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Reise quer durch Australien I 2016


In vier Wochen möglichst viel vom Kontinent Australien sehen - dies ist die Rotel-Reise dazu. Über Sydney, Broken Hill, Port Augusta und dem Red Center gelangen wir in den tropischen Norden Australiens. Zwischen den tropischen Regionen der Kimberleys und der Hauptstadt Westaustraliens Perth erwarten uns zur besten Outback-Reisezeit ursprüngliche Landschaften mit roten Schluchten, traumhafte Strände und eine für uns Europäer oft unbekannte, reiche Tier- und Pflanzenwelt. Nirgendwo sonst in Australien kommen wir der Natur und der legendären Weite des Landes so nahe.

  • Traumhaftes Sydney
  • Fahrt durch das Northern Territory
  • Rotes Zentrum mit Alice Springs, Uluru-Kata Tjuta Nationalpark - UNESCO Naturdenkmal
  • Delfine am Strand von Monkey Mia
  • Unbekannte, unentdeckte Nationalparks
  • Freundliches, kosmopolitisches Perth, Hauptstadt Westaustraliens

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag und 2. Tag: Flug nach Sydney

Wir fliegen mit einer planmäßigern Linienmaschine nach Sydney in Australien. Den Treffpunkt und die Abflugzeit werden wir Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt geben.

3. Tag: Sydney

Sydney ist die Hauptstadt von Neusüdwales und die älteste Stadt Australiens. Ungewöhnlich schön ist die Lage an einer tief ins Land reichenden, vielfach gegliederten Mündungsbucht. Wir fahren zu unserem Übernachtungsplatz und dann in den historischen Stadtteil The Rocks direkt am Hafen. Hier ist der Ausgangspunkt der weißen Besiedelung Australiens. Nach einer wechselvollen Geschichte sind die ursprünglichen Gebäude stilvoll restauriert worden. Das Viertel zählt heute zu den Hauptattraktionen von Sydney. In der anschließenden Freizeit haben Sie die Möglichkeit zur sehr empfehlenswerten Hafenrundfahrt durch einen der schönsten Naturhäfen der Welt mit faszinierenden Blicken auf Skyline, Opernhaus, Hafenbrücke, malerische Buchten und exklusive Wohnviertel.

4. Tag: Sydney

Sydney, der größten Stadt des Kontinents mit fast vier Millionen Einwohnern, widmen wir einen ganzen Tag. Wir beginnen mit einer großen Stadtrundfahrt: durch das Vergnügungsviertel Kings Cross zum Stadtteil Paddington mit seinen alten Reihenhäusern, zum berühmten Bondi Beach an der Pazifikküste, durch wunderschön gelegene Wohngegenden mit faszinierenden Ausblicken und vorbei an Hafenbuchten zurück in die Innenstadt. Von der 260 m hohen Plattform des Sydneytowers genießen wir einen unvergesslichen Panoramablick über die ausgedehnte Stadt. Die Lage des weltberühmten Opernhauses, Traum des dänischen Architekten Jörn Utzon ist zauberhaft. Das futuristische Opernhaus mit der phantasievollen Dachkonstruktion, die uns den Eindruck eines vom Wind aufgeblähten Segels vermittelt, fügt sich harmonisch in das Bild des belebten Hafens. Zum Erkunden der vielfältigen Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust haben Sie ausreichend Freizeit.

5. Tag: Sydney - Blue Mountains Nationalpark

Wir verlassen Sydney und fahren in den für seine Schönheit berühmten Blue Mountains Nationalpark. Er ist Teil des Gebirgszugs Great Dividing Range. Er verdankt seinen Namen der bläulichen Färbung, die durch die ätherischen Dämpfe der Eukalyptusbäume entsteht. Auf dem Weg dorthin besuchen wir bei Blacktown im Westen Sydneys das Featherdale Tiergehege. Hier können wir Australiens bekannteste Tiere beobachten: Koalas, Wombats, Kängurus und Wallabys. Auch typische Reptilien und Vögel sind hier zu sehen. Auf dem Great Western Highway erreichen wir Katoomba inmitten der Blauen Berge. Wir haben einen halbtägigen Aufenthalt mit kleiner Wanderung. Vom beliebten Aussichtspunkt Echo Point hat man einen herrlichen Blick auf die Gesteinsformation der „3 Sisters“ und ins Jamison Tal. In der Freizeit besteht die Möglichkeit, mit der Scenic Railway, einer Zahnradbahn, steil hinab in das Tal zu fahren. Bei guter Witterung ist hier eine kleine Wanderung durch Regenwaldvegetation möglich. Man fährt anschließend mit der Seilbahn (Cableway) aus dem Tal und sieht dabei die Katoomba Fälle.

