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Expeditionsreise Westmongolei I 2017


Diese Expeditionsreise bringt uns in die entlegenen Gebiete der West- und Nordmongolei und ist damit ein ideales Reiseland für das Rollende Hotel. Freie Übernachtungen inmitten schönster Natur werden uns unvergesslich bleiben. Die ursprüngliche Lebensweise der Hirtennomaden in ihren weißen Jurten in einer unberührten, weitläufigen Landschaft ist eindrucksvoll. Ein besonderes Highlight ist das Naadamfest in Ulan Bator. Das bunte Treiben und die vielen Menschen in ihren traditionellen Gewändern geben Einblick in das Lebensgefühl der Mongolen, das beim Naadamfest einen Höhepunkt erreicht.

  • Orientalisches Urumchi
  • Naturschutzgebiet Dzungarian Gobi
  • Grandiose Bergwelt des Mongolischen Altai
  • Traditionen der kasachischen Nomaden
  • Hochgebirgsseen und weite Steppenlandschaften
  • Khövsgöl See (Kleiner Baikalsee)
  • Ursprüngliche Taiga der Nordmongolei
  • Hauptstadt Ulan Bator mit Naadamfest

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag und 2. Tag: Flug nach Urumchi

Linienflug nach Urumchi in China. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen etwa 12 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

3. Tag bis 5. Tag: Urumchi - Khovd

Wir verlassen Urumchi, durchqueren einen Teil des streng geschützten Naturschutzgebietes Dzungarian Gobi. Die ausgedehnte Wüstensteppe ist Habitat der seltenen Wildesel und Wildkamele. Auch die kleinen, nachtaktiven Wüstenspringmäuse, die bis zu drei Meter weit springen können, sind hier beheimatet. Sehr selten wird der vom Aussterben bedrohte Gobibär gesichtet. Auf unserer Weiterfahrt erreichen wir den Mongolischen Altai. Hier überqueren wir die Grenze in die Mongolei. Nach evtl. langwierigen Grenzformalitäten führt die Fahrt weiter durch eine ursprüngliche von Schluchten durchzogene Landschaft. Wir übernachten in der Halbwüste in der Nähe von Khovd.

6. Tag bis 8. Tag: Khovd - Ölgil - Tsagaannur - Ulaangom

Wir haben einen Aufenthalt auf dem Markt der Provinzhauptstadt Khovd. In dieser Region liegen die höchsten Gipfel des Mongolischen Altai. Wir besuchen das Khovd Aimag Provinzmuseum (falls geöffnet) mit seiner geologischen und ethnografischen Sammlung. Auf der Weiterfahrt Richtung Nordwesten erreichen wir bald hinter Khovd die ersten kasachischen Nomadenjurten. Beim kasachisch-islamischen Dorf Tolbo lernen wir die kasachische Minderheit (eine von 15 mongolischen Minderheiten) kennen. Bei einem Jurtenbesuch werden uns diese sehr gastfreundlichen Nomaden mit der ganzen Palette der aus Milch vom Pferd, Rind, Schaf oder Ziege gewonnenen Produkte bekanntmachen. Nach einem Besuch der von Kasachen bewohnten Provinzhauptstadt Ölgil kehren wir wieder in die von Flüssen und Seen überzogenen Hochebenen des Mongolischen Altai zurück. Hier treffen wir auf die Turut, eine weitere mongolische Minderheit. Die Turut pflegen zwar auch eine nomadische Lebensweise, bevorzugen es dabei aber, in größeren Jurtenverbänden oder Dörfern zu wohnen. Auch in ihren Traditionen und der Sprache unterscheiden sie sich von den anderen Stämmen der Mongolei. Bei einem Jurtenbesuch werden wir auch mit der Lebensweise dieses Nomadenstammes vertraut gemacht. Auf dem Weg nach Ulaangom passieren wir den malerischen Uuregsee (237 km²), dessen Nordufer nur knapp 20 Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt. Wir überqueren den Ulan Davaa-Pass (Roter Pass, 1.950 m) und erreichen bald die Hauptstadt der UVS-Provinz, Ulaangom.

