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Große Südindienrundreise I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Chennai (Madras)

Wir fliegen mit einer planmäßigen Linienmaschine nach Chennai in Indien. Den Treffpunkt und die Abflugzeit werden wir Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt geben. Nach der Ankunft in Chennai fahren wir zu unserem Hotel.

2. Tag: Chennai (Madras) - Mahabalipuram

Wir fahren nach Mahapalipuram und besichtigen die alte Tempelstadt: weltberühmtes Felsenrelief (ca. 15 m lang) mit der Überlieferung der Sendung des Gangesflusses, alter Leuchtturm aus der Pallava-Zeit, Krishna-Höhlentempel, einzigartige Darstellung des „Träumenden Vishnu“, die fünf Rathas, aus massivem Granit herausgehauene hochinteressante Tempel (Ursprünge der Pagoden), berühmter Pagodentempel, direkt am Meer. Nach einem interessanten Besuch einer Krokodilfarm haben Sie Freizeit. Herrlicher Übernachtungsplatz am Golf von Bengalen, direkt am Strand. Am Abend genießen wir ein exklusives Buffet der traditionellen südindischen Küche.

3. Tag: Ausflug nach Kanchipuram

Vormittags unternehmen wir einen Ausflug nach Kanchipuram. Die Stadt war einst ein bedeutender Sitz des Buddhismus. Heute zählt sie zu den sieben heiligen Städten des Hinduismus: Besuch des großen Ekambareshwara-Tempels mit seinen gewaltigen Tempeltoren - den so genannten „Gopurams“ und des berühmten Kailasnatha-Tempels aus dem 8. Jh. Außerdem besuchen wir den großen Vishnu-Varadaraja-Tempel (Herr der Gnade) mit Nebentempeln und der „Kailan Mandapa", der Hochzeitshalle der Götter, mit einzigartigen Steinmetzarbeiten aus dem 16. Jh. Rückkehr nach Mahabalipuram. Nachmittags haben Sie Freizeit zum Baden im Golf von Bengalen. (Wegen der zeitweise aufkommenden Strömung ist Vorsicht geboten!) Der Staat Tamilnadu ist das Zentrum der weltberühmten, klassischen indischen Tempeltänze „Bharatanatyam“. In der Freizeit können Sie selbst eine solche Tanzveranstaltung besuchen.

4. Tag: Mahabalipuram - Thanjavur

An der Küste entlang geht es vorbei an Pondicherry, die moderne, aufstrebende Stadt des Philosophen Aurobindo über Villepuram, Kiranur, Vriddhachalam und Kumbakonam nach Thanjavur. Auf der Weiterfahrt kommen wir durch weiträumig, angebaute landwirtschaftliche Reisregionen des großen Coveri-Deltas.

5. Tag: Thanjavur - Rameswaram

Heute führt uns die Fahrt zu einem der heiligsten Orte des Hinduismus nach Rameswaram. Nach der Mittagspause bei unserem kleinen Pilger-Hotel fahren wir zum überaus bedeutsamen Tempel von Rameswaram, er ist Hindus ein heiliger Ort. Nach dem Epos Ramayana soll Rama nach seinem Sieg über den Dämonen von Lanka hier Halt gemacht haben, um Gott Shiva für dessen Hilfe zu danken. Der Name Rameswaram leitet sich von dem Shiva-Heiligtum an dieser Stelle ab. Rameswaram ist einer der wenigen Orte, die Vishnuiten und Shivaiten gleichermaßen heilig ist. Wegen seiner mythologischen Bedeutung gehört Rameswaram zu den wichtigsten hinduistischen Pilgerstätten Indiens. Nach dem Abendessen gibt es die Möglichkeit, auf eigene Faust das lebhafte Pilgerzentrum zu erkunden.

6. Tag: Rameswaram - Madurai

Zur Mittagszeit erreichen wir Madurai, eine der ältesten Städte Südindiens. Hier kann man auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurückblicken. Zwischen dem 3. Jh. v. Chr. und dem 4. Jh. v. Chr. war Madurai die Hauptstadt des Pandya-Reiches, eines ersten frühen Reiche Südindiens, später war hier die Hauptstadt des Sultanats Madurai. Wir besichtigen die Hauptsehenswürdigkeit, den gigantischen Minakshi-Tempel, dessen hoch aufragende Gopurams (Tortürme) weithin sichtbar das Stadtbild Madurais dominieren. Dieser Tempel gehört zu den herausragendsten Beispielen der dravidischen Tempelarchitektur. Eventuell besuchen wir hier auch ein Institut für Kunsthandwerk und Antiquitäten, es gibt Information über Gold- und Silberschmuck sowie Seidenteppiche (30 Min.) und vom Dach des Terrassenhauses bietet sich ein herrlicher Blick über die gesamte Tempelanlage auf die Goldkuppeln des Sanctums. Abends besteht die Möglichkeit, im Minakshi-Tempel an einer Zeremonie teilzunehmen.