6. Tag: Blue Mountains Nationalpark - Nyngan

Unsere Fahrt in den Westen führt durch Mount Victoria, das höchstgelegene Dorf der Berge und durch Lithgow nach Bathurst. Die viktorianischen Gebäude der ältesten Inlandsiedlung Australiens schaffen eine nostalgische Atmosphäre. Weiter geht es durch die Obststadt Orange, den Geburtsort des wohl bekanntesten australischen Dichters Banjo Patterson, der die inoffizielle Nationalhymne „Waltzing Matilda“ geschrieben hat. Der Mitchell Highway bringt uns nach Dubbo. Der Ort ist das landwirtschaftliche Zentrum im Weideland. Ziel der heutigen Etappe ist Nyngan, eine kleine Stadt am Boganfluss und am östlichen Ende des Großen Outbacks. Hier werden hauptsächlich Wolle und Getreide produziert, und es wird Viehzucht betrieben.

7. Tag: Nyngan - Broken Hill

Auf dem Barrier Highway geht es vorbei an Cobar, einer Kupferminenstadt und Wilcannia am Darling River, der einst ein wohlhabender Hafen für Schaufelraddampfer war, nach Broken Hill. Es ist eine Oase in der halbariden Wüste. In dieser geschichtsträchtigen Minenstadt, auch Silver City genannt, werden seit fast hundert Jahren beträchtliche Vorkommen an Silber, Zink und Blei abgebaut. Zudem hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Zentrum für australische Kunst und Künstler entwickelt. Wir besichtigen das an einem schönen Aussichtspunkt gelegene Denkmal für die Minenarbeiter der Stadt.

8. Tag: Broken Hill - Port Augusta

In Broken Hill besteht die Möglichkeit, das örtliche Hauptquartier der Fliegenden Ärzte zu besuchen. Wir verlassen Neusüdwales auf dem Barrier Highway und fahren über Peterborough und Wilmington, zwei kleine Orte in den Flinders Ranges, nach Port Augusta in Südaustralien. Vom alten Wasserturm aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt am Spencer Golf.

9. Tag: Port Augusta - Coober Pedy

Heute beginnt die lange Wüstenfahrt durch die Mitte des Kontinents. Wir kommen am früheren Raketenversuchsgelände der Europaraketen in Woomera vorbei. Mittlerweile ist das Gebiet militärisches Sperrgebiet. Nun fahren wir entlang der im Sommer meist ausgetrockneten Salzwasserseen der Island Lagoon und des Lake Hart. Sie bilden flache Mulden, und ihre Salzkristalle schimmern wie ein Wasserspiegel. Auf dem Weg nach Glendamo umfängt uns die Weite der Wüste: wechselnde Pastelltöne der vereinzelten, uralten Tafelberge, große Flächen des gelben Igelgrases und die ausgedehnte Steinwüste, zum Teil mit sanft gewellter Oberfläche. Wir fahren vorbei an isolierten Stations (Schaffarmen) und Mulgabüschen, eine Akazienart, in die grelle, rostrote Wüste, die Heimat der grauen und der großen roten Kängurus, der Emus, der Keilschwanzadler und kleinerer Greifer - das „tote Herz“ Australiens. Abends erreichen wir Coober Pedy, die Bergbaustadt mit den größten Opalfeldern. Sie geben mehr als die Hälfte der Weltproduktion her. Der australische Opal ist bekannt für seine Qualität und die feurigen Farben. Die Bergbaustadt mit ihren dug-outs, in die sich wegen der großen Hitze die Bergleute verkrochen haben, bietet einen faszinierenden Anblick. Wir besuchen eine Opalschleiferei und besichtigen ein dug-outs.

10. Tag: Coober Pedy - Erldunda

Am Morgen haben wir einen Aufenthalt in Coober Pedy mit kleiner Rundfahrt und Besuch einer Opalmine. Am späten Vormittag verlassen wir die Opalstadt. Auf dem Stuart Highway streifen wir die Victoriawüst und erreichen - wieder vorbei an isolierten Farmhäusern - Marla Bore. Wir erleben ein gewaltiges Naturpanorama, eine tief beeindruckende Wüstenfahrt. Durch die Heimat der Ureinwohner (Aboriginals) führt uns die Reise nach Erldunda.

