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Kultur- und Naturreise Slowakei I 2018


Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Passau - Bratislava

Um 8.00 Uhr beginnt die Reise in Tittling bei unserem Hotel Dreiburgensee. Um 8.30 Uhr halten wir in Passau bei unserem Hotel Rotel Inn, 50 m vom Hauptbahnhof entfernt, direkt am Donauufer. Wir fahren auf der Autobahn zur Grenze nach Österreich. Anschließend fahren wir weiter über Linz und Wien zur österreichisch-slowakischen. Weiter geht es nach Bratislava.

2.Tag: Bratislava

Die Hauptstadt der Slowakei liegt am Fuße der Kleinen Karparten und an beiden Ufern der Donau, dem zweitlängsten Fluss in Europa. Die Stadt gehört zwar zu den jüngsten Hauptstädten der Welt, ihre bewegte Geschichte reicht aber über mehr als zweitausend Jahre zurück. Wir besuchen die Weiße Burg von Bratislava, die Blaue Kirche, die zu Ehren der Hl. Elisabeth von Thüringen erbaut wurde und spazieren durch die Altstadt mit ihren barocken Palästen und prachtvollen Plätzen. Vom UFO, einem markanten Brückenpfeiler mit Aussichtsplattform, blicken wir auf die Stadt. Bratislava strahlt mit zahlreichen traditionellen Kaffeehäusern und einladenden Lokalen eine angenehme Atmosphäre aus. In Pezinok, dem erfolgreichsten Weinbauort der Slowakei, besuchen wir das Kleinkarpatische Museum mit einer großen Sammlung an interessanten Weinpressen. Im Weinsalon genießen wir eine Weinprobe.

3.Tag: Bratislava - Trenčín

Unser erster Halt ist heute in Trnava, dem slowakischen Rom. Trnava war lange Zeit das christliche Zentrum des ungarischen Königreichs und so findet man hier acht Kirchen sowie zwei Synagogen vor. Wir besuchen die romanische Nikolauskirche und den frühbarocken Dom. Bummel durch die Altstadt und evtl. Besuch eines verborgenen Gewölbekellers der renommierten Weinkeller. Dann begeben wir uns auf den Spuren des Honigweins nach Dolná Krupá. Im hiesigen Schloss soll Beethoven die Mondscheinsonate komponiert haben. Zum Mittagsaufenthalt geht es nach Trenčín, am Mittellauf der Váh gelegen. Das Wahrzeichen der Stadt ist die hoch über der Stadt gelegene Burg. Aufenthalt am Marktplatz. Am Nachmittag fahren wir entlang der Rajetzer Berge über Zilina zu unserem Campingplatz.

4.Tag: Trenčín - Stara Lesna

Durch das reizende Nitricatal fahren wir in die malerische Gebirgsgemeinde Cicmany, die für seine reich verzierten Holzhäuser bekannt ist. Die Fahrt führt entlang der Vah zwischen Fatra und Tatra ins Arwa Bergland. Durch das imposante Arwatal geht es weiter nach Tvrdosin, wo wir die zweitälteste Holzkirche des Landes aus dem Jahre 1551 besuchen. 2008 wurde sie mit einigen anderen Holzkirchen in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Imposant gelegen ist die Burg Arwa aus dem 13. Jahrhundert, eine der bekanntesten Burgen der Slowakei. Mehrere malerische Felsspitzen erheben sich bis zu 112 m über den Fluss Arwa, wobei sich die Burggebäude auf drei natürlichen Felsterrassen verteilen. Anschließend haben wir Aufenthalt in Dolny Kubin, bevor es zum Stausee Liptovska Mara weitergeht. Wir besuchen das keltische Museumsdorf Havranok und fahren dann zur größten Holzkirche der Slowakei, der Artikularkirche (evangelische Holzkirche in der Slowakei) bei Svätý Kríž. Durch das Vahtal fahren wir über Poprad nach Stara Lesna, wo wir nach Möglichkeit noch eine Tropfsteinhöhle besuchen.

5.Tag: Dunajec-Floßfahrt und beim Volk der Goralen

Unsere Fahrt führt uns heute in den Pieniny (Kronenberge) Nationalpark, wo wir bei Cerveny Klastor eine Floßfahrt (ca. 2 Stunden) auf dem Dunajec unternehmen. Wir durchfahren dabei den Dunajec-Durchbruch, der zweifellos der spannendste Landschaftsabschnitt des Flusslaufs ist. Anschließend besuchen wir das malerische Goralendorf Zdiar, das durch seine gelebten Traditionen und seine Architektur bekannt ist. Die Holzblockhäuser haben eine blaue Verfugung und sind mit Ornamenten verziert. Wir halten in Kezmarok, wo wir die farbenfroh ausgestattete hölzerne Artikularkirche von 1717 bewundern, die ganz ohne Nägel gebaut ist. Kezmarok zeichnet sich durch die reizvollen Kontraste seiner Bauten aus verschieden Stilepochen aus.

