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Der unbekannte Norden Namibias I 2016


Namibias Schönheit wirkt faszinierend auf alle Besucher. Ein leichter Hauch deutscher Kolonialgeschichte, unberührte Wildnis, spektakuläre Gebirgsketten, verschiedenste Völker und eine faszinierende, den ariden Verhältnissen angepasste Fauna und Flora werden uns auf dieser Rundreise begleiten. Sie lernen eine wilde, atemberaubende Landschaft fernab der Zivilisation kennen und erfahren viel über die Stammesvölker Namibias. Nordnamibia ist teilweise noch touristisches Pionierland. Neu bei dieser Reise ist die Fahrt entlang der Skelettküste im Skeleton Coast Nationalpark.

  • Hauptstadt Windhoek
  • Wildreicher Etosha Nationalpark
  • Waterberg Plateau mit Wanderung
  • Verschiedene Stammesvölker: Ovahimba, Buschmann, Damara, Herero
  • Übernachtung bei einer Mission
  • Wilde Natur im Kaokoland, Epupa Falls
  • Gepardenfütterung
  • Skeleton Coast Nationalpark
  • Robbenkolonie am Cape Cross
  • Koloniales Swakopmund

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Windhoek

Linienflug nach Windhoek in Namibia. Den Treffpunkt und die Abflugzeit werden wir Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt geben.

2. Tag: Windhoek

Windhoek ist die größte Stadt in Namibia und zugleich die Hauptstadt des Landes. Das schmucke Städtchen liegt relativ hoch auf 1.650 Metern malerisch in einem Talkessel, gesäumt von den Erosbergen im Norden und den Auasbergen im Süden. Nach Westen hin erstreckt sich das Khomas Hochland in Richtung Namib und Küste. Der Baustil entspricht dem moderner Städte. Daneben findet man zahlreiche wilhelminische Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit. Windhoek wirkt - für eine afrikanische Stadt - sauber und ein wenig kleinstädtisch, obwohl die Atmosphäre durchaus kosmopolitisch geprägt ist. Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar. Es gibt deutsche Restaurants, bestens sortierte Supermärkte, deutsches Brot, Wurst und Bier. Fast überall kann man sich auf Deutsch verständigen, wenngleich die offizielle Landessprache in Namibia Englisch ist. Nach einer Freizeit und Mittagspause fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz.

3. Tag: Windhoek - Waterberg

Von Windhoek aus führt die Reise nach Okahandja, ehemaliges Stammeszentrum der Herero und eine alte Missionsstation. Hier besuchen wir die Gräber deutscher Soldaten, Siedler, Missionare und Herero-Häuptlinge. Wir fahren weiter zum Waterberg Park, der seit 1972 unter Naturschutz steht und zu einer der eindrucksvollsten Landschaften Namibias zählt. Der Waterberg (1.900 m) ragt wie eine Festung aus der Hochebene Zentralnamibias empor. Auf einer Länge von 48 km erheben sich bis zu 30 m hohe senkrechte Felswände und schroffe, rote Sandsteinfelsen. Die roten Felsen, die üppige Vegetation und die reiche Tierwelt werden Sie begeistern. Traurige Berühmtheit erlangte der Waterberg 1904 durch die „Schlacht am Waterberg“, woran noch heute der Soldatenfriedhof erinnert. Sie haben Freizeit zum Baden oder Spazierengehen. Spät nachmittags wandern wir (ca. 2 Stunden, mittel bis schwer) auf das Plateau mit einem unvergesslichen Blick über die unendliche Savanne.

4. Tag: Waterberg - Kamanjab

Frühmorgens wandern wir im Waterberg Naturschutzgebiet, besuchen den Soldatenfriedhof und eine alte Missionsstation. Anschließend fahren wir über Otjiwarango nach Outjo. Nach der Mittagspause geht es weiter Richtung Norden nach Kamanjab, wo wir auf einer Farm übernachten, auf der Geparde gehalten werden. Hier haben Sie die einmalige Gelegenheit, eine Gepardenfütterung zu erleben und die Tiere sogar zu streicheln.

5. Tag: Kamanjab - Etosha Nationalpark

Nach dem Frühstück brechen wir auf zum berühmten Etosha Nationalpark. Wir unternehmen eine Wildbeobachtungsfahrt in diesem einzigartigen vielseitigen Nationalpark innerhalb Afrikas. Ein Höhepunkt ist die Übernachtung im sehr gut ausgestatteten Camp Okaukuejo. Das Camp liegt direkt an einer natürlichen Wasserstelle, die nachts beleuchtet ist und beste Möglichkeit zur Tierbeobachtung bietet.

