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Abenteuerreise von Santiago de Chile bis Feuerland I 2016


Diese Reise durch den westlichen Süden Südamerikas steckt voller landschaftlicher Schönheiten. Die Reise führt durch die südchilenische/argentinische Seenplatte der „argentinischen Schweiz“ mit wunderschönen Vulkanen und Urwäldern. Die Einsamkeit der unendlichen Weiten Ostpatagoniens beeindruckt ebenso wie spektakuläre Naturszenarien am Lago Argentino oder im Paine Nationalpark. Natürlich haben wir immer wieder Gelegenheit zu Spaziergängen und Wanderungen.

  • Westpatagonischer Regenwald
  • Wilde Gletscherwelt am Lago Argentino
  • Sagenhaft schöner Paine Nationalpark
  • Schönste Andenstraße Südamerikas
  • Feuerland mit Ushuaia
  • Besuch einer Pinguinkolonie am Beagle Kanal

>> Blogbeitrag zur Reise

Tagesprogramm der Rundreise


1. Tag: Flug nach Santiago

Wir fliegen mit einer planmäßigen Linienmaschine nach Santiago de Chile. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.

2. Tag: Santiago

Nach der Ankunft unternehmen wir eine Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Chiles: Nobelviertel Las Condes und Providenzia, historischer Hügel Santa Lucia, Präsidentenpalast „La Moneda“, Plaza de Armas. Anschließend haben Sie Freizeit zum Bummeln in der Innenstadt.

3. Tag: Santiago - Salto de Laja

Die Reise führt auf der Panamerikana durch das chilenische Zentraltal und über Talca nach Chillan. Mehrere Male in ihrer Geschichte ist die Stadt durch Erdbeben zerstört worden, das Schicksal vieler Orte und Städte an der Pazifikseite Südamerikas. Der Aufenthalt am typischen Markt bietet interessante Fotomotive. Anschließend führt eine kurze Fahrt nach Salto de Laja zum Besuch der größten chilenischen Wasserfälle.

4. Tag: Salto de Laja - Pucon

Wir fahren nach Temuco. Am Mercado (Markt) bekommt man viele Handwerks- und Souvenirartikel der Araukaner-Indios. Dann führt die Fahrt zum Lago Villarrica am Fuße des Vulkans Villarrica in traumhaft schöner Landschaft. Von Pucon aus haben Sie die Möglichkeit, an einem Rundflug über die Vulkane und Seen der Umgebung teilzunehmen (nur bei guter Wetterlage).

5. Tag: Pucon - Osorno

Durch die herrliche Parklandschaft Südchiles geht es vorbei an vielen Vulkanen nach Valdivia am Calle Calle Fluss. Nach einem Aufenthalt in Valdivia fahren wir nach Osorno oder zum Llanquihuesee, wo vor allem Deutsche an der Besiedelung dieser Region beteiligt waren.

6. und 7. Tag: Osorno - Fährüberfahrt nach Chaiten

Die Fahrt führt an den Llanquihuesee zum Städtchen Puerto Varas, das Mitte des vorigen Jahrhunderts von deutschen Siedlern gegründet worden ist. Dann kommen wir an den Petrohue Fluss. Wir besuchen die Stromschnellen (Besichtigung abhängig von den Fährzeiten) von Petrohué am Fuße des Bilderbuch-Vulkanes Osorno (2.652 m). Anschließend geht es nach Puerto Montt, zum Hafen Angelmo. Wir halten uns am pittoresken Fischmarkt mit seinem sehr reichhaltigen Angebot an Fischen, Schalentieren und sonstigen Meeresfrüchten und vielen Kunsthandwerkständen auf. Je nach Fahrplan der Fähre 5- bis 12stündige Überfahrt über die Insel Chiloé oder durch den Golf von Ancud nach Chaiten.

