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Rundreise Marokko - Hoher Atlas I 2016


Diese Rundreise zeigt das Land aus „1001-Nacht“ umfassend. In einer faszinierenden Mischung erleben Sie die Königsstädte und die Wüsten- und Gebirgslandschaften mit ihren Berberburgen. Faszinierend ist das orientalische Leben in den engen Gassen der Medinas und den farbenprächtigen Souks. Im Programm von Rotel Tours ist diese Reise seit Jahrzehnten ein Klassiker.

  • Königsstädte Meknès, Fès, Marrakesch und Rabat
  • Straße der Kasbahs
  • Landroverfahrt in den Hohen Atlas
  • Erleben des Sonnenaufgangs auf einer Sanddüne
  • Leichte Wanderungen und viele Spaziergänge

>> Blogbeitrag zur Reise

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Malaga - Marbella

Linienflug nach Malaga an der spanischen Costa del Sol. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben. Nach der Ankunft in Malaga haben wir eine schöne Fahrt entlang der spanischen Mittelmeerküste zum Campingplatz in Marbella.

2. Tag: Marbella - Ouezzane

Entlang der Küste geht es zur Hafenstadt Algeciras. Mit dem Fährschiff kommen wir, in ca. einstündiger Fahrt, durch die Meerenge von Gibraltar zur spanischen Exklave Ceuta auf afrikanischem Boden. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Marokko. Nach Erledigung der Formalitäten führt die Reise entlang der buchtenreichen Mittelmeerküste des Königreiches Marokko. Vorbei an der weißen Stadt Tetuan kommen wir in die Täler des Rif-Atlas zur ehemals heiligen Stadt Chefchaouen. Wir machen einen Rundgang durch die Berggassen des von andalusischen Mauren erbauten Ortes. Zum ersten Mal umfängt uns die typisch orientalische Atmosphäre einer mittelalterlichen Medina. Anschließend fahren wir nach Ouezzane

3. Tag: Ouezzane - Volubilis - Meknès - Fés

Wir besuchen die alte römische Residenzstadt Volubilis. Prachtvoll an den Hängen des Zerghoun-Gebirges ausgebreitet, beeindruckt auch das heutige Ruinengelände, einer der wichtigsten römischen Städte Nordafrikas, durch seine Bauten: Ehrentor Caracallas, Residenz des Königs Juba II., prachtvolle Bürgervillen mit gut erhaltenen Fußbodenmosaiken, Prachtstraße mit Basilika und Forum, Stadtmauer. Wir machen einen ausführlichen Rundgang. An den Hängen des Djebel Zerghoun liegt der islamische Wallfahrtsort Moulay Idris, die Grabstätte des ersten arabischen Sultans aus dem 8. Jahrhundert. Nach einem Fotostopp fahren wir durch olivenreichen Hänge auf die Hochebene der Königsstadt Meknès. Nach einer Mittagspause und Freizeit besuchen wir die faszinierenden Bauten aus dem 17. Jahrhundert. Bab Mansour, Königsviertel, Grabmoschee Moulay Ismaels, Bou Inania-Medersa. Wir gehen durch das bunte Gewirr eines der lebhaftesten Souks Marokkos. Meknès und ihre Medina mit ihrem unverfälschten Berberleben faszinieren jeden Besucher. Anschließend fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz in Fés.

4. Tag: Fès

Wir machen eine große Rundfahrt um die Mauern einer der größten mittelalterlichen Städte der Welt und einen ausgedehnten Rundgang mit Führung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Große Karaouine-Moschee, Grabmal Idris II. Färberviertel, einmalige Gerbereien, Kupfersouk, Bronzetore des Sultanspalastes, jüdisches Mellahviertel, Kasbah und Gärten. Der Rundgang führt durch die treppauf und treppab laufenden Gassen der ehrwürdigsten Stadt Marokkos. Am Nachmittag haben wir Freizeit in der Medina von Fès. Fès ist als erste Stadt in der bekannten UNESCO-Liste aufgeführt worden.

