• Reise auf der Traumstraße der Welt - Kanada - Alaska: Denali (6190 m) Reise auf der Traumstraße der Welt - Kanada - Alaska: Denali (6190 m) Reise auf der Traumstraße der Welt - Kanada - Alaska: Denali (6190 m)
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Reise auf der Traumstraße der Welt - Kanada - Alaska I 2017


Diese Rotel-Reise ist für Natur- und Wildnisfreunde, die den Westen Kanadas und Alaska intensiv erleben wollen. 22 Tage - und jeder Tag überrascht mit neuen Höhepunkten: steile Klippen am Pazifik, smaragdgrüne Seen in den Rocky Mountains, Indianerreservate mit kunstvoll geschnitzten Totempfählen, Goldgräberstädte und eine reiche Tierwelt.

  • Gletscherstraße der Rockies von Banff nach Jasper
  • Meerumschlungen: Traumstadt Vancouver
  • Inside Passage: per Schiff auf der Goldgräber-Route
  • Klondike - auf Jack Londons Spuren
  • Denali Nationalpark: Elche und Bären

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Vancouver

Linienflug nach Vancouver in Kanada. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Vancouver

Bei unserem ganztägigen Aufenthalt in Vancouver gibt es viel zu besichtigen. Die größte Stadt British Columbias ist mit gut 1,8 Millionen Einwohnern zugleich die drittgrößte Stadt Kanadas und unbestritten die schönste Metropole des Landes. Durch die einmalige Lage zwischen blauen Buchten und schneebedeckten Küstenbergen wird sie oft auch als „Perle Kanadas am Pazifik„ bezeichnet. Wir unternehmen eine große Stadtrundfahrt: Stanley Park mit Totempfählen und herrlichem Panorama über die Skyline, Lions Gate Bridge, Queen Elizabeth Park am Little Mountain mit Blick über die Stadt und die Berge, Chinesenviertel und Gastown, restaurierte Altstadt. Anschließend haben Sie Freizeit zum Bummeln. 

3. Tag: Vancouver - Sicamous

Bei Vancouver überqueren wir den Fraser River, den „Fluss ohne Wiederkehr“ und folgen ihm bis Hope, der historischen Goldgräberstadt. Hope, Ausgangspunkt zu den Goldfeldern der Columbia Mountains, liegt mitten in einem Talkessel umringt von den Cascade-Mountains. Die abweisenden Gipfel der Berge scheinen eine Straßenführung und damit eine Weiterfahrt unmöglich zu machen. Eine neue Straße bringt uns dennoch über das Coldwater Gebiet und über die Pässe ins Okanagan Tal, den Obstgarten Kanadas. Über Kelowna, den Mittelpunkt dieses reichen Anbaugebietes führt unser Weg nach Norden, Richtung Columbia Mountains ins nördliche Okanagan Tal. 

4. Tag: Sicamous - Banff Nationalpark

Die Reise führt durch den Glacier Nationalpark und über den Roger Pass in den Yoho Nationalpark. Es überrascht immer wieder, wie die Natur diese westlichste und schönste Provinz Kanadas, die zweimal so groß ist wie die Bundesrepublik und nur vier Millionen Einwohner hat, beherrscht. Wir überqueren die kontinentale Wasserscheide der Rocky Mountains. 

5. Tag: Banff Nationalpark

Der Banff Nationalpark ist der älteste Nationalpark des Landes. Der Kurort Banff mit seinen heißen Quellen ist das berühmteste Zentrum der Bergsteiger und Skifahrer Kanadas. Sie haben Freizeit zum Schwimmen in den Upper Hot Springs, zum Wandern und Einkaufen. Sie können auch mit einer Gondel auf den Mount Sulphur fahren. Es bietet sich ein herrlicher Rundblick auf die Berge Hockin, Daen, Splitfalls (alle über 3.000 m hoch) sowie auf den Mt. Rundle und den Mt. Cascade. 