7. Tag: Madurai - Kovalam Beach

Unsere Fahrt führt uns heute nach Virudunagar und weiter durch eine tropische Landschaft mit großen Bananenplantagen, Fischschwanzpalmen, Salzgärten (Salzgewinnung), über Tirunelveli- und Palayancottai, zur Südspitze Indiens nach Cape Comorin. Am Indischen Ozean haben wir einen kurzen Aufenthalt. Die Reise führt in einer traumhaft schönen Landschaft - Mangobäume, Jackbäume, Maniokfelder, kleine Teiche mit Lotusblumen, Pfefferpflanzen und Palmenwäldern nach Kovalam Beach mit dem schönsten Strand von Indien. Zwei Übernachtungen im Hotel. 

8. Tag: Kovalam Beach

Freizeit zum Baden und Erholen an einem der schönsten Strände Indiens direkt am Indischen Ozean.

9. Tag: Kovalam Beach - Alleppey/Backwaters

Wir verlassen Kovalam und fahren weiter Richtung Norden. Wir erreichen Alleppey. Hier besteigen wir die Kettuvallam-Hausboote und erkunden damit die berühmten Backwaters Keralas. Das einzigartige Geflecht aus Flüssen, Seen und Kanälen bietet einen idyllischen Gegenpart zu dem ansonsten so stark besiedelten Kerala. Wir haben die Möglichkeit, ausführlich die Flora und Fauna dieser Wasserlandschaft zu entdecken und über Nacht die romantische Idylle auf den Hausbooten zu genießen. 

10. Tag: Alleppey/Backwaters - Cochin

Heute fahren wir nach Cochin. Von unserem Hotel aus geht es mit Tuk Tuks (Austorikschas) zur Hafenrundfahrt, wobei wir die erstaunlichen chinesischen Fischernetze sehen und die weitläufige Bucht mit ihren modernen Werftanlagen. Im Laufe des weiteren Nachmittags haben wir Freizeit, um das jüdische Viertel mit der Synagoge sowie den Dutch Palace Mattancherry zu besichtigen. Am späten Nachmittag besteht die Möglichkeit, eine der verschiedenen Kathakali-Aufführungen (traditioneller Tempeltanz) zu besuchen.

11. Tag: Cochin - Ooty

Durch Baumwoll- und Hirsefelder, über kleine Flüsse und Hügelketten mit ihren Kautschukplantagen gelangen wir nach Ooty (Udagamandalam), auf über 2.000 m, inmitten der Niligiris, den „Blauen Bergen“. Auf unserer spektakulären Auffahrt nach Ooty sehen wir viele Teeplantagen, Teefabriken und kleine, sehr saubere Dörfer. Wir übernachten in frischer Höhe im Park des wunderschönen Fernhill-Sommerpalastes des ehemaligen Maharadschas von Mysore. Das prunkvolle Gebäude betört durch seinen luxuriösen Charme, die erlesene Einrichtung und die vielen prächtigen Details und Familienfotos aus der Zeit der großen Maharadschas. Hier erwartet uns ein hervorragendes Buffet in sagenhaftem Ambiente.

12. Tag: Ooty - Mysore

Wieder eine wunderschöne Fahrt durch die Nilgiris. Um die Schönheit der Natur intensiver zu erleben, unterbrechen wir die Fahrt gelegentlich durch kleine Wanderungen. Dann beginnt eine unvergessliche Fahrt durch Wälder, vorbei an  Kaffee- und Teeplantagen. Auf der Weiterfahrt nach Chamrajagar passieren wir die Ortschaften Dudular Gundlupet und Nanjangud. Bambuswälder, große Termitenhügel, Teakwälder, wilden Affe, sowie die gelegentlich anzutreffenden Arbeitselefanten begleiten uns. Von Chamrajagar führt die Reise durch eine tropische Vegetationslandschaft weiter nach Mysore.

13. Tag: Mysore

Vormittags haben wir einen Aufenthalt mit Besichtigungen in und um Mysore: Fahrt auf den Chamundiberg mit der größten Nandistatue und schönem Blick auf die Stadt, Besichtigung des Grabmals von Hyder Ali und des Palastes von Tipo Sultan, Rückkehr in die Stadt, Besuch des großen Maharadscha-Palastes mit seinen bekannten Wandmalereien religiöser Thematik, Elfenbein- und Silbertüren, Freizeit bei den Markthallen mit dem bunten Blumenmarkt und dem faszinierenden Gemüse-, Gewürz-, Räucherstäbchen- und Parfümölmarkt.