11. Tag: Erldunda - Uluru

Vorbei am Mount Connor und Curtain Springs gelangen wir zum Uluru, Australiens berühmtesten Inselberg im Uluru- (Ayers Rock) und Kata Tjuta (Olgas) Nationalpark. Am Nachmittag führt die Fahrt zu den Kata Tjutas, den eigenartigen Bergformationen, 32 km westlich vom Uluru gelegen. Wie große Kuppeln ragen diese 36 Dome, von den Ureinwohnern „Kata Tjuta“ genannt, aus der zentralaustralischen Hochebene. In diesem einmaligen Massiv bietet sich die Möglichkeit zum Wandern. Zum Sonnenuntergang fahren wir zurück zum Uluru und genießen das Abendpanorama am Fuße dieses Monoliths. Wir übernachten im 1984 eröffneten Touristendorf Yulara, in der dramatischen Umwelt des Uluru.

12. Tag: Uluru - Alice Springs

Am frühen Morgen haben Sie Gelegenheit zur näheren Erkundung des Uluru. In den Höhlen am Fuße des Felsens haben die Eingeborenen Jahrhunderte lang ihre Rituale gefeiert und in ihnen Symbole der damaligen Umwelt gemalt. Wir besichtigen die Malereien der Eingeborenen. Faszinierend ist das Wechselspiel der Farben, die sich den ganzen Tag über ändern - großartig für die Fotografen und Naturbeobachter! Interessante Führung mit einem NationalparWir unternehmen eine hochinteressante Umwanderung des Felsens, bei der die bizarren Fels- und Höhlenformationen begeistern (ca. 11 km, ca. 2-3 Std., leicht, + 26 m/- 26 m). Am Nachmittag fahren wir durch das Outback nach Mt. Ebenezer. Bei Erldunda erreichen wir wieder den Stuart Highway. Der Weg führt in nördlicher Richtung nach Alice Springs.

13. Tag: Alice Springs

Alice Springs, von den Australiern liebevoll „The Alice“ genannt, liegt malerisch inmitten eines zerklüfteten Gebirgszuges mit tief eingeschnittenen Felsschluchten in herrlichen roten und purpurnen Farben. Die Stadt hat mit Sommertemperaturen von über 30 Grad Celsius und ganzjährigem Sonnenschein bei trockener Luft ein eindeutiges Wüstenklima. Morgens in der Freizeit besteht die Möglichkeit an einer halbstündigen Ballonfahrt beim Sonnenaufgang teilzunehmen. Anschließend unternehmen wir einen Ausflug zu den eindrucksvollsten Schluchten der MacDonnell-Bergkette nach Standley Chasm. Vom Anzac Hill kann man die ganze Stadt überblicken. Am Nachmittag haben Sie in der Freizeit Gelegenheit zum Besuch des Desert Parks, der die einzigartige Flora und Fauna der Region präsentiert.

14. Tag: Alice Springs - Tennant Creek

Am frühen Morgen besichtigen wir die alte Telegrafenstation von 1872 am Todd Fluss. Hier an der „Quelle der Alice“ hat man im 19. Jh. die Pioniersiedlung gegründet. Nun erreichen wir den Wendekreis des Steinbocks. Danach fahren wir über Ti Tree auf dem Stuart Highway am Central Mount Stuart vorbei. Er ist im Jahr 1860 durch den Abenteurer Mc Douall Stuart entdeckt worden und stellt den geografischen Mittelpunkt des fünften Kontinents dar. Über Wycliffe Well kommen wir zu den Devils Marbles, den einzigartigen, bizarr geformten „Teufelsmurmeln“. Am Abend erreichen wir Tennant Creek. Die Siedlung hat sich seit der Erschließung großer Gold- und Kupfervorkommen in neuester Zeit zu einer modernen kleinen Stadt entwickelt.

15. Tag: Tennant Creek - Katherine

Wir setzen unser Fahrt durch die unendliche Buschlandschaft fort. Über Banka Banka, Renner Springs und Daly Waters erreichen wir Mataranka. In einer kleinen Thermalquelle unter Palmen können wir baden. Das Wasser aus dieser Quelle hat eine konstante Temperatur von über 30 Grad Celsius. Anschließend fahren wir nach Katherine, den drittgrößten Ort des Nordterritoriums und unsere letzte Etappe der langen Straße zum Top End (oberstes Ende des Nordens). Diese lebhafte Stadt mit einer produktiven Ureinwohnergemeinschaft ist am gleichnamigen Fluss erbaut worden. Markierungen in 2 Meter Höhe zeigen den Wasserstand von 1998 an als der Fluss erstmals in seiner Geschichte über die Ufer getreten ist.

