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Rundreise durch die Normandie I 2017


Die Normandie beeindruckt durch eine reiche Kunst- und Kulturgeschichte, sowie durch faszinierende Landschaften. Wir sehen die Meisterwerke französischer Hochgotik, tauchen ein in die Geschichte der Herzöge der Normandie und genießen die Produkte der Region genauso wie dessen idyllisch-grüne Landschaft.

  • Weltstadt Paris
  • Mont-St-Michel
  • Teppich von Bayeux
  • Raue bretonische Atlantikküste
  • Kalvarienberge der Bretonen
  • Zeugnisse der Megalithkultur
  • Leichte Küstenwanderungen
  • Kathedrale von Chartres mit berühmten Glasfenstern

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: München - Straßburg

Um 9.00 Uhr beginnt unsere Reise in München am Busbahnhof „Messestadt Ost“. Vom Hauptbahnhof München besteht mit der U2 eine Direktverbindung zur Haltestelle „Messestadt Ost“. Die Fahrzeit beträgt ca. 25 Minuten. Fahrscheine erhalten Sie an den Schaltern des MVV- (Münchner Verkehrsverbund) oder an den entsprechenden Automaten. Die einfache Fahrt kostet € 2,70. Eine Fahrt mit dem Taxi vom Hauptbahnhof kostet ca. € 25,- - 30,-. Wir fahren auf der Autobahn über Augsburg, Ulm, Stuttgart, Pforzheim nach Karlsruhe. Über die Rheinbrücke geht es nach Straßburg, die Hauptstadt des Elsass. Wir bummeln durch das malerische Münsterviertel und besuchen das berühmte Münster.

2. Tag: Straßburg - Metz - Reims

Wir verlassen das Elsass gen Nordosten und kommen in die lothringische Hauptstadt Metz. Die Stadt beeindruckt nicht nur durch ihre wechselhafte Geschichte, sondern vor allem durch eine sehenswerte Altstadt. Wir spazieren durch die Straßen und kommen zur Kathedrale, die sich majestätisch unweit der Mosel erhebt. Die „Laterne Gottes”, wie der Bischofssitz genannt wird, fasziniert durch ihre eigentümliche Bauweise und eine der größten Fensterflächen Frankreichs, die teilweise von Marc Chagall gestaltet wurden.  Am Nachmittag geht es „hochgotisch“ weiter mit der auch kunsthistorisch wichtigen Kathedrale von Reims. Im 13. Jahrhundert errichtet, war sie über Jahrhunderte hinweg der Krönungsort der französischen Könige.

3. Tag: Reims - Laon - Soissons - Compiège

In den nächsten zwei Tagen widmen wir uns intensiv der französischen Kathedralkunst. Wir beginnen mit den eher unbekannten Kirchen von Laon und Soissons. Laon erhebt sich einzigartig auf einem Berg über dem Flachland der Picardie. Schon von weitem beeindruckt der frühgotische Sakralbau, doch auch vom nahen hat die Kirche ihre Reize. In Soisson können wir  den Übergang von der Früh- zur Hochgotik verstehen. Doch auch die Fassade von St.Jean le Vigne, die als einziges von einer ehemaligen Abtei übrig blieb, bietet ein einzigartiges Fotomotiv. Abschließend kommen wir nach Compiègne und sehen den Zugwagon, wo 1918 und 1940 der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland geschlossen wurde.

4. Tag: Amiens - Beauvais

Nach der Intimität der frühen Gotik wird es heute monumental. Amiens gilt als eine der schönsten Kathedralen Frankreichs. Die Kirche besticht durch ihre Skulpturenvielfalt und deren ästhetischer Perfektion. Wie sehr die Baumeister des Mittelalters versucht haben, die Grenzen des Möglichen auszuloten wird uns am Nachmittag in Beauvais bewusst. Nie zuvor oder danach entstand ein derart hohes  gotisches Gewölbe. 48 m ragt das Innere von St. Pierre in die Höhe. Als einer der letzten Kathedralbauten zog sich die Errichtung jedoch hin und im 16. Jahrhundert kam es zur Katastrophe: Teile des Baus stürzten wieder ein, und bis heute ist die Kirche unvollendet. Und so fasziniert Beauvais durch eine extreme Höhe und ist doch gleichzeitig ein Symbol für die menschliche Hybris.