8. Tag: Chaitén - Lago Yelcho

Von Chaitén führt noch kurze Fahrt zu den Thermalquellen von El Amarillo, die etwas abseits der Hauptstrecke liegen (Besuch abhängig von den Fährzeiten). Vormittags genießen wir die einfachen Badeanlagen und erholen uns im warmen Wasser. Danach fahren wir südwärts durch dichten, valdivianischen Regenwald und vorbei an wilden Bergmassiven, deren Gletscher leuchten, in die Nähe von Santa Lucia am Yelchosee.

9. Tag: Lago Yelcho - Queulat Nationalpark - Coihaique

Wir durchqueren die menschenleeren Gebiete des südlichen Chile, wo auf einer Fläche doppelt so groß wie die Schweiz nur 70.000 Menschen leben. Erst in den 80er Jahren ist die Straße auf der wir uns bewegen gebaut worden. Es geht vorbei an dem von Deutschen gegründeten Puerto Puyuhuapi und entlang der Carretera Austral mit ihren bizarren Naturschönheiten zum Seno Ventisquero. Die Weiterfahrt führt durch die utopisch wirkende Landschaft der Provinz Aisen, wo die großen Brände der 30er Jahre nahezu die gesamten Wälder zerstört haben. Nachmittags geht es zum sehr schön auf einem Hochplateau über dem Rio Simpson gelegenen Coihaique.

10. Tag: Reservetag

 

11. und 12. Tag: Coihaique - Los Antiguos

Auf der Carretera Austral fahren wir durch eine landschaftlich reizvolle Gegend zum Naturschutzgebiet Cerro Castillo. Entlang der Flüsse Rio Ibanez und Rio Murta erreichen wir den Lago General Carreras - größter See Chiles. Sie haben die Möglichkeit zu einem Bootsausflug zur La Catedral de Mármol, einer aus Marmorhöhlen bestehenden Halbinsel. In den Höhlen bietet sich ein beeindruckendes Farbenspiel aus dem Türkisblau des Sees und dem weißen Marmorgestein. Anschließend erreichen wir die Ortschaft Chile Chico auf der Südseite des Sees. Nach Erledigung der Grenzformalitäten zwischen Chile und Argentinien am Rio Jeinimeni, erreichen wir die argentinische Kleinstadt Los Antiguos.

13. bis 15. Tag: Los Antiguos - Perito Moreno - El Chalten/Fitz Roy - Calafate

Falls es die Straßen- und Witterungsverhältnisse erlauben, machen wir noch einen Abstecher in die spektakuläre Landschaft des Rio Pintura zu den „Höhlen der Hände“. Bei den Höhlen handelt es sich mehr um geschützte Überhänge, in denen sich uralte, farbige Malereien von Menschen und Tieren sowie Abdrücke von Händen der Ureinwohner Patagoniens befinden. Die Reise führt uns nun nach Chalten am Fuße des 3.375 m hohen Berges Fitz Roy. In der Freizeit haben Sie die Möglichkeit zu verschiedenen Wanderungen im Nationalpark (ca. 1 - 3,5 Std.) Anschließend führt die Fahrt nach Calafate am Argentinosee. Sollte die Andenroute trocken und passierbar sein, wird dieser Teil der Expedition ein echtes Erlebnis. Durch die extreme Einsamkeit der ostpatagonischen Steppe mit ihrer eigenartigen Vegetation kommen wir vorbei an vereinzelten, oft mehr als 100 km auseinander liegenden, typischen Schaffarmen. Hier treffen wir Guanacos, Gürteltiere und seltene Vogelarten. Ab und zu kreuzt ein einsamer Gaucho unseren Weg. Wenn die Andenroute nicht befahrbar ist, nehmen wir die Route über die Asphaltstraße an der Atlantikküste nach Calafate.

16. Tag: Ausflug zum „Los Glaciares“ Nationalpark

Die Fahrt in den Nationalpark führt uns in eine einmalige Gletscherwelt. Gespeist vom mächtigen patagonischen Eisfeld ist der Gletscher „Perito Moreno“ weltweit einer der beeindruckendsten Eisströme. Immer wieder brechen große Brocken von der über 60 m hohen Eiswand ab und krachen mit überwältigendem Getöse in den Lago Argentino. Sie haben Freizeit zum Spazieren und beobachten in den herrlichen Südbuchenwäldern am See und zum Genießen einer unglaublichen Stille, gelegentlich unterbrochen durch das Knarren der sich vorschiebenden Eisblöcke und deren Aufklatschen im See. Wir kehren nach Calafate zurück.