16. Tag: Katherine Gorge Nationalpark

Im Katherine Gorge Nationalpark haben Sie freien Aufenthalt. Während dieses Aufenthaltes können Sie einen Tagesausflug im Katherine Gorge N.P. unternehmen, wobei Sie ein Naturwunder Nordaustraliens erleben. Mit einem Motorboot wird in die berühmten Katherineschluchten gefahren, durch 60 m hohe, Jahrtausende alte zerklüftete Felsen, durch viele kristallblaue Flussarme. Zu sehen sind märchenhafte Steinskulpturen, üppige Vegetation und uralte Felsmalereien der Ureinwohner Australiens. Es wird über Steine geklettert, die die ersten fünf Schluchten miteinander verbinden. Sie können im klaren Wasser des Katherineflusses baden.

17. Tag: Katherine - Kununurra

Auf dem Victoria-Highway setzen wir unsere Reise fort. Entlang des Victoria Rivers kommen wir nach Timber Creek. Während der Weiterfahrt überqueren wir die Landesgrenze vom Northern Territory nach Westaustralien. Hier befindet sich der größte künstliche See Australiens. Durch den 140 qkm Argyle Stausee werden die Wassermassen während der Regenzeit aufgefangen. Ehemaliges Buschland ist so in fruchtbares Ackerland verwandelt worden. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit zu einer Bootsfahrt auf dem Stausee.

18. Tag: Kununurra - Halls Creek

Frühmorgens - in der Freizeit - besteht Gelegenheit zu einem Rundflug über die faszinierenden Bungle Bungle Berge. Auf einem Areal von 3.000 qkm stehen hier rote, pfannkuchenartige, rundgeformte Bergkuppen, die aus der Luft besonders eindrucksvoll sind. Anschließend geht es in südlicher Richtung durch die herrliche Landschaft der Ost Kimberleys und vorbei an Turkey Creek nach Halls Creek, wo der erste Goldrausch Westaustraliens stattgefunden hat.

19. Tag: Halls Creek - Broome

Wir fahren weiter nach Westen am Rande des Kimberley-Gebirges. Diese Region ist auch die ursprüngliche Heimat der Flaschenbäume. Ziel des heutigen Tages ist Broome, die alte Stadt der Perlenfischer am Indischen Ozean in die Nähe des Cable Beach. Beim japanischen Friedhof, der letzten Ruhestätte vieler asiatischer Perlenfischer, haben wir einen kurzen Aufenthalt. Am Abend genießen wir am Cable Beach den Sonnenuntergang.

20. Tag: Broome - Port Hedland

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Great Northern Highway und fahren nun in südwestlicher Richtung. In einigem Abstand zum „80 Meilen Strand“ führt die Route am westlichen Rand der Großen Sandwüste entlang nach Port Hedland. Sein Hafen ist nach Anzahl der Tonnen, die hier verschifft werden, der größte des Kontinents. Die geförderten Erze der Region werden auf Zügen, die zu den längsten der Welt zählen, hierher transportiert.

21. Tag: Port Hedland - Tom Price

Auf dem Weg nach Süden durchqueren wir die Pilbara Region, die aus den ältesten Gesteinen der Welt besteht und reich an Bodenschätzen ist. Mitten in Pilbara, einer der neun Regionen Westaustraliens, liegt der Karijini Nationalpark, welcher früher auch Hamersley Nationalpark genannt worden ist. Beeindruckend sind vor allem die wunderschöne Pflanzen- und die faszinierende Tierwelt. Hier ist Australien noch unberührt und zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir kommen in das Hamersley-Gebirge. Dieses landschaftlich reizvolle Gebiet des Nordwestens ist in den letzten vierzig Jahren wegen seiner reichen Bodenschätze (vor allem Eisenerz) wirtschaftlich intensiv erschlossen worden. Die Siedlung Tom Price ist als Zentrum des wichtig gewordenen Gebiets und zur Entwicklung der Eisenerzförderung gegründet worden. Die gleichnamige Mine ist eine der größten ihrer Art in ganz Australien. Sie haben die Möglichkeit zur Besichtigung des großen Tagebaus.

22. Tag: Tom Price - Coral Bay

Die Reise führt in westlicher Richtung entlang dem Hamersley Gebirge bis zum North West Coastal Highway. Mittagspause halten wir voraussichtlich beim Nanutarra Roadhouse am Ashburton River. Anschließend geht es südwärts durch eine einsame, kaum besiedelte Gegend bis zur Abzweigung nach Coral Bay. Wir wenden uns Richtung Westen und kommen an die Küste nach Coral Bay. Der kleine Ort ist durch das einzigartige Korallenriff, das sich auf der Westseite einer Landmasse gebildet hat, bekannt. Alle anderen Korallenriffe der Welt befinden sich jeweils auf den Ostseiten verschiedener Länder.

