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Polen - Baltikum - Russland I 2017


Das von uns bereiste Gebiet im Nordosten des Kontinents bietet ein derart breites Spektrum an kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten wie kaum eine Region Europas. Vor allem die Hauptstädte der drei baltischen Staaten überraschen durch ihren architektonischen Reichtum aus vielen Epochen und mit dem bunten Leben in den Gassen der liebevoll restaurierten Altstädte. Das „wiedererstandene“ Danzig und das prächtige St. Petersburg runden diese Städtereise entlang der Ostsee ab.

  • Wiederaufgebautes Danzig
  • Barockstadt Vilnius
  • Jugendstilstadt Riga
  • Mittelalterliches Tallinn
  • Ausflug in den Gauja Nationalpark
  • Zarenstadt St. Petersburg
  • Bernsteinzimmer
  • Wanderung durch die Strandwälder und Dünenlandschaften
    im Nationalpark Kurische Nehrung

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: München - Werbellinsee

Um 8.00 Uhr beginnt unsere Reise in München am Busbahnhof „Messestadt Ost“. Vom Hauptbahnhof München besteht mit der U2 eine Direktverbindung zur Haltestelle „Messestadt Ost“. Die Fahrzeit beträgt ca. 25 Minuten. Fahrscheine erhalten Sie an den Schaltern des MVV- (Münchner Verkehrsverbund) oder an den entsprechenden Automaten. Die einfache Fahrt kostet € 2,70. Eine Fahrt mit dem Taxi vom Hauptbahnhof kostet ca. € 25,- - 30,-. Die Reiseroute führt auf der Autobahn über Nürnberg/Feucht, Rasthaus Frankenwald, Hof, durch Thüringen, vorbei an Leipzig, Dessau, durch die Elbniederung, über den hohen Fläming, vorbei an Berlin und durch die Uckermark in Richtung Prenzlau zum Werbellinsee.

2. Tag: Werbellinsee - Danzig

Wir überqueren die Oder und weiter geht es durch Pommern in Richtung Danzig. Die Reise führt über Köslin und Stolp in die faszinierende Landschaft des kaschubischen Küstenlandes an die Danziger Bucht. Am späten Nachmittag erreichen wir die Dreistadt Gdansk-Sopot-Gdynia (Danzig-Zoppot-Gdingen). Die Freizeit lädt zum Spaziergang am Strand von Zoppot ein.

3. Tag: Danzig - Kaliningrad (Königsberg)

Nach der Fahrt zur alten Hafenstadt Danzig, die in ihrer einstigen Pracht neu erstanden ist, machen wir einen Stadtrundgang: Altstadt, Marienkirche, das Goldene Tor, altes Rathaus, Königsweg und Krantor. Anschließend fahren wir über die Weichsel, den längsten Fluss Polens, über Elbing und Osterode in die Landschaft Ostpreußens und des Ermlands. Die Fahrtroute führt zur polnisch-russischen Grenze zwischen Landsberg (Bezedly) und der Preußischen Eylau (Bagrationowsk). Ist zum Zeitpunkt der Reise der Grenzübergang Gronowo-Heiligenbeil für ausländische Busse passierbar, nehmen wir die kürzere Route über Frombork und Braniewo (Braunsberg) zur russischen Grenze. Wir reisen in das Kaliningrader Gebiet ein und fahren an einen See am Stadtrand von Kaliningrad/Königsberg.

4. Tag: Kaliningrad (Königsberg) - Kurische Nehrung Nationalpark

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Kaliningrad, die alte Hauptstadt Ostpreußens Königsberg, die seit 1946 offiziell Kaliningrad heißt. Bei einer Rundfahrt besichtigen wir die Stadt, die im Schutz der 1255 erbauten Burg des Deutschen Ordens entstanden ist: Dom aus dem 13. Jh., Schlossteich, Paradeplatz mit Kantdenkmal, Dohnaturm, Sackheimer Tor, Luisenkirche, Theater und Hafen mit den Speicherhäusern. Danach geht es über Cranz zum Kurische Nehrung Nationalpark. Der weit gereiste Wilhelm v. Humboldt schrieb einst: „Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll.“ Nach dem Passieren der russisch-litauischen Grenze wird nach Schwarzort und in den Kurische Nehrung Nationalpark gefahren.

5. Tag: Kurische Nehrung Nationalpark

Im Kurische Nehrung Nationalpark halten wir uns den ganzen Tag auf und wandern zum Hexenberg. Die besten Holzschnitzer Litauens haben hier 82 bizarre Holzplastiken gestaltet. Die kunstvoll geschnitzten Holzstämme offenbaren die Vorliebe der Litauer für eine drastische Charakterisierung, für das Märchenhafte. Am Nachmittag halten wir uns in der zwischen Wanderdünen und Haff gelegenen Stadt Nida auf. Thomas Mann hat hier mit seinem Roman „Joseph und seine Brüder“ begonnen. Dann haben wir Freizeit für einen Spaziergang über eine der größten Wanderdüne Europas (Litauische Sahara).