17. Tag: Calafate

Beim ganztägigen freien Aufenthalt in Calafate besteht die Möglichkeit zu einer ganztägigen Bootsfahrt in die bezaubernde Eislandschaft des Lago Argentino. An bizarren hohen Eisbergen vorbei geht die Bootsfahrt zur 4 km langen Gletscherwand des Uppsala Gletschers und zum Spegazzini-Gletscher.

18. Tag: Calafate - Paine Nationalpark

Die Fahrt geht auf der östlichen Andenroute Nr. 40 nach La Esperanza. Kurzer Aufenthalt und anschließend fahren wir zum argentinischen Grenzposten Cancha Carerra. Am chilenischen Grenzposten erledigen wir die Formalitäten und fahren vorbei am Lago Sarmiento in den Paine Nationalpark.

19. Tag: Paine Nationalpark

Die Fahrt führt in die imposante Torres del Paine Nationalpark-Region. 1978 ist der Nationalpark zum Biosphärenreservat erklärt und damit unter den Schutz der Vereinten Nationen gestellt worden. Die bizarren Formationen des Gebirgszuges sind weithin bekannt. Die grandiose Landschaft von tiefblauen Seen vor einer Kulisse senkrechter Felstürme und eisbedeckter Gipfel machen diese Fahrt zu einem großen Erlebnis. Entlang des Weges begegnen uns immer wieder die schon bekannten Guanacos. Eine kleine Wanderung (ca. 2 Std.) führt uns zum Salto Grande einem Wasserfall am Fuße des Paine-Massivs und/oder weiter zum See Nordenskjöld mit Blick auf die Torres del Paine.

20. Tag: Paine Nationalpark - Punta Arenas

Über Puerto Natales fahren wir durch unvorstellbar einsame Landschaften, wo nur noch die verkohlten Strunken von den einstigen Wäldern zeugen. Sie sind für den „König“ dieses Landes, das Schaf, niedergebrannt worden. In der Ultima Esperanza-Region, das Land der letzten Hoffnung, geht es nach Punta Arenas. Die sehr saubere Stadt ist Ausgangshafen für viele Antarktis-Expeditionen. Nach der Besichtigung des Salesianermuseums haben Sie Freizeit am Hauptplatz mit dem Magellan-Denkmal.

21. Tag: Punta Arenas - San Sebastian

Entlang der Magellan-Straße, welche die Insel Feuerland vom Festland trennt, kommen wir zur Fährstelle. Nach der Überquerung der Magellan-Straße geht es weiter in Richtung San Sebastian.

22. Tag: San Sebastian - Ushuaia

Nach der Erledigung der Formalitäten an der chilenisch-argentinischen Grenze führt die Route vorbei an den flachen Grasweiden Feuerlands und einigen Schafzucht-Estancias, über Rio Grande in die wilden Waldgebiete Feuerlands. Auch im Sommer ist das Klima hier rau und stürmisch. Vorbei am Escondidosee und über einen Pass geht die Fahrt bereits runter an den Beagle Kanal. Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt, liegt vor uns am Ufer der tiefgrünen Gewässer des Beagle Kanals. Sie haben die Möglichkeit zu einer Bootsfahrt auf dem Beagle Kanal mit Besuch einer Pinguinkolonie. Das ehemalige Gefängnis zeugt noch von Ushuaias Vergangenheit als Strafkolonie.

23. Tag: Ushuaia - Buenos Aires

Flug von Ushuaia nach Buenos Aires. Hotelübernachtung.

24. Tag: Buenos Aires

Stadtrundfahrt zu den Hauptsehenswürdigkeiten. Freizeit und Hotelübernachtung.

25. und 26. Tag: Rückflug

Je nach Flugzeit Freizeit in Buenos Aires und Rückflug.

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