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Rundreise Karelien - St. Petersburg I 2017


Diese Rotel Reise führt von der prächtigen Zarenstadt St. Petersburg nach Russisch-Karelien, dann nach Finnisch-Karelien und schließlich nach Helsinki. Das waldreiche Karelien, auch als „Lunge Europas" bezeichnet, ist von einem engmaschigen Netz aus Flüssen und Seen überzogen. Eindrucksvolle Kirchen und Klöster liegen auf dem Weg. Hier im echten authentischen Russland lernen Sie offenherzige, hilfsbereite und außerordentlich gastfreundliche Menschen kennen. Jahrhundertelang war dieses Grenzland Zankapfel zwischen Schweden, Finnland und Russland, was seine Spuren hinterlassen hat. Heute leben hier Finnen und Russen neben der Urbevölkerung der Karelier, Saamen und Wepsen. 

  • 2 Tage Zarenstadt St. Petersburg mit Umgebung
  • Besuch einer karelischen Familie mit kleinem Kochkurs, Banja-Besuch
  • Insel Kischi, kunstvolle Bauten altrussischer Holzarchitektur
  • Kloster Walaam
  • Europas größte Seen, Ladoga- und Onega-See in Russisch-Karelien
  • Saimaaseengebiet in Finnisch-Karelien
  • Finnische Hauptstadt Helsinki

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach St. Petersburg

Wir fliegen mit einer planmäßigen Linienmaschine nach St. Petersburg in Russland. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: St. Petersburg

Der Mittelpunkt des heutigen Tages ist das Schloss Peterhof, einem der schönsten Lustschlösser der Welt am finnischen Meerbusen: Besuch der großartigen Parkanlage Peters I. mit den berühmten Wasserspielen. Nach einer Freizeit besichtigen wir den Großen Katharinen-Palast mit dem wieder neu geschaffenen Bernsteinzimmer in Zarskoje Selo, rund 30 km südlich der Stadt und dem wunderschönen Landschaftspark. Einen Abend verbringen wir im Stadtzentrum, um die einmalige Atmosphäre der langen St. Petersburger Sommerabende, der Weißen Nächte, zu erleben. Wir laden zu einem typischen russischen Abendimbiss ein.

3. Tag: St. Petersburg

Wir machen eine große Stadtrundfahrt: Schlossplatz mit Winterpalais, Admiralität, Eherner Reiter, Isaaks-Kathedrale, Theaterplatz, Jussupow-Palais, Moika- und Fontankafluss, Strelka mit der alten Börse, Peter- und Pauls-Festung, Smolny-Kloster, Alexander Newski-Kloster, Kasaner Kathedrale, Christ-Auferstehungs-Kirche, Platz der Künste, Newski-Prospekt. Anschließend steht der Besuch der weltberühmten Eremitage im ehemaligen Winterpalais Katharinas der Großen auf dem Programm. Als die Zarin in den Palast eingezogen war, hat sie einen Teil der Räume in ein Privatmuseum verwandelt und hat Agenten und Botschafter beauftragt, ihr die besten Kunstwerke aus aller Welt zu beschaffen. In 120 Sälen sind Werke der Malerei und Bildhauerkunst ausgestellt, darunter Meisterwerke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Tizian und vieler anderer. Die Rembrandt-Sammlung gehört zu den reichhaltigsten der Welt. Sie haben die Möglichkeit, an einer Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt teilzunehmen.

4. Tag: St. Petersburg - Insel Walaam - Sortavala

Der heutige Tag führt uns entlang des Ladogasees bis nach Sortavala, unserem Ausgangspunkt für die Fahrt auf die Klosterinsel Walaam. Wir übernachten auf einem sehr schönen Campingplatz in der Nähe von Sortavala. Die sehr schön am See gelegene Anlage bietet Ihnen die Möglichkeit für Spaziergänge oder einem Besuch einer traditionellen Banja, der russischen Version einer Sauna.

