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Seidenstraße und Nordost -Tibet I 2017


Neu: Jetzt mit Xining in Nordost-Tibet und einem Ausflug in die Badain Jara Wüste.

Eine interessante Reise durch China entlang des alten Handelsweges Seidenstraße. Oasenstädte, buddhistische Höhlenanlagen, versunkene Ruinenstädte, Klöster und orientalische Märkte liegen auf dem Weg und machen den Charme dieser Reise aus. Der Mythos Seidenstraße ist bis heute nicht verblasst. Die spezielle Art des Reisens mit Rotel erlaubt unkonventionelle Abstecher und Übernachtungsorte sowie direkte Begegnungen mit den so bunten und gastfreundlichen Völkern entlang der Seidenstraße. 

  •  Hauptstadt Peking
  •  Ausgrabungen von Xian
  •  Zugfahrt von Peking nach Xian und von Xian nach Lanzhou
  •  Lamaistisches Kloster Labrang
  •  Ausflug in die Badain Jara Wüste
  •  Wanderung auf der Chinesischen Mauer
  •  Buddhistische Mogao-Höhlen von Dunhuang
  •  Berühmte Oasenstadt Turfan

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Peking

Wir fliegen mit einer planmäßigen Linienmaschine nach Peking in China. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 8 bis 10 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag und  3. Tag: Peking - Zugfahrt nach Xian

Vormittags Ankunft in Peking. Beim zweitägigen Aufenthalt in der Hauptstadt der Volksrepublik China absolvieren wir ein großes Besichtigungsprogramm. Wir beginnen mit einer großen, orientierenden Stadtrundfahrt: Platz am Tor des Himmlischen Friedens, Volkskongress, Himmels- und Lamatempel, Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt mit all den imposanten Hallen und Wohnhäusern, Denkmal der Volkshelden. Wir machen einen Ausflug zur Großen Mauer, die mit etwa 5.000 km Länge eines der gewaltigsten Bauwerke der Erde ist. Von Mutianyu aus wandern wir auf der Chinesischen Mauer. Je nach Kondition und Fitness kann jeder Gast selbst entscheiden, wann er umkehren will. Das faszinierende Bauwerk windet sich in vielen Kehren durch das Gebirge. Immer wieder eröffnen sich uns neue, atemberaubende Ausblicke auf die wunderbare Bergwelt. Anschließend fahren wir mit dem Nachtzug von Peking nach Xian. Die Unterbringung erfolgt in 4-Bett-Kabinen ohne Verpflegung.

4. Tag: Xian

Wir machen einen Ausflug zu der 30 km östlich der Stadt gelegenen Grabanlage des ersten Kaisers von China, Qin Shihuang Di Ling. Wir besichtigen die sensationellen archäologischen Ausgrabungen der Armee aus Ton. Tausende von Soldaten aus Ton, eine ganze Terrakotta-Armee, sind hier vor Jahren durch Zufall im Lehm entdeckt worden. Xian, Hauptstadt mit mehr als 2.000-jähriger Geschichte, war der Sitz von elf Dynastien in Folge. Verschiedene Bauwerke, zum Teil nur noch Ruinen, zeugen davon. Wir besichtigen die gewaltigen Stadtmauern, die Große und Kleine Wildganspagode und die Freitagsmoschee Qingzhen Si im alten Moslemviertel. Am Abend in der Freizeit bietet sich der Besuch einer Folkloreveranstaltung an.

5. Tag: Xian - Zugfahrt nach Lanzhou

Zugfahrt von Xian nach Lanzhou ohne Verpflegung.

6. Tag: Lanzhou - Ausflug nach Bingling Si - Lanzhou

Wir haben einen Aufenthalt in Lanzhou und besichtigen das Provinzmuseums (falls geöffnet). Anschließend besuchen wir Bingling Si, die Höhlentempel der Tausend Buddhas. Der Rundgang dauert 1 bis 1,5 Std. In einer 60 m hohen Felswand sind seit der Jin-Dynastie 183 Nischen und Höhlen von buddhistischen Mönchen herausgearbeitet worden. Was zurzeit besichtigt werden kann, stammt aus der Tangzeit und kann in etwa mit den Höhlen von Dunhuang verglichen werden.