6. Tag: Kurische Nehrung Nationalpark - Trakai

Mit der Fähre setzen wir nach Memel, der Stadt mit dem Denkmal für den Dichter Simon Dach, über. Sein Gedicht „Ännchen von Tharau“ ist bis heute in aller Munde. Die Freizeit lädt zum Besuch des Marktes ein. Anschließend führt die Reise durch das Memelland mit seinen Mooren, Wäldern, Heide und Feldern. Über Silute (Heydekrug) entlang der Memel und vorbei an Kaunas erreichen wir Trakai bei Vilnius. Unser Übernachtungsplatz liegt direkt am Galvesee: Bademöglichkeit.

7. Tag: Barockstadt Vilnius

Nach kurzer Fahrt wird Vilnius erreicht. Die heutige Hauptstadt Litauens überrascht durch die Vielfalt ihrer Sehenswürdigkeiten: prachtvolle Bauten aus verschiedenen Epochen, exotische Kuppeln russischer Kirchen, bunte Märkte und das turbulente Leben in den wimmelnden Straßen der Altstadt. In der Stadt besichtigen wir: Jesuitenkonvikt, Ruinen des Schlosses des großen litauischen Fürsten Gediminias, Kirche der heiligen Anna im gotischen Stil, bemerkenswertes architektonisches Ensemble der Universität, die im Barockstil erbaute St. Kasimirkapelle in der Kathedrale, Peter- und Paul-Kirche mit 2000 einzelnen Skulpturen und Plastiken. Nach einer Freizeit in Vilnius kehren wir nach Trakai zurück. Die mittelalterliche Hauptstadt des Landes ist im Jahre 1321 vom Großfürsten Gediminas erbaut worden. Auf seine Einladung hin haben sich hier deutsche Handwerker und Händler angesiedelt. Wir haben Freizeit, um die Burgruine der Halbinsel, die herrliche Inselburg und die gut erhaltene Kleinstadt zu erkunden. Am Abend haben Sie die Möglichkeit an einem litauischen Folkloreabend inkl. Essen teilzunehmen.

8. Tag: Trakai - Riga

Die Reise führt durch eine liebliche Landschaft mit kleinen Seen und weiten Wäldern. Über Ukmerge und Panevezys kommen wir nach Siauliai (Schaulen). Ukmerge ist eine der ältesten bekannten Ortschaften Litauens und ist oft vom Deutschen Orden und vom Livländischen Orden überfallen und belagert worden. Panevezys, die fünftgrößte Stadt Litauens, liegt mit seinen 150.000 Einwohnern in der zentrallitauischen Ebene am oberen Lauf des Nevezis. Siauliai ist die viertgrößte Stadt des Landes. In ihrer Nähe befindet sich eine Art Nationalheiligtum der Litauer, der „Berg der Kreuze“. Hier sind zu Ehren hingerichteter, litauischer Aufständischer Kreuze auf dem Berg aufgestellt worden. Der ursprüngliche Sinn eines ohnmächtigen Protestes gegen die Willkürherrschaft des Zarenreiches, hat immer mehr religiösen Charakter erhalten. Der Ort hat sich zu einer nationalen Pilgerstätte entwickelt. Heute wird in verschiedensten Anliegen gebetet und weitere Kreuze werden angebracht. So ist inzwischen eine sehr imposante Anlage auf zwei nebeneinander liegenden Hügeln entstanden. Nach kurzer Fahrt überqueren wir die litauisch-lettische Grenze und fahren nach Riga, die Hauptstadt Lettlands, an der Rigaer Bucht. Erstmals ist Riga als Ansiedlung der Liven im 10. Jh. erwähnt worden. Die Stadtgründung wird mit dem Jahr 1201 angegeben, als Riga eine deutsche Faktorei geworden ist. Anschließend führt die Fahrt zu unserem Übernachtungsplatz Jurmala bei Riga an der Ostsee: Bademöglichkeit.

9. Tag: Riga

Von Jurmala fahren wir nach dem Frühstück mit dem Zug in die lettische Hauptstadt Riga und spazieren durch die Altstadt. Vor mehr als 800 Jahren ist Riga durch den livländischen Bischof Alberg gegründet worden. Wir besichtigen den Dom, steigen auf den Turm der Peterskirche und besichtigen das berühmte Häuserensemble der Drei Brüder, das einen Querschnitt durch die Rigaer Architektur vom Mittelalter bis zum 19. Jh. gibt. In der angrenzenden Neustadt staunen wir besonders in der Straße Alberta iela über die prachtvollen Jugendstilfassaden. In einem der netten Cafés können wir das Flair der Stadt genießen. Am Abend besteht die Möglichkeit eine Theateraufführung oder ein Konzert zu besuchen. Die Rückkehr erfolgt wieder mit dem Zug.

