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Reise quer durch die USA - Kanada - Alaska I 2017


Aus dem Herzen Amerikas, dem Land um die Großen Seen, steuert diese Reise immer weiter gen Nordwesten ans andere Ende des Kontinents. Am Wege wechseln stets die Eindrücke: die Wolkenkratzer von Toronto und Chicago, die Prärien, die Bergwelt der Rocky Mountains - und schließlich die urgewaltige Natur Alaskas in Schutzgebieten wie dem Denali Nationalpark.

  • Alaska Highway - Traumstraße der Welt
  • Yellowstone Nationalpark
  • Chicago mit Sears Tower: höchster Wolkenkratzer Amerikas
  • Elche und Bären: Denali Nationalpark
  • Traumstraße der Rockies: Banff und Jasper

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Toronto

Linienflug nach Toronto in Kanada. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Toronto - Niagarafälle

Vormittags haben wir einen Aufenthalt mit Besichtigungen in Toronto, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Ontario. Herausragende Sehenswürdigkeit ist der CN-Tower mit 553 m Höhe. In der Freizeit bietet sich Gelegenheit, von seinem Aussichtsdeck einen weiten Blick über die glitzernden Wolkenkratzer der größten Stadt Kanadas zu werfen. Wir halten uns im Eaton Center, dem schönsten Einkaufszentrum des Landes, auf. Danach folgt eine kurze Rundfahrt durch das Zentrum der Dreimillionen-Stadt: Finanzstraße Bay Street, das spektakuläre Rathaus, das der Finne Viljo Revell 1965 entworfen hat, Chinatown und Yorkville, das Vergnügungsviertel Torontos. Am Ufer des Lake Ontario, am völlig neu gestalteten Queens Quay, wo statt der alten Lagerhallen nun Boutiquen und Cafés stehen, lassen wir unsere Stadtbesichtigung ausklingen. Anschließend fahren wir am Nordwestufer des Ontariosees entlang und gelangen dann in westlicher Richtung zu den berühmten Niagarafällen, die an der Grenze zwischen den USA und Kanada fast 60 m in die Tiefe donnern. Sie haben Freizeit zum Besuch eines Aussichtsturms oder zum Abstieg in das Tunnelsystem hinter den Wasserfällen oder zu einer Bootstour mit der „Maid of the Mist“ an die Niagarafälle, zum Bummeln, Fotografieren und Staunen. 

3. Tag: Niagarafälle - Chicago

Die Reise führt durch die kanadische Provinz Ontario, über den Queen Elizabeth-Way, den Mac Donald-Cartier Freeway und den Weiland-Kanal. Durch große Wein- und Obstplantagen fahren wir in Richtung Windsor. Wir überqueren die mächtige Ambassadorbrücke mit herrlichem Blick auf das Hafengelände und die Skyline von Detroit. Nach dem Grenzübertritt nach USA führt die Route durch den Südteil des lieblichen Staates Michigan, mit seinen gepflegten Farmen, Richtung Chicago. 

4. Tag: Chicago

Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum von Chicago. Wir besichtigen den Sears Tower (heute Willis Tower), mit 443 m der derzeit höchste Wolkenkratzer der USA. Vom 106 Stockwerk haben wir einen fantastischen Rundblick auf die Stadt und den Lake Michigan. Anschließend bummeln wir durch den sogenannten „Loop“ um die berühmten Bürohäuser vor der Erfindung des Wolkenkratzer bis zu den modernsten Hochhäuser und Skulpturen von Picasso bis zu Jean Dubuffet zu sehen. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit eines der berühmten Museen zu besuchen oder durch den Millennium Park, dem Crown Fountain mit seinem Cloud Gate (The Bean) und zum Lake Michigan zu bummeln. Ebenso können Sie in einem der klassischen Steakhäuser verwöhnen lassen. Am späteren Nachmittag Rückfahrt zum Übernachtungsplatz. 

5. Tag: Chicago - Austin

Durch den Staat Illinois führt die Route in den Staat Wisconsin zum Mississippi, dem amerikanischen Schicksalsstrom. Nach seiner Überquerung bei La Crosse durchqueren wir das Spring Valley und fahren vorbei an den unendlich erscheinenden Maisfeldern des mittleren Westens. Wir durchqueren den Staat Minnesota, Heimat vieler deutscher und skandinavischer Einwanderer. 

