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Rundreise Turkmenistan - Usbekistan I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Taschkent

Linienflug nach Taschkent in Usbekistan. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 12 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Taschkent - Buchara

Durch das Tal der Seraschan und über Kattagurgan, Kamana, durch die Serowniederung und auf der alten Handelsstraße gelangen wir durch die Wüste Kysylkum nach Buchara.

3. Tag: Buchara

Inmitten in der Wüste liegt die Oasenstadt Buchara, die dem Sand und den Wanderdünen der Kysklkumwüste trotzt. Wir besichtigen das Mausoleum aus der Samnidendynastie (10. Jahrhundert), das Mausoleum Chashmai-Ayyub (12. Jahrhundert), die Kalon-Moschee und Minarett, die Mir Arab Medrese und die Zitadelle. Anschließend haben wir Freizeit für eigene Entdeckungen.

4. Tag: Buchara - Mary

Wir verlassen die altehrwürdige Stadt Buchara, um über Korakul an die Grenze zwischen Usbekistan und Turkmenistan zu kommen. Nach den etwas langwierigen Formalitäten auf beiden Seiten ist es vom Grenzort Farap nicht mehr weit bis zum Amudarja-Fluss, dem antiken Oxus, den wir auf einer Pontonbrücke überqueren. Wir passieren Turkmenabad, das alte Tscharchou und zweitgrößte Stadt des Landes. Die Straße folgt einer alten Handelsroute durch eine Halbwüstenzone mit Sanddünen, bis wir den Karakum-Kanal überqueren und am späten Abend die Oasenstadt Mary am Murgab Fluss erreichen.

5. Tag Mary -  Merw - Ashgabad

Die Alte Seidenstraße führt uns zur 2000 v. Chr. ehemalig so bedeutenden Stadt Merw, die als eine der ältesten und größten Städte Zentralasiens einst neben Baktra (Afghanistan) für die Parther der wichtigste Handelsplatz für Seide war. Bei der Besichtigung von Merw wenden wir uns in dem fast unüberschaubaren Gewirr von Lehmmauern und alten Stadtteilen zunächst dem Mausoleum von Sultan Sanjar aus dem 12. Jahrhundert zu. Weiter entfernt liegen die Ruinenfelder von drei ineinander geschachtelten Stadtgebieten. Ruinenfeld Erk Kala, gewaltige Lehmbauten: Große und Kleine Kyz Kala. Zuletzt bietet sich noch der Besuch des Mausoleums von Muhammad ibn-Said an, der als direkter Nachfahre des Propheten hier verstorben sein soll. Nach der Rundfahrt durch Merw fahren wir nach Ashgabad.

6. Tag: Ashgabat

Ashgabat, die Stadt der Liebe, ist die moderne Hauptstadt Turkmenistans und liegt am Fuße der Kopet Dag Berge. Die weiße Stadt ist geprägt von marmorverkleideten luxuriösen Palästen, Geschäftshäusern und Bürohäuser. Lohnenswert sind die sehr schön angelegten Parkanlagen mit grandiosen Wasserspielen. Breite Straßen und Prospekte durchziehen die Stadt. Wir erfahren einiges über die Geschichte und Entwicklung der Stadt bei unserer Rundfahrt: Azadi Platz, Präsidentenpalast, Denkmal für die Erdbebenopfer 1948, Teppichmuseum, Ertogul-Gazi-Moschee von 1998, der Blauen Moschee Istanbuls nachempfunden. Das Unabhängigkeitsdenkmal oder das Denkmal für die Achal-Tekkiner-Pferde steht auch auf dem Programm. Pferde gehören zur turkmenischen Tradition und so finden wir hier die faszinierende, geheimnisumwitterte Pferderasse der Achal-Tekkiner-Pferde. Schon 1000 v. Chr. wurden diese Pferde hier gezüchtet. Besuch des Staatlichen Gestüts. In Kiptschak besuchen wir die 2004 fertiggestellte größte Moschee Turkmenistans. Dann geht es weiter nach Nisa. In Nisa fanden Archäologen 1930 die Überreste einer parthischen Residenz. Einige Fundamente sind erhalten und anderes wurde rekonstruiert.