5. Tag: Fès - Mittlerer Atlas - Erfoud

Auf einer großartigen Panoramastraße erreichen wir die Höhe des Mittleren Atlas und die 1.900 m hochgelegenen Zedernwälder. Wie ein Ort der Vogesen wirkt die Kurstadt Ifrane, bekrönt vom Königspalast mit seinem baumreichen Park. Wir kommen über die Skistation von Michliffen zu alten Zedernwäldern und machen einen Spaziergang im waldreichen Gebiet. Über den 2.100 m hohen Pass Col du Zad geht es in die Weidegebiete berberischer Halbnomaden und zur 1.400 m hohen Senke des Silbergebietes von Midelt. Anschließend führt uns eine kehrenreiche Straße in die Bergwelt des östlichen Hohen Atlas. Durch die Schluchten des Ziz-Flusses und vorbei an den ersten Stampflehm-Kasbahs zur Oasenstadt Er Rachidia. Wir halten uns am Markt auf. Hinter Er-Rachidia beginnt die Flussoase des Tafilalet, der größten Oasengruppe Marokkos und Stammgebiet der heute herrschenden Alaouiten-Dynastie. Kurzer Aufenthalt am Plateaurand mit herrlichem Blick auf die Flussoase des Tafilalet. Auf der Fahrt nach Erfoud wird die Landschaft immer deutlicher von der hier beginnenden Sahara geprägt.

6. Tag: Erfoud - Erg Chebbi - Todra-Schlucht - Tinerhir

In der Freizeit am frühen Morgen, besteht die Möglichkeit zu einer beeindruckenden Fahrt mit einheimischen Landrovern zum Sonnenaufgang über den herrlichen Sanddünen des Erg Chebbi, dem westlichen Ausläufer der Sahara. Sie wandern durch die Dünen oder besteigen ein Dromedar, um auf die hohen Sandgipfel zu gelangen. Nach unserer Rückkehr gibt es Frühstück. Wir besuchen Rissani und eine mit Hilfe der UNESCO wieder hergestellte Ksar (traditionelle, ländliche, befestigte Siedlung). Nach einem kleinen Rundgang durch die engen Gassen der Kasbah von Rissani fahren wir weiter durch Saharalandschaft in das weite Tal zwischen Hohem Atlas und Sarghogebirge. Über Tinejdad geht es weiter nach Tinerhir, dem Mittelpunkt der „Straße der Kasbahs“. Wir haben eine kurze, aber an Ausblicken reiche, Fahrt zur berühmten Todra-Schlucht. Es bietet sich Gelegenheit zu kleinen Wanderungen in das tief in die roten Atlasberge eingegrabene Flusstal. Am Abend genießen wir gemeinsam ein landestypisches marokkanisches Essen in einem Restaurant in Tinerhir.

7. Tag: Tinerhir - Ait Benhaddou

Wir unternehmen einen wunderschönen morgendlichen Spaziergang (ca. 1 Std.) durch die Dattelpalmenoase mit Gärten und Feldern in Tinerhir. Anschließend geht es auf der „Straße der Kasbahs“, mit Fotostopps bei eindrucksvollen Burgen und Dörfern, weiter nach Westen. Der Tag vermittelt eingehend das Erlebnis einer durch Jahrhunderte andauernden Koexistenz ansässiger Berber mit zugewanderten Arabern und eingeströmten Schwarzen, den Haratin, Nachkommen von westafrikanischen Sklaven. Wir erreichen Taourirt, die von außen stolz erscheinende Residenz-Kasbah des Glaui-Paschas Thami. Die daneben sich ausbreitende Stadt Ouarzazate ist in ganz Marokko bekannt als Hauptort des südlichen Marokkos und als Hollywood der Wüste, da viele internationale Filmproduktionen in der traumhaften Landschaft des südlichen Marokkos gedreht wurden. Wir fahren zum berühmten Kasbah-Ort Ait Benhaddou und besichtigen die in vielen Filmen, z. B. Lawrence von Arabien, gezeigte Stadt Medina.

8. Tag: Ait Benhaddou - Marrakesch

Heute besteht die Möglichkeit, mit einheimischen Landrovern, eines der landschaftlich wildesten und schönsten Täler des südlichen Hohen Atlas kennen zu lernen. Die hier beginnende Bergpiste schlängelt sich an den Hängen des Ounila-Tals entlang. Nicht nur Kasbahs und Dörfer liegen am Weg, sondern auch in die Steilhänge eingegrabene Speicherburgen. Das Tal öffnet sich zu immer neuen Ausblicken. In 1.900 m Höhe erreichen wir Telouet, den Stammort der Glaouis. Wir besuchen die langsam zerfallende Stamm-Kasbah des Glaoui-Paschas mit ihren in besten maurischen Ornamenten und Stickereien geschmückten Räumen. Danach fahren wir weiter zur Asphaltstraße über den Tizin'Tichka. Die Gäste, die an diesem Ausflug nicht teilnehmen, fahren mit unserem Bus ebenfalls nach Ait Benhaddou und von dort auf der Asphaltstraße zum Tizin'Tichka-Pass, wo auch die Teilnehmer des Landroverausfluges eintreffen. An der Nordseite des Hohen Atlas geht es auf windungsreicher Strecke, mit vielen Fotopausen bei herrlichen Ausblicken, in die Haouz-Ebene nach Marrakesch - der Perle des Südens.

