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Pyrenäen-Reise


Tagesprogramm der Rundreise



1. Tag: Flug nach Barcelona
Linienflug nach Barcelona in Spanien. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen bis etwa 6 - 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. In Barcelona besuchen wir verschiedene Sehenswürdigkeiten: die noch im Bau befindliche Kirche „Sagrada Familia“ des Architekten Gaudi, das Gelände der Olympischen Spiele von 1992, den Hafen mit dem Kolumbusdenkmal. Beim Rundgang durch das gotische Viertel mit der Kathedrale Santa Eulalia kommen wir zur Plaza mit Rathaus und Provinzregierung. Danach unternehmen wir eine Rundfahrt auf dem Montjuich mit Besuch des „Spanischen Dorfes“.

2. Tag: Barcelona - Figueres
Auf der Autobahn geht es in nördlicher Richtung in den Naturpark Aiguamolls de l´Emporada. Der Park erstreckt sich an der Küste im Mündungsgebiet der Flüsse Fluvia und Muga. Er umfasst ein großes Sumpfgebiet und ist Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Möglichkeit zu einem Spaziergang mit Vogelbeobachtung. Nach einem Aufenthalt im nahegelegenen Bade- und Ferienort Roses an der Costa Brava kommen wir nach Figueres. In der Geburtsstadt Salvador Dalis besuchen wir das Teatre-Museo. Der geniale Künstler hat dieses surrealistische Gesamtkunstwerk ganz in seinem Stil gestaltet.

3. Tag: Figueres - Olot
Von Figueres fahren wir über Besalu, wo wir einen Fotostopp an der mittelalterlichen Brücke machen, nach Ripoll. Das geschäftige Städtchen hat sich um das im 6. Jahrhundert gegründete Benediktinerkloster Santa Maria entwickelt. Das Kloster gehörte im Mittelalter zu den religiösen und politischen Zentren Kataloniens. Wir besichtigen die Abteikirche mit dem riesigen Westportal, das zu den Meisterwerken katalanischer Bildhauerkunst zählt, und den doppelstöckigen Kreuzgang. Weiter fahren wir in östlicher Richtung in den Naturpark La Garroxta, der sich auf einer Fläche von 120 qkm um die Ortschaften Olot und Santa Pau erstreckt. Mit etwa 30 Vulkankegeln, mehreren Explosionskratern und ungefähr 20 Basaltfeldern ist dieses Gebiet die bedeutendste Vulkanlandschaft der iberischen Halbinsel. Ein überdurchschnittlich feuchtes Klima sorgt für üppige Vegetation. Wir unternehmen eine leichte Wanderung zum Kraterrand des Vulkans Santa Margarida. 

4. Tag: Olot - La Seu d´Urgell
Auf der heutigen reizvollen Panoramarundfahrt geht es durch die östlichen Pyrenäen über Puigcerda nach Frankreich. Wir überqueren den französischen Pyrenäenpass Col de Puymorens und kommen über den höchsten Pass der Pyrenäen, den Port d ´Envalira (2.400 m), in den Zwergstaat Andorra. Durch das Valira d`Orient erreichen wir Andorra Stadt. In der geschäftigen Hauptstadt des kleinen Landes haben wir Freizeit. Anschließend fahren wir in südlicher Richtung zurück nach Katalonien, ins Tal des Segreflusses.

5. Tag: La Seu d`Urgell - Pont de Suert
Nordwestlich der Serra del Cadi liegt die Provinzhauptstadt La Seu in einem weiten, fruchtbaren Tal. Sie zählt zu den ältesten Städten Kataloniens und war von jeher ein administratives und kommerzielles Zentrum. Auf den Flüssen Valiva und Segre wird seit Jahrzehnten Kanusport praktiziert und große Wettbewerbe haben La Seu d´Urgell schon früh einen Namen bei Kennern der Szene verschafft. 1992 haben hier im dafür geschaffenen Parc del Segre die Wildwasserwettbewerbe der Olympischen Spiele stattgefunden und 1999 war die Stadt Austragungsort der Weltmeisterschaft. Nach der Besichtigung der kunsthistorisch bedeutenden Kathedrale Santa Maria und der Kirche San Miguel fahren wir nach Westen entlang der Zentralpyrenäen durch das wunderschöne Boital zum Nationalpark Aigües Tortes. Wir wandern im Nationalpark durch das St. Nicolastal.

6. Tag: Pont de Suert - Lourdes
Fahrt durch die Zentralpyrenäen und das Val d´Aran nach Frankreich. Wir erreichen „eines der schönsten Dörfer Frankreichs“. Mit diesem Titel ist St. Bertrand de Commiges ausgezeichnet worden. Das Dorf liegt auf einem Hügel, umgeben von einer Wehrmauer, hinter der sich ein weitgehend erhaltenes, mittelalterliches Stadtbild präsentiert. Von der einstigen römischen Siedlung ist ein kleiner Teil ausgegraben. Besonders sehenswert ist die Kathedrale Saint Mary, die zu den bedeutendsten religiösen Bauwerken der Pyrenäen zählt. Unter anderem ist ein hölzernes Chorgestühl zu sehen, das als Prunkstück der französischen Renaissance gilt. Wir besichtigen die Kathedrale und den Kreuzgang. Nach kurzer Fahrt kommen wir zur Grotte de Gargas - Höhle mit prähistorischen Wandmalereien. Nach der Besichtigung fahren wir auf der Autobahn in den berühmten Marienwallfahrtsort Lourdes. Abends haben Sie Gelegenheit, an der Lichterprozession teilzunehmen.