6. und 7. Tag: Banff Nationalpark - Jasper Nationalpark - Yellowhead Highway

Wir fahren zum berühmten Lake Louise am Fuße des Viktoria-Gletschers. Wir nutzen den Aufenthalt zu einem kleinen Spaziergang in diesem einmaligen Naturparadies. Weiter geht es über den Bow Pass auf der „Gletscherstraße der Rockies“ nach Norden durch die Welt der Dreitausender Schneegipfel. Vorbei an smaragdfarbigen Seen kommen wir zum Columbia-Icefield. Das Schmelzwasser des größten Gletscherfeldes der Rocky Mountains ergießt sich in drei Ozeane: den Pazifik, den Atlantik und die Arktische See. Die Fahrt führt nach Jasper, den lieblichen Höhenort im Jasper Nationalpark. Er ist berühmt für seine einmalige Berg- und Tierwelt, wo der Bär noch König ist und wo Wölfe, Coyoten und Berglöwen für eine natürliche Balance im Reich der Vierbeiner sorgen. Auf dem Yellowhead Highway im Fraser-River-Tal fahren wir Richtung Prince George, einer aufstrebenden Stadt mit bedeutender Holzindustrie, weiterfahren. 

8. und 9. Tag: Prince George - Prince Rupert

Die Route führt über Vanderhoof durch unberührte Gebiete mit oft noch namenlosen Schneegipfeln, durch fruchtbare, einsame Täler und unendliche Wälder. Das ist das Landschaftsbild des unwegsamen Nordens - der schönsten aller kanadischen Provinzen. Hier ist die Heimat der Roten Zeder, der Douglas-Fichte und der Sitka-Tanne. Wir erreichen den lang gestreckten Burns Lake mit einsamen Totempfählen. In Hazelton besuchen wir die Gitskan-Indianer und das Museum und besichtigen die dort gefertigten Schnitzereien - ein Totempfahl als Souvenir? Zwischen den Granitgipfeln der Hazelton Mountains hindurch geht es entlang dem Skeena-Fluss. Vorbei an einsamen Bergen, die Heimat der Adler, wilden Schluchten und Seitenstraßen, die ins Nichts führen, erreichen wir Prince Rupert. Prince Rupert hat den bedeutendsten Hafen von North-British Columbia und ist Heimathafen einer großen Heilbutt- und Lachsfischereiflotte. 

10. Tag: Prince Rupert - Skagway

Beim Aufenthalt besichtigen wir einige Beispiele der Totem-Pole-Schnitzkunst. Im Hafen wartet ein Fährschiff der Alaska Marine Highway Gesellschaft, das bis zu 1.300 Passagiere und 100 Fahrzeuge befördern kann, und wir werden eingeschifft. Die Übernachtung auf der Fähre erfolgt in 2-, teilweise 3-Bettkabinen ohne Verpflegung. 

11. Tag: Schiffsreise nach Skagway

Wir erholen uns einen Tag auf dem Schiff. Die Marine Highway verfolgt die gleiche Route, die von Tausenden von Goldsuchern vor über einem halben Jahrhundert genommen worden ist: die geschützten Gewässer der einmalig schönen „Inside-Passage“. Diese 450 Meilen Seeweg durch geschützte Fjorde, durch blaues, grünes und weißes Gewässer, mit herrlichen Ausblicken auf schneebedeckte Gipfel, Hunderten von kleinen bewaldeten Inseln, die wie Blumentöpfe aus den Fluten herausragen, bedeuten einen Höhepunkt jeder Alaskafahrt. Hunderte von Kilometern geht es vorbei an Küstengebieten im Urzustand, wo der Anblick einer Blockhütte eine Seltenheit ist. Wir machen kurze Stopps in den historischen interessanten Städten Juneau, Petersburg, Ketchikan und Wrangell.

12. Tag: Skagway - Whitehorse

Nach der Ankunft und Ausschiffung in Skagway haben wir einen kurzen Aufenthalt im historisch interessanten Städtchen. Auch wir machen uns daran, wie Tausende von Goldsuchern vor uns, den White Pass zu überqueren. Auf einer der wohl schönsten Strecken des kanadischen Nordens, der Straße Skagway-Whitehorse, die erst 1979 eröffnet worden ist, fahren wir mit vielen Fotostopps über die gletscherbedeckten Coast Mountains. Für viele tausend Glücksjäger ist dieses Gebiet, das letzte große Hindernis auf dem Weg zu den Goldfeldern von Dawson City, zum verhängnisvollen Schicksal geworden. Wir halten uns in Whitehorse, der „Hauptstadt“ des Yukon Territoriums mit 15.000 Einwohnern, auf. Es ist ein Besuch der Erinnerungen an die Pionierzeit, z. B. des heute noch verbliebenen alten Raddampfers am Yukon, der aus Holz gebauten anglikanischen Kirche oder der „Wolkenkratzer“ aus Holz, die zur Zeit großer Wohnungsnot errichtet worden sind. 