7. Tag: Ashgabat - Turkmenbashi

Die Fahrt führt uns vorbei an der jungen Stadt Balkanabad, ein Zentrum der Ölindustrie. Sie liegt am Fuß der Balkanberge. Weiter geht es zur größten Hafenstadt Turkmenistans, Turkmenbashi am Kaspischen Meer.

8. Tag: Turkmenbashi - Janghy Kala - Balkanabat

Fahrt zum bedeutenden Sufiheiligtum Gözli Ata, das inmitten eines Canyons aus orangerotem Kalkstein liegt. Gözli Ata war ein berühmter Sufilehrer im 12. Jahrhundert. Er bereiste viele arabische Länder und gründete hier eine Sufischule. Das Mausoleum seiner geliebten Frau steht direkt neben seinem. Weitere Gräber des Salor-Stammes und neuere der Kasachen befinden sich hier auf dem Friedhof. Auch die Überreste einer alten Medrese sind noch vorzufinden. Auf der Weiterfahrt nach Janghy Kala beeindrucken uns die sich aus dem Nichts erhebenden Kalksteinfelsen. Im unteren Bereich sind die Felsen rötlich gefärbt, darüber fast strahlend weiß. Wahrscheinlich handelt es sich um Überreste riesiger Korallenriffe aus dem Urmeer Tetis.

9. Tag: Balkanabat - Dekhistan

Schon 3000 v. Chr. war die Region um Dekhistan besiedelt. Sie gehörte einst zu den bedeutendsten und größten Städten des Choresm-Shah Reiches. Die Mongolen zerstörten die Stadt im 15. Jahrhundert. Zwei Minarette beherrschen heutzutage das Bild von Dekhistan. Weiterhin besuchen wir Ruinen von fünf halbzerstörten Mausoleen aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

10. Tag: Dekhistan - Kara Kala oder Bakharly

Wir unternehmen noch einen Abstecher zum bedeutenden Paraw-Bibi-Schrein, er ist der populärste in Turkmenistan. Hundert Meter hoch in einem Felsmassiv gelegen, besteht der Schrein aus einem Gebäude, welches einem Mausoleum gleicht. Zudem sind die alten Ruinen der Stadt Afraw aus dem 9. Jahrhundert zu sehen. Jetzt führt uns der Weg wieder auf den Karakumhighway nach Bakharly, beliebt und bekannt wegen des unterirdischen Sees Köv Ata.

11.Tag: Kara Kala oder Bakharly - Darvaza

Jetzt geht es für uns ins Zentrum Karakum Wüste (Schwarzer Sand). 80% der Fläche Turkmenistans werden von der größten Wüste Mittelasiens bedeckt. Es ist eine Kontinentalwüste, aufgrund der geographischen Lage sind weite Teile Mittelasiens von größeren Wettersystemen abgeschnitten. Wegen der enormen Entfernung zum Meer hat die ankommende Luft bereits alle Feuchtigkeit abgegeben. Es ist also eine sehr trockene Wüste. So ist die Vegetation der Karakum eher steppenartig mit Saxaulwald, Selingras. Kameldorn usw. Trotz der extremen Bedingungen leben aber auch erstaunlich viele Tierarten in der Wüste. Käferarten, Spinnen, Schlangen, Eidechsen, zahlreiche Vogelarten, Karakale, Sandkatzen usw. In der Oase Erbent leben die hier siedelnden Tekke noch nach traditionellen Lebensweise. Fast neben jedem Lehmhaus steht auch noch eine Jurte. Sie stellen die von hoher Qualität bekannten Filzprodukte her. Nun fahren wir zum Dorf Bokurdok. Hier wird mit einfachen Mitteln versucht, dem Fortschreiten der Versandung Einhalt zu gebieten. Die Weiterfahrt zeigt uns noch einige Einblicke in das Leben der Wüstenbewohner und ihrer Traditionen. Weiter zieht die Karawane durch das Herz der Wüste zum Feuerkrater bei Davarza. Es ist eine besondere Attraktion, den zirka 50 m tiefen und 200 m Durchmesser großen brennenden Krater zu erleben. Man hatte hier in den 70 Jahren Erkundungsarbeiten ausgeführt, das Gestein war instabil und stürzte an der Bohrstelle ein. Aus hunderten Spalten im Gestein tritt Gas aus. Besonders in der Nacht bietet der brennende Krater ein gigantisches Schauspiel.