10. Tag: Ausflug in den Gauja Nationalpark

Heute unternehmen wir einen ganztägigen Ausflug in den einzigartigen Gauja Nationalpark, der etwa 50 km nordöstlich von Riga beginnt. Der Gauja Nationalpark ist der älteste und mit etwa 920 qkm zugleich größte Nationalpark in Lettland und besticht durch zahlreiche Naturschönheiten. Das waldige Urstromtal des Flusses Gauja ist ein Paradies für Flora und Fauna. Der Fluss hat sich in Tausenden von Jahren tief in die hügelige Landschaft mit dichten Wäldern und rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen eingegraben. Auf den Höhen thronen stolz ehemalige Ritterburgen. Wir unternehmen unterhalb der Burgruine Turaida (sehr schönes Freilichtmuseum) eine Wanderung auf romantischen Waldwegen von der Teufelshöhle zur Gutmannshöhle, um die sich einige Legenden ranken. Nach einem aktiven und erlebnisreichen Tag kehren wir wieder nach Riga zurück.

11. Tag: Riga - Tallinn

Entlang der Rigaer Bucht führt die Reise nach Ainazi (Hainasch), wo wir die Grenze zwischen Lettland und Estland passieren. Weiter der Küste der Rigaer Bucht folgend erreichen wir Pärnu (Pernau): Aufenthalt und Mittagspause im bekanntesten Badeort Estlands. Am Nachmittag verlassen wir für die nächsten 130 km das Meer und fahren über Marjamaa nach Tallinn der Hauptstadt von Estland.

12. Tag: Tallinn

Vormittags machen wir einen Stadtrundgang in Tallinn (Reval): Die Tallinner Altstadt hat sich ihr mittelalterliches Gesicht bewahrt. Angesichts der mächtigen, grauschiefrigen Befestigungsanlagen mit ihren vielen Wehrtürmen, der winkligen, gepflasterten Gassen, der hoch aufragenden Kirchtürme und der historischen Bauten fühlt man sich in die Zeit des Livländischen Ordens versetzt. Auf dem Programm der Stadtbesichtigung stehen: Altstadt oder „Obere Stadt“ mit dem Schloss Toompea und dem 50 m hohen Bergfried „Pikk Hermann“, „Untere Stadt“ mit dem mittelalterlichen Raekoja-Platz, dem gotischen Rathaus und der 500 Jahre alten Rathausapotheke. Die älteste Straße Tallinns „Pikk Jalg“ verbindet über den Torturm die Obere mit der Unteren Stadt. Nachmittags können wir in der Freizeit das Mittelalter auf eigene Faust entdecken. Anschließend führt eine kurze Fahrt entlang der Tallinner Bucht. Wir spazieren durch das ethnografische Parkmuseum Rocca-al-Mare in herrlicher Natur mit Exemplaren bäuerlicher Baukunst des 18.-20. Jh.: Häuser, Ställe, Mühlen, Schmieden, eine Dorfkirche, Sauna u.a. Nach dem Abendessen haben wir von unserem zentral gelegenen Campingplatz aus noch die Gelegenheit, die Stadt individuell zu erkunden.

13. Tag: Tallinn - St. Petersburg

Durch weite Wälder führt die Reise über Kohtla-Järve an das Ufer der Narva, den mächtigen Grenzfluss zwischen Estland und Russland. Die beiden Festungen - die litauische Hermannsfeste und die russische Iwangorod - thronen hoch oben und bilden ein eindrucksvolles, imposantes Ensemble. Wir nähern uns nun langsam St. Petersburg. Unser Übernachtungsplatz liegt an der Ostsee: Bademöglichkeit.

14. Tag und 15. Tag: St. Petersburg

In St. Petersburg, der ehemaligen Hauptstadt des Russischen Reiches, halten wir uns 2 Tage auf. Wir beginnen mit einer großen Stadtrundfahrt: Schlossplatz mit Winterpalais, Admiralität, Eherner Reiter, Isaaks-Kathedrale, Theaterplatz, Jussupow-Palais, Moika- und Fontankafluss, Strelka mit der alten Börse, Peter- und Pauls-Festung, Smolny-Kloster, Alexander Newski-Kloster, Kasaner Kathedrale, Christ-Auferstehungs-Kirche, Platz der Künste, Newski-Prospekt. Dann steht ein Besuch der weltberühmten Eremitage im ehemaligen Winterpalais Katharinas der Großen auf dem Programm. Als die Zarin in den Palast eingezogen war, hat sie einen Teil der Räume in ein Privatmuseum verwandelt und hat Agenten und Botschafter beauftragt, ihr die besten Kunstwerke aus aller Welt zu beschaffen. In 120 Sälen sind Werke der Malerei und Bildhauerkunst ausgestellt, darunter Meisterwerke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Tizian und vieler anderer. Die Rembrandt-Sammlung gehört zu den reichhaltigsten der Welt. Wir besichtigen den Großen Katharinen-Palast mit dem wieder neu geschaffenen Bernsteinzimmer in Zarskoje Selo, rund 30 km südlich der Stadt. Wir machen einem Ausflug zum Schloss Peterhof - einem der schönsten Lustschlösser der Welt am finnischen Meerbusen: Besuch der großartigen Parkanlage Peters I. mit den berühmten Wasserspielen. In der Freizeit haben wir die Möglichkeit zu einer Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt.

Die Reihenfolge des Besichtigungsprogramms an den beiden Tagen in St. Petersburg richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten (Öffnungszeiten usw.)

16. Tag: Rückflug

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