schönen Camp in Mikumi.

4.Tag: Mikumi - Tungamalenga/Ruaha Nationalpark

Heute befahren wir einen der schönsten Streckenabschnitte des Tan-Zam-Highways. Zunächst klettert die kurvenreiche Straße durch bergiges Gebiet, wobei sich linker Hand die Bismarck Mountains erstrecken. Entlang des Great Ruaha Flusses durchfahren wir das Baobabvalley mit seinen bizarren Affenbrotbäumen, bevor wir den serpentinenartigen Anstieg durch das eindrucksvolle Kitonga Valley zur Hochebene der Southern Highlands erklimmen. Weiterfahrt durch eine herrliche Landschaft nach Iringa, das Tor zum südlichen Hochland. Noch heute prägen viele kleine Relikte aus deutscher Kolonialzeit das Bild der Stadt. Während einer Pause besteht die Möglichkeit, durch den bunten Markt zu bummeln oder das neu eröffnete Museum in der ehemaligen Deutschen Mission zu besuchen. Anschließend Weiterfahrt durch Buschlandschaft nach Tungamalenga.

5. Tag: Ruaha Nationalpark

Ganztägiger freier Aufenthalt im Camp zum Relaxen oder für Spaziergänge in der Umgebung. Alternativ besteht die Möglichkeit, mit einheimischen Fahrzeugen an einer ganztägigen Pirschfahrt im Ruaha Nationalpark teilzunehmen. Der Ruaha Nationalpark, ein Idyll im Herzen Tansanias, gilt unter Afrikakennern als Geheimtipp. Uns erwartet eine außergewöhnliche Vielfalt von Lebensräumen. Die Vegetation reicht von Baumsavanne, halbtrockenen Ebenen mit imposanten Baobabbäumen über grüne Miombo-Wälder bis hin zu zerklüfteter Flusslandschaft. Es gibt im Park auch eine beeindruckende Flora. Über 1650 verschiedene Pflanzenarten sind hier beheimatet. Neben einer großen Vielfalt an Antilopen können wir auch Nilpferde, lauernde Krokodile im Fluss, Hyänen und Schakale erspähen. Neben großen Elefantenherden ist der Park auch ein Paradies für Raubtiere wie Löwen, Leoparden und Geparden. Die mit über 450 Arten vertretene Vogelwelt ist beachtlich. Hier erlebt man authentisches unverfälschtes Afrika - Afrikafeeling pur!

6. Tag: Tungamalenga/Ruaha Nationalpark - Dodoma

Heute durchfahren wir eine reizvolle Trockenbuschlandschaft und passieren den Mtera-Stausee, dessen Turbinen Elektrizität für die Millionenmetropole Dar-es- Salaam produzieren. Unter den Briten war diese Strecke Teil der wichtigen Kairo-Kapstadt-Verbindung. Wir erreichen die Stadt Dodoma, die seit 1973 Hauptstadt Tansanias ist. Dodoma ist größtenteils auf dem Reißbrett geplant worden und wirkt daher nicht so lebendig. In dieser Gegend befindet sich das größte Weinanbaugebiet des Landes.

7. Tag: Dodoma - Babati

Vorbei an Weinbergen führt uns unsere Reise heute zum Örtchen Kolo, dem Ausgangspunkt für den Besuch der seit 2006 als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten prähistorischen Felsmalereien. Die kunstvollen Malereien gehören zu den am wenigsten erforschten und besuchten Afrikas. Sie übertreffen dabei sowohl an Quantität als auch an Qualität jene in Südafrika bei weitem. Versteckt unter Felsüberhängen lässt sich in der umliegenden Region eine Vielzahl von Felsbildern entdecken, die auf ein Alter zwischen 500 und 3800 Jahren geschätzt werden. Darstellungen wilder Tiere wie Giraffen, Antilopen, Zebras, Elefanten, menschliche Figuren mit eigenwilligen Kopfputz sowie geometrische Muster entführen den Betrachter in eine längst vergangene Zeit. Viele Stätten sind mit heute noch praktizierten Ritualen der Hadza und Sandawe verbunden. Von Kolo aus besteht die Möglichkeit, mit dem Motorrad ca. 6 km zu den bekanntesten Felsmalereien zu fahren, wobei das letzte Stück erwandert werden muss (mittelschwer, ca. 1,5 Std.). Mit dem Bus kann man zu einer etwas leichter erreichbaren Malerei gelangen. Anschließend Weiterfahrt nach Babati. Übernachtung in einem einfachen Camp direkt am Babatisee.