6. Tag: Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark liegt im Norden von Namibia und ist mit seiner Fläche von 22.275 qkm eines der schönsten Naturschutzgebiete Afrikas. Der Park befindet sich am Rand des Kalahari-Beckens und ist eine Kombination aus Buschwald und Savanne. Ein Besuch des Etosha Nationalparks ist für jeden Namibia-Reisenden ein absolutes Muss: 114 Säugetierarten, darunter das seltene schwarze Nashorn, Etosha-Elefanten, Gnus, Zebras, Antilopen, Warzenschweine und Hyänen und die „großen Drei“ Katzen - Löwe, Gepard und Leopard - leben im Park. Doch auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten. Rund 300 Vogelarten sind im Etosha Nationalpark zu Hause, darunter der Bienenfresser, verschiedene Geierarten, Falken und Reiher. Bei unserer ganztägigen Wildbeobachtungsfahrt werden wir verschiedene Wasserstellen anfahren, an die die Tiere zum Trinken kommen. Immer wieder werden wir großen Tierherden begegnen. Übernachtet wird im Camp Namutoni.

7. Tag: Etosha Nationalpark - Tsumeb - Tsintasbis

Durch das Lindequist Gate verlassen wir den Etosha Nationalpark. Wir fahren zum Otjikotosee und weiter zur Bergbaustadt Tsumeb. Tsumeb hat ca. 15.000 Einwohner und lebt überwiegend vom Bergbau. Schon die Buschmänner (San) haben hier in einem Malachit-Hügel Kupfer gefunden und haben es mit den Ovambos gegen Tabak getauscht. Insgesamt sind 267 verschiedene Mineralien gezählt worden. Nirgends auf der Welt wurde bislang eine solche Vielfalt gefunden. Es besteht die Möglichkeit, das Tsumeb Arts und Craft Centre zu besuchen. Anschließend führt die Fahrt nach Tsintsabis. Wer wissen will, wie die San als Ureinwohner der Wüste einmal gelebt haben, den nimmt Farmer Reinhard Friedrich auf einen historischen Spaziergang auf dem „Muramba Bushman Trail“ (ca. 2-3 Std., leicht) mit. Herr Friedrich ist mit den San auf der Farm seines Vaters aufgewachsen. Er spricht ihre Sprache fließend, kennt Heil- und Giftpflanzen und kann Tierspuren lesen. Herr Friedrich hat alles gesammelt und aufbewahrt, was an die traditionelle Lebensweise der San erinnert: Samen und Früchte der Steppe, Liebespfeile aus Oryxhorn oder kleine Armbänder aus der Schale von Straußeneiern. Dieser Spaziergang „Auf den Spuren der Buschleute“ wird Sie begeistern. Bei einem gemütlichen Lagerfeuer hören wir interessante Geschichten über die Buschmänner.

8. Tag: Tsintsabis - Olukonda/Ondangwa

Über Oshivelo führt die Fahrt nach Olukonda bei Ondangwa. Hier besuchen wir das Nakambale Museum zur Geschichte der finnischen Mission und der lokalen Kulturen. Im Ngonga Homestead (Ovambodorf) können wir Handwerksvorführungen (Weizenstampfen, Korbflechten, Haarflechten) und eventuell Tänze und Musik erleben. Wir übernachten bei der Olukonda Mission.

9. Tag: Olukonda/Ondangwa - Kunenefluss

Durch das Ovamboland mit seinen unzähligen Makalanipalmen erreichen wir über Oshakati Ruacana und machen einen kurzen Abstecher zu den Ruacana Falls. Entlang dem Kunene mit seinem gewaltigen Galeriewald kommen wir zu unseren Übernachtungsplatz.

10. Tag: Kunenefluss - Epupa Falls

Die Route führt durch das Kaokoland mit seiner rauen Schönheit. Heute steht der Besuch eines Himbadorfes auf dem Programm. Die Ovahimba sind ein nomadisches Hererovolk und eines der wenigen Völker Afrikas, die sich ihren traditionellen Lebensstil bis heute bewahrt haben. Anschließend fahren wir zu unserem heutigen Übernachtungsplatz direkt bei den Epupa Falls: Wanderung zum Aussichtspunkt mit Blick auf die atemberaubenden Fälle.

11. Tag: Epupa Falls - Opuwo

Wir unternehmen einen Spaziergang entlang des Kuneneflusses mit seinem Galeriewald. Vielleicht entdecken wir eines der Krokodile, die hier ihren Lebensraum haben. Die Weiterfahrt führt durch das schroffe, faszinierende Kaokoland nach Opuwo. Opuwo ist die letzte große Stadt vor der Wildnis des Kaokolands und zugleich das Verwaltungszentrum. Wir übernachten bei einem wunderschönen Camp mit toller Aussicht in die unendliche Weite.