12. Tag: Darvaza - Konya Urgench

Wir befinden uns jetzt im ehemaligen Reich der Choresm. Viele historische Monumente im Welayat zeugen von der großen Vergangenheit des ehemals bedeutenden Reiches. Wir besuchen das bedeutende Zentrum der nördlichen Seidenstraße Konya Urgench. Hier beeindrucken uns u.a. einige der gut erhaltenen seldschukischen Gebäude, wie das prächtige Turabeg-Khanum-Mausoleum, das Minarett Kutlug Timur und noch einige weitere Mausoleen.

13. Tag: Konya Urgench - Dashoguz -  Oase Chiwa

Wir erreichen die Grenze von Turkmenistan nach Usbekistan. Nach den Grenzformalitäten fahren wir zur Oasenstadt Chiwa.

14. Tag: Oase Chiwa

Hier sind bedeutend mehr islamische Baudenkmäler erhalten geblieben als in Samarkand. Erstmals ist Chiwa im 9. Jahrhundert in arabischen Schriften erwähnt worden. Die alten usbekischen Kulturdenkmäler zeichnen sich vor allem durch besonders reiches Verwenden von glasierten Platten, Marmor und Holzschnitzereien aus. Das Zentrum der alten Innenstadt Itschan Kala bildet die Dshuma-Moschee und das Minarett „Islam Hodsch“, der höchste und schönste Bau Chiwas, den Ringe aus grün-, braun- und blauglasierten Ziegeln schmücken. Besonders sehenswert sind ferner das Mausoleum von Pahlawan Mahmoud und Sejid-Alauddin, der Harem Tasch-Chawli mit seinen 163 Gemächern und die Medrese Allakuli-Chan.

15. Tag: Oase Chiwa - Buchara

Die Fahrt führt uns heute durch die Wüste nach Buchara, die zwischen der Roten und der Schwarzen Sandwüste liegt. Ihre Vegetation verdankt sie dem Amu-Darja-Fluss mit seinem weitverzweigten Kanalsystem, das sogar den Anbau von Baumwolle in diesem Umfeld möglich macht.

16. Tag: Buchara - Samarkand

Durch die Serowniederung und auf der alten Handelsstraße durch die Kysylkum Wüste gelangen wir über Karmana und Kattagurgan nach Samarkand. Die 2.700 Jahre alte Stadt an der legendären Seidenstraße hat schon immer Reisende in ihren Bann gezogen. Die „Perle der Seidenstraße“ ist vor allem wegen ihrer türkisblauen Kuppeln, den hohen Minaretten und der mit Gold verkleideten Decken in den Moscheen eine Legende. Hier begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart.

17. Tag: Samarkand - Taschkent

In Samarkand besichtigen wir den Registan (Sandplatz), das bekannteste Symbol Usbekistans und Weltkulturerbe der UNESCO, mit der Sherdor- und Ulug Bek-Medrese. Weiter geht es zu dem Gur Emir-Mausoleum der Timuriden, zu der wegen ihrer Größe berühmten Bibi-Chanym-Moschee und zu der beeindruckenden Nekropole Schah-i-Sinda. Anschließend fahren wir durch das Tal der Seraschan und auf der alten Handelsstraße nach Taschkent, Hauptstadt von Usbekistan.

18. Tag: Rückflug

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