5. Tag: Rouen - Jumièges - Etretat

Heute kommen wir in die Normandie und entdecken zu Beginn die Hauptstadt der Region - Rouen. Bei unserem Aufenthalt spazieren wir durch die Altstadt zum alten Marktplatz, wo Jeanne d'Arc am 30. Mai 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist, und besuchen die moderne Kirche Ste-Jeanne-d'Arc. Das „gotische Athen”, wie man die Stadt auch nennt, besticht durch zahlreiche kleine Gassen und einer lebendigen Atmosphäre. Am Nachmittag wird es romantisch mit der Ruine der Abtei von Jumièges. Bereits im 6. Jahrhundert gegründet, war die Abtei bis zu den Religionskriegen eine der größten von Frankreich. Danach verlassen wir das Seine-Tal und kommen nach Etretat.

6. Tag: Etretat

Heute sind wir zu Fuß unterwegs und können die imposanten Kreidefelsen von Etretat erwandern. Der kleine Badeort zog schon seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche berühmte Gäste an und ist auch heute noch einer der touristischen Hochburgen der Normandie. Am Nachmittag besichtigen wir eine Ziegenkäsefarm und haben einen kleinen Einblick in die kulinarischen Feinheiten Frankreichs.

7. Tag: Etretat - Le Havre - Honfleur

Wir nähern uns wieder der Seine und entdecken wie modern die Normandie sein kann. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges wurden zahlreiche Städte der Region zerstört. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde viel rekonstruiert, aber auch Neues gewagt. Für Letzteres steht vor allem Le Havre. Als modernes Gesamtkonzept von Auguste Perret entwickelt, ist die Planstadt heute UNESCO-Weltkulturerbe. Danach bringt uns die Pont de Normandie als eine der größten Schrägseilbrücken weltweit über die Seine-Mündung. Auf der anderen Seite des Flusses entdecken wir den absoluten Gegenentwurf zu Le Havre: Honfleur hat über die Zeiten hinweg seinen ursprünglichen Charme bewahrt.

8. Tag: Lisieux - Calvados

Lisieux ist eine der ältesten Städte der Normandie. Bereits unter den Römern als Noviomagus Lexoviorum gegründet, war die Stadt im Mittelalter Sitz eines mächtigen Bischofsgrafen. Wir schauen in die Altstadt zum Ensemble von Bischofspalast und Kathedrale. Sehens- und erlebenswert ist jedoch vor allem die Basilika Sainte-Thérèse. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert im neoromanisch-byzantinischen Stil errichtet, empfängt der Sakralbau jährlich bis zu 1,5 Mio. Gläubige, die zum Grab der heiligen Theresa pilgern. Anschließend sind wir unterwegs auf der Route de Calvados. In der Domaine Pierre Huet können wir die alkoholischen Produkte der Region kosten. Wie malerisch die Normandie sein kann, sehen wir in Bevron-en-Auge. Das Dorf gilt als eines der schönsten in Frankreich.

9. Tag: Honfleur - Caen - Bayeux - Arromanches-les-Bains

Am Morgen verlassen wir Honfleur und fahren nach Caen. In der Hauptstadt Wilhelm des Eroberers thront die alte Herzogsburg bis heute über den Dächern der Stadt. Aus der gleichen Zeit stammen die beiden Abteikirchen Saint-Etienne und Sainte-Trinité, die wir besichtigen. Während Caen nach dem 2. Weltkrieg einen Neuanfang wagen musste, besitzt Bayeux bis heute seine alte Baustruktur. Die Altstadt besticht durch ihre zahlreichen kleinen Gassen. Wir sehen den berühmten Teppich von Bayeux, der als unmittelbare Quelle mit über 50 Szenen von der Eroberung Englands durch Wilhelm erzählt. Wie sehr die normannische Geschichte immer wieder von militärischen Auseinandersetzungen beeinflusst war, wird uns am Nachmittag bewusst, wenn wir zu einem der Landungsstrände des D-Days fahren.