7. Tag: Lanzhou - Labrang

Die Reise führt über Lingxia nach Xiahe zum Kloster Labrang, dem größten lamaistischen Kloster außerhalb Tibets. Diese Klosteranlage hat sich über einen Zeitraum von 200 Jahren - zwischen 1710 und 1949 - entwickelt. In seiner Blütezeit hat es mehr als 3.000 lamaistische Mönche beherbergt.

8. Tag: Labrang - Xining

Am Vormittag besuchen wir die wichtigsten Hallen des Klosters Labrang. Anschließend fahren wir über Xuhua und Hualong nach Xining, der Hauptstadt der Provinz Qinghai. Hier in der Nähe liegt der Geburtsort des heutigen Dalai Lama.

9. Tag: Xining

Wir besuchen die Große Moschee und fahren anschließend zum ca. 25 km entfernten Kumbumkloster. Wir besichtigen am Geburtsort von Tsongkhapa die wichtigsten Klosterhallen und kehren danach wieder zurück nach Xining.

10. Tag: Xining - Zhangye

Unsere Fahrt führt über die östlichen Ausläufer des Qinlian-Shan und über die vorgelagerte Gebirgskette Lenglong Ling nach Zhangye in die Provinz Gansu. Nach Möglichkeit besuchen wir den Dafo Si (Großer Buddha Tempel) mit der größten liegenden Buddha Figur Chinas.

11. Tag und 12. Tag: Ausflug in die Badain Jara Wüste

Wir fahren mit dem Rotel-Bus nach Alxa Youqi. Anschließend machen wir einen Jeepausflug in die Badain Jara Wüste. Sie ist die drittgrößte Wüste Chinas und liegt auf einer Höhe zwischen 1.100 m und 1.600 m. Bizarre Bergspitzen, die größten „singenden Sanddünen“ der Welt, klare Quellen, tiefblaue Seen und buddhistische Tempelanlagen aus der Mingzeit (1368-1644) begleiten uns auf der Strecke. Nach dem Besuch des geografischen Museums fahren wir wieder nach Zhangye zurück.

13. Tag: Zhangye - Jiayuguan

Durch das neu entstandene Industrierevier der Provinz Gansu geht es entlang dem Qilian Shan Massiv und durch immer dünner besiedelte Gegenden zur Industriestadt Jiayuguan mit den Weijin Bihua Mu Gräbern. Wir unternehmen einen Ausflug zur Großen Mauer und machen einen Spaziergang zur Jiayu-Festung. Die im 3. Jahr der Regierungsperiode Hongwu der Mingdynastie erbaute Festung ist das westlichste Ende der Großen Mauer. Von der Festung aus hat man einen imposanten Blick auf die Mauer, die sich durch die Wüste hinzieht.

14. Tag: Jiayuguan - Dunhuang

Vorbei am ersten Ölfeld des Landes und an der Ruinenstadt Tshiowan verlassen wir nun den Gansu-Korridor, das Tor nach China. Soweit das Auge reicht, breiten sich Ebenen mit „Wüstenlack“ aus. Bei hohen Temperaturen kommt es hier oft zu einer Luftspiegelung, einer so genannten Fata Morgana. Wir fahren zur Oase Anxi. Anschließend führt die Fahrt durch die Vollwüste nach Dunhuang, einst bekannter Knotenpunkt der Seidenstraße. Von hier führte die Südroute über Lhasa nach Indien. Nach dem Abendessen bringt uns eine kurze Fahrt zu den „Klingenden Sandbergen“.

15. Tag: Dunhuang

Beim ganztägigen Aufenthalt in Dunhuang besichtigen wir die weltberühmten buddhistischen Mogaohöhlen. Sie sind in der Zeit der frühen Qin-Dynastie entstanden. Etwa 700 Grotten aus einem Zeitraum von etwa 1.000 Jahren und elf verschiedenen Dynastien sind erhalten. Sie zeigen Wandmalereien und farbige Skulpturen. Die farbenfrohe Darstellung und lebensechte Gestaltung vom Leben in der alten Zeit Chinas spiegelt den künstlerischen Stil dieser Nation wider. Aneinandergereiht ergeben die Wandmalereien eine Galerie mit einer Länge von 25 km. Anschließend haben Sie Freizeit mit Einkaufsmöglichkeiten im angenehmen und überschaubaren Zentrum.