6. Tag: Austin - Badlands Nationalpark

Einsam und menschenleer zieht sich die Autobahn durch endlose Felderreihen. Von hier bezieht die Welt ihre Sojabohnen. Auch Mais wird angebaut. Das sind die reichen „Cornbusher States“ und hier sind auch die bestaunten Riesenfarmen, die nicht nach europäischen Maßstäben gemessen werden können. Über Sioux Falls im Staat South Dakota, dem Land der einstigen Prärieindianer, fahren wir nach Mitchell. Wir besichtigen den berühmten, mit bunten Maiskolben verzierten Corn Palast. Bei Chamberlein überqueren wir den launischsten aller US-Flüsse, den Missouri. Wir befinden uns in der ehemaligen Heimat der Sioux und Cheyenne Indianer. Die Prärie ist heute größtenteils dem Pflug zum Opfer gefallen. Am Spätnachmittag erreichen wir die herrlichen Badlands, die wegen der unterschiedlichen Färbung der Schichten ein vielfarbiges Bild bieten. Eine eindrucksvolle Rundfahrt im Badlands Nationalpark mit vielen Fotostopps in der von der Natur geschaffenen, großartigen Erosionslandschaft erwartet uns. Die Farbschattierungen von gelb, rot und grau verändern mit wechselnder Tagesbeleuchtung ihr Aussehen.

7. Tag: Badlands Nationalpark - Devils Tower

Auf einem wunderbar angelegten Highway erreichen wir das weltberühmte Mount Rushmore Memorial mit den vier in Stein gehauenen riesigen Präsidentenköpfen. Durch Hochwald und junge Aufforstungen vorbei am Pactola-Reservoir führt die Reise zum Crazy Horse Memorial. Das Crazy Horse Memorial ist eine im Bau befindliche monumentale Skulptur zu Ehren des Oglala-Lakota-Indianer-Anführers Crazy Horse. Die Skulptur wird ähnlich wie das Mount Rushmore National Memorial, in einen Berg gehauen wird, jedoch um ein Vielfaches größer. In fertiger Form wird die Skulptur Crazy Horse auf einem Pferd sitzend und mit ausgestrecktem Arm nach Osten zeigend, darstellen. Alle Präsidentenköpfe am Mount Rushmore zusammen sind in etwa so groß wie der Pferdekopf. Nach Fertigstellung der Skulptur soll diese 195 m lang und 172 m hoch sein. Fast schwarz erscheinen die Berge der Black Hills, des „Schwarzwaldes“ von Amerika. In der alten Goldgräberstadt Deadwood besuchen wir den berühmten Saloon No. 10. Wir verlassen Süd-Dakota und kommen in den Cowboy-Staat Wyoming. Wir fahren zum Devils Tower, einem frei in der Landschaft stehenden, 265 m hohen Monolithen vulkanischen Ursprungs. Wir übernachten auf einem wildromantischen Campingplatz in der Nähe des Towers. Bei Sonnenaufgang ist der Devils Tower besonders beeindruckend.

8. Tag: Devils Tower - Cody

Ganz in der Nähe des Devils Towers können wir Präriehunde beobachten. Die geselligen Tiere wohnen in selbst gegrabenen Erdhöhlen. Nach der Besichtigung des Devils Towers in die Wildnis des Bighorn National Forest, ein Naturerlebnis von eindrucksvoller Schönheit. Über den 2.753 m hohen Granitpass erreichen wir Cody, die Stadt von Buffalo Bill. Das Buffalo Bill Historical Center bietet eine Ausstellung über Buffalo Bill, den Wilden Westen und eine große Waffensammlung aus dieser Zeit, den Plains Indian und dem Yellowstone Nationalpark. Saisonbedingt besteht evtl. die Gelegenheit ein Rodeo zu besuchen.

9. Tag: Cody - Yellowstone Nationalpark

Durch den Shoshone Canyon gelangen wir in den Yellowstone Nationalpark. Wir fahren zum Yellowstone Nationalpark Plateau, das etwa 2.000 m bis 2.500 m über dem Meeresspiegel liegt. Hier im 1872 gegründeten, ältesten Nationalpark der Welt beeindrucken heiße Quellen, Sinterterrassen, bis zu 94 m hohe Wasserfälle und der berühmte Geysir „Old Faithful“, aus dem in Abständen von 65 Minuten ein Wasserstrahl bis zu einer Höhe von 40 m (maximal 60 m) aufsteigt. In diesem gewaltigen Wild- und Naturschutzgebiet leben u. a. Bisons, Elche, Wapitis, Bären und über 200 verschiedene Vogelarten.