7. Tag: Ausflug in den Pyrenäen Nationalpark
In Lourdes haben wir einen ganztägigen, freien Aufenthalt oder Sie machen einen Ausflug in den Pyrenäen Nationalpark zum Cirque de Gavarnie mit Wandermöglichkeiten. Der Cirque de Gavarnie ist ein gigantischer, während der Eiszeit entstandener Kessel. 1400 m hohe Felswände ragen fast senkrecht in den Himmel, Wasser stürzt stellenweise von den Felsen herab, verschiedene Wege laden ein, diese Naturschönheit ausgiebig auf sich wirken zu lassen. Vom Dorf Gavarnie führt ein Wanderweg direkt zum Cirque. Dieser Weg zählt durch seine Nähe zu Lourdes zu den am meisten genutzten in den gesamten Pyrenäen und ist entsprechend gut begehbar. Es geht teilweise bergan, teilweise durch fast ebenes Gelände mit herrlichen Ausblicken. Nach etwa 1 Stunde gelangt man zum Hotel du Cirque, wo weitere Pfade quer durch den Talkessel beginnen.

8. Tag: Lourdes - Jaca
Fahrt über den Somportpass, wichtiger Pyrenäenübergang für die Jakobspilger, nach Jaca in der nordspanischen Region Aragon. Auf der Weiterfahrt kommen wir zum Yesastausee, der bereits zur Region Navarra gehört.

9. Tag: Jaca - St. Jean-Pie-de-Port
Nach kurzer Fahrt erreichen wir Lumbier. In der Nähe dieser kleinen Stadt liegt die Foz de Lumbier, eine 2 km lange Schlucht, die der Iratifluss gegraben hat und die Lebensraum für Gänsegeier ist. Wir unternehmen eine kleine Wanderung durch die Schlucht. Weiter geht es zunächst durch das Iratital flussaufwärts, später kommen wir ins Urobital, bis hinauf zum Ibanetapass. Etwas unterhalb der Passhöhe liegt die berühmte Augustinerabtei Roncesvalles, eine der ersten und wichtigsten Stationen des Spanischen Jakobsweges. Wir besichtigen die Stiftskirche und den Kreuzgang mit dem Kapitelsaal, in dem sich das Grabmal des Königs Sancho des Starken von Navarra befindet. Eventuell wandern wir ein Stück auf dem Jakobsweg. Die Fahrt führt weiter über den Pass wieder nach Frankreich ins Städtchen St-Jean-Pie-De-Port. St-Jean-Pie-de-Port ist ein typisches Dorf des französischen Baskenlandes in den Westpyrenäen und wichtiger Etappenort der Jakobspilger.

10. Tag: St-Jean-Pie-De-Port - San Sebastian
Über die Dörfer des Labourd, Espellette und Ascain, geht es an die Atlantikküste. Die Schwesterstädte St.-Jean-Pie-de-Luz und Cibourne sind heute fast zusammengewachsen und sind beliebte Ferienziele. Wir haben Freizeit zum Bummel durch das typisch baskische Fischerdorf, in dem 1660 der Sonnenkönig Ludwig XIV. mit der spanischen Prinzessin Maria Teresa vermählt worden ist. Auf der Küstenautobahn fahren wir wieder nach Spanien und kommen in das noble Seebad San Sebastian. Die Stadt im spanischen Baskenland liegt traumhaft an der berühmten Muschelbucht und bietet schöne Sandstrände, moderne Wohnviertel, Geschäftszentren und eine lebendige Altstadt, in der unzählige Bars eine reiche Vielfalt an Pintxos, die baskischen Tapas, anbieten. Nach der Stadtrundgang übernachten wir auf einem Campingplatz in Zarautz.

11. Tag: San Sebastian - Foix
Die Route führt zunächst entlang der Atlantikküste nach Bayonne. Rundgang und Aufenthalt in der schönen Flusshafenstadt Bayonne, die unter anderem für Schinken und Schokolade bekannt ist. Auf der Autobahn geht es dann parallel zu den Pyrenäen in östlicher Richtung nach Foix. Der alte französische Ort hat sich eine hübsche Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern und die mittelalterliche Burganlage bewahrt. Wir haben Freizeit zum Bummeln in der Altstadt.

12. Tag: Foix - Barcelona
Wir gelangen auf der Landstraße zur Kartharerfestung Montségur. Wir besichtigen die Ruine der Festung, die als Wahrzeichen der Kartharer gilt. Die Kartharer waren eine mittelalterliche, christliche Sekte, die in einem Kreuzzug bekämpft und ausgelöscht wurde. Der Aufstieg, der nur zu Fuß möglich ist, dauert etwa 30 Minuten und ist recht steil. Durch ehemaliges Kartharergebiet fahren wir in östlicher Richtung auf der Landstraße, um bei Perpignan die Autobahn nach Süden zu nutzen, die uns wieder nach Spanien bringt. Übernachtung bei Barcelona.

13. Tag: Rückflug
 

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