5. Tag: Sortavala - Petrosawodsk

Mit dem Tragflügelboot setzen wir auf die Insel Walaam, „Perle des Ladogasees“ über. Wir besichtigen das gleichnamige orthodoxe Männerkloster aus dem 15. Jahrhundert. Das Kloster hat unter anderem eine große Rolle für den Buchdruck im alten Russland gespielt. Während der Besichtigung lernen wir die Erlöser-Verklärungs-Kathedrale, die Níkolskij-Klause und den Friedhof lgumenskoe kennen. Die Geschichte dieses Klosters ist von verschiedenen Legenden umrankt. Laut einer alten Klosterlegende lebten auf der Insel Walaam heidnische Stämme, die den Gott Waal verehrten. Auf seiner Reise durch slawische und skythische Gebiete im 1. Jahrhundert durchquerte der Apostel Andreas den Norden Russlands und besuchte die Insel Walaam. Er errichtete ein Kreuz, bekehrte die Heiden und prophezeite dem Kloster vom Walaam eine wichtige Rolle in der Geschichte des russischen Christentums. Über viele Jahrhunderte lebten Mönche auf der Insel. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde das Kloster renoviert und wieder eröffnet.  Mit dem Tragflügelboot fahren wir zurück nach Sortavala. Unsere Fahrt Richtung Petrosawodsk und durch die karelische Wildnis führt uns in die Vedlozero Region und in das einzigartige karelische Dorf Kinerma. Gegründet 1563, hat sich hier die Ursprünglichkeit Kareliens erhalten. Wir haben die Möglichkeit, typische karelische Holzhäuser einer Gastfamilie zu besichtigen, in denen noch karelisches Leben gelebt wird. Die bis zu 300 Jahre alten Häuser werden nach und nach zu einfachen Unterkünften mit Museum umgebaut und dadurch für die Zukunft erhalten. Bei einem gemeinsamen karelischen Essen werden wir die traditionelle karelische Kochkunst, in Form der „Kalitki-Piroggen“, kennenlernen. Anschließend Fahrt nach Petrosawodsk.

6. Tag: Insel Kischi

Überfahrt auf die Insel Kischi, die berühmt ist für ihre Christi-Verklärungskirche, ein hölzernes Meisterwerk mit 22 Kuppeln ganz ohne Nägel erbaut. Die Kirche steht unter UNESCO-Schutz. Um das einmalige Kirchenensemble herum hat man ein Freilichtmuseum für karelische Architektur, Handwerk und Brauchtum errichtet. Sie haben die Möglichkeit, an einer sehr interessanten deutschsprachigen Führung durch die hölzernen Schätze Kischis teilzunehmen. Nach der Rückkehr in Petrosawodsk führt uns unsere Fahrt zurück zum Konchezero See.

7. Tag: Petrosawodsk - Kem

Heute fahren wir auf einer gut ausgebauten Straße durch die Seenlandschaft und durch die berühmten Birkenwälder Kareliens. Die karelische Birke ist bekannt für ihre schöne Holzmaserung. Unterwegs besuchen wir das Kiwatsch Naturschutzgebiet, dessen Perle der Wasserfall Kiwatsch darstellt, der als der zweitgrößte Flachlandwasserfall in Europa gilt. Der Wasserfall mit der Fallhöhe von 10,7 m befindet sich am Fluss Suna. Weiter führt die Fahrt nach Kem am Weißen Meer. Kem liegt nur noch 150 km südlich des Polarkreises und wird für die nächsten zwei Nächte unsere Ausgangsbasis sein, für unseren Ausflug auf die Solowezki-Inseln.

8. Tag: Kem - Solowezki-Inseln - Kem

Bootsfahrt auf die Solowezki-Inseln (UNESCO-Weltkulturerbe) - lnseln mit bewegter und bewegender Geschichte. Das jahrhundertealte Männerkloster auf der Hauptinsel des Archipels, ehemaliges Zentrum orthodoxen Glaubens im russischen Norden, wurde 1924 von den Bolschewiki in ein riesiges Straflager verwandelt und war das erste politische Gefängnis Russlands. Es erwarten Sie fantastische Ausblicke auf das Weiße Meer. Sie haben die Möglichkeit, an einer interessanten Besichtigung in deutscher Sprache durch das Kloster teilzunehmen. Nach dem Mittagessen haben Sie in Ihrer Freizeit die Möglichkeit,  zu Spaziergängen über die Insel. Schöne Wege bringen Sie zu dem nördlichsten botanischen Garten Russlands oder in das sehr interessante Maritime Museum von Solowezki. Rückfahrt mit dem Boot nach Kem.

