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Wanderreise Kirgisistan


Reiseberichte
>> ROTEL-Reise Tadschikistan und Kirgisistan 2017 
>> Michael unterwegs auf dem Pamir Highway

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Bishkek
Linienflug nach Bishkek, der Hauptstadt Kirgisistans. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Bishkek - Tokmok - Tschong-Kemin-Tal
Wir verlassen heute Bishkek in östlicher Richtung und fahren zunächst durch die kasachische Steppe. Schon bald machen wir einen Stopp und einen großen Spaziergang durch das deutsche Dorf Rot-Front, das im 19. Jahrhundert von Russlanddeutschen unter dem Namen Bergtal gegründet wurde. Die typischen kleinen Häuser sind bewegende Zeugnisse der deutschen Siedlungsgeschichte. Vielleicht ergibt sich in der Schule oder in der Kirche ein Gespräch mit einem der nur noch wenigen Angehörigen der deutschen Minderheit. Die Fahrt führt weiter durch das Siebenstromland, seit alters her ein Siedlungsgebiet und Machtzentrum nördlich des Tian Shan. Wir besuchen die Ausgrabungen von Burana. Das auffallendste Gebäude der alten Stadt ist der 24 m hohe Stumpf eines Minaretts. Auf einem 10 m hohen Plateau (etwa 100 m mal 100 m) befand sich einst eine Palastanlage, Weiter fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz im ruhigen grünen Tal von Tschong-Kemin, am Nordhang des Kungej-Alatau Gebirge. In dieser Höhe wird noch intensiv Ackerbau betrieben und wir genießen das beschauliche Dorfleben.

3. Tag: Tschong-Kemin-Tal - Issyk Kul See - Cholpon-Ata
Die Landschaft im Tschong-Kemin-Tal ist atemberaubend schön. Das Tal ist 80 km lang, der Talboden steigt von einer Höhe von 1.400 m auf 2.800 m an und wird von über 4.000 m hohen Bergen begrenzt. Wir unternehmen eine Wanderung durch diese fruchtbare Landschaft (ca. 2 Std., leicht). Hier, wo auch Tian-Shan Fichtenwälder wachsen, wurde der letzte kirgisische Khan Baityk Batyr wie auch der ehemalige Staatspräsident Askar Akajewitsch Akajew geboren. Heute fahren wir noch hinauf in das Bergland der kirgisischen Nomaden.  Eine neue, gut ausgebaute Straße führt uns durch die schroffe Boomschlucht hinauf zum „kirgisischen Meer“. Der Issyk Kul See liegt in 1607 m Höhe und hat eine beachtliche Ausdehnung von 170 km Länge und bis zu 60 km Breite. Seinen Ruhm verdankt er seiner wunderbaren Lage, eingebettet zwischen vergletscherten 4000ern und einem Mikroklima, das immerhin 2700 Sonnenstunden pro Jahr bietet. Bereits heute gibt es die erste Gelegenheit, im See zu baden. Das Wasser ist ganz leicht salzig, sollte aber rund 20° erreichen.

4. Tag: Cholpon-Ata - Karakol
Cholpon-Ata bedeutet „Hüter des Morgensterns“ - so nennen die Kirgisen den Schutzgeist ihrer Schafe. Das charmante Städtchen war schon zu Sowjetzeiten ab 1938 ein berühmter Kurort, der viele berühmte Persönlichkeiten wie auch den Kosmonauten Juri Gagarin angezogen hat. Nach Jahren des Niedergangs ist heute der Badetourismus wieder im Aufwind und schafft hier am Nordufer des Sees viele Arbeitsplätze. Nördlich des Städtchens sind Felszeichnungen erhalten, die vermutlich von den Skythen (8. - 3. Jh. v. Chr.) stammen. Wir besuchen gemeinsam das örtliche Heimatkundemuseum, das interessante Einblicke in die Welt der Nomaden bietet. Es zeigt aber auch, wie die russische Kolonialzeit den Städtebau, die Wirtschaft und die Kultur des Landes entscheidend geprägt haben. Anschließend haben Sie die Möglichkeit zu einer Bootsfahrt auf dem Issyk Kul, um „Meerblick mit Gletschern“ zu genießen. Danach führt unsere Fahrt am See entlang durch hübsche Dörfer nach Karakol.