14. Tag: Mysore - Hassan

Die Fahrt führt nach Sravana Bealgola („Weißer See“), eine bedeutende Pilgerstätte des Jainismus. Nach dem Aufstieg auf den Felsberg halten wir uns beim großen Gomateshwara-Tempel (ca. 18 m hohe Steinstatue einer jainistischen Gottheit) auf. Anschließend kurze Fahrt nach Hassan und weiter nach Halebid, die alte Hauptstadt des Hoysala-Reiches. Der Hoysaleshwara-Tempel zählt zu den großartigsten Tempeln Südindiens. Eingehend besichtigen wir den außen und innen mit Reliefdarstellung aus Stein völlig bedeckten Tempel. Anschließend besuchen wir den ebenso beeindruckenden Vishnutempel von Belur mit den Darstellungen von Tempeltänzerinnen. Die Reliefarbeiten sind zum Teil mit Hornblende überzogen und zählen zu den besten Indiens. Wir haben die Gelegenheit, bei einer kleinen indischen improvisierten Zaubervorführung das traditionelle Gauklerwesen besser zu verstehen.

15. Tag: Hassan - Hampi

Die Reise führt durch Gebiete mit Palmyrapalmen (Palmsaftgewinnung) über Tiptur und durch dünn besiedelte Regionen, vorbei an Hirse- und Baumwollfeldern, nach Hiriyur. Weiterfahrt durch eine tropische Landschaft entlang großer Reisfelder, Kokos- und Bethelpalmen sowie Bananenplantagen nach Chittradurga. Durch einsame Waldgebiete geht es mit Fotopausen an mit Bananenblättern gedeckten Schilfhäusern vorbei, in das sehr reiche Gebiet des Tungabhadraflusses. Künstliche Bewässerung hat hier eines der größten Zuckerrohranbaugebiete Indiens entstehen lassen. Über Hospet geht es nach Hampi. Übernachtet wird bei einem kleinen Hotel in der Nähe der Ruinenstadt.

16. Tag: Hampi

Am heutigen Tag nehmen wir uns viel Zeit für einen ausgedehnten Rundgang durch die ehemalige Hauptstadt der Vijanagara-Dynastie aus dem 14. bis 16. Jh. Das Areal erstreckt sich über mehrere Kilometer. Besonders berühmt ist der einzigartige Vittala-Tempel. Die Stadt wurde am Fluss Tungabhadra erbaut, inmitten einer einmalig schönen Landschaft mit riesigen Granitfelsen. Auf dem Programm stehen: der Hampi-Basar, der Virupakshu-Tempel und der Lingam- und Narashimha-Tempel, verschiedene Palastanlagen, das Bad der Königin, Lotus Mahal und die königlichen Elefantenställe.

17. Tag: Hampi – Badami

Die Route führt uns erneut über Hospet und vorbei am Tungabhadra Stausee über Kushtagi und Gajendragarh nach Badami. Weiter geht es nach Aihole, der Hauptstadt der Chalukya-Dynastie. Wir besichtigen den Lad-Khan, Durga- und Surya-Tempel in Aihole. Die Tempelanlagen der Chalukyas aus dem 6. bis 9. Jh. zählen zu den besten ihrer Art auf dem südlichen Dekkan-Plateau. Wir fahren nach Badami. Eingehende Besichtigung der in einer ungewöhnlich schönen, durch Erosion entstandenen Felsenlandschaft gelegenen Stadt mit ihren ebenso beeindruckenden Reliefdarstellungen in den Höhlentempeln aus dem 6. und 7. Jh. Freizeit. 

18. Tag: Badami - Goa

Wir verlassen Badami und fahren Richtung Küste. Nach Huballi passieren wir kurz den Mhadei Naturschutzpark als Teil der West-Ghats und gelangen nach Goa. International bekannt für seine Strände und Aussteiger-Kultur ist der kleine Unionstate auch kulturell sehr reich. Goa war über mehrere Jahrhunderte der Hauptsitz der portugiesischen Kolonialbesatzer in Indien. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: Goa

Sie haben einen ganztägigen freien Aufenthalt in Goa für eigene Unternehmungen: Ruhe, Baden und Erholen am einzigartigen, bezaubernden Sandstrand unter Palmen. Außerdem ist es möglich, sich mit entspannenden Ayurveda-Massagen nach den Regeln der alten indischen Heil- und Massagekunst verwöhnen zu lassen. Am Abend genießen wir die Freizeit zum Spazieren entlang der palmengesäumten Uferpromenade. 

20. Tag: Flug von Goa nach Mumbai

Heute fliegen wir nach Mumbai. Ausführliche Stadtrundfahrt: modernes Mumbai, städtischer Waschplatz „Dobhi Ghat“, Malabar-Hügel mit vornehmen Villen, Kamala-Nehru-Park mit Blick auf das Arabische Meer und auf Bombay, Park der Hängenden Gärten, Marine Drive - Promenadenstraße Bombays, Church-Gate und viele Kolonialbauten, Sekretariatsgebäude, Universitätsbibliothek, Justizamt, Rathaus, Hauptbahnhof Viktoria Terminus, Altstadt mit den großen Markthallen Crawfort Market - buntes Leben bei den Gemüse- und Obsthallen und beim Vogelmarkt, Gateway of India, Hafengebiet. Freizeit und Übernachtung im Hotel. 

21. und 22. Tag: Mumbai - Rückflug

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