10. Tag: Yellowstone Nationalpark - Garrison

Wir fahren zur Besichtigung des Lower- und Upper Falls. Nachmittags führt die Reise über Livingstone, Three Focks und durch das Tal des Biverhead-River nach Garrison. 

11. Tag: Garrison - Cranbrook

Über die Kontinental Wasserscheide und durch die herrlichen Hochtäler der Rocky Mountains geht es zum Flathead- Lake, benannt nach den Flathead-Indianern. Über Kalispell und Eureka kommen wir an die kanadische Grenze. Nach rascher Abfertigung sind wir im gleichnamigen Grenzort Roosville. Durch das Tal des Kootenay-Indianer-Gebietes erreichen wir Cranbrook. 

12. Tag: Cranbrook - Banff Nationalpark

Von Cranbrook über Radium Hot-Springs kommen wir zum Kootenay Nationalpark. Die Fahrt führt durch den herrlichen Park, wo noch Bären, Bergziegen und Wapiti-Hirsche in freier Wildbahn leben, über den Vermillion-Pass, entlang der Eisenhower-Mounts, in den Banff Nationalpark.

13. Tag: Banff Nationalpark

Wir haben einen ganztägigen freien Aufenthalt in Banff für eigene Unternehmungen: Shopping, Museumsbesuch, Baden in den Hot Springs und Gondelfahrt auf den Mount Sulphur, mit herrlichem Rundblick auf die Berge Hockin, Daen, Splitfalls (alle über 3.000 m hoch) sowie auf den Mt. Rundle und den Mt. Cascade. Genießen Sie die erholsame Atmosphäre dieses Kurorts! 

14. Tag: Banff Nationalpark - Jasper Nationalpark

Auf dem Trans-Canada Highway fahren wir nach Westen zu einem der absoluten Höhepunkte der kanadischen Rockies. Der herrliche Bergsee Lake Louise liegt am Fuße des gletscherbedeckten Mount Victoria. Anschließend fahren wir durch eine der schönsten Landschaften Kanadas mit sehr großem Wildreichtum zum Jasper Nationalpark. Mit vielen Fotopausen kommen wir vorbei an gewaltigen Felsmauern und über hohe Pässe hinauf zum Columbia-Icefield und zum Athapaska-Gletscher. 

15. und 16. Tag: Jasper Nationalpark - Edmonton

Durch den herrlichen Park und die Kanadischen Rockies geht es hinaus in die Prärien Albertas in Richtung Edmonton. Edmonton ist mit fast 800.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Kanadas und Hauptstadt von Alberta.  

17. Tag: Edmonton

Edmonton ist das Zentrum der kanadischen Ölindustrie. Im Umkreis von 150 km sprudeln hier tausende Ölquellen. 80% des Öls von Alberta wird hier in der Umgebung gefördert. Wir besichtigen den Fort Edmonton Park am Südufer des Nord Saskatchewan River, ein Freilichtmuseum mit der Rekonstruktion des alten Forts, der Kernzelle der Stadt. Anschließend unternehmen wir einen kleinen Bummel durch das Civic Center mit dem Legislative Building. Danach haben Sie Freizeit in Edmontons größter Mall die auch lange Zeit die größte Mall Kanadas war.

18. Tag: Edmonton - Dawson Creek

Von Edmonton fahren wir weiter nach Norden. Ab Withecourt wird die Besiedlung immer dünner. Wir kommen in eine Gegend mit zahlreichen Wasserläufen sowie großem Wildreichtum. In den alten Siedlungsgebieten von Valley View und Grande Prairie haben sich auch sehr viele Deutsche angesiedelt. Durch große Waldgebiete (Fundorte von Dinosaurier-Fossilien) kommen wir nach Dawson Creek, eine schnell wachsenden Landwirtschafts- und Touristenstadt. Dort sehen wir den 0-Meilenstein des berühmten Alaska-Highways.