16. Tag: Dunhuang - Hami

Nach dem Frühstück führt die Reise vorbei an Rundbauten der wenigen Hirten, durch eindrucksvolle Tafellandschaften in ein riesiges Erosionstal mit rot gefärbten Zeugenbergen (Einzelbergen). An dem winzigen Straßenposten Xingxingxia wird die Grenze zur autonomen Region Sinkiang passiert. Wir fahren durch geologisch interessante Gebiete. An eine Mondlandschaft erinnernd, wechseln sich Granit und Gneise mit senkrecht aufgerichteten, metamorphen Schiefern ab. Wir erreichen Hami, das wegen seiner hervorragenden Zuckermelonen bekannt ist. Hier hört man auch auf das Gebiet Wüste,  mongolisch Gobi (Sandwüste), zu nennen.

17. Tag: Hami - Turfan

Die Reise führt vorbei an der Kohle-Tagebauzeche von Sandaoling und entlang der Ausläufer des Tian Shan Gebirge (Karlik Shan). Auf dem Weg nach Turfan fahren wir entlang dem Bogda-Shan-Gebirge und finden kleine, in Reihen angelegte Krater, des bereits vor 2.000 Jahren errichteten, unterirdischen Karez-Bewässerungssystems. Am Abend in der Freizeit besteht in Turfan vielleicht die Möglichkeit eine Folkloreveranstaltung der Uiguren zu besuchen.

18. Tag und 19. Tag: Turfan

An den an Besichtigungen reichen Tagen kommen wir zunächst an den Ostrand der 10.300 km² großen Turfanoase. An den so genannten Flammenbergen, die in Legenden um die Pilgerfahrt Xuangzangs im 7. Jahrhundert erwähnt werden, liegen im landschaftlich schön gelegenen Tal des Murtuqflusses die berühmten, buddhistischen Höhlen von Bezeklik. Die meisten der erhaltenen Grotten stammen aus der Tangzeit (618 - 907). Sie sind wie die Grotten der Tocharer von Kizil ein Zeichen dafür, dass vielfältige, religiöse Strömungen über die damals noch buddhistischen Uiguren bis China gelangt sind. Deutlich tritt aber gegenüber Kizil der von China geprägte Malstil hervor. Anschließend erreichen wir das nahe Gaochang, das vom 3. - 5. Jahrhundert den chinesischen Fronttruppen als Hauptstadt gedient hat. Vom 7. - 9. Jahrhundert war es eng mit dem Reich der Mitte verbunden. Wir machen einen Rundgang zu einem zentralen Klosterbezirk, wobei die gewaltigen Stadtmauern und das enorme Ausmaß der Stadt beeindrucken. In nächster Nähe befindet sich das Gräberfeld von Astana, das zu Gaochang gehört hat und wo drei unterirdische, chinesische Grabkammern aus dem 5. - 6. Jahrhundert mit z. T. interessanten Wandmalereien zu sehen sind. In der Nekropole, in der man fast 600 Jahre lang Menschen aus allen sozialen Schichten bestattet hat, sind viele Mumien und Grabbeigaben gefunden worden. Auf dem Weg zurück in die Stadt besuchen wir noch die inzwischen restaurierte Eminmoschee, die mit ihrem interessanten Minarett 1776 erbaut worden ist. Anschließend fahren wir in den Westen der Oase. In einem kleinen Ort ist ein typischer unterirdischer Bewässerungskanal (Karez) erhalten, wie er in dieser Form auch im Südosten des Irans zu finden ist. Wir besuchen ein kleines Museum. Beim Rundgang überrascht die Menge des unterirdisch fließenden Wassers. Zum Schluss fahren wir noch zu den Ruinen der einst mächtigen Stadt Jiaohe (Yarkhoto), die auf einem natürlichen Löshügel gut 30 m über einem Flusstal liegt. Wir durchwandern (1 bis 1,5 Std.) auf den von der UNESCO vorgezeichneten Pfaden das weite Ruinenfeld von Jiaohe. Das bis ins 3. Jahrhundert mächtige Königreich hat nach seiner Eroberung rasch an Bedeutung gegenüber Gaochang verloren. Geblieben ist ein weites Ruinenfeld mit großen, buddhistischen Tempelanlagen. Wir besuchen ein kleines Museum und spazieren durch das weitläufige Gelände. Schließlich besuchen wir das Turfan-Museum mit Funden aus den Astana-Gräbern aus der Tang-Dynastie.

20. Tag: Turfan - Urumchi - Rückflug

Wir verlassen Turfan und fahren nach Urumchi, der Hauptstadt der großen Provinz Xinjiang. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

21. Tag: Rückflug

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