6.Tag: Wandertag in der Hohen Tatra

Die Hohe Tatra gilt als das kleinste Hochgebirge der Welt. Sie ist ein Teilgebirge der Tatra und der höchste Teil der Karpaten. Die Hohe Tatra gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei, zu einem Drittel zu Polen. Mit ihren schroffen Bergen ist sie sehr eindrucksvoll. Das Granitmassiv mit 25 Gipfeln über 2500 m Höhe ist die beliebteste Attraktion der Slowakei. Typisch für die Hohe Tatra sind die vielen klaren Gletscherseen. Die letzten Gletscher schmolzen vor etwa 8000 Jahren und hinterließen die Kar genannten Kessel. Wir haben heute entweder die Möglichkeit, eine ganztägige Wanderung zu unternehmen, kräftesparend mit der *Seilbahn auf eines der Hochplateaus zu fahren und dort zu wandern. 

7.Tag: Ausflug zur Burg Zips

Am Morgen geht es in die wunderschöne Kleinstadt Levoča. Die Stadt verfügt über die größte komplett mit Stadtmauern erhaltene Altstadt der Slowakei. Bereits im Jahre 1291 wird sie als Hauptstadt der Gemeinschaft der Zipser Sachsen erwähnt. 2009 wurde sie in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Wir spazieren durch die Stadt und schauen uns ihre Sehenswürdigkeiten an: die gotische Jakobskirche, das renaissancezeitliche Rathaus, das Waagenhaus aus dem Jahre 1588, die Gauhäuser und den Altmarkt. Nun geht es zur Burg Zips. Sie liegt auf einem 634 m hohen Travertinhügel und wirkt schon von weitem beeindruckend. Sie gilt als größter mittelalterlicher Burgkomplex Mitteleuropas. Schon seit der Steinzeit war dieser Ort besiedelt. Mit etwas Glück haben wir einen grandiosen Rundblick über die historische Kulturlandschaft bis zu den höchsten Erhebungen der Hohen Tatra. Es besteht die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung. Vielleicht machen wir noch einen Abstecher ins Slowakische Paradies, ein zerklüftetes, wasserreiches und felsiges Kalkplateau mit vielen Bächen und Höhlen. (wetterabhängig)

8.Tag: Stara Lesna - Valkovce

Wir verlassen auf einer sehr schönen Panoramastraße entlang des Popradflusses das Gebiet der Hohen Tatra und fahren Richtung Nordosten. Weithin sichtbar ist die Burg von Stara Lubovna aus dem 14. Jahrhundert. Neben der Burg befindet sich ein Freilichtmuseum, in dem 25 Gebäude das in dieser Gegend besonders bunte Völkergemisch widerspiegeln. Besonders sehenswert sind die wertvollen Ikonen in der Michaelskirche. In der malerischen Gemeinde Hervatrov befindet sich die älteste und am besten erhaltene Holzkirche aus dem 15. Jahrhundert, die Kirche des Hl. Franz von Assisi, in der die Besucher herrliche gotische Tafelikonen und Wandgemälde bewundern können. Dann geht es weiter in die östlichen Regionen zur historischen Kleinstadt Bardejov. Das Stadtzentrum gilt als der besterhaltene mittelalterliche Stadtkern der Slowakei (UNESCO-Welterbe). Ins Auge sticht die stattliche Ägidiuskirche aus dem 15. Jahrhundert am großzügig angelegten Rathausplatz. Wir kehren ein in einer Weinstube, die bereits 1433 erwähnt wurde. Nach dem Mittagsaufenthalt besuchen wir die Holzkirche des Erzengels Michael, die schönste griechisch-orthodoxe Holzkirche mit wertvollen Ikonostasen und die Kirche des Hl Nikolaus, einen bewundernswerten dreiteiligen Blockbau mit einzigartiger Ikonostase. Auf dem Gebiet der Slowakei befinden sich mehr als 40 einzigartige Sakralbauten aus Holz, von denen die acht wertvollsten 2008 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurden. Unsere Fahrt führt uns jetzt weiter nach Süden zum Ondava Stausee nach Valkovce.