9. Tag: Marrakesch

In der Königstadt Marrakesch halten wir uns den ganzen Tag auf. Wir beginnen den Tag mit einem Spaziergang durch die exotischen Majorelle Gärten des verstorbenen Modedesigners Yves Saint Laurent. Wir bummeln durch das Gassenlabyrinth der vielfältigen Souks und Handwerkerviertel, besuchen den ehemaligen Wesirpalast El Bahir und besichtigen die arabischen Mausoleen der Sadier-Dynastie. Danach spazieren wir zur Koutoubia-Moschee und ihrem berühmten Minarett. Das einzig vollendete aus der Almohadenzeit des 12./13. Jh.. Anschließend haben Sie Freizeit zum Bummel durch die Souks oder Sie haben die Möglichkeit selbstständig die  neueste Attraktion im Süden von Marrakesch, den Garten Anima vom österreichischen Künstler André Heller zu besuchen.  Nach der Rückkehr am späten Nachmittag erleben Sie den „Djema el Fnáa“, den Platz der Gehenkten. Gaukler, Akrobaten, Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler, Tänzer und viele mehr, schaffen in dieser Konzentration und Exotik eine in der arabischen Welt einmalige Atmosphäre. Hier, wo sich die Gourmets treffen, werden auch wir gemeinsam ein typisch marokkanisches Essen genießen.

10. Tag: Marrakesch - Essaouira

Durch die erst vegetationsgrüne, dann karger werdende Haouzlandschaft gelangen wir über Chichaoua an den Atlantik zur hoch interessanten Hafenstadt Essaouira. Bei einem Gang durch die mittelalterliche Hafenanlage und die farbenreichen Gassen der Stadt taucht man ein in das Leben eines der interessantesten Orte Marokkos. Wir besuchen die trutzige Hafenanlage und Festung, die Werkstätten berühmter Intarsien-Kunstschreiner und gehen auf den Mauern der Medina, die sie vor den Sturzwellen des Atlantiks geschützt haben. Wir übernachten im Süden von Essaouira zwischen wunderschönen Arganbäumen.

11. Tag: Essaouira - Casablanca

Durch das tälerreiche Chiadman und entlang der Atlantikküste fahren wir auf der kühn über dem Atlantik liegenden Küstenstraße über Oualidia nach El-Jadida, dem alten portugiesischen Mazagan. Wir besuchen die gotische Zisterne in der Medina und gehen auf den wehrhaften Mauern über dem Meer. Die Weiterfahrt führt durch weite Eukalyptushaine und vorbei an der Araberstadt Azemmour in die Nähe von Casablanca zu unserm Campingplatz südlich von Casablanca.

12. Tag: Casablanca - Rabat - Asilah

Entlang der Villenküste kommen wir zur größten gedeckten Moschee der islamischen Welt, der Hassan II. Moschee. Sie ist eine architektonisch wie künstlerisch prachtvoll gelungene Synthese moderner und altüberlieferter maurischer Formen. Wir besichtigen die Moschee von außen und innen. Danach Fahrt nach Rabat. Vorbei an den Mauern der kleinen Medina und über die modernen Boulevards der Neustadt geht es zur Haupt- und Königstadt Rabat. Bei einer großen Stadtrundfahrt besichtigen wir den alten und neuen Teil: Königspalast von außen, Mausoleum für Mohammed V. und Hassan II. und den Hassan-Turm, das unvollendet gebliebene Minarett der ihrerseits unvollendeten Großen Moschee. Nachmittags geht es auf der Autobahn, durch eine vielgestaltige Hügellandschaft mit versteinerten Dünen, entlang der Meeresküste nach Asilah, einer pittoresken, alten Hafenstadt und Künstlerkolonie. Wir unternehmen einen kleinen Stadtbummel.

13. Tag: Asilah - Marbella

Die Reise führt durch die „Gärten der Hesperiden“ zur Straße von Gibraltar. Weiter geht es auf einer schönen Strecke, entlang der buchten- und bergreichen Küste der Südseite der Gibraltarstraße. Fotostopps machen wir bei großartigen Panoramaausblicken und an den Hängen des Djebel Musa. Der Djebel Musa und der Felsen von Gibraltar sind die zwei so genannten „Säulen des Herkules“. Sie liegen an der Meerenge von Gibraltar und markieren den Ausgang vom Mittelmeer in den Atlantik. Kurz vor Ceuta passieren wir die Grenze zu Spanien. Nach der Einschiffung setzen wir über nach Algeciras. An der andalusischen Küste führt die Reise zurück nach Marbella.

14. Tag: Marbella - Malaga - Rückflug

Fahrt nach Malaga und Rückflug.

 

 

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