9. Tag bis 11. Tag: Ulaangom - Khyargasee - Tal des Delger Moron Flusses

Beim Aufenthalt auf dem Markt der Provinzhauptstadt Ulaangom versorgen wir uns. Der alte Handelsknotenpunkt Ulaangom (ca. 30.000 Einwohner) ist wegen der Grenznähe wichtiger Kontaktpunkt nach Russland, aber auch nach Kasachstan und China. Der Piste nach Südosten folgend, erreichen wir mit dem Khyargasee (75 km lang, 31 km breit und bis zu 80 m tief), einen der größeren mongolischen Seen, dessen Salzgehalt sehr hoch ist. Die Fahrt führt durch den nördlichen Teil des Zhavkhan-Aimags, dessen Flächen hauptsächlich von den Bergen des Changhai-Massivs bedeckt sind. Durch vornehmlich Weidelandschaft (Schafe) erreichen wir das Tal des Delger Moron Flusses. Sie haben die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad im Fluss und zu Spaziergängen. Übernachtet wird in freier Natur am Fluss.

12. Tag: Delger Moron Fluss - Khövsgöl-See (Kleiner Baikalsee)

Immer auf Naturpiste gelangen wir über eine neue Brücke nach Mörön. Diese nordmongolische Stadt macht mit ihrer guten Infrastruktur und Einkaufsmöglichkeiten einen ausgesprochen entwickelten Eindruck. Wir versorgen uns hier mit frischem Proviant, um weiter in den Norden vorzustoßen. Das „White House“, ein schönes Café, lädt nach einer anstrengenden Expedition zum Verweilen ein. Die Weiterfahrt führt nach Chatgal zum Khövsgöl-See (Kleiner Baikalsee). 1.645 m ü. d. M. gelegen fasst er mit einer Tiefe von 262 m, einer Länge von ca. 140 km und einer Breite von bis zu 45 km 2% der Weltsüßwasserreserven, was ihn, nach dem Baikalsee in Russland, zum zweitgrößten Süßwasserreservat der Welt macht. Im Nationalpark und der weiteren Umgebung leben verschiedene ethnische Minderheiten wie z. B. die Zataan, die überwiegend Rentierzüchter und Anhänger des Schamanismus sind. Wir übernachten am See im Jurtencamp.

13. Tag: Khövsgöl-See

Am unbeschreiblich schön gelegenen Khövsgöl-See in der Nordmongolei haben wir einen ganztägigen Aufenthalt. Wir wandern am See entlang, der fünfmal so groß ist wie der Bodensee und auch kleine Schwester des Baikalsees genannt wird. Die Ufer sind unbebaut, so weit der Blick reicht: Keine Ortschaften, ringsum nur Wälder und Berge. Sie haben die Möglichkeit, an einem mehrstündigen Bootsausflug auf dem See und/oder an einem Reitausflug teilzunehmen.

14. Tag und 15. Tag: Khövsgöl-See - Bulgan

Die Rückfahrt erfolgt wieder über Mörön und weiter über Tosontsengel und Ikh Uul. Ikh Uul liegt am größten Fluss der Mongolei, der Selenga, die über russisches Territorium in den Baikalsee abfließt. Hier besuchen wir einen kleinen buddhistischen Tempel. Unterwegs bieten sich in der rauen, von alten Ulmen bestandenen Landschaft Wandermöglichkeiten. Die Khovsgol Provinz, in der wir uns jetzt aufhalten, ist sehr fruchtbar. Wir übernachten in freier Natur. Der zweite Tag wird erlebnisreich aber anstrengend. Die Landschaft ist kaum erschlossen. Die Ger (Jurte) ist hier die vorherrschende Wohnform der Hirtennomaden. Es gibt aber auch kleine Holzblockhäuser, deren Dächer oft mit Gras eingedeckt sind. Wir übernachten vor Bulgan in freier Natur.