23. Tag: Coral Bay

Die Korallenbänke des Ningalooriffs sind nur 50 bis 100 m vom Ufer entfernt. Bunte, tropische Fische kommen ganz nahe an den Strand. Beim ganztägigen freien Aufenthalt bietet sich Möglichkeit zum Baden, Schnorcheln und Wandern oder zu Fahrten mit einem Glasbodenboot hinaus aufs Meer. Ende März und April, wenn die Korallen laichen, tauchen hier Walhaie in Scharen auf. Mit 12 Metern Länge sind sie die größten Fische der Welt.

24. Tag: Coral Bay - Monkey Mia

Auf dem North West Coastal Highway setzen wir unseren Weg nach Süden bis Carnarvon am Gascoyne Fluss fort. Einen sehr schönen Blick auf Carnarvon haben wir von der O.T.C. (Satelliten Tracking Station), einem ehemaligen Telekommunikationszentrum zur Beobachtung von Kommunikationssatelliten. Wir sind im Bananenzentrum Westaustraliens, weil die fruchtbaren Ufergebiete des Gascoyneflusses für intensiven Obstbau genutzt werden. Vom Hafen der Stadt werden die Agrarprodukte nach Perth verschickt. Anschließend kommen wir - vorbei am Overlander Roadhouse - auf die Peron Halbinsel, wo wir Stromatoliten sehen. Das sind Säulchen, die unter Wasser stehen und von den ältesten Lebewesen der Erde geschaffen worden sind. Am Muschelstrand vorbei gelangen wir in die Hai Bucht. Auf einer der Küste vorgelagerten Insel ist 1616 der holländische Seefahrer Dirk Hartog gelandet, der eine Tafel mit dem Ankunftsdatum hinterlassen hat. Auf der Halbinsel befindet sich im gleichnamigen Nationalpark das berühmte Monkey Mia, wo Delfine oft bis an den Strand kommen.

25. Tag: Monkey Mia - Kalbarri

Die Reise führt zurück zum Overlander Roadhouse und weiter auf dem North West Coastal Highway. Nach Überquerung des Murchisonflusses erreichen wir bald den Kalbarri Nationalpark, der unter anderem wegen der im Frühjahr zahlreich wachsenden Wildblumen bekannt ist. Die hübsch gelegene Küstenortschaft Kalbarri liegt am Rande des gleichnamigen Nationalparks.

26. Tag: Kalbarri Nationalpark - Jurien Bay

Morgens geht es über die Scenic Road mit Abstechern an die eindrucksvolle Steilküste. Über Northampton erreichen wir die Hafenstadt Geraldton. Hier wird die ganze Produktion des fruchtbaren Hinterlandes verschifft. Wir besuchen einen Aussichtspunkt und die Franz-Xaver-Kathedrale. Mittags halten wir uns in der Ortsmitte auf. Weiter geht es zunächst auf dem Brand Highway nach Süden. Hinter Dongara verlassen wir den Highway und folgen der Küstenstraße bis Jurien Bay beim Nambung Nationalpark.

27. Tag: Jurien Bay - Perth

Wir machen einen Abstecher zu den berühmten Pinnacles, eine der eigenartigsten Landschaften ganz Westaustraliens. Diese hohen, bizarren Kalziumsäulen stehen inmitten einer Dünenlandschaft im Nambung Nationalpark bei Cervantes. Wir spazieren durch diese beeindruckende Landschaft. Anschließend geht die Fahrt weiter Richtung Süden zum Yanchep Nationalpark. Der bereits 1957 gegründete Yanchep Nationalpark erstreckt sich auf einer Fläche von 28 qkm. Bekannt ist der Park für die einheimische Vegetation und die Koalabär-Kolonie. Am See, der auch zu diesem kleinen Park gehört, können Sie eine Wanderung unternehmen und Kängurus und Koalas in freier Natur erleben. Wir fahren weiter nach Perth.

28. Tag: Perth

Wir machen eine Stadtrundfahrt durch Perth, Westaustraliens einzige Großstadt, an der Mündung des Swan River: Kings's Park, szenischer Swan Drive, Freizeit in der Innenstadt. Anschließend fahren wir zur Nachbarstadt und zum wichtigen Hafen Fremantle. Hier stehen immer noch viele alte Handelshäuser aus der Zeit der Jahrhundertwende. Das älteste Gebäude ganz Westaustraliens, das Round House, ist 1831 als Gefängnis für Sträflinge errichtet worden. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Perth.

29. Tag und 30. Tag: Rückflug

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