5. Tag: Karakol - Jeti-Oguz-Felsen
Die Stadt Karakol wurde 1864 von den Kosaken als Garnisonsstadt unter ihrem heutigen Namen, „Schwarze Hand“, gegründet. Großzügig ausgebaut wurde sie im Auftrag des russischen Zaren von dem deutschen Baron von Kaulbars und besticht noch heute mit dem Charme einer russischen Kolonialstadt, geprägt von verzierten und in freundlichen Farben gestrichenen Häusern. Wir unternehmen am Morgen einen Spaziergang, der uns zu der Dunganischen Moschee führt, die erstaunlicherweise die Form einer buddhistischen Pagode besitzt, sowie zu der wunderschönen russisch-orthodoxen Kirche. Unser Weg endet am großen Basar. Anschließend fahren wir weiter zu einer Gruppe roter Felsen mit dem Namen Jeti Oguz. Der Sage nach waren dies sieben wilde Stiere, die das Land verwüsteten und zur Strafe in Stein verwandelt wurden. Während unserer Wanderung durch die schöne Schlucht treffen wir auf Nomaden, die hier ihre Yak- und Schafherden weiden lassen.

6. Tag: Jeti-Oguz - Pik Jelzin - Bokonbayevo
Am Morgen fahren wir in ein tief eingeschnittenes Seitental und unternehmen eine Halbtages-Wanderung mit Blick auf den vergletscherten Gipfel des Pik Jelzin. Er ist mit seinen 5.168 m Höhe einer der markantesten Gipfel im Tian Shan-Gebirge am Südufer des Issyk-Kul-Sees. Früher hieß der Berg Ogus-Baschi, was übersetzt ‚Stierkopf‘ bedeutet. Nach der Mittagspause kehren wir zurück zum Issyk Kul See und fahren weiter zu unserem Übernachtungsplatz in Bokonbayevo mit Bademöglichkeit im Issyk-Kul-See. 

7. Tag: Bokonbayevo - Songköl-Hochgebirgssee
Heute geht es weiter am Südufer des Issyk-Kul-Sees entlang mit Ausblicken auf die Schneegipfel des Kungej- und Terskej-Alatau. Mittagsaufenthalt in Kochkor mit einem traditionellen Essen bei einer Familie. Anschließend geht es auf einer spektakulären Piste hoch zum Songköl-See. In dieser einzigartigen Landschaft verbringen wir zwei Nächte im Rollenden Hotel in freier Natur.

8. Tag: Ein Tag am Songköl-See
Der See Songköl liegt in 3016 m Höhe eingebettet in eine Bilderbuchlandschaft. Auf dieser Hochebene befinden sich die Sommerweiden der Nomaden. Die Lichtspiele des blauen Sees, die schroffen Berge und dahinziehenden Wolken sind spektakulär. Pferde, Schafe und Jurten der Nomaden hauchen dieser Landschaft ihr unvergleichliches Leben ein. Wir unternehmen eine Wanderung im leicht ansteigenden Gelände und haben anschließend Freizeit, um diese unberührte Natur in aller Ruhe genießen zu können. Der Sonnenuntergang und der Sternenhimmel sind einzigartig. Auch Reiten ist möglich.

9. Tag: Songköl-See - Naryn
Wir verlassen die Hochebene des Sonköl-Sees und fahren über den Dolon Pass (3.038 m). Hier spielt die Handlung von Tschingis Aitmatows wunderschöner Erzählung „Du meine Pappel im Roten Kopftuch“. Wir erreichen die Stadt Naryn an der alten Seidenstraße. Der gletschergespeiste Naryn-Fluss ist mit einer Länge von über 800 km die bedeutendste Wasserader Kirgisistans und einer der Quellflüsse des Syrdarja. Hier unternehmen wir eine Wanderung im Salkyn-Tör-Nationalpark.