16. Tag: Reservetag

17. Tag: Bulgan - Kloster Amarbayasgalant

Über Bulgan, unserer nächsten Versorgungsstation, geht es auf guter Straße weiter nach Erdenet. Diese Stadt ist stark russisch geprägt. Weiter kommen wir bis zum Orchon Fluss, der mit 1.124 km zwar nicht der größte, dafür aber der längste Fluss der Mongolei ist. Von hier aus führt uns eine kleine Piste zum imposanten Klosterjuwel Amarbayasgalant (Kloster der stillen Glückseligkeit). Das Kloster wurde im 18. Jahrhundert fast komplett im chinesischen Stil erbaut. Seit 1993 werden hier wieder offiziell Novizen ausgebildet und buddhistische Zeremonien durchgeführt. Wir besichtigen das Kloster und übernachten direkt daneben in freier Natur.

18. Tag: Kloster Amarbayasgalant - Ulan Bator

Zunächst nochmal über eine raue Piste kommen wir schließlich endgültig wieder auf asphaltierte Straße. Die Fahrt führt über Darkhan bis nach Ulan Bator. Große Getreide- und Gemüsefelder und die hügelige Steppe der Nordmongolei säumen unseren Weg.

19. Tag: Ausflug in den Bogd Khan Uul Nationalpark und zum Kloster Mandschir Chiid

Heute fahren wir in den ca. 50 km von Ulan Bator entfernten Bogd Khan Uul Nationalpark (UNESCO Weltnaturerbe) und einer der ältesten Nationalparks der Welt. Hier besuchen wir das Kloster Mandschir Chiid und ein kleines Naturkundemuseum. Das Kloster Mandschir Chiid wurde 1733 gegründet. Seit 1750 war es dem Bogd Gegeen persönlich unterstellt. Bis zu seiner Zerstörung war es eines der größten Klöster der gesamten Mongolei - an den religiösen Zeremonien nahmen nicht selten über 1000 Mönche teil. Anschließend haben wir in herrlicher, bewaldeter Landschaft die Möglichkeit zu einer mehrstündigen Wanderung. 

20. Tag: Ausflug in den Terelj Nationalpark

Wir machen einen Ausflug in den Terelj Nationalpark, der Geburtsstätte von Dschingis Khan. Dieser Nationalpark, in dem viele seltene Tierarten zu Hause sind, ist einer der schönsten Orte der Mongolei. Die Berge sind bedeckt mit Pinien, es finden sich besondere Gesteinsformationen und riesige Täler. Wir wandern in herrlicher Landschaft. Weiter geht es durch das Schildkrötental und vorbei an mächtigen Steinblöcken, wobei wir immer wieder auf Nomaden treffen. Anschließend fahren wir nach Ulan Bator zurück.

21. Tag: Ulan Bator

Mit dem Rotelbus fahren wir in die Stadt. Wir besichtigen das Gandangkloster, das seit 1990 wieder Ausbildungsstätte für Lamas ist. Sie werden von hier aus in die GUS, nach China und in andere Länder geschickt. Wir besuchen das Naturkundemuseum mit seiner interessanten Abteilung mit Dinosaurierfunden. Am Abend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Folkloreveranstaltung.

22. Tag: Naadamfest in Ulan Bator

Heute haben Sie einen ganztägigen Aufenthalt in Ulan Bator, um beim größten gesellschaftlichen Ereignis der Mongolei dabeizusein - dem Naadamfest. Es ist das beeindruckendste, die Kultur am deutlichsten zum Ausdruck bringende Fest der Mongolen, das zudem noch in der schönsten Sommerzeit jedes Jahr vom 11. bis 13. Juli stattfindet. Der Ursprung des Festes geht vermutlich auf die Kuriltai-Klantreffen, die im Mittelalter gesellschaftliche Höhepunkte waren, zurück. Der 11. Juli wurde später vom Revolutionstag zum Nationalfeiertag umgewidmet und erinnert an die Unabhängigkeitserklärung des Landes im Jahr 1921. Das Naadamfest ist hauptsächlich eine Sportveranstaltung. Die Mongolen messen sich in den drei traditionellen mongolischen Sportarten: Ringkampf, Bogenschießen und Pferderennen.

23. Tag und 24. Tag: Rückflug

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