9.Tag: Valkovce - Košice

Heute genießen wir den Zauber der unberührten Natur in den karpatischen Buchenurwäldern. Aufgenommen wurde auch dieser Nationalpark in die Liste des UNESCO-Welterbes. Es handelt sich hier um einzigartige ursprüngliche Wälder, unberührt von der Zivilisation. Die dominierende Baumart ist die Buche, die bis zu einer Höhe von 40 m wächst und ein Alter von bis zu 250 Jahren erreicht. Die gewaltigen stummen Zeugen der Vergangenheit bieten etlichen, heute vielfach bedrohten Arten des Tier- und Pflanzenreiches, Zuflucht. Die Schönheit der außergewöhnlichen und malerischen Natur kann man entlang gut markierter Lehr- und Wanderwege auf sich wirken lassen. Auch wir unternehmen hier eine erholsame Wanderung. Dann wenden wir uns wieder gen Westen und besuchen in Košice die größte slowakische Kirche, den gotischen Elisabethdom. Fahrt zum Campingplatz bei Jasov.

10.Tag: Košice - Banská Štiavnica

Nur wenige Länder sind mit einer solchen Menge unterirdischer Karstgebilde beschenkt wie die Slowakei. Hier befinden sich mehr als 7000 bekannte Höhlen, wobei 17 für die Öffentlichkeit zugänglich sind und drei davon in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen wurden. Seltenheitswert hat die Ochtinaer Aragonithöhle, die einzige ihrer Art in Europa. Weltweit gibt es nur drei zugängliche Aragonithöhlen: in Argentinien, in Mexiko und in der Slowakei. Ihr unterirdischer Bereich ist mit Aragonitkristallen geschmückt, die stellenweise wie zerbrechliche Korallen oder schneeweiße Sträucher geformt sind. Eine 45-minütige Besichtigung entführt uns in diese Zauberwelt. Anschließend fahren wir ins Cerover Gebirge, das jüngste slowakische Vulkangebirge, und unternehmen eine Wanderung zur Burgruine Somoska. Nur an wenigen Orten weltweit sind so große regelmäßige Basaltsäulen zu sehen wie beim Steinernen Wasserfall. Nun geht es zum Bergbaustädten Banska Bystrica (Kupferstadt), oft als Sommerhauptstadt des Landes bezeichnet. Das renovierte Zentrum mit attraktiven kleinen Läden zieht viele Besucher an. Auf dem Weg halten wir im Dorf Hronsek, wo wir uns die Artikularkirche (UNESCO-Welterbe) aus dem Jahr 1726 ansehen. Weiter geht es nach Banská Štiavnica (Silberstadt), inmitten der Schemnitzer Berge. Es ist die älteste Bergbaustadt der Slowakei mit einem der ältesten Stadtwappen Europas und steht ebenso auf der UNESCO-Welterbeliste. Im historischen Kern, einem Denkmalreservat, kann man bis zu 360 kunsthistorische Denkmäler finden.

11.Tag: Banská Štiavnica - Bratislava

Wir besuchen die älteste Stadt der Slowakei und eine alte slawische Siedlung: Nitra, heute Zentrum der Agrarwirtschaft. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Burghügel mit Kathedrale, der Bischofspalast und die mächtige Befestigungsanlage. Unsere Weiterfahrt führt uns zum monumentalen klassizistischen Schloss Topol’cianky mit einem weitläufigen englischen Landschaftspark. Der Topol’cianky ist auch ein berühmter Wein, so dass wir hier die Weinkellerei zu einer Verkostung aufsuchen. Ebenso bekannt ist das hier ansässige Nationalgestüt. Nicht weit entfernt befindet sich außerdem das einzige Wisentgehege (Europäischer Bison) der Slowakei. Unser letzter Abstecher gilt den interessanten Wassermühlen an der Kleinen Donau. Im 19. Jahrhundert zählte man noch 37, jetzt gibt es nur noch fünf Mühlen. Wir fahren durch das Donautiefland zurück nach Bratislava. Mit einem traditionellen Essen nehmen wir Abschied von der bezaubernden Slowakei.

12.Tag: Bratislava - Wien - Passau

Zum Abschluss der Reise haben wir die Möglichkeit, ein Stück auf der Donau von Bratislava nach Wien mit dem Boot (Katamarn Twin City Liner) zu fahren (10.30 Uhr - ca. 12.00 Uhr, 20,- bis 25,- €). Von Wien geht es dann mit dem Bus weiter über Linz nach Passau.
Hinweis: Diese fakultative Bootsfahrt kann entweder am ersten oder am letzten Reisetag unternommen werden. Von Wien nach Bratislava findet die letzte Fahrt um 18.00 Uhr statt.

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