10. Tag: Naryn - Kazarman
Wir verlassen das 2.020 m hoch gelegene Naryn und fahren über die Naryn-Hochebene nach Westen. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Nomaden auf ihren Sommerweiden. Die Kleinstadt Kazarman im Zentrum des Landes ist durch das Fergana-Gebirge vom fruchtbaren Fergana-Tal getrennt. Die Straßen bilden hier noch eine Herausforderung, besonders im Bereich des Urum-Bash-Passes. Dank der Goldlagerstätten in der Nähe Kazarmans wurde die Straße ausgebaut. Übernachtung in freier Natur.

11. Tag: Kazarman - Arslanbob
Wir überqueren den Fergana-Gebirgszug und kommen in das fruchtbare, klimatisch begünstigte Fergana-Tal. Hier, in der Kornkammer Mittelasiens, kann großflächig Ackerbau betrieben werden. Über die drittgrößte Stadt Jalal-Abad fahren wir in ein reizvolles Seitental nach Arslanbob. Arslanbob ist eine Stadt der Usbeken. Benannt ist die Stadt nach einem hochverehrten Mystiker, der den Beinamen Arslanbob (Löwe) trug. Das Dorf liegt auf 1.500 m und ist klimatisch sehr begünstigt. Wir unternehmen eine Wanderung im Tal der uralten Walnuss- und Wildobstwälder. 

12. Tag: Arslanbob - Sary-Tschelek
Über den Tian Shan Highway erreichen wir die Bergarbeiterstadt Tash Kumyr. Hier überqueren wir auf der einzigen Brücke den Fluss Naryn und erreichen das Naturschutzgebiet Sary-Tschelek, mit dem gleichnamigen See. Der Park wurde 1959 gegründet und umfasst 24.000 ha. Der smaragdgrüne Sary-Tschelek-See liegt auf einer Höhe von 1873 m und entstand vor mehreren tausend Jahren durch ein Erdbeben, das eine Steinlawine auslöste, die wiederum einen Gebirgsfluss aufstaute. Hier haben wir zwei Übernachtungen in freier Natur.

13. Tag: Sary-Tschelek-Naturschutzgebiet
Bei unseren Wanderungen im Sary-Tschelek-Naturschutzgebiet erleben wir eine große Vielfalt an Flora und Fauna: herrliche Hochstauden, verschiedene Orchideenarten, Walnuss- und Wildobstbäume u.a. Auch Ornithologen kommen auf ihre Kosten. Hier gibt es noch einige seltene Vogelarten der Taiga wie z. B. den Pamirlaubsänger. Wir unternehmen herrliche Wanderungen in fantastischer Landschaft.

14. Tag: Sary-Tschelek - Suusamyr
Auf gleicher Strecke geht es zurück zum Highway und weiter über die Bergstadt Karakol nach Toktogul. Wir kommen zum Toktogul-Stausee. 1974 wurde der Toktogul Staudamm fertiggestellt. Aufenthalt und evtl. Bademöglichkeit. Anschließend fahren wir nach Suusamyr.

15. Tag: Suusamyr - Bishkek
Zunächst kommen wir in die Hochebene von Suusamyr, ein rund 150 Kilometer langes Hochtal, das von hohen Bergen eingerahmt ist. Eine kleine Wanderung führt uns ein letztes Mal zu den Sommerweiden der Nomaden. Anschließend geht es über einen Bergriegel, der das Hochland von der großen kasachischen Steppe trennt. Mit einigen Fotostopps fahren wir über den Töö Ashuu Pass in 3.586 Metern Höhe. Durch die Passhöhe führt ein Tunnel, erbaut von Ingenieuren der Moskauer Metro. Auf der anderen Seite geht es kurvenreich hinunter ins Tal bis nach Bischkek. 

16. Tag: Rückflug

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