8. Tag: Babati - Tabora

Nach dem Frühstück fahren wir durch intensiv bewirtschaftete Landstriche mit wunderschönen Ausblicken auf den Mt. Hanang 3.420 m, vierthöchster Berg Tansanias. Wir erreichen die schön inmitten von bizarren Granithügeln gelegene Kleinstadt Singida. Kurzer Einkaufstopp und Weiterfahrt durch überwiegend trockene Baumsavanne nach Tabora. Tabora hat sich während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum wichtigsten Karawanen- und Handelsort im Inneren Ostafrikas entwickelt. Der berühmte Missionar und Afrikaforscher Dr. David Livingstone hat sich hier von seinen strapaziösen Reisen erholt, bevor er 1872 zu seiner letzten Reise aufbrach.

9. Tag: Tabora - Katavi Nationalpark

Fahrt durch einsame Landschaft über Inyonga, Mpanda nach Sitalike zum Katavi Nationalpark.

10. Tag: Katavi Nationalpark

Wir unternehmen eine Pirschfahrt im „Wildnisjuwel“ Katavi Nationalpark. Abgelegen, unbändig, wild, rau und selten besucht erstreckt sich der Katavi Nationalpark im südwestlichen Tansania. Neben weiten Ebenen um den Katavisee und dem palmenumsäumten Chadasee wird der größte Teil des Parks von dichtem Miombo-Trockenwald überzogen. Bekannt ist der Katavi Nationalpark für seine großen Büffelherden (bis zu tausend Stück). Unter anderem kann man in dieser Gegend auch auf Elefanten treffen (ca. 4000 Stück). Zu den regelmäßig zu beobachtenden Tieren gehören Hyänen, Giraffen, Zebras, Defassa-Wasserböcke, Flusspferde und Krokodile. Unter den Raubkatzen ist der Löwe häufig anzutreffen und auch für Vogelliebhaber ist der Park interessant. Es wurden 400 verschiedene Vogelarten gezählt. Dieses Stück echter afrikanischer Wildnis wird uns unvergessen bleiben.

11. Tag: Katavi Nationalpark - Kigoma

Nach dem Frühstück fahren wir über raue Pisten und durch ein einsames Waldgebiet nach Kigoma, Heimathafen der berühmten MV Liemba. Das älteste sich noch in Betrieb befindliche Dampfschiff der Welt wurde 1913 auf der Meyer-Werft in Papenburg an der Ems gebaut, in Einzelteile zerlegt, verschifft und in Kigoma wieder zusammengesetzt, wo sie 1915 unter dem Namen Graf Goetzen vom Stapel lief. Kigoma ist Tansanias einzige Stadt am Tanganjikasee und zugleich wichtigste Hafenstadt am gesamten See. An deutsche Zeit erinnern noch der dreistöckige Bahnhof und das Jagdschloss von Kaiser Wilhelm, das heutige „Kaiser House”. Wir haben einen wunderschönen Übernachtungsplatz direkt am Tanganjikasee.

12. Tag: Kigoma

Freizeit zum Baden im kristallklaren Wasser des Tanganjikasees. Mit einer Fläche von 32.893 qkm ist er der zweitgrößte Süßwassersee Afrikas und mit einer Tiefe bis zu 1.470 m weltweit der zweittiefste See nach dem Baikalsee in Sibirien. Sie haben die Möglichkeit zu einem Ausflug mit einheimischen Fahrzeugen zum 4,5 km entfernten Ort Ujiji. 1840 war Ujiji Ausgangspunkt der arabischen Elfenbeinhändler und Sklaveneintreiber, die von hier aus ihre ausbeuterischen Vorstöße auf die andere Seite des Sees unternahmen. In Ujiji erreichten 1858 Burton und Speke als erste Europäer den Tanganjikasee. Viele Besucher kommen nach Ujiji, um das Dr. Livingstone Memorial zu besuchen. Es ist der Ort, an dem der amerikanische Journalist Henry Morton Stanley am 10. November 1871 nach langer Suche den Missionar und Forscher Dr. David Livingstone antraf und ihn mit den legendären Worten „Dr. Livingstone, I presume“ begrüßte. Heute steht auf dem Gelände ein liebevoll eingerichtetes Museum, dessen Besuch man sich nicht entgehen lassen sollte.