19. bis 21. Tag: Dawson Creek - Teslinsee - Whitehorse

Die Fahrt führt zum berühmten Alaska-Highway, der 1942-1943 in einjähriger Rekordzeit erbaut worden ist. Der Null-Meilenstein in Dawson Creek mit amerikanischer, kanadischer und alaskaischer Flagge grüßt den Reisenden. Zum letzten Mal geht es auf einer langen Hängebrücke durch gut besiedeltes Weizenanbaugebiet über den mächtigen Peace River. Der Peace-River, der seinen Namen von einem Friedensschluss der Indianer bekommen hat, wälzt sich hier durch eine 300 m tiefe Schlucht. Dann fahren wir durch Gebiete mit reichen Gas-, Öl- und Schwefelvorkommen. Wir fahren durch den fast „undurchdringlichen Busch“, wie die Kanadier dieses Gebiet nennen. Über die Trutch-Berge erklimmen wir den gleichnamigen Pass, in einer Höhe von 1.260 m. Der Pass und die Berge sind nach dem ersten Gouverneur von British Columbia, Joseph W. Trutch, benannt worden. Die Fahrt führt bis Meile 233 und in Richtung Fort Nelson, benannt nach dem großen Admiral Nelson, das 1929, nach einem Indianermassaker, lange Zeit aufgegeben werden musste und erst wieder durch den Alaska-Highway größere Bedeutung erhalten hat. Wir fahren durch die Rocky Mountains, durch die Bergwälder, wo noch der Grizzly-Bären, Bergziegen und Elche leben. Der herrliche, tiefblaue Muncho-Lake liegt unterhalb der 3.000er Berge.  Durch Watson Lake kommen wir zur gradlinigen Grenze zum Yukon Territorium. Bald danach wird die Wasserscheide zwischen den Flüssen Liard und Yukon überschritten. Durch herrliche Landschaften kommen wir zum Teslinsee, was zu langes Gewässer bedeutet. Es geht durch Gebiete des Goldrausches der Jahrhundertwende. Hier wird sogar heute noch vereinzelt Gold gesucht. Wir fahren vorbei am Marsh-Lake. Aus ihm fließt der Yukon. Er legt bis zu seiner Mündung in die Bering-See über 3.500 km zurück. Wir kommen nach Whitehorse, der „Hauptstadt“ des Yukon Territoriums mit 15.000 Einwohnern auf. Wir besuchen die Erinnerungen an die Pionierzeit, z. B. des heute noch verbliebenen alten Raddampfers am Yukon, der holzgebauten anglikanischen Kirche oder der „Wolkenkratzer“ aus Holz, die zur Zeit großer Wohnungsnot errichtet worden sind.

22. Tag: Whitehorse - Dawson City

Durch unendliche Wildnis mit gigantischen Flussläufen setzen wir unsere Fahrt fort. Wir kommen durch die Bergwerksgebiete für Silber, Blei und Zink und schließlich zum ehemaligen „Paris des Nordens“, Dawson City. Diese Stadt war um die Jahrhundertwende das unbändig lebensfrohe und ausschweifende Zentrum der großartigsten Goldfunde der Welt. In den Jahren 1896 bis 1904 ist Gold im Wert von 100 Millionen Dollar aus dem Klondike-Fluss geholt worden. 

23. Tag: Dawson City - Stadt des Goldes

Ein Tag zur freien Verfügung im „Paris des Nordens“. Sie haben die Gelegenheit einen Bummel durch die Straßen in diesem lebendigen Museum zu machen mit dem alten Palace Theater, Madame Tremblay´s Mode Laden, das Flora Dora Hotel und Diamond Tooth Gerties berühmter Saloon. Unsere Wanderer können eine Wanderung zum Midnight Dome, der die Stadt überragt unternehmen. Ebenfalls haben Sie die Gelegenheit Jack Londons Blockhütte zu besuchen oder in der Robert Service Cabin der Rezitation seiner Gedichte lauschen. Bei einem Spaziergang am Yukon können Sie die einzigartige Atmosphäre von Dawson City genießen.

24. Tag: Dawson City - Tok Junction - Fairbanks

Wir verlassen Dawson-City und fahren auf dem „Top of the World Highway“, der sich als höchste Straße des Nordens mit atemberaubender Aussicht auf die Bergkuppen entlang windet. Wir fahren über Chicken und Tok durch herrliche Landschaften. Hier im hohen Norden geht die Sonne den ganzen Sommer lang nicht unter. Nach der Überquerung des Tanana-Flusses bei Delta Junction fahren wir ein Stück parallel der weltberühmten Alaska-Pipeline. In ihr wird das Rohöl von der Prudhoe-Bay, ganz im Norden Alaskas, zum eisfreien Hafen Valdez befördert. Anschließend geht es nach North Pole, wo der Bürgermeister alljährlich die an „Santa Claus, North Pole“ gerichteten Briefe vieler Kinder beantwortet. 