9. Tag: Kem - Vartius - Nurmes

Heute haben wir eine etwas längere Tagesetappe zu bewältigen. In Vartius erreichen wir die russisch-finnische Grenze. Nach den Grenzformalitäten, die etwas Zeit in Anspruch nehmen können, fahren wir auf dem schnellsten Weg nach Nurmes.

10. Tag: Nurmes - Koli Nationalpark - Joensuu

Unser heutiger Tag steht ganz im Zeichen der karelischen und finnischen Natur. Doch bevor wir zu diesem landschaftlichen Höhepunkt fahren, besuchen wir das sehr interessante Atelier der bekanntesten Holzkünstlerin Finnlands, der verstorbenen Eva Ryynäen. Höhepunkt ihrer Arbeit ist die einzigartige Holzkirche von Paaterie. Unsere Fahrt führt uns in den Koli Nationalpark. Der Koli Nationalpark gehört zu den typischsten und schönsten Landschaften Finnlands. Dieser wunderschöne Nationalpark mit seinem einzigartigen Blick auf die Finnischen Seen, insbesondere des Pielinen Sees, gehört zu den Nationallandschaften Finnlands. Bei einer schönen Wanderung (leicht) zum 347 m hohen Koli und seinen Nebengipfeln haben Sie die Möglichkeit diese Landschaft zu genießen. Zusätzlich haben Sie die Gelegenheit, einen sehr schönen Film über die Region und den Koli Nationalpark im Nationalparkcenter anzuschauen. Danach Weiterfahrt zum Übernachtungsplatz in Joensuu.

11. Tag: Joensuu - Imatra

Wir fahren durch eine herrliche Landschaft und erreichen das orthodoxe Kloster Uusi Valamo, „Neu-Walaam“. Hier fanden die orthodoxen Mönche ihre neue Heimat, nachdem sie 1940 ihr altes Kloster Walaam verlassen mussten, als Russen in dieses Gebiet vordrangen. Damals retteten die Mönche viele wertvolle Ikonen und Kirchengerät und brachten es nach Uusi Valamo. Heute beherbergt Uusi-Valamo das größte orthodoxe Kloster außerhalb der Ex-Sowjetuion. Nach einer rund zweistündigen Fahrt vorbei an unzähligen Seen machen wir einen Abstecher nach Savonlinna. Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Burg Olavinlinna. Sie ist die besterhaltene mittelalterliche Festung Nordeuropas. Anschließend führt die Fahrt auf der Straße 6 Richtung Süden durch das „Land der tausend Seen“ zu den berühmten Wasserfällen von Imatra.

12. Tag: Imatra - Der Süden von Finnisch-Karelien - Saimaaseengebiet - Helsinki

Fahrt nach Lappeenranta am Südrand des Saimaaseengebietes und Zentrum im Süden Kareliens. Besuch der Altstadt Linnoitus und der ältesten orthodoxen Kirche Finnlands von 1785. Außerdem besichtigen wir das Südkarelien Museum, das einen Querschnitt durch die Kulturgeschichte und einen Einblick in das Kunsthandwerk und die Lebensbedingungen in dieser Grenzregion zu Russland bietet. Sie haben die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Bootsausflug in das Saimaaseengebiet. Weiter führt die Fahrt nach Helsinki, der Hauptstadt von Finnland. Schöner Übernachtungsplatz direkt am Wasser.

13. Tag: Helsinki

Ein ganzer Tag in Helsinki mit Stadtbesichtigung. Bei einer kurzen Rundfahrt durch Finnlands Metropole sehen wir den Stadtkern mit Uspenski-Kathedrale, Marktplatz, Markthalle im Jugendstil, Präsidentenpalais, Esplanada (Prachtstraße), Kaufhaus Stockmann, Bahnhof und Nationaltheater im Jugendstil, Senatsplatz, Dom und Universität. Nach einer Freizeit für eigene Besichtigungen machen wir abschließend eine Stadtrundfahrt im Außenbereich von Helsinki: Parlament, Finnlandia Halle, neues Opernhaus, Olympiastadion, Sibelius Denkmal, Felsenkirche, Stadthäuser im Jugendstil und Festungsinsel Suomenlinna. Anschließend fahren wir zum Übernachtungsplatz direkt am Wasser.

14. Tag: Rückflug

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