12. Tag: Opuwo - Springbokwater

Nach dem Frühstück fahren wir nochmals nach Opuwo. In der kleinen Stadt spazieren Hererofrauen in ihren viktorianischen Kleidern und man begegnet Himbas in ihren traditionellen Gewändern. „Willkommen am Ende der Welt!“ - so nämlich lautet die Übersetzung von Opuwo. Weiter führt die Fahrt durch unberührte Naturlandschaften über den Joubertpass nach Sesfontein. Anschließend fahren wir über Palmwag durch das malerische Damaraland mit traumhaften Motiven. Das Damaraland ist Heimat der Wüstenelefanten und gilt als eine der schönsten Landschaften Namibias. Wir übernachten vor den Toren des Skeleton Coast Nationalparks im Nordwesten Namibias.

13. Tag: Springbokwater - Skeleton Coast Nationalpark - Swakopmund

Nach dem Frühstück kurze Fahrt zum Eingang des Skeleton Coast Nationalparks, dem größten Schiffsfriedhof der Welt. Die Skelettküste präsentiert sich mit ihren rauen Küsten und riesigen Robbenkolonien wildromantisch. Der bis zu 40 km breite Skeleton Coast Nationalpark erstreckt sich über eine Länge von 500 km entlang des Atlantiks zwischen dem Kunene Fluss im Norden und dem Ugab Fluss im Süden. Mit 1.600 qkm ist er der drittgrößte Nationalpark des Landes. Seinen Namen verdankt der Nationalpark den durch den kalten Benguela Strom verursachten Nebelfeldern. Schiffskapitäne wurden immer wieder vom Nebel überrascht, und Piloten unterschätzten die Sichtverhältnisse und stürzten so ab. Durch die zahlreichen Unglücke bekam dieser Küstenstreifen seinen Namen. Die Skelettküste ist eine der beeindruckendsten und lebensfeindlichsten Landschaften der Welt. Wir fahren durch diese grandiose Küstenlandschaft bis Cape Cross, wo wir das berühmteste Robbenreservat Namibias besuchen. Anschließend erreichen wir Swakopmund an der Atlantikküste. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt haben Sie Freizeit. Abends besteht die Möglichkeit, in einem Restaurant Wild oder Fisch zu essen.

14. Tag: Swakopmund

In Swakopmund können Sie den Tag individuell gestalten. Sehr empfehlenswert ist der Besuch des historischen Museums, das einen - vor allem für uns - interessanten Einblick in das Leben während der Zeit der Schutztruppe gewährt. Ein Stadtbummel, ein Cafebesuch, ein Spaziergang auf der alten Landungsbrücke „Jetty“ und/oder ein Aufenthalt an der Promenade mit der stürmischen Brandung des Atlantiks sind erholsam. Sie haben auch die Möglichkeit, an einem 3,5-stündigen Ausflug mit einheimischen Fahrzeugen in die Wüste Namib „Living Dunes Experience“ teilzunehmen. Dies ist eine faszinierende Entdeckungstour durch die Dünen entlang des Atlantiks vor den Toren Swakopmunds. Auf den ersten Blick erscheinen die Dünen wie schlichte Sandberge, die sich an der Küste erheben, doch mit den Augen der erfahrenen Reiseleiter entdecken Sie, welch vielfältiges Leben sich darin verbirgt. Kleine Eidechsen wuseln über den heißen Sand, Palmato-Geckos liegen tief im Sand vergraben, der beliebte Tok-Tokie-Käfer, Sandviper Schlangen, Spinnen, Skorpione und Chamäleons hinterlassen winzige Spuren in den Dünen, die uns zu ihren Verstecken führen können. Diese spannende Fahrt durch die Dünen wird mit einem großartigen Rundblick über Wüste und Meer belohnt. Oder Sie unternehmen einen 2,5-stündigen Rundflug über die Namibwüste. Bei diesem Flug erhalten Sie einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt der Wüste Namib. Unter anderem wird entlang der Küste, über einmalige Sterndünenformationen, über Sossusvlei und über das Diamantensperrgebiet geflogen.

15. Tag: Swakopmund - Windhoek - Rückflug

Auf der Weiterfahrt, nun wieder auf einer Teerstraße, passieren wir Karibib, ein kleines Städtchen, das bekannt ist wegen seiner Marmorvorkommen. Allmählich verlassen wir die Wüste und fahren nach Okahandja. Nach einem kurzen Besuch des Holzschnitzermarktes, wo Sie noch Souvenirs kaufen können, führt die Fahrt zurück nach Windhoek. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

16. Tag: Rückflug

 

 

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