25. Tag: Fairbanks - Denali Nationalpark

Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas, Sitz einer Universität und eines Bischofs, ist 1901 gegründet worden. Die Goldfunde vom 29.7.1902 haben den großen Goldrausch Alaskas ausgelöst. Er hat 1906 seinen Höhepunkt gefunden und hat bis 1920 angedauert. Bis zu 400.000 „miners“ haben in diesem Gebiet, wo auch heute noch Goldminen ausgebeutet werden, gearbeitet. Am Karfreitag 1964 ist Alaska von einem starken Erdbeben erschüttert worden, das auch Fairbanks zu spüren bekam. Trotz großer Schäden hat es aber kaum Opfer gefordert, da der Zeitpunkt des Bebens zum Büroschluss lag. Sehr interessant ist der Besuch des Universitätsmuseums mit seinen Sammlungen von Kulturgegenständen der Indianer und Eskimos, vor allem der bekannten Eskimo-Malerei. Anschließend führt eine geruhsame Fahrt entlang des Tanana-Flusses bis zu seinem Zusammenfluss mit dem Nenana beim gleichnamigen Ort. Im Frühjahr werden hier Wetten bis zu 300.000 Dollar über den genauen Termin des Eisaufbruchs der Flüsse abgeschlossen. Hinter Nenana ist eine riesige Radarstation. Die Weiterfahrt führt in das Gebiet des Denali Nationalparks mit dem Mt. Mc Kinley, einer majestätischen Erscheinung und mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas.

26. Tag: Denali Nationalpark

Im Denali Nationalpark haben wir einen ganztägigen freien Aufenthalt für eigene Unternehmungen, z. B. Tierbeobachtungen oder eine erholsame Fahrt mit einem Shuttlebus (für Privatfahrzeuge nicht erlaubt) durch die ausgedehnte Wildnis des 3.000 Quadratmeilen großen Denali Nationalparks. 250 Meilen südlich des Polarkreises erhebt sich die gewaltige Eismasse des McKinley. Viele Fotopausen in einer ständig wechselnden, subarktischen Landschaft, in der man den Kampf ums Überleben seiner wilden Einwohner fühlt. Grizzly-Bären und Rentierherden wandern wie vor Jahrhunderten durch die Tundra, ein Gebiet, das die Zivilisation noch unberührt gelassen hat. Schneereiche Landschaften mit Seen, die selbst im Juni noch ganz gefroren sein können und ein herrliches Panorama mit dem Mt. McKinley beeindrucken. 

27. Tag: Denali Nationalpark - Anchorage

Wir fahren nach Talkeetna. Nach der Mittagspause geht es über Willow weiter südwärts zum Knik-River, der jedes Frühjahr plötzlich von 2 m auf einen Wasserstand von 8 m anschwillt, wenn der abflusslose Lake George den Knik-Gletscher in einem Kanal durchbricht. Wir besuchen die alte russische Kirche in Eklutna (1794) und einen typischen Indianer-Friedhofs. Anschließend fahren wir weiter nach Anchorage, der größten Stadt Alaskas. 

28. Tag: Anchorage

Vormittags unternehmen wir einen Ausflug zum Portage-Gletscher mit seinem tiefblauen Schmelzwasser, in dem Eisberge schwimmen. Wir haben einen Aufenthalt und wandern. In der Freizeit besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schiffsfahrt zum Gletscher. Anschließend kehren wir nach Anchorage zurück. Anchorage liegt am Cook Inlet und ist eine wichtige Hafenstadt mit 200.000 Einwohnern. Hier herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Stadt ist erst 1914 gegründet worden und hat ihren größten Aufschwung im zweiten Weltkrieg erlebt. Anchorage besitzt eine methodistische Universität und ist eine durchaus sehr moderne Stadt. Das Erdbeben von 1964 hat große Zerstörungen gebracht. Sie haben Freizeit.

29. und 30. Tag: Rückflug

Wichtiger Hinweis zur Einreise in die USA


Deutsche, Österreicher, Schweizer und Niederländer benötigen für die USA grundsätzlich kein Visum. 

Eine Ausnahme gibt es seit Anfang des Jahres: für Gäste, die in den letzten Jahren (seit dem 01. März 2011) nach Iran, Sudan, Syrien, Irak, Libyen, Jemen oder Somalia gereist sind, gilt ab sofort wieder die Visumpflicht.

Bei der Beantragung eines Visums sind wir Ihnen gerne behilflich. Weitere Informationen erhalten Sie durch unsere Visaabteilung unter der Nummer 08504-404-45.

Außerdem benötigen alle Reisenden ab dem 1. April 2016 einen Elektronischen Reisepass, einen ePass.

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