13. Tag: Gombe Stream Nationalpark mit Schimpansen-Tracking

Ganztägiger freier Aufenthalt in Kigoma oder Möglichkeit, an einem Ausflug in den Gome Stream Nationalpark teilzunehmen. Frühmorgens geht es per Bootsfahrt (ca. 2 Stunden) entlang des malerischen Seeufers zum kleinsten Nationalpark Tansanias, den Gombe Stream Nationalpark. Der Park besteht aus einem etwa 15 km langen, von tropischem Wald bewachsenen Streifen, der die steilen Hänge rund um das nördliche Ufer des Tanganjikasees bedeckt. Er gilt als der weltweit beste Ort zum Beobachten von Schimpansen. Der Nationalpark wurde durch die Forschungsarbeit von Jane Goodall weltbekannt, die 1960 in Gombe eine Verhaltensstudie über Schimpansen initiierte. Durch ihre Arbeit wird heute der Schutz von Schimpansen nachhaltig verfolgt und wir haben großen Einblick in das Leben dieser uns so nahen Verwandten gewonnen. Wir begeben uns beim Schimpansen-Tacking auf die Suche nach den Tieren (ca. 3 Std., mittel bis schwer, je nachdem wo sich die Schimpansen aufhalten). Neben den Schimpansen teilen sich Paviane, Meerkatzen und rote Kolobusaffen den herrlichen Regenwald. Eine weitere farbenfrohe Attraktion sind die über 250 verschiedenen Schmetterlingsarten. Spät nachmittags Rückfahrt mit dem Boot nach Kigoma.

14. Tag: Kigoma - Tabora

Heute verlassen wir die wunderschöne Gegend am Tanganjikasee und fahren über Uvinza, einem ehemaligen wichtigen Dorf der Araber an der Karawanenroute, nach Tabora. Heute lebt der kleine Ort vom Salzabbau, das zu einem großen Teil in den Kongo, nach Burundi und nach Ruanda exportiert wird. Immer wieder treffen wir auf freundlich winkende Menschen, kleine Dörfer und große Viehherden. Übernachtung in Tabora oder Ngeza, je nach Straßenverhältnissen.

15.Tag: Tabora - Babati

Auf einer uns bekannten Strecke erreichen wir wieder Babati.

16.Tag: Babati - Tarangire Nationalpark

Wir verlassen Babati und begeben uns in eines der schönsten und beeindruckendsten Schutzgebiete Afrikas, den Tarangire Nationalpark. Die Landschaft des Tarangire unterscheidet sich von den anderen Parks durch große saisonale Sumpflandschaften und eine endlose Baumsavanne mit gewaltigen Affenbrotbäumen. Wir unternehmen eine Pirschfahrt durch den Park. Neben Zebras, Gnus, Antilopen und Giraffen haben hier auch große Elefantenherden ihr Zuhause. Aber auch Hippos, Löwen, Leoparden, Warzenschweine und viele andere Tiere fühlen sich hier heimisch.

17. Tag: Tarangire Nationalpark - Lake Natron

Zeitig am Morgen brechen wir auf. Vorerst geht es noch auf guter Straße nach Mto wa Mbu. Ab hier beginnt ein weiteres Abenteuer Afrika. Auf rauer, staubiger Piste begeben wir uns in eine der ursprünglichsten Gegenden Tansanias. Diese Region ist ein Landstrich voller bizarrer Schönheiten wie dem aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai (heiliger Berg der Massai, „ Berg Gottes”), dem flimmernden Salzsee Lake Natron, dem zerfurchten Ostafrikanischen Grabenbruch und endlose Sand- und Steinwüsten. Auf unserer Fahrt treffen wir immer wieder auf Zebras, Antilopen, Giraffen und riesige Tierherden der Massai. Die Anfahrt ist anstrengend aber diese wunderschöne Landschaft, der Anblick des imposanten Vulkans Ol Doinyo Lengai, die wundervollen Menschen, der grandiose Sonnenuntergang, der afrikanischen Sternenhimmel, die Geräusche der afrikanischen Wildnis - all das ist die Strapaze wert. Willkommen in Afrika!

18. Tag: Lake Natron

Nach dem Frühstück besteht die Möglichkeit, mit einem Massai an einer Wanderung zu einem Wasserfall teilzunehmen. Die abenteuerliche Wanderung mit einer Flussdurchquerung führt durch eine wunderschöne Landschaft. Nach etwa einer Stunde (mittelschwer) erreichen wir den Wasserfall, wo man ein erfrischendes Bad nehmen kann. Wir besuchen ein Massaidorf, wo wir mehr über deren traditionelle Lebensweise erfahren. Spätnachmittags unternehmen wir eine Wanderung zum Lake Natron.

19. Tag: Lake Natron - Arusha

Rückfahrt über Mto wa Mbu und durch die Massaisteppe nach Arusha.

20. und 21. Tag: Arusha - Kilimanjaro - Rückflug

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