10. Tag: Caen - Breteuil

Nachdem wir nun mehrere Tage unweit der Küste verbracht haben, geht es heute zurück ins Landesinnere. Wir fahren durch die normannische Schweiz. Den höchsten Punkt der Region bildet der Mont Pincon mit nur 362 m, doch beeindruckt die Gegend vor allem durch ihre schroffen Granitfelsformationen, die wir bei einer kleinen Wanderung (ca. 1 Std., leicht) beim Roche d´ Oetre entdecken können. Danach kommen wir zu dem nationalen Gestüt von Le Pins. Das „Versailles der Pferde”, wie die Anlage auch genannt wird, gibt uns einen guten Eindruck von der normannischen Pferdezucht, die weltweit durch ihre hochdotierten Tiere bekannt ist.

11. Tag:  Schloss Gaillard, Monet-Gärten in Giverny

An unserem letzten Tag in der Normandie wird es imposant, aber auch sehr malerisch. Am Vormittag sehen wir die Ruinen-Festung des Chateaus Gaillard. Von Richard Löwenherz errichtet, liegt der „Prachtkerl”, wie der Name übersetzt heißt, hoch über dem Tal der Seine. Danach fahren wir nach Giverny und besuchen den Garten und das Haus von Claude Monet. Hier lebte der Künstler von 1883 bis 1926 und schuf zahlreiche seiner impressionistischen Werke, unter anderem die berühmten Seerosenbilder. Der Garten ist stark von Monets Leidenschaft für die japanische Kultur geprägt und gibt die Möglichkeit die Werke des Malers als Gartenkunst mit eigenen Augen zu sehen.

12. Tag: Paris

Wir starten den Tag in Paris mit dem berühmtesten Symbol der Stadt: dem Eiffelturm. Als Eingangsmonument der Weltausstellung von 1889 errichtet, ragt der Turm bis heute mit seinen 324 m über die französische Hauptstadt. Sie haben in einer Freizeit die Möglichkeit auf die oberen Etagen zu fahren und den Blick über die Stadt zu genießen. Anschließend fahren wir in das Herz von Paris  auf die Ile de la Cité und sehen die berühmte Notre-Dame Kathedrale und die hochgotische Sainte-Chapelle.

13. Tag: Wald von Fontainbleau - Barbizon - Troyes

Südlich von Paris liegt der Wald von Fontainbleau. Das ehemalige Jagdgebiet der französischen Könige ist mit 25.000 Hektar eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Westeuropas. Im 19. Jahrhundert entdeckten die Stadtbewohner den Wald für sich und legten romantische Wege an. Wir nutzen diese Möglichkeit für eine kleine Wanderung zum Tour Denecourt, der uns einen guten Ausblick über den gesamten Wald ermöglicht. Noch vor den Impressionisten wagten sich hier die ersten Künstler der Schule von Barbizon mit ihrer Leinwand in die freie Natur. In Barbizon selber können wir einen guten Eindruck von dieser frühen plein-air Malerei gewinnen. Danach geht es in die Champagne. Die Altstadt von Troyes hat ihre Fachwerkstruktur bis heute erhalten. Bei einem Spaziergang durch die Straßen kommen wir auch zur Kathedrale St. Pierre.

14. Tag: Troyes - Nancy - Straßburg

Über St.-Dizier und Toul erreichen wir Nancy, die ehemalige Hauptstadt Lothringens. An einem großen Hypermarché gibt es Gelegenheit, etwas zu essen oder auch Mitbringsel einzukaufen, danach geht es in die schöne Innenstadt. Unseren Rundgang beginnen wir an einem kleinen Triumphbogen mit besonderer Geschichte, spazieren dann zur „Porte de la Craffe“, dem einzigen noch erhaltenen mittelalterlichen Stadttor, und weiter vorbei am alten Herzogsschloss und durch die schönen Anlagen des Stadtparks „La Pépinière“ mit Auguste Rodins Lorraine-Statue. Weiter bummeln wir zur Place Stanislas, einem der schönsten Plätze Europas, mit seinem kunstvollen Gitterwerk, seinen Fontänen und den prächtigen Fassaden, die ihn symmetrisch einrahmen. Nach einer Kaffeepause geht es schließlich zurück nach Straßburg zum Campingplatz.

15. Tag: Straßburg - München

Um 7.00 Uhr treten wir die Rückreise an. Die Route führt auf die Autobahn und über Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Ulm, Augsburg nach München zum Busbahnhof „Messestadt Ost“. In München kommen wir, je nach Verkehrslage, um ca. 14.00 Uhr an.

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