13. Tag: Whitehorse - Dawson City

Die Fahrt in nördlicher Richtung führt auf dem einsamen Klondike Highway vorbei am schönen Lake Laberge, wo das bekannte Stück des Dichters des Nordens Robert Service „Die Einäscherung vom Sam McGee“ entstanden ist. Wir überqueren den historischen Flussriesen Yukon bei Carmacks. Auf den Spuren der Goldsucher aus den Klondike-Tagen geht es bis zum Moose-Creek, einem Lager der modernen Pioniere des Nordens, einer verbliebenen Domäne für Jäger und Fallensteller. Wir durchqueren die unendliche Wildnis mit gigantischen Flussläufen. Durch die Bergwerksgebiete für Silber, Blei und Zink kommen wir zum ehemaligen „Paris des Nordens“, Dawson City. Die Stadt war um die Jahrhundertwende das unbändig lebensfrohe und ausschweifende Zentrum der großartigsten Goldfunde der Welt. Allein in den Jahren 1896 - 1904 ist Gold im Wert von 100 Millionen Dollar aus dem Klondike-Fluss geholt worden. Alljährlich werden im Sommer die wilden Klondike-Tage durch eine Schauspielergruppe im alten Theater heraufbeschworen. Wir bummeln durch die alten Straßen, vorbei an Saloons, Dance Halls, Banken, am Palasttheater und am Grand-Hotel, heute klapprige Zeugen einer vormals besseren Zeit.

14. Tag: Dawson City - Tok Junction

Wir überqueren den gewaltigen Yukon und wir fahren auf dem „Top of the World Highway“, der sich als höchste Straße des Nordens, mit atemberaubenden Ausblicken, auf den Bergkuppen entlang windet. Noch einmal blicken wir zurück auf die nun tief unter uns am Zusammenfluss des mächtigen Yukon mit dem Klondike River gelegene Stadt Dawson City. Auf einer einsamen Passhöhe überschreiten wir dann die Grenze zu Alaska. Es ist der Staat der Superlative für Pionierbegeisterte, der freundlichsten US-Bürger, der gewaltigsten Natur. Alaska ist ein Eldorado für die Jugend, Individualisten und Träumer. Wir besuchen den Goldgräberort Chicken. Übernachtet wird an der Tok Junction.

15. Tag: Tok Junction - Valdez

Hier im hohen Norden geht die Sonne im Sommer nur für eine halbe Stunde unter. Wir setzen die Fahrt fort und kommen über den Sikonsina Pass und den Mentasta Pass. Im Tal des Copper-River streift die Straße den Wrangell-St. Elias Nationalpark, den größten Nationalpark der USA, in dem einige der höchsten Berge Nordamerikas liegen. Nachmittags fahren wir auf dem Richardson Highway weiter südlich, entlang der berühmten, über 1.200 km langen Transalaska Pipeline. Mit immer neuen Ausblicken und Fotostopps durchqueren wir die Küstenberge über den Thompson Pass (845 m) hinunter zum Golf von Alaska nach Valdez. 

16. Tag: Valdez

In Valdez haben wir einen ganztägigen Aufenthalt. Der eisfreie Hafen Valdez, früher ein Anlaufpunkt der Goldgräber, ist während des Erdbebens von 1964 fast völlig zerstört und danach sechs Kilometer entfernt wieder aufgebaut worden. Heute ist Valdez der Endpunkt der Ölpipeline und besitzt einen riesigen Hafen, wo täglich bis zu sechs Tanker beladen werden können. In der Freizeit besteht die Möglichkeit zu einem Bootsausflug mit örtlichem Veranstalter in den Prince-William-Sound, wo  gewaltige Gletscher ins Meer brechen u. a. der Columbia- und der Meares-Gletscher. Wale, Robben, Weißkopfadler, Seeotter u. a. Tiere sind zu beobachten. 

17. Tag: Valdez - Fairbanks

Zurück auf dem Richardson Highway geht es wieder über den Thompson Pass, vorbei am Wrangell-St. Elias Nationalpark. Wir überqueren den Isabel Pass und kommen, mit herrlichen Ausblicken auf verschiedene Berge und den Gulkana-Gletscher, durch die Alaska Range nach Delta Junction. Dem Flusstal des Tanana River folgend passieren wir den Ort North-Pole, wo der Bürgermeister alljährlich die an „Santa Claus, North Pole“ gerichteten Briefe vieler Kinder beantwortet. 

18. Tag: Fairbanks - Denali Nationalpark

Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas, Sitz einer Universität und eines Bischofs, ist im Jahre 1901 gegründet worden. Die Goldfunde vom 28.7.1902 haben den großen Goldrausch Alaskas ausgelöst, der 1906 seinen Höhepunkt gefunden und bis etwa 1920 gedauert hat. Bis zu 40.000 „Miners“ haben in diesem Gebiet gearbeitet. Auch heute noch werden hier Goldminen ausgebeutet. Am Karfreitag 1964 ist Fairbanks, wie ganz Alaska, von einem starken Erdbeben heimgesucht worden, das trotz großer Schäden wegen des Zeitpunkts nach Büroschluss kaum Opfer gefordert hat. Wir machen einen interessanten Besuch im Universitätsmuseum mit seinen Sammlungen von Kulturgegenständen der Indianer und Eskimos, vor allem der bekannten Eskimo-Malereien. Anschließend führt eine geruhsame Fahrt entlang des Tanana-Flusses bis zu seinem Zusammenfluss mit dem Nenana beim gleichnamigen Ort. Im Frühjahr werden hier Wetten bis zu 300.000 $ über den genauen Termin des Eisaufbruchs auf den Flüssen abgeschlossen. Wir fahren weiter in das Gebiet des Denali Nationalparks mit dem Mt. Mc Kinley, einer majestätischen Erscheinung und mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas. Hier haben Sie die Möglichkeit, an einem Rundflug über das Gebiet des Mt. Mc Kinley teilzunehmen (nur bei guter Wetterlage).

19. Tag: Denali Nationalpark

Sie haben einen ganztägigen freien Aufenthalt im Denali Nationalpark für eigene Unternehmungen wie z. B.: Tierbeobachtungen oder erholsame Fahrt mit einem Shuttlebus (für Privatfahrzeuge nicht erlaubt) durch die ausgedehnte Wildnis des 3.000 Quadratmeilen großen Denali Nationalparks. 250 Meilen südlich des Polarkreises erhebt sich die gewaltige Eismasse des McKinley. Viele Fotopausen in einer ständig wechselnden, subarktischen Landschaft, in der man den Kampf ums Überleben seiner wilden Einwohner fühlt: Grizzlybären und Rentierherden wandern wie vor Jahrhunderten durch die Tundra. Das Gebiet hat die Zivilisation noch unberührt gelassen. Sie erleben schneereiche Landschaften mit Seen, die selbst im Juni noch ganz gefroren sein können und ein herrliches Panorama mit dem Mt. Mc Kinley.

20. Tag: Denali Nationalpark - Anchorage

Über Willow, wo die neue Hauptstadt Alaskas entstehen soll, und Talkeetna, geht es weiter südwärts zum Matanuska Tal. Hier wachsen die größten Kohlköpfe Amerikas. Wir besuchen die alte russische Kirche in Eklutna (1794) und einen typisch indianischen Friedhof. Wir erreichen Anchorage, die größte Stadt Alaskas. Anchorage liegt am Cook Inlet und hat ein gemäßigtes Klima. Die wichtige Hafenstadt mit 200.000 Einwohnern hat auch eine methodistische Universität. Erst 1914 gegründet hat sie ihren größten Aufschwung im Zweiten Weltkrieg erlebt. Das Erdbeben von 1964 hat große Zerstörungen verursacht. Wir unternehmen eine Rundfahrt durch die sehr moderne Stadt.

21. und